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Sir Peter Ustinov als Kaiser Nero - Darstellung und Wirklichkeit

Title: Sir Peter Ustinov als Kaiser Nero - Darstellung und Wirklichkeit

Essay , 2007 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Verena von Waldow (Author)

World History - Early and Ancient History
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Summary Excerpt Details

Der Film Quo Vadis, u.a. mit Sir Peter Ustinov als Nero, wird heute noch in vielen Lateinkursen gezeigt, um den Schülern ein Bild von Rom, der Architektur, der Mode, den Transportmitteln im ersten Jahrhundert nach Christus zu geben. Der Charakter, den Ustinov Nero gibt, prägt auch heute noch das Bild des letzten Herrschers des julisch-claudischen Kaiserhauses.
Ziel dieser Arbeit ist es, Ustinovs Darstellung des Nero zu analysieren und die antiken Quellen zu analysieren, auf denen die Figur des Films basiert. Es werden die drei bekanntesten Quellen, die zu Nero existieren, untersucht: Sueton, Cassius Dio und Tacitus. Außerdem sind noch die, Forschermeinungen mit einzubeziehen, die versuchen, das Bild des Nero gerade zu rücken.
Unstimmigkeiten der Darstellung des Film und den Fakten der Geschichte sollen in die-ser Arbeit nicht herausgearbeitet werden. Interessanter ist es, die Quellen zu finden, von denen Gebrauch gemacht wurde, um aus dem historischen Nero eine Figur zu machen, die filmtauglich ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Der Film Quo Vadis und der Erfolg in den USA

2.2 Nero, der Künstler

2.3 Nero, der Mörder

2.4 Nero, der Brandstifter

2.5 Nero und die Christenverfolgung

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Darstellung des Kaisers Nero durch den Schauspieler Sir Peter Ustinov in der Verfilmung von "Quo Vadis" (1951) und untersucht den Bezug dieser filmischen Charakterisierung zu den antiken Quellen (Sueton, Cassius Dio und Tacitus).

  • Analyse der filmischen Darstellung von Kaiser Nero durch Sir Peter Ustinov.
  • Untersuchung der antiken Quellen als Basis für die filmische Charakterzeichnung.
  • Betrachtung von Nero als Künstler, Tyrann, Mörder und Brandstifter.
  • Diskussion der historischen Diskrepanzen zwischen Filmdarstellung und Forschungsstand.
  • Rolle der Christenverfolgung im Kontext der Filmhandlung.

Auszug aus dem Buch

2.3 Nero, der Mörder

Die Grausamkeit, mit der der Nero des Films regiert, ist ebenso in allen Quellen zu finden. Die Geschichten von Morden in der engsten Familie, im eigenen Freundeskreis und im Senatorenstand, vom Morden, um Macht zu sichern und um an Geld zu kommen, sind so zahlreich bei Cassius Dio, Sueton und Tacitus zu finden, dass wir uns auf den wichtigsten Mord konzentrieren müssen, auf den Mord an der Mutter, Agrippina, der in das 59 n. Chr. fällt.

Das Ereignis des Mordes liegt im Film hinter der erzählten Zeit zurück. Den Mord an Agrippina und Neros erster Frau Oktavia zu erwähnen, ist im Film wichtig, um den Kaiser zu charakterisieren. Der Zuschauer bekommt ein zweigeteiltes Bild von Nero vermittelt. Die erste Szene, in der Nero auftritt, zeigt den verweichlichten Künstler, wie er oben analysiert wurde. Der erste Eindruck des Zuschauers, dass Nero im Wesen harmlos und leicht zu beeinflussen ist, wird in der darauf folgenden Szene, im Gespräch zwischen Marcus und Petronius revidiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Wahrnehmung Neros im kollektiven Gedächtnis durch filmische Inszenierungen wie "Quo Vadis" und stellt die Zielsetzung der Arbeit dar, die filmische Darstellung mit antiken Quellen abzugleichen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil untersucht die unterschiedlichen Facetten Neros im Film, von seinem künstlerischen Selbstbild über seine Grausamkeit und Morde bis hin zur Rolle des Brandstifters und der Christenverfolgung.

3. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert, dass Ustinovs Nero-Darstellung eine geschickte Komposition der antiken Quellen ist, die ein prägendes und wirkungsvolles Bild des Kaisers für das moderne Publikum geschaffen hat.

Schlüsselwörter

Kaiser Nero, Quo Vadis, Sir Peter Ustinov, Antike Quellen, Sueton, Tacitus, Cassius Dio, Filmische Darstellung, Historische Persönlichkeit, Tyrann, Künstler, Christenverfolgung, Brandstifter, Römische Geschichte, Agrippina.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie der historische römische Kaiser Nero in der Verfilmung "Quo Vadis" von 1951 durch Sir Peter Ustinov porträtiert wird und auf welchen antiken Quellen diese Darstellung basiert.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die filmische Figur des Nero zu analysieren und aufzuzeigen, wie historische Fakten und antike Überlieferungen in eine filmtaugliche Charakterdarstellung transformiert wurden.

Welche antiken Quellen werden für den Vergleich herangezogen?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Berichte von Sueton, Cassius Dio und Tacitus.

Was sind die zentralen Themenbereiche, die im Hauptteil behandelt werden?

Die Analyse unterteilt sich in die Schwerpunkte: Nero als Künstler, Nero als Mörder (insbesondere seiner Mutter Agrippina), Nero als Brandstifter Roms sowie die Darstellung der Christenverfolgung.

Welche filmischen Aspekte werden besonders hervorgehoben?

Besonders analysiert werden die Theatralik, die Mimik und die künstlerische Selbstdarstellung Ustinovs, die Nero als degenerierten Kleinkünstler und zugleich grausamen Tyrannen zeichnen.

Wie bewertet die Arbeit die historische Genauigkeit des Films?

Die Arbeit stellt fest, dass der Film historisch nicht akkurat sein muss, sondern vielmehr das "filmtaugliche" Bild Neros aus den Quellen extrahiert und zu einer eindringlichen, komischen und zugleich erschreckenden Karikatur verdichtet.

Warum wird Neros Rolle als Schauspieler im Film so stark betont?

Diese Darstellung spiegelt sowohl das Selbstverständnis Neros als auch die antike Ablehnung gegenüber Schauspielern wider, was Nero als eine Figur zeigt, die römische Werte bewusst verletzte.

Welche Rolle spielt die Figur des Tigellinus im Film?

Tigellinus wird als skrupelloser Vollstrecker der Befehle Neros dargestellt, der im Film die Brandstiftung und die Christenverfolgung aktiv mitgestaltet.

Wie interpretierte der Film den Brand von Rom?

Der Film zeigt den Brand als eine vom Kaiser befohlene Handlung, die unter anderem durch den Wunsch nach einer neuen Stadt ("Neronia") und künstlerische Ambitionen motiviert war.

Wie bewerten die antiken Autoren laut dieser Arbeit das Schicksal der Christen?

Während insbesondere Tacitus die Grausamkeit der Verfolgung beschreibt, betont er auch, dass das römische Volk Mitleid mit den Christen empfand, obwohl er selbst sie für verbrecherisch hielt.

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Details

Title
Sir Peter Ustinov als Kaiser Nero - Darstellung und Wirklichkeit
College
LMU Munich
Grade
1,3
Author
Verena von Waldow (Author)
Publication Year
2007
Pages
11
Catalog Number
V151287
ISBN (eBook)
9783640634866
ISBN (Book)
9783640634996
Language
German
Tags
Peter Ustinov Kaiser Nero Darstellung Wirklichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Verena von Waldow (Author), 2007, Sir Peter Ustinov als Kaiser Nero - Darstellung und Wirklichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151287
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