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Internetbasierte Selbstvermarktung für Musiker

Chancen und Risiken durch den Wandel von Musikindustrie und Web

Title: Internetbasierte Selbstvermarktung für Musiker

Examination Thesis , 2010 , 55 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Michael Dathe (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Seit Jahren befindet sich die Musikbranche in einem Wandel. Sie beklagt die immer weiter sinkenden Einnahmen durch Tonträgerverkäufe und kämpft gegen die Urheberrechtsverletzungen, die ihr durch illegale Downloads im Internet und Raubkopien einen Umsatzeinbruch in diesem Bereich gebracht haben. Für den jungen Musiker scheint das Internet aber auf den ersten Blick vorteilhafter zu sein. Ihm werden Dienste angeboten, für die früher kostenintensiv viele Menschen zuständig waren. Gemeint sind Internetportale wie MySpace, YouTube, Facebook und Onlinestores zum Verkauf von non-physikalischen und physikalischen Tonträgern wie iTunes, Musicload oder Amazon. Dem Musiker stehen die meisten diese Dienste sogar kostenlos zur Verfügung. Tim Renner sagte in seinem Buch „Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm“ schon im Jahre 2004 „Der Markt steht prinzipiell jedem offen.“

Dieser Wandel beinhaltet aber durchaus nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken. In den Medien werden immer wieder Urheberrechtsverletzungen beklagt, die dem geistigen Eigentum stark geschadet haben. Besonders der illegale Downloadbereich florierte in den letzten Jahren. Diesbezüglich sollen aufgrund des Urheberrechts rechtliche Grundsätze erklärt werden.

Diese Arbeit soll den Wandel der Musikindustrie und des Internets mit seinen Chancen und Risiken aus der Sichtweise eines sich selbst vermarktenden Musikers ohne Plattenvertrag untersuchen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem Musiker zum vermarkten seines geistigen Eigentums, aber auch andere Tätigkeitsfelder sollen von den Erfahrungen dieser Arbeit Erkenntnisse ziehen können, denn auch sie sind auf Öffentlichkeitsarbeit angewiesen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Lage in der Musikindustrie

2.1 Wie sieht die aktuelle Situation in der Musikindustrie aus?

2.1.1. Zusammenfassung

2.2. Vertriebsmöglichkeiten von Tonträgern für Musiker

2.2.1. Zusammenfassung

2.3. Andere Einnahmequellen

2.3.1 Zusammenfassung

3. Web 2.0

3.1. Was ist das Web 2.0?

3.2. Techniken, die das Web 2.0 ausmachen

3.3. Wie können einem Musiker diese Techniken nutzen?

4. Onlineportale für Musiker

4.1. MySpace

4.2. Facebook

4.3. Last.FM

4.4. Napster

4.5. YouTube

4.5.1. Urheberrecht

4.5.2. YouTube und Urheberrecht

5. Downloadportale

5.1. iTunes

5.2. Aggregatoren

6. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus dem Wandel der Musikindustrie und dem Internet für sich selbst vermarktende Musiker?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den tiefgreifenden Wandel der Musikindustrie durch das Internet sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken für Musiker, die sich ohne Plattenvertrag selbst vermarkten. Dabei wird analysiert, wie diese Musiker moderne digitale Werkzeuge und Vertriebswege nutzen können, um ihre Arbeit effizient zu gestalten und eine direkte Verbindung zu ihrem Publikum aufzubauen.

  • Analyse der wirtschaftlichen Situation in der Musikindustrie
  • Möglichkeiten der digitalen Selbstvermarktung und des Direktvertriebs
  • Einsatz von Web 2.0-Technologien für Musiker
  • Rechtliche Grundlagen und Urheberrechtsfragen bei Online-Plattformen
  • Strategien zur Professionalisierung ohne klassische Label-Strukturen

Auszug aus dem Buch

4.5.2. YouTube und Urheberrecht

Die folgenden Aussagen basieren auf einem YouTube-Video einer Vorlesung von Dr. Thomas Hoeren. Dr. Thomas Hoeren ist Dozent im Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht - Zivilrechtliche Abteilung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das Video ist auch auf der beiliegenden CD-Rom zu finden. Er erläutert im Detail die juristische Auseinandersetzung zwischen dem deutschen Urheberrecht und dem Videoportal YouTube.

„Jeder kann ohne Identifizierung ein YouTube-Konto erstellen und jeglichen Inhalt hineinstellen.“66 Hier liegt schon die Ursache des Problems der Urheberrechtsverletzungen. Die Identifizierung der Person ist bei YouTube nicht zwingend nötig, da die Daten der Anmeldung falsch sein können. Diese werden teilweise nur für Marketingzwecke benutzt und nicht geprüft.

Argument der Kläger: „Es [diese Form der Anmeldung] ist auch deswegen schon verboten, weil man so etwas gar nicht erst einrichten darf.“67 Gemeint ist, dass Juristen vom Oberlandesgericht Hamburg der Meinung waren, dass solch ein Dienst nicht zur Verfügung gestellt werden dürfe.

