Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Geschichte

Die olympischen Spiele der Antike. Spiele zu Ehren der Götter

Titel: Die olympischen Spiele der Antike. Spiele zu Ehren der Götter

Unterrichtsentwurf , 2021 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der vorliegende Unterrichtsentwurf wurde für eine 6. Klasse eines Gymnasiums in Hessen konzipiert und innerhalb des Referendariats durchgeführt. Er richtet sich nach den Vorgaben des Kerncurriculums Hessen Geschichte der Sekundarstufe I.

Die Unterrichtsreihe ist curricular eingebettet in das Themenfeld „Griechische und römische Ursprünge der europäischen Kultur“ der Basisnarrative mit Epochenbezug zur „Antike“ innerhalb der Sekundarstufe I. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler charakteristische Merkmale der antiken griechischen Kultur kennen und untersuchen deren Einfluss auf moderne europäische Kulturen. Am Beispiel der olympischen Spiele lassen sich die Einflüsse der griechischen Kultur auf die Moderne besonders gut hervorheben (exemplarische Bedeutung), weshalb dieser Sequenz eine besondere Stellung innerhalb der Reihe zukommt.

Noch heute wird Sport als fairer Wettkampf weltweit als ein verbindendes Element für Menschen unterschiedlicher Nationen gesehen, worin (neben wirtschaftlichen und politischen Aspekten) die Grundidee für die Austragung der modernen olympischen Spiele besteht. Besonders die Aspekte der sportlichen Fairness und der kulturellen Verständigung wurden als zentrale olympische Werte aus der Antike übernommen. Weiterhin stellt ein olympischer Sieg auch heute noch für viele Sportler die größtmögliche sportliche Errungenschaft dar (Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung). Für die SuS bieten sich also gerade hier viele Möglichkeiten für einen existentiellen Transfer an.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Analyse der pädagogischen Situation und der fachlichen Voraussetzungen

2. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe

3. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde

4. Ausblick – Geplante Fortführung der Unterrichtsreihe

Zielsetzung & Themen

Die Unterrichtsstunde zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler durch die Analyse einer Rekonstruktionszeichnung des antiken Olympia und des olympischen Eides erkennen, dass die antiken Spiele weit mehr als bloße sportliche Wettkämpfe waren. Vielmehr handelt es sich um rituell geprägte Veranstaltungen mit einer zentralen religiösen Dimension zu Ehren der Götter.

  • Wahrnehmung und Analyse der antiken olympischen Stätte
  • Untersuchung des olympischen Eides als moralisch-religiöse Verpflichtung
  • Perspektivwechsel durch die Rolle des Athleten
  • Religiöse Bedeutung der olympischen Spiele und die Verehrung des Zeus
  • Transfer: Vergleich sportlicher Fairness zwischen Antike und Moderne

Auszug aus dem Buch

Die olympischen Spiele der Antike – Sport zu Ehren der Götter

Besonders eindrücklich zeigte sich der Zeus-Kult bei den rituellen Eröffnungsfeierlichkeiten in Olympia. Während der Eröffnungszeremonie mussten sich alle Teilnehmer der Spiele vor der Statue des Zeus bei dessen Tempel versammeln und über einem Eberopfer den „olympischen Eid“ schwören. Der Inhalt dieses Eides ist heute durch den spätantiken Geschichtsschreiber Pausanias (ca. 200 n. Chr.) in seinem Werk „Die Beschreibung Griechenlands“ erhalten und soll daher als zentrale Textquelle innerhalb der Stunde dienen.

