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Resilienz in der Hebammenarbeit und der Hebammenberuf im Mittelalter. Eine historische und berufsethische Betrachtung

Titel: Resilienz in der Hebammenarbeit und der Hebammenberuf im Mittelalter. Eine historische und berufsethische Betrachtung

Hausarbeit , 2022 , 12 Seiten

Autor:in: Saskia Obenlüneschloß (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Rolle der Resilienz in der modernen Hebammenarbeit und betrachtet die historische Entwicklung des Hebammenberufs im Mittelalter. Der erste Teil beleuchtet, wie Resilienz als Kompetenz Hebammen dabei unterstützt, mit den vielfältigen Anforderungen und Herausforderungen ihres Berufs umzugehen. Anschließend wird der Hebammenberuf im mittelalterlichen Kontext analysiert, einschließlich der gesellschaftlichen und beruflichen Stellung von Hebammen jener Zeit. Abschließend wird eine begründete Position zur Bedeutung und Entwicklung des Hebammenberufs im Mittelalter formuliert, um das historische Verständnis mit den Anforderungen der heutigen Praxis zu verbinden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Aufgabe: Theoretische Grundlagen der Hebammenarbeit

1. Resilienz

1.1 Was ist Resilienz?

1.2 Bedeutung der Resilienz für Hebammen

2. Aufgabe: Berufliche Identität der Hebamme

2. Historie des Hebammenberufes

2.1 Die Hebamme im Mittelalter

2.2 Begründete Position zum Thema

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis über das Konzept der Resilienz im Kontext der Hebammenarbeit zu vermitteln und gleichzeitig die historische Entwicklung sowie die Wandelbarkeit der beruflichen Identität der Hebamme ab dem Mittelalter kritisch zu beleuchten.

  • Definition und Wirkungsweise von Resilienz durch Schutz- und Risikofaktoren.
  • Anwendung des Resilienzkonzepts in der modernen Hebammenbetreuung.
  • Die gesellschaftliche Rolle und Verfolgung von Hebammen im Mittelalter.
  • Historische Anforderungen an den Hebammenberuf sowie gesetzliche Regulierungen.
  • Vergleichende Analyse der beruflichen Stellung der Hebamme früher und heute.

Auszug aus dem Buch

1.1 Was ist Resilienz?

Die Resilienz kann als eine Kompetenz verstanden werden, welche fähig macht, im Laufe des Lebens, mit Krisen und entwicklungsgefährdenden Belastungen und Lebensumständen gut umzugehen, sie positiv zu bewältigen und nicht psychisch daran zu zerbrechen (Gebhard et al., 2015).

Sie entwickelt sich aus der Interaktion zwischen Individuum und Umwelt und wird durch verschiedene Faktoren bedingt.

Hier unterscheidet man zwischen Schutzfaktoren und Risikofaktoren. Die Schutzfaktoren sind risikomildernde Bedingungen, psychosoziale Merkmale des Individuums und die Beschaffenheiten der sozialen Umwelt. Sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer gesunden Entwicklung und senken die Wahrscheinlichkeit psychischer Störungen. Schutzfaktoren schwächen, kompensieren oder heben widrige Bedingungen auf.

Die Schutzfaktoren sind in drei Abschnitte aufgeteilt, welche miteinander in Wechselwirkung stehen. Einmal die kindbezogenen Faktoren, welche der Mensch entweder von Geburt an hat oder sie in der Auseinandersetzung mit der Umwelt erwirbt. Hierzu ist eine Bindungsbeziehung zu einer Bezugsperson Voraussetzung. Ein weiterer Teil sind die Schutzfaktoren in der Familie. Hier wird einer stabilen Beziehung zu einer Bezugsperson, die den Aufbau von Selbstvertrauen und das Streben nach Autonomie fördert, eine hohe Bedeutung zugeschrieben. (Bengel et al., 2009)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung gibt einen kurzen Überblick über die Themenfelder Resilienz in der Hebammenarbeit sowie die historische Entwicklung des Hebammenberufs im Mittelalter.

1. Aufgabe: Theoretische Grundlagen der Hebammenarbeit: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Resilienz, differenziert zwischen Schutz- und Risikofaktoren und beleuchtet deren Relevanz für die praktische Hebammenarbeit.

2. Aufgabe: Berufliche Identität der Hebamme: Das Kapitel analysiert die Rolle der Hebamme im Mittelalter, ihren sozialen Status, die damit verbundenen Vorurteile sowie die heutige Positionierung des Berufsstandes im Vergleich dazu.

Schlüsselwörter

Resilienz, Hebammenwissenschaft, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Salutogenese, Empowerment, Berufliche Identität, Hebamme im Mittelalter, Frauengeschichte, Hebammentum, psychosoziale Ressourcen, Kompetenzsteigerung, Bewältigungsstrategien, Geburtsmedizin, Hebammenbetreuung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Fundamenten der Hebammenwissenschaft, wobei ein besonderer Fokus auf dem Schutzkonzept der Resilienz sowie der historischen Betrachtung des Hebammenberufs liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das psychologische Konstrukt der Resilienz, die Anwendung salutogenetischer Prinzipien in der Geburtshilfe und die historische Entwicklung der Rolle der Hebamme vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Resilienz als Schutzfaktor in die Hebammenarbeit integriert werden kann und wie sich das Selbstverständnis sowie die gesellschaftliche Akzeptanz des Hebammenberufs über Jahrhunderte gewandelt haben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Aufarbeitung bestehender wissenschaftlicher Konzepte sowie historischer Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Explikation der Resilienz (einschließlich verschiedener Resilienzmodelle) und eine fundierte historische Analyse der Hebammenrolle, inklusive kritischer Reflexion des Berufsstandes.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselwörtern charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Resilienz, Schutzfaktoren, Hebammenwissenschaft, berufliche Identität und historische Entwicklung des Hebammenberufes.

Warum wurden Hebammen im Mittelalter oft mit Hexerei in Verbindung gebracht?

Aufgrund ihres heilenden Wissens über Kräuter und ihrer Expertise in der Geburtshilfe gerieten sie unter Verdacht, wobei soziale Vorurteile, religiöse Deutungen und der Ausschluss von Frauen aus universitären Medizinstudien eine entscheidende Rolle spielten.

Wie unterscheidet sich die heutige Hebamme von jener im Mittelalter?

Während die mittelalterliche Hebamme ein breites Spektrum an Aufgaben erfüllte – oft in autarker, jedoch rechtlich unsicherer Weise –, ist der heutige Berufsbild durch gesetzliche Ausbildungsverordnungen und eine engere Einbindung in klinische sowie gesundheitspolitische Strukturen definiert.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Resilienz in der Hebammenarbeit und der Hebammenberuf im Mittelalter. Eine historische und berufsethische Betrachtung
Hochschule
Hochschule für Gesundheit  (Department für Pflege-, Hebammen- und Therapiewissenschaften)
Veranstaltung
theoretische Grundlagen der Hebammenwissenschaften
Autor
Saskia Obenlüneschloß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
12
Katalognummer
V1514111
ISBN (PDF)
9783389084731
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hebamme Mittelalter Midwifery Resilienz resilient
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Saskia Obenlüneschloß (Autor:in), 2022, Resilienz in der Hebammenarbeit und der Hebammenberuf im Mittelalter. Eine historische und berufsethische Betrachtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1514111
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Leseprobe aus  12  Seiten
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