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Die Luftwaffe auf Usedom. Fliegerhorst Garz, Peenemünde-West und Luftpark Swinemünde im Zweiten Weltkrieg

Titel: Die Luftwaffe auf Usedom. Fliegerhorst Garz, Peenemünde-West und Luftpark Swinemünde im Zweiten Weltkrieg

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2024 , 166 Seiten

Autor:in: Martin Husen (Autor:in), Thomas Köhler (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit widmet sich der Militärgeschichte der Insel Usedom und beleuchtet die Rolle der Luftwaffe als Teil der Wehrmacht auf Usedom zwischen 1936 und 1945. Im Fokus stehen drei zentrale Standorte: der Fliegerhorst Garz, die Erprobungsstelle Peenemünde-West sowie der Luftpark (See) Swinemünde. Die Untersuchung stützt sich auf umfangreiche Recherchen und Zusammenstellungen vorhandener Literatur und Bildmaterialien. Ziel ist es, einen umfassenden Einblick in die Aktivitäten der Luftwaffe auf Usedom zu geben und damit die historische Bedeutung dieser Standorte während des Zweiten Weltkriegs zu dokumentieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Fliegerhorste Garz, Swinemünde

1.1. Organisation

1.2. Sanitätsdienst

1.3. Flakschutz

1.4. Technische Dienste

1.5. Flugfeld

2. Fliegerhorst Garz

3. Peenemünde

3.1. Peenemünde-West

3.1.1. Personal der Erprobungsstelle der Luftwaffe Peenemünde-West

3.1.2. Fliegerhorst Peenemünde

3.2. Greifswalder Oie

3.3. Flakschutz Peenemünde

3.4. Schieß- und Abwurfgebiete Bereich Nordhälfte Usedom

3.5. KZ-Arbeitslager Karlshagen I

3.6. Luftangriffe

3.7. Spuren der Vergangenheit

3.8. Testprojekte der Erprobungsstelle Peenemünde-West

3.8.1. Flugzeuge

3.8.1.1. He 112 R

3.8.1.2. Starthilfsraketen

3.8.1.3. He 176

3.8.1.4. Me 163

3.8.1.4.1. Erprobungskommando 16

3.8.1.5. Mistel-Gespann

3.8.2. Gleitkörper von Blohm & Voß

3.8.2.1. BV 143

3.8.2.2. BV 246

3.8.2.3. BV L10

3.8.3. Fernlenkbomben

3.8.3.1. Kramer-Ruhrstahl X-1 (PC 1400-X / „Fritz X“)

3.8.3.2. Henschel Hs 293

3.8.4. Jägerraketen

3.8.4.1. Kramer-Ruhrstahl X-4

3.8.4.2. Kramer-Ruhrstahl X 7 „Rotkäppchen“

3.8.5. Flugbombe Fi 103 („V1“)

3.8.5.1. Flak-Lehr- und Erprobungskommando Wachtel

3.8.5.2. Flak-Regiment 155 (W) und Erdeinsatz der „V1“

3.8.5.3. Fi 103 R „Reichenberg-Gerät“

3.8.5.4. Lufteinsatz mit der Fi 103 („V1“)

3.8.6. Flugabwehrraketen

3.8.6.1. Flakversuchsstelle der Luftwaffe Karlshagen

3.8.6.2. Flak-Rakete F 55 „Feuerlilie“

3.8.6.3. Flak-Rakete „Enzian“

3.8.6.4. Flak-Rakete Hs 117 „Schmetterling“

3.8.6.5. Flak-Rakete C2 „Wasserfall“

3.8.6.6. Flak-Rakete „Taifun“

3.9. Erprobungskommandos auf Usedom

4. Luftwaffe zur See

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit dokumentiert die Geschichte und die Aktivitäten der deutschen Luftwaffe auf der Insel Usedom im Zeitraum von 1936 bis 1945. Ziel ist es, die Standorte Fliegerhorst Garz, die Erprobungsstelle Peenemünde-West und den Luftpark Swinemünde in ihrer militärgeschichtlichen Bedeutung sowie ihre technischen Erprobungsprojekte umfassend darzustellen.