Im Sinne einer didaktischen Reduktion wird innerhalb der Stunde allerdings nicht auf Pausanias als Autor und dessen Werk weiter eingegangen. Durch den Eid verpflichteten sich die Athleten, ihre Verwandten und Trainer sowie die Kampfrichter zur Einhaltung der olympischen Regeln und bekräftigten, dass sie die Regularien zur Qualifikation ordnungsgemäß erfüllt hätten. Der Zweck dieses Eides lag darin, die sportliche Fairness bei den Spielen zu gewährleisten, indem die Verpflichtung zur Regeleinhaltung speziell vor dem obersten aller Götter abgelegt wurde. Der Schwur vor der Statue des Zeus Horkios (der „Eidbeschützer“) sollte die Teilnehmer vor potenziellen Regelverstößen abschrecken und deutlich machen, dass ein Verstoß gegen die olympischen Regeln einer Freveltat gegenüber Zeus gleichkam. Einerseits sollten die Athleten demnach an das Gebot der sportlichen Fairness und andererseits an die religiöse Dimension der Veranstaltung erinnert und gebunden werden. Das Opfern eines Ebers bekräftigte diesen Vorgang noch einmal zusätzlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Analyse der pädagogischen Situation und der fachlichen Voraussetzungen: Dieses Kapitel beschreibt die soziokulturelle Zusammensetzung der Lerngruppe sowie das bestehende historische Vorwissen und die methodischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

2. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe: Hier wird die curriculare Anbindung der Reihe „Griechische und römische Ursprünge der europäischen Kultur“ erläutert und die Bedeutung des Mittelmeerraums sowie der griechischen Religion für die Kolonisation und Identität der Stadtstaaten dargelegt.

3. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel begründet den Einsatz der Rekonstruktionszeichnung und der Textquelle des Pausanias zur Erarbeitung der religiösen Dimension des olympischen Eides und der Eröffnungszeremonie.

4. Ausblick – Geplante Fortführung der Unterrichtsreihe: Der Ausblick skizziert die weitere Vertiefung der Disziplinen und Abläufe der antiken Spiele sowie den Abschluss der Sequenz durch den Vergleich mit modernen Sportveranstaltungen.

Schlüsselwörter

Olympische Spiele, Antike, Olympia, Zeus, Eid, Religion, Sport, Fairness, Schüler, Geschichte, Unterricht, Perspektivwechsel, Opferkult, Götter, Analysekompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Planung einer Geschichtsstunde für die 6. Klasse, die sich mit den antiken Olympischen Spielen und deren religiöser Einbettung beschäftigt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der antiken Stätte Olympia, dem olympischen Eid und der Rolle der Götterverehrung im antiken Sport.

Was ist das Ziel der Unterrichtsstunde?

Das Ziel ist die Förderung der Wahrnehmungs- und Analysekompetenz, um bei den Schülern das Verständnis zu wecken, dass die antiken Spiele eine religiöse und keine rein sportliche Veranstaltung waren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Quellenarbeit mit dem Text des Historikers Pausanias kombiniert mit einer Analyse von historischen Rekonstruktionszeichnungen zur Veranschaulichung der religiösen Räumlichkeiten betrieben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Der Hauptteil gliedert sich in die pädagogische Situationsanalyse, die didaktische Einordnung der Unterrichtsreihe und die genaue methodische Strukturierung der Unterrichtsstunde inklusive Verlaufsplanung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind „Olympischer Eid“, „Zeus-Kult“, „Religiöse Dimension“, „Fairness“ und „Existentieller Transfer“.

Warum wird der olympische Eid heute als so wichtig eingeschätzt?

Der Eid dient als exemplarisches Beispiel, um die Brücke zwischen antiken Werten wie sportlicher Fairness und menschlicher Ehre vor den Göttern zu moderner Sportethik zu schlagen.

Welche Rolle spielt die Zeus-Statue im Unterricht?

Die Statue fungiert als visuelles Instrument, um die einschüchternde Wirkung des „Eidbeschützers“ (Zeus Horkios) und damit die Macht der religiösen Dimension für die Athleten der Antike verdeutlichen zu können.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die olympischen Spiele der Antike. Spiele zu Ehren der Götter
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1513890
ISBN (PDF)
9783389096529
ISBN (Buch)
9783389096536
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Olympische Spiele Geschichte 6. Klasse Sekundarstufe I GL Gymnasium Antike Griechenland Antikes Griechenland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Die olympischen Spiele der Antike. Spiele zu Ehren der Götter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1513890
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum