Verbrechen der Wehrmacht - Sowjetische Kriegsgefangene als Opfer einer gezielten Vernichtung?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003

33 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorbereitungen der deutschen Wehrmacht vor dem Krieg auf künftige Kriegsgefangene

3. Die Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen während des ersten Kriegsjahres

4. Fazit: Kriegsgefangenschaft als eine Säule der gezielten Vernichtung?

5. Literatur- und Quellennachweis

1. Einleitung

Am 22. Juni 1941 begann mit dem Angriff auf die Sowjetunion ein Krieg, der vor allem durch eines gekennzeichnet war - Vernichtung. Nicht nur die Eliminierung des feindlichen Widerstandes, sondern die Beseitigung der lebendigen Kräfte des östlichen Nachbarn, war laut Hitler das erklärte Ziel.[1]

Erste Erfahrungen mit dieser Art der Kriegführung konnte die deutsche Wehrmacht bereits in vorangegangenen Feldzügen sammeln. Bereits im Krieg gegen Polen, aber auch später bei der Besetzung Serbiens, wurde die Wehrmacht geschult und vorbereitet auf die Härte und Brutalität, die Hitler im kommenden Unternehmen „Barbarossa“ durch die rassen-ideologische Weltanschauungspolitik der Nationalsozialisten forderte. Manfred Messerschmidt betont in diesem Zusammenhang, dass im Bezug auf die anvisierten östlichen Gebiete die Feinbilder von Wehrmacht und Nationalsozialismus nahezu kongruent waren. Der „Realismus des Krieges“ und der ideologische Krieg als Kriegsnotwendigkeit, verschmolzen zu einer Einheit.[2]

Der Polenfeldzug als Probelauf des Raub- und Vernichtungskrieges ließ die Art des späteren Krieges bereits deutlich erkennen. Allerdings scheute sich Hitler damals noch, seine Soldaten zu reinen Mordgesellen zu degradieren. Für „Säuberungsaktionen“ in den eroberten polnischen Gebieten versuchte die Wehrmacht die Verantwortung auf Himmlers SS abzuschieben, dennoch - sie blieb trotzdem in Ghettoisierung, Folter und Liquidierung von ca. 15.000 Juden und polnischen Intellektuellen involviert. Der Grund dafür ist klar erkennbar, schließlich war sie für die Unterkünfte, Versorgung und die Kraftfahrzeuge der SS-Einsatzgruppen zuständig. Aber bereits hier wird in der Wehrmachtsführung eine gewisse Selbständigkeit im Einverständnis mit den Verbrechen sichtbar. So deklarierte General Georg von Küchler, der Befehlshaber der Heeresgruppe Nord, den „Volkstumskampf“ zur zweiten Front und verbat sich jedwede Kritik seitens seiner Untergebenen.[3]

Wie in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen als bedeutender Punkt in der Schuldfrage festgehalten wurde, gehörten die wichtigsten Generäle - Göring, Keitel, Raeder und Dönitz - bereits vor Ausbruch des 2. Weltkriegs zur Reichsregierung.[4] Das Konzept des „Lebensraumkrieges“ war der Wehrmachtsführung damit natürlich bekannt. Dass bereits im eroberten Polen dieses Konzept angewandt wurde, wird im Befehl „Heer und SS“ vom 7. Februar 1940 deutlich, in dem Generaloberst von Brauchitsch den „Lebensraumkrieg als notwendig und legitim“ erklärt. Der Gegner handelt „prinzipiell unrechtmäßig“, egal ob er nach den Regeln der Haager Landkriegsordnung kämpft oder nicht.[5] Das nicht nur im Krieg gegen die Sowjetunion die Wehrmacht bereit war einen menschenverachtenden Krieg zu führen, wird im Befehl vom 25. September 1941 des Militärbefehlshabers in Serbien, General Böhme, erkennbar: „[...] Es muss ein abschreckendes Beispiel für ganz Serbien geschaffen werden, das die gesamte Bevölkerung auf das Schwerste treffen muss. Jeder der Milde walten lässt, versündigt sich am Leben seiner Kameraden. [...]“.[6] Wie weit die Wehrmacht zu diesem Zeitpunkt rassen-ideologisch durchdrungen war, kann man daran sehen, dass auf keiner Ebene der Hierarchie Proteste gegen Massaker an Juden, Zigeunern und serbischen Zivilisten stattfanden. Gleichwohl war vielen Serbien wohl lieber als die Strafversetzung an die sowjetische Front, weshalb es aus Angst vor Denunziationen weder zu Weigerungen, an Exekutionen teilzunehmen, kam, noch zu Gesprächen der Soldaten untereinander über diese Aktionen.[7]

