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Unterstützungsmöglichkeiten von Angehörigen auf der Intensivstation. Angehörigentelefonat, Intensivtagebuch und Angehörigenbroschüre

Titel: Unterstützungsmöglichkeiten von Angehörigen auf der Intensivstation. Angehörigentelefonat, Intensivtagebuch und Angehörigenbroschüre

Hausarbeit , 2022 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Andrea Krömer (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit "Unterstützungsmöglichkeiten von Angehörigen auf der Intensivstation" untersucht die Rolle und die Bedeutung von Angehörigen in der Betreuung von Intensivpatienten sowie die Herausforderungen, denen sich das medizinische Personal dabei stellt. Angehörige spielen eine wichtige Rolle, indem sie Informationen über die Patienten liefern, emotionale Unterstützung bieten und zur Genesung der Patienten beitragen.

Die Arbeit beschreibt, dass Pflegekräfte oft Schwierigkeiten haben, die Erwartungen der Angehörigen zu erfüllen, da ihre Priorität bei der Versorgung der Patienten liegt. Gleichzeitig erwarten Angehörige umfassende Informationen über den Zustand der Patienten sowie emotionale Unterstützung. Es wird betont, dass eine bessere Kommunikation und Einbeziehung der Angehörigen das Vertrauen in das medizinische Personal stärkt und den Heilungsprozess der Patienten unterstützt.

Zu den beschriebenen Unterstützungsmöglichkeiten gehören das Angehörigentelefonat, bei dem feste Zeiten für telefonische Auskünfte vereinbart werden, sowie das Intensivtagebuch, in dem Pflegekräfte und Angehörige die Entwicklung des Patienten dokumentieren. Außerdem wird der Einsatz einer Angehörigenbroschüre als Informationsquelle empfohlen, um Angehörige über Abläufe und technische Geräte auf der Intensivstation aufzuklären.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Relevanz von Angehörigen auf der Intensivstation

3. Erwartungen an die Angehörigenbetreuung

3.1 Sicht der Pflegefachpersonen

3.2 Sicht der Angehörigen

4. Interventionen zum Einbezug von Angehörigen auf der Intensivstation

4.1 Angehörigentelefonat

4.2 Intensivtagebuch

4.3 Angehörigenbroschüre

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie medizinisches Personal Angehörige auf der Intensivstation effektiv begleiten und in den Klinikalltag einbeziehen kann, um deren Belastung zu mindern und den Heilungsprozess der Patienten zu unterstützen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie gelingt es dem medizinischen Personal auf Angehörige der Intensivstation ausreichend einzugehen, sie zu begleiten und zu betreuen?

  • Bedeutung von Angehörigen für den Heilungsprozess und die Informationsgewinnung
  • Erwartungshaltungen von Pflegefachpersonen und Angehörigen in der Intensivmedizin
  • Einsatzmöglichkeiten des Angehörigentelefonats zur Strukturierung der Kommunikation
  • Nutzen und Implementierung des Intensivtagebuchs für Patienten und Angehörige
  • Funktion und Gestaltung von Angehörigenbroschüren zur Orientierung in der Ausnahmesituation

Auszug aus dem Buch

4.2 Intensivtagebuch

Das Intensivtagebuch hat sich in den letzten Jahren deutlich auf den Intensivstationen etabliert. Es ist gedacht für Bewusstseinseingetrübte oder bewusstlose Patienten, die länger als drei Tage beatmet werden (Schäfer, Kirsch, Scheuermann, Wagner, 2019, S.327). Menschen, die sediert und beatmet waren, haben durch das Tagebuch die Möglichkeit ihr Erlebtes auf der Intensivstation zu verarbeiten und zu reflektieren.