  • Militärische Organisation und Standorte der Luftwaffe auf Usedom
  • Aufbau und Betrieb der Erprobungsstelle Peenemünde-West
  • Detaillierte Übersicht der technischen Testprojekte (Raketen, Flugbomben und Flugabwehrwaffen)
  • Einsatz und Organisation des Flak-Regiments 155 (W) sowie der Fernlenkwaffenentwicklung
  • Rolle der Luftwaffe zur See und der Seenotflottillen

Auszug aus dem Buch

3.8.1.1. He 112 R

Das Flugzeug Heinkel He 111 R war ein Versuchsträger für Raketentriebwerke, dessen Entwicklung Ende 1935 in Kummersdorf im Auftrag der Luftwaffe begann. Firmengründer Professor Ernst Heinkel stellte der „Versuchsstelle West - Schießplatz Kummersdorf“ kostenfrei leihweise ein Flugzeugrumpf des Jagdeinsitzers Heinkel He 112 zur Verfügung, an dem nun das gemeinsam mit dem Heinkel-Team weiterentwickelte Braun’sche Flüssigkeitsraketentriebwerk für Flugzeuge mit der Bezeichnung R I 101 („Rauchgerät I Muster 101“) getestet wurde.

Im nächsten Schritt wurde versucht, dieses Triebwerk an einer kompletten flugfähigen He 112 zu montieren, und im Prüfstand zu erproben. Auch diese Maschine He 112 V-4 (Werk-Nr. 1974, Kennung D-IPMY), wurde seitens Heinkel gesponsert. Aufgrund vieler Pannen bei der Standerprobung, die mehrfach in einer Explosion endete, „musste die Großzügigkeit Heinkels mehrfach in Anspruch genommen werden“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Fliegerhorste Garz, Swinemünde: Gibt einen Überblick über die historischen Anfänge und die administrative Entwicklung der Flugplätze in Garz und Swinemünde unter dem Einfluss der Luftwaffe.

2. Fliegerhorst Garz: Behandelt die spezifische Rolle des Fliegerhorstes Garz als Standort für Jagdgruppen und die spätere Nutzung als Ausbildungsstätte sowie Stützpunkt für Erprobungskommandos.

3. Peenemünde: Beschreibt die Entstehung des zentralen militärisch-industriellen Komplexes und die organisatorische Trennung zwischen Peenemünde-West (Luftwaffe) und Peenemünde-Ost (Heer).

3.1. Peenemünde-West: Analysiert detailliert die Funktion, Infrastruktur und das Personal der Erprobungsstelle der Luftwaffe in Peenemünde-West.

3.2. Greifswalder Oie: Erläutert die Nutzung der Insel Greifswalder Oie als gemeinsames Testgelände für Raketenschießversuche von Heer und Luftwaffe.

3.3. Flakschutz Peenemünde: Detailliert die verschiedenen Flakverbände und Schutzmaßnahmen, die zum Schutz des Versuchsgeländes eingesetzt wurden.

3.4. Schieß- und Abwurfgebiete Bereich Nordhälfte Usedom: Dokumentiert die geografische Ausdehnung und die verschiedenen Waffensysteme, die in diesem Sperrgebiet getestet wurden.

3.5. KZ-Arbeitslager Karlshagen I: Beleuchtet die tragische Geschichte der Zwangsarbeit in den Peenemünder Anlagen und das Leben der Häftlinge.

3.6. Luftangriffe: Untersucht die alliierten Luftangriffe auf Usedom und deren Auswirkungen auf die militärischen Einrichtungen.