Trotz all dieser Zeugnisse blieb der Krieg gegen die Sowjetunion in seiner Drastigkeit unerreicht. Wie Hans Erich Volkmann feststellte, gibt es in diesem Bezug drei sich überschneidende Problemkreise: der Holocaust an den Juden, die Partisanenbekämpfung und der Umgang mit den Kriegsgefangenen. In Hitlers Weisung an den Soldaten, sein „Herz zu verschließen gegen Mitleid“ und der Forderung nach „brutalem Vorgehen [...] und größter Härte“[8], verschmolzen diese drei Elemente zum Vernichtungskrieg. Im Rahmen dieser Arbeit soll der Aspekt der Kriegsgefangenen untersucht werden, auch wenn die Trennlinien im Kontext der Kriegführung sich häufig überschnitten haben. Ist der Holocaust klar als gezielte Massenvernichtung von Menschen erkennbar, gibt es dagegen in Bezug auf die sowjetischen Kriegsgefangenen immer noch offene Fragen. Dass ihre Behandlung durch die Wehrmacht völkerrechtswidrig war, wurde bereits in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen festgestellt, denn die Grundlage der Verurteilung beispielsweise Keitels und Jodels, bildeten deren völkerrechtswidrige Weisungen und Befehle.[9] Die Hauptintention dieser Arbeit ist es, die Frage zu klären, ob und in wie weit die sowjetischen Kriegsgefangenen Opfer der Absicht einer gezielten Vernichtung wurden, oder ob ihr Massensterben „nur“ aufgrund eines brutalen und ideologisierten Krieges eine unbeabsichtigte Tatsache im Rahmen dieser Art der Kriegführung ist. Der Verfasser wird dabei auf die Vorbereitung der deutschen Armee und ihrer Führung auf den Krieg und die zu erwartenden Kriegsgefangenenzahlen eingehen. Im Hauptteil der Arbeit wird der Art der Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen durch die Wehrmacht nachgegangen werden. Zum einen soll diese mit der Situation der Kriegsgefangenen an der Westfront verglichen werden; zum anderen sollen die Möglichkeiten, die es in der Behandlung von sowjetischen Kriegsgefangenen gab, aufgezeigt werden. Hierbei wird das Hauptaugenmerk auf der Versorgung mit Nahrungsmitteln und der Unterbringung liegen. Soweit dies die gegenwärtige Quellenlage zulässt, wird anschließend versucht, die Frage nach der gezielten Vernichtung zu beantworten. Da das Massensterben der sowjetischen Kriegsgefangenen ein Faktum ist, stellt sich das Problem, wie es dazu kommen konnte.

2. Vorbereitungen der deutschen Wehrmacht vor dem Krieg auf künftige Kriegsgefangene

Der Beginn des Ostfeldzuges stellte die Wehrmachtsführung vor die Aufgaben einer militärischen und logistischen Herausforderung. Zum einen musste eine Absicherung des eroberten Gebietes, dem so genannten rückwärtigen Raum, erfolgen, zum anderen die Versorgung der eigenen riesigen Truppenkontingente an der Front mit Nahrungsmitteln. Des Weiteren war eine gewisse Zahl an Kriegsgefangenen zu erwarten. Für diese mussten Lager eingerichtet werden, in denen sie untergebracht und an weiteren Kampfhandlungen gehindert werden konnten. Nach den Regeln des Völkerrechts mussten diese Gefangenen ausreichend vor Witterung geschützt und mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Des Weiteren waren sie vor Übergriffen durch die eigene Truppe zu schützen. So weit die Theorie und damit das, was der deutschen Reichsregierung und vor allem der Führung der Wehrmacht bekannt war. Es steht also zu erwarten, dass das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) und das Oberkommando des Heeres (OKH) sich auf diese Zustände eingerichtet hätten. Tatsächlich stellten sie sich aber auf etwas völlig anderes ein.