Gegenargument: Dagegen spricht aber das juristische Argument der Anonymität, der Vermeidung von Personenbezug. „Man muss nach Möglichkeit alles was geht anonymisiert anbieten.“68

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet den Wandel der Musikbranche, in der Musiker zunehmend Eigenverantwortung für Vermarktung und Vertrieb übernehmen, aber gleichzeitig mit neuen Risiken wie Urheberrechtsverletzungen konfrontiert sind.

2. Die Lage in der Musikindustrie: Dieses Kapitel analysiert den Umsatzrückgang im klassischen Tonträgergeschäft und stellt fest, dass sich der Direktvertrieb und neue Einnahmequellen für unabhängige Musiker als zunehmend relevant erweisen.

3. Web 2.0: Es werden die Grundlagen und Funktionen des Web 2.0 erläutert, wobei der Fokus auf interaktiven Anwendungen liegt, die Musikern neue Möglichkeiten der direkten Kommunikation und Selbstpräsentation bieten.

4. Onlineportale für Musiker: Hier werden spezifische Plattformen wie MySpace, Facebook, Last.FM und YouTube hinsichtlich ihres Nutzens für Musiker und der damit verbundenen urheberrechtlichen Konflikte untersucht.

5. Downloadportale: Das Kapitel betrachtet die Rolle von iTunes und Aggregatoren als essenzielle Dienstleister für den Vertrieb digitaler Musik und zeigt auf, unter welchen Bedingungen sich der digitale Verkauf wirtschaftlich rentiert.

6. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus dem Wandel der Musikindustrie und dem Internet für sich selbst vermarktende Musiker?: Das Fazit stellt die Chancen durch höhere Gewinnmargen und direkte Fannähe den Herausforderungen wie Marketingaufwand und rechtlichen Risiken gegenüber und betont die Notwendigkeit wirtschaftlicher Kompetenz bei Musikern.

Schlüsselwörter

Musikindustrie, Selbstvermarktung, Web 2.0, Urheberrecht, Direktvertrieb, Online-Portale, MySpace, Aggregatoren, Musikmanagement, Konzertwirtschaft, Digital Rights Management, Streaming, Social Software, Musikkarriere, Tonträgerverkauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich Musiker ohne Plattenvertrag im Zeitalter des Internets und des Web 2.0 eigenständig vermarkten können, um trotz der Krise der Musikindustrie erfolgreich zu sein.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Analyse der aktuellen Musikmarkt-Situation, die Möglichkeiten des digitalen Direktvertriebs, der Nutzen von Social-Media-Portalen und die komplexen urheberrechtlichen Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Chancen und Risiken für sich selbst vermarktende Musiker aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie diese die neuen technischen Möglichkeiten für ihre Karriere nutzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und wertet aktuelle Wirtschaftsdaten der Musikindustrie sowie juristische Expertisen aus, um die Situation für unabhängige Musiker praxisnah darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Marktwandels, die Vorstellung von Web 2.0-Techniken, eine detaillierte Analyse von Online-Plattformen und Download-Portalen sowie eine Auseinandersetzung mit dem Urheberrecht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Musikindustrie, Selbstvermarktung, Web 2.0, Urheberrecht, Direktvertrieb, Aggregatoren, Online-Portale und Musikmanagement.

Warum lohnt sich der Vertrieb von non-physikalischen Tonträgern laut der Arbeit mehr?

Der Vertrieb von digitalen Produkten verursacht kaum Kosten für Vervielfältigung oder Lagerung, wodurch der Musiker von Anfang an höhere Gewinnmargen erzielen kann.

Welche Bedeutung haben Aggregatoren für Musiker?

Aggregatoren fungieren als unverzichtbare Schnittstelle, die Musik gesammelt an zahlreiche Downloadshops und Portale liefert und so den Zugang zum digitalen Markt ermöglicht.

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Details

Title
Internetbasierte Selbstvermarktung für Musiker
Subtitle
Chancen und Risiken durch den Wandel von Musikindustrie und Web
College
University of Potsdam  (Musik und Musikpädagogik)
Grade
bestanden
Author
Michael Dathe (Author)
Publication Year
2010
Pages
55
Catalog Number
V151430
ISBN (eBook)
9783640635818
ISBN (Book)
9783640636280
Language
German
Tags
Web 2.0 Musikindustrie illegaler Download illegale Downloade Selbstvermarktung Tonträger Online-Shop Twitter Amazon MySpace Facebook iTunes Musicload Vertrieb Napster LastFM YouTube Urheberrecht Aggregatoren CD MP3 physikalische Tonträger nonphysikalische Tonträger LP PayPal The Long Tail Blog Wiki Communities Podcast Feed Messaging Mashup FlickR Social Software Posting Foren Newsletter Editoren CDBaby Track by Track Tunecore Snocap Potatosystem Dooload Blast my Music Soundsbox CD Maximum
Product Safety
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Quote paper
Michael Dathe (Author), 2010, Internetbasierte Selbstvermarktung für Musiker, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151430
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