3.7. Spuren der Vergangenheit: Gibt einen aktuellen Überblick über die Kampfmittelbelastung in den verschiedenen Gebieten rund um Peenemünde und deren Auswirkungen.

3.8. Testprojekte der Erprobungsstelle Peenemünde-West: Zusammenfassung der weitreichenden technischen Erprobungen von Flugzeugen, Flugbomben und Raketen.

3.9. Erprobungskommandos auf Usedom: Listet die verschiedenen Erprobungskommandos auf, die auf der Insel aktiv waren und ihre jeweiligen Zuständigkeitsbereiche.

4. Luftwaffe zur See: Beschreibt die Aufgaben und Strukturen des Luftparks Swinemünde und der Seenotflottillen am Ende des Krieges.

Schlüsselwörter

Luftwaffe, Usedom, Peenemünde-West, Fliegerhorst Garz, V1, V2, Raketentechnik, Erprobungsstelle, Kampfgeschwader 100, Wasserfall, Flak-Raketen, Kampfmittelbelastung, Zwangsarbeit, Me 163, Seenotflottille

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Publikation untersucht die Entwicklung und die Aktivitäten der Luftwaffe auf der Insel Usedom zwischen 1936 und 1945, mit einem besonderen Fokus auf die militärischen Flugplätze und die Forschungseinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Geschichte der Fliegerhorste, die technische Erprobung von Flugkörpern, die Organisation von Flak-Verbänden sowie die Rolle der Seenotrettung ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist eine fundierte militärgeschichtliche Aufarbeitung der Rolle Usedoms als Rüstungsstandort und Erprobungsgebiet für modernste Waffentechnik des Zweiten Weltkriegs.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autoren stützen sich auf eine akribische Sichtung umfangreicher Primärdokumente, Archivunterlagen und vorhandener Forschungsarbeiten zu den genannten Standorten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich nach den Standorten und Waffengattungen, von den Fliegerhorsten in Garz und Swinemünde über die Versuchsstelle Peenemünde-West bis hin zu den zahlreichen Erprobungskommandos für Raketenwaffen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Luftwaffe, Peenemünde, Erprobung, Raketentechnik, Flak-Raketen und militärische Dokumentation charakterisiert.

Welche Rolle spielte das KZ-Arbeitslager Karlshagen I in Peenemünde?

Das Lager lieferte lebenswichtige Zwangsarbeitskräfte für den Ausbau und die Instandhaltung der Infrastruktur und der Testanlagen der Erprobungsstelle Peenemünde-West.

Warum war der Standort Garz für die Luftwaffe von Bedeutung?

Garz diente nicht nur als Landeplatz für Einheiten, sondern entwickelte sich zu einem wichtigen Umrüstungszentrum für schwere Jagdflugzeuge und war zudem Standort für prestigeträchtige Kunstflugstaffeln.

Was waren die Besonderheiten bei der Erprobung der "Wasserfall"-Rakete?

Bei der Erprobung der "Wasserfall"-Rakete handelte es sich um ein komplexes Projekt, das die weltweit erste Flugabwehrrakete mit Flüssigkeitstriebwerk hervorbrachte, wofür spezielle Infrastrukturen wie "Startstelle Strand" errichtet wurden.

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Details

Titel
Die Luftwaffe auf Usedom. Fliegerhorst Garz, Peenemünde-West und Luftpark Swinemünde im Zweiten Weltkrieg
Autoren
Martin Husen (Autor:in), Thomas Köhler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
166
Katalognummer
V1513258
ISBN (PDF)
9783389085547
ISBN (Buch)
9783389085554
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Luftwaffe Usedom Peenemünde Militärgeschichte Fliegerhorst Garz Luftpark Swinemünde Wehrmacht Usedom
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Husen (Autor:in), Thomas Köhler (Autor:in), 2024, Die Luftwaffe auf Usedom. Fliegerhorst Garz, Peenemünde-West und Luftpark Swinemünde im Zweiten Weltkrieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1513258
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