Die Planung des Feldzuges sah, bedingt durch die Konzeption des Blitzkrieges, weite Vorstöße in feindliches Gebiet mit Hilfe von Panzerverbänden vor. Diese sollten die sowjetischen Truppen umgehen und von ihren rückwärtigen Einheiten abschneiden. Es musste aufgrund dieser Umfassungschlachten mit gewaltigen Gefangenenmassen gerechnet werden. Jedoch wurde die Vorbereitung von Lagern in den rückwärtigen Gebieten für solche Massen an Gefangenen kaum vorangetrieben.[10] Im Gegenteil, den Lagern wurde nur die geringste Priorität eingeräumt. Besonderes Problem dabei waren die geringen Transportkapazitäten, so dass es kaum möglich war, ständig genügend Lebensmittel und Brennholz in die Lager zu schaffen. Der Auf- und Ausbau der Lager oblag in erster Linie den Lagerkommandanten, wobei dies vom Willen und der Tatkraft dieser Kommandanten abhing; da die Armeeführungen selbst dieses als nebensächliche Aufgaben ansahen und kaum Unterstützung gewährten.[11]

Das derartig große Kriegsgefangenenzahlen auch wirklich ernsthaft erwartet wurden, wird aus OKW-Befehlen kurz vor Beginn des Krieges ersichtlich. So wurde im Mai 1941 ein Befehl an den Kommandeur der Kriegsgefangenen im Generalgouvernement Polen herausgegeben, er solle vier Durchgangslager einrichten. Bereits am 16. Juni wurde durch einen weiteren OKW-Befehl diese Zahl auf sechs erhöht, mit dem Zusatz, die Gefangenen „bis an die äußere Grenze der Aufnahmefähigkeit“ unterzubringen. Am 2. Juli erging der Befehl, diese Lager als Dauerlager für eine Million Gefangene auszubauen. Aufgrund der vorhandenen materiellen Möglichkeiten war dies jedoch nicht durchführbar. Stattdessen wurden im Generalgouvernement nur Sommerlager vorbereitet, in denen die Gefangenen meist unter freiem Himmel in Gräben und Erdhütten hausen mussten. Ein Grund für dafür war die Bemühung, die sowjetischen Gefangenen um jeden Preis aus dem Reichsgebiet fernzuhalten.[12]

Laut Christian Streit wurde seitens der Planer im OKW von mindestens zwei bis drei Millionen Kriegsgefangenen ausgegangen. Diese Zahlen ergeben sich folgendermaßen:

Die Abteilung Kriegsgefangene sah in ihrem Organisationsbefehl vom 16. Juni für das Reichsgebiet 19 Lager vor. Diese hatten eine Gesamtkapazität von 790.000 Gefangenen. Wie erwähnt, wurden für das Generalgouvernement sechs Stammlager (Stalag) vorgesehen, für den Wehrkreis I (Ostpreußen) sogar acht Stalags. Bei einer Lagergröße von ca. 40.000 Gefangenen und einer ähnlichen Belegung wie im Reichsgebiet, wären diese 14 Lager auf eine Kapazität von insgesamt 560.000 Gefangenen gekommen. Jedoch sollten hier noch primitivere Bedingungen als im Reichsgebiet herrschen, was die Belegungszahlen weiter erhöhte. Kann man an dieser Stelle von ca. 1,5 Millionen Gefangenen ausgehen, darf nicht vergessen werden, dass der größere Teil (also mindestens noch einmal so viele) der Gefangenen nicht interniert, sondern im Operationsgebiet und den Reichskommissariaten zu Arbeiten eingesetzt werden sollte. Somit erhält man selbst bei untertriebenen Annahmen mindesten zwei bis drei Millionen Gefangene. Auch anhand der vom OKW und OKH angenommenen Stärke der Roten Armee von 227 bis 247 Großverbänden und der Annahme, man könnte den größten Teil davon „einkesseln und vernichten“, musste mit einer derartigen Zahl an Kriegsgefangenen innerhalb der ersten sechs bis acht Wochen gerechnet werden.[13]