In einem Tagebuch können Pflegende und Angehörige in einer leicht verständlichen Sprache eintragen, warum der Patient auf der Intensivstation aufgenommen wurde und welche Entwicklung oder auch Rückschritte sie täglich beobachten konnten (Nydhal, Beckmann, Bereuther, 2014, S.38). Die Anwendung des Intensivtagebuches ist einfach. Der Eintrag sollte nicht länger als drei bis fünf Minuten dauern (Everts, & Heilig, 2021, S.47). Aufgrund des Zeitmangels von Pflegekräften würden Eintragungen, die länger als fünf Minuten dauern, höchstwahrscheinlich nicht ausgeführt werden. Eine Auswertung von 20 Tagebüchern mit 115 Einträgen zeigte, dass ein Ersteintrag in das Tagebuch unter zehn Minuten dauerte. Je mehr Erfahrungen die Pflegekräfte beim Schreiben haben, desto schneller sind sie (Nydhal, et al., 2014, S.40). Die Einträge können von jeglichen Berufsgruppen und auch den Bezugspersonen der Angehörigen durchgeführt werden (Everts, & Heilig, 2021, S.47). Täglich bekommen die Intensivpatienten Krankengymnastik, besonders dabei zeigen sie andere Verhaltensweisen oder Reaktionen auf die Therapie als bei der Versorgung durch die Pflegekraft. Daher ist es sogar erwünscht, dass Therapeuten ihre Eindrücke verschriftlichen. Den Einträgen sind kaum Grenzen gesetzt. Es können Bilder, Emotionen und besondere Ereignisse in das Tagebuch aufgenommen werden. Erst wenn der Patient sein Einverständnis gibt, dürfen Fotos gemacht und in das Tagebuch eingefügt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die psychische Belastung von Angehörigen durch ein akutes medizinisches Ereignis auf der Intensivstation und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Relevanz von Angehörigen auf der Intensivstation: Erläutert die wichtige Rolle der Angehörigen als Informationsquelle und Unterstützung für Intensivpatienten sowie die Bedeutung ihrer Einbeziehung für den Patientenwillen.

3. Erwartungen an die Angehörigenbetreuung: Analysiert die differierenden Perspektiven zwischen Pflegefachpersonen, die ihren Fokus auf die Patientenversorgung legen, und Angehörigen, die verstärkt Informationen und emotionalen Beistand suchen.

4. Interventionen zum Einbezug von Angehörigen auf der Intensivstation: Stellt praxisnahe Methoden wie das strukturierte Angehörigentelefonat, tägliche Tagebucheinträge und zielgerichtete Informationsbroschüren vor.

5. Fazit: Fasst zusammen, dass eine professionelle Begleitung der Angehörigen die Zufriedenheit aller Beteiligten steigert und mit vergleichsweise geringem Mehraufwand möglich ist.

Schlüsselwörter

Angehörigenbetreuung, Intensivstation, Patientenversorgung, Angehörigentelefonat, Intensivtagebuch, Angehörigenbroschüre, Kommunikation, Gesundheitszustand, Krisenbewältigung, Pflegedienst, Informationsaustausch, psychische Belastung, professionelle Pflege, Empathie, Therapieverlauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Betreuung und Begleitung von Angehörigen während eines Intensivaufenthaltes eines nahen Familienmitgliedes und beleuchtet deren Rolle im medizinischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Relevanz der Angehörigenrolle, deren psychosoziale Bedürfnisse in der Ausnahmesituation sowie spezifische Unterstützungsinterventionen durch das medizinische Personal.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie medizinisches Personal Angehörige besser einbeziehen und betreuen kann, um sowohl deren Belastung zu senken als auch die Patientenversorgung zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Facharbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche aktueller pflegewissenschaftlicher Publikationen und Studien basiert.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Erwartungen von Pflegekräften und Angehörigen und stellt konkrete Methoden wie Telefonkonzepte, Tagebücher und Informationsmaterialien vor.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Wesentliche Begriffe sind Angehörigenbetreuung, Intensivstation, Patientenversorgung, Kommunikation, Krisenbewältigung und professionelle Gesundheitsbegleitung.

Warum ist ein strukturiertes „Angehörigentelefonat“ so wichtig?

Es reduziert den Stress des medizinischen Personals durch Planbarkeit und verbessert gleichzeitig die Informationsqualität für die Angehörigen, was zu einer erhöhten Vertrauensbasis führt.

Welche Rolle spielt das „Intensivtagebuch“ für Patienten?

Es dient bewusstlosen oder sedierten Patienten nach der Aufwachphase dazu, das Erlebte besser zu reflektieren, zu verarbeiten und die Lücke während ihrer kritischen Lebensphase zu schließen.

Was sollten Angehörigenbroschüren inhaltlich vermitteln?

Sie sollen die Ängste vor der technischen Umgebung nehmen, über den Aufenthalt aufklären, den Sinn von Wartezeiten erklären und Hilfsangebote wie psychologische Unterstützung aufzeigen.

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Details

Titel
Unterstützungsmöglichkeiten von Angehörigen auf der Intensivstation. Angehörigentelefonat, Intensivtagebuch und Angehörigenbroschüre
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Andrea Krömer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
13
Katalognummer
V1512139
ISBN (PDF)
9783389081006
ISBN (Buch)
9783389081013
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterstützungsmöglichkeiten angehörigen intensivstation angehörigentelefonat intensivtagebuch angehörigenbroschüre
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Krömer (Autor:in), 2022, Unterstützungsmöglichkeiten von Angehörigen auf der Intensivstation. Angehörigentelefonat, Intensivtagebuch und Angehörigenbroschüre, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1512139
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Leseprobe aus  13  Seiten
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