Das Hauptinteresse im OKW und OKH lag nicht bei der Frage, wie man mit derartigen Massen umgehen und ihr Überleben sichern könne, sondern was zu tun ist, damit diese Kriegsgefangenen sowohl die eigenen Operationen nicht behindern und um ihr Arbeitskräftepotential schnellstmöglich für die eigenen Zwecke nutzbar zu machen. Schon am 28. März 1941 wurde bei einer Besprechung der Führung der 9. Armee eine Bestimmung verabschiedet, nach der die Gefangenen zu Arbeiten in Bau-, Straßenbau- und Nachrichtenbataillonen zusammengefasst werden sollten. Bereits dies stellte einen eigenmächtigen Bruch der Haager Landkriegsordnung und des Genfer Kriegsgefangenenabkommens durch einen Teil der Wehrmachtsführung dar.[14]

Im Blickpunkt muss dabei vor allem das regelrechte „Zuarbeiten“ der Wehrmacht zu den nationalsozialistischen Zielen stehen. Denn Hitler selbst begann erst ab März 1941 die ideologische Intention des Unternehmen „Barbarossa“ voranzutreiben.[15] So erklärte er am 30. März in einer Ansprache vor rund 200 höheren Offizieren: „Dies ist keine Frage der Kriegsgerichte. Die Führer der Truppe müssen wissen, worum es geht. [...] Im Osten ist Härte mild für die Zukunft. [...]“.[16]

Wohlgemerkt, diese Rede fand erst zwei Tage nach der Besprechung der 9. Armee statt.

Diesen Unterschied, den der Krieg zu den vorangegangenen darstellen sollte, kann man treffend im Vergleich mit dem besetzten Dänemark sehen. Dort gebot General Falkenhorst seinen Soldaten, auf keinen Fall das Nationalgefühl der Dänen zu verletzen. Ein General der Luftwaffe erklärte das so: „Der Däne ist kein Pole, sondern ein Germane“.[17]

Einmal abgesehen von der ideologischen Komponente: Kann es sein, dass man die Verhältnisse, die eine derartig große Zahl an Kriegsgefangenen mit sich brachten, einfach nicht absehen konnte? Hatte die Wehrmacht überhaupt Erfahrungen im Umgang mit derartig vielen Kriegsgefangenen? Um diese Fragen zu beantworten, muss man sich an einen anderen Kriegsschauplatz begeben, nämlich nach Frankreich. Im Befehl des Oberquartiermeisters der Heeresgruppe A, vom 28. Mai 1940, heißt es, man erwarte eine große Zahl von Gefangenen in Nordfrankreich. Daher seien „umfangreiche Maßnahmen“ zu treffen. Falls ein Fußmarsch dieser Gefangenen notwendig werde, sei die Einrichtung von Biwakplätzen durch die „fechtende Truppe und Nachschubeinheiten der Armee“ befohlen. Die Gefangenensammelstellen müssen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausreichend mit Verpflegung beliefert gewesen sein, weshalb diese sowohl im Land selbst besorgt, als auch aus den Verpflegungszügen der Armee (bis zu 1/10 der ankommenden Menge) entnommen werden durfte. Man sieht, dass hier nicht in erster Linie nur auf die Interessen der eigenen Truppen geachtet, sondern auch die der Kriegsgefangenen beachtet wurden.[18] Mit etwa einer Million französischer Kriegsgefangener[19] konnte die Wehrmacht also bereits Erfahrungen in Unterbringung und Transport sammeln. Gleichwohl waren die Voraussetzungen in Frankreich natürlich ungemein besser. Kurze Kampfhandlungen, welche schon nahezu vollkommen abgeschlossen waren als es darum ging die Kriegsgefangenen unterzubringen, und ein guter Zustand der französischen Infrastruktur schufen gute Bedingungen für eine zufrieden stellende Behandlung der Gefangenen. Dass diese Verhältnisse aber nicht überall gleich gut anzutreffen sind und eine langfristige Planung zwingend notwendig werden kann, musste die Wehrmacht bereits in Rumänien feststellen. Die Erwartungen, die mitgeführten Sanitätsverbände und im Land vorhandene Einrichtungen würden zur Versorgung der eigenen Truppen genügen, stellten sich als fataler Irrtum heraus. Obwohl man in Rumänien selbst keinen Krieg führte gelang es nur mit äußerster Mühe, die Erkrankten und Verletzten zu versorgen. Auch in Nordgriechenland gab es massivste medizinische Versorgungsprobleme. Wegen Falscheinschätzung der Transportmöglichkeiten wurden Schwerverwundete hier auf Lastwagen und sogar in offenen Güterwaggons trotz großer Kälte transportiert.[20] Die Probleme waren also bekannt. Laut Detlef Vogel konnte die Wehrmacht diese Erfahrungen allerdings nicht mehr nutzen. Er verweist darauf, dass weder genügend Zeit zur Verfügung stand, noch der Wille, an der Gesamtstruktur der militärischen Organisation und den Prioritäten etwas zu ändern.[21] Konnte man aber schon die Versorgung der eigenen Truppen in „normalen“ Kriegen nur mit großer Mühe meistern, wie sollten dann die Kriegsgefangenen in einem ideologischen Weltanschauungskrieg ausreichend versorgt werden? Sich darauf vorzubereiten hätte geheißen, den Kriegsgefangenen Prioritäten einzuräumen welche der Zielvorgabe des Krieges zuwider gelaufen wären. Das wird auch in der Auffassung vom bevorstehenden Krieg deutlich: „Das Rechtsempfinden müsse hinter den Kriegsnotwendigkeiten zurückstehen“.[22]

[...]


[1] Vgl. Messerschmidt, Manfred: Wehrmacht und Nationalsozialismus. In: Geschichtswerkstatt Marburg e.V. (Hrsg.): „Ich mußte selber etwas tun“. Deserteure - Täter und Verfolgte im Zweiten Weltkrieg. Schüren 2000. S. 26

[2] Vgl. ebenda S. 31

[3] Vgl. Volkmann, Hans Erich: Verbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. In: Berkessel, Hans; Klapp, Sabine (Hrsg.): Mainzer Geschichtsblätter. „Kriegsblätter“ - eine Dokumentation. Mainz 1999. S. 18

[4] Vgl. ebd. S. 15

[5] Vgl. Messerschmidt, Manfred: Wehrmacht und Nationalsozialismus. In: Geschichtswerkstatt Marburg e.V. (Hrsg.): „Ich mußte selber etwas tun“. Deserteure - Täter und Verfolgte im Zweiten Weltkrieg. Schüren 2000. S. 27

[6] Ebd. S. 28

[7] Vgl. Manoschek, Walter: Wehrmacht und Kriegsverbrechen. In: Geschichtswerkstatt Marburg e.V. (Hrsg.): „Ich mußte selber etwas tun“. Deserteure - Täter und Verfolgte im Zweiten Weltkrieg. Schüren 2000. S. 46 und S. 51

[8] Vgl. Volkmann, Hans Erich: Verbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. In: Berkessel, Hans; Klapp, Sabine (Hrsg.): Mainzer Geschichtsblätter. „Kriegsblätter“ - eine Dokumentation. Mainz 1999. S.17

[9] Vgl. ebd. S. 16

[10]Vgl. Bartov, Omer: Hitlers Wehrmacht. Soldaten, Fanatismus und die Brutalisierung des Krieges. Hamburg 1995.

S. 128f.

[11] Vgl. Streit, Christian: Die Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen und völkerrechtliche Probleme des Krieges gegen die Sowjetunion. In: Ueberschär, Gerd R.; Wette, Wolfram (Hrsg.): Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion. „Unternehmen Barbarossa“ 1941. überab. Neuausgabe. Frankfurt (Main) 1991. S. 170f.

[12] Vgl. Streit, Christian: Keine Kameraden. Die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941-1945. Neuausgabe. Bonn 1997. S. 75

[13] Vgl. ebd. S. 76

[14] Vgl. ebd. S. 78

[15] Vgl. Kershaw, Ian: Hitler. 1936-1945. Stuttgart 2000. S. 458

[16] Kershaw, Ian: a.a.O. S. 473

[17] Burleigh, Michael: Die Zeit des Nationalsozialismus. Eine Gesamtdarstellung. 2.Aufl. Frankfurt (Main) 2000. S. 526

[18] Vgl. Streit, Christian: Keine Kameraden. Die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941-1945. Neuausgabe. Bonn 1997. S. 187f.

[19] Vgl. Burleigh, Michael: a.a.O. S. 534

[20] Vgl. Vogel, Detlef: Der deutsche Überfall auf Jugoslawien und Griechenland vor dem Hintergrund des bevorstehenden Angriffs gegen die Sowjetunion. In: Schafranek, Hans; Streibel, Robert: 22. Juni 1941. Der Überfall auf die Sowjetunion. Wien 1991. S. 40

[21] Vgl. ebd. S. 41

[22] Messerschmidt, Manfred: Der verbrecherische Befehl im Kontext der „Kriegsnotwendigkeit“. In: Schafranek, Hans; Streibel, Robert: 22. Juni 1941. Der Überfall auf die Sowjetunion. Wien 1991. S. 72

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Verbrechen der Wehrmacht - Sowjetische Kriegsgefangene als Opfer einer gezielten Vernichtung?
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Geschichte)
Veranstaltung
Hauptseminar: M. Burleighs Gesamtdarstellung "Die Zeit des Nationalsozialismus"
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
33
Katalognummer
V15133
ISBN (eBook)
9783638203449
Dateigröße
632 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, in wieweit die Wehrmacht in der Vernichtung der sowjetischen Kriegsgefangenen involviert war. Welche Vorbereitungen traf die Wehrmachtsführung im Vorfeld des Krieges? Wurde versucht das Massensterben aufzuhalten oder war es evt. erwünscht? Stellte die Wehrmacht eine weitere Säule der Vernichtung dar?
Schlagworte
Verbrechen, Wehrmacht, Sowjetische, Kriegsgefangene, Opfer, Vernichtung, Hauptseminar, Burleighs, Gesamtdarstellung, Zeit, Nationalsozialismus
Arbeit zitieren
Daniel Schmidl (Autor), 2003, Verbrechen der Wehrmacht - Sowjetische Kriegsgefangene als Opfer einer gezielten Vernichtung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15133

Kommentare

  • Sebastian Jochum am 10.8.2011

    Inhaltlich okay, aber es gibt formale Mängel:

    Die Aufteilung in gerade einmal drei Kapitel bei einem Umfang von fast 30 Seiten ist eine Zumutung. Auch die Zitierweise ist fehlerhaft: Gerade wörtlich direkte Zitate werden unmittelbar gekennzeichnet und nicht erst am Ende eines Textabschnitts!

  • Daniel Schmidl am 10.8.2011

    Wer den Text gelesen hat der weiß, dass die direkten Zitate unmittelbar gekennzeichnet sind. Der obige Kommentar ist diesbzgl. falsch.
    Auch die Aussage zur Aufteilung ist falsch. Die Arbeit umfasst rein vom Text her weniger als 27 Seiten, die auf 4 Kapitel (die Einleitung umfasst bereits 3 Seiten) aufgeteilt sind.

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