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Videofeedback im Fechtsport

Steigerung des Lernerfolges in der Fechtsportausbildung von Kindern

Título: Videofeedback im Fechtsport

Tesis de Máster , 2024 , 83 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Kilian-Maurice Heck (Autor)

Didáctica - Deporte, Pedagogía deportiva
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In dieser Masterarbeit geht es um die Wirksamkeit von Videofeedback in der Fechtsportausbildung von Kindern. Feedback stellt eins der wirkungsvollsten Instrumente einer Lehrkraft dar, um den Schülerinnen und Schülern bei der Steigerung des Lernerfolges zu unterstützen. In der Literatur wird dabei im Großteil auf die Verwendung von Lehrer*innen-Feedback als extrinsische Form des Feedbacks eingegangen. Insbesondere in der Bewegungswissenschaft wird die Verwendung von Videofeedback diskutiert. Grundsätzlich handelt es sich bei beiden Feedbackarten um qualitatives Feedback, jedoch unterscheiden sich die Arten in der Ausprägung der Feedbackkomponenten.

Beim Fechtsport handelt es sich um eine Kampfsportart, bei welcher verschiedene Waffen zum Einsatz kommen können. Diese Masterarbeit beschreibt den Sport mit dem Florett. Beim Fechtsport werden sowohl kognitive als auch körperliche Kompetenzen vorausgesetzt. Insbesondere die Komponenten der Zielgenauigkeit, der Geschwindigkeit und der Handführung sind bei der Quart-Parade-Riposte Bewegung von Bedeutung.

In dieser Arbeit wird mithilfe einer Interventionsstudie der Einfluss des Lehrer*innen-Feedbacks mit dem des Videofeedbacks verglichen. Dazu erhalten jeweils 6 Studienteilnehmer*innen fünf hintereinander folgende Interventionen. Eine Intervention besteht im Groben entweder aus einem Training mit Lehrer*in-Feedback oder mit Videofeedback. Die Leistung der Teilnehmer*innen wird nach jeder Intervention gefilmt und mittels Videoanalyse in Daten umgewandelt. Diese Daten werden grafisch ausgewertet und auf Kovarianz und Signifikanz hin analysiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer und empirischer Hintergrund

2.1 Feedback

2.1.1 Begriffsbestimmung

2.1.2 Wirksamkeit von Feedback

2.1.3 Feedbackformen

2.1.4 Zusammenfassung

2.2. Fechtsportausbildung

2.2.1 Einleitung in den Fechtsport

2.2.2 Begriffsbestimmungen

2.2.3 Parade-Riposte

2.2.4 Kontrollmöglichkeiten beim Fechten

2.2.5 Trainingsmethodik

2.2.6 Zusammenfassung

2.3 Videoanalyse

2.3.1 Forschungstand

2.3.2 Technische Anwendungen

3. Forschungshypothesen

4. Methode

4.1 Vorüberlegungen, Versuchsdesign und Versuchsplanung

4.1.3 UV1: Lehrer*in-Feedback

4.1.4 UV2: Videofeedback

4.1.5 AV: Leistungsverbesserung

4.2 Empirisch-inhaltliche Hypothesen

4.3 Stichprobe

4.4 Material, Geräte und Hilfsmittel

4.5 Ethik und Sicherheit

4.6 Versuchsdurchführung

4.6.1 Gruppeneinteilung

4.6.2 Instruktion Studienteilnehmer*innen

4.6.3 Erste Leistungsbewertung

4.6.4 exemplarischer Studientag

4.6.5 Störfaktoren

4.7 Datenaufbereitung und -auswertung

4.7.1 Videoanalyse

4.7.2 Teil- und Gesamtnotenberechnung

4.7.3 Toleranzbereich

4.7.4 Statistik

5. Ergebnisse

6. Diskussion und Ausblick

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Videofeedback im Vergleich zum herkömmlichen Lehrer*innen-Feedback bei der Vermittlung der Quart-Parade-Riposte im Fechtsport bei Kindern. Ziel ist es, Ansätze zu finden, um Lehrkräfte im Unterricht zu entlasten, ohne den Lernerfolg zu mindern, und die Wirksamkeit digitaler Feedbacktechnologien empirisch zu belegen.

  • Wirksamkeit von Feedback im Sportunterricht
  • Methodik der Videoanalyse (z.B. mittels Kinovea) im Fechtsport
  • Technische Spezifikationen und Biomechanik der Quart-Parade-Riposte
  • Empirische Vergleichsstudie zwischen Videofeedback und Lehrer*innen-Feedback
  • Quantifizierung von motorischem Lernerfolg durch Notenberechnung

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Wirksamkeit von Feedback

Im Sinne der Ausbildung von Kindern wird dem Feedback eine hohe Wirksamkeit zugeschrieben. Dies wird nicht nur durch die großangelegte Hattie Studie bestätigt, sondern auch in moderneren Meta-Analysen, beispielweise vom Konrad-Adenauer-Institut (Hattie, 2013; Zierer, 2020). Die Literatur weist an dieser Stelle darauf hin, dass Feedback mehr ist als etwas als „gut“ oder „schlecht“ zu deklarieren, es soll die Selbstregulation der Kinder ansprechen und nachhaltig stärken (ebd.).

Hoya (2019, o. S.) beschreibt, dass Feedback am besten wirken kann, wenn die folgenden drei Fragestellungen durch die SuS und die Lehrkraft beantwortet werden können:

1. Where am I going (Feed Up) Die Frage beschäftigt sich mit einer transparenten und präzisen Zielsetzung der Lehrkraft für den Lernprozess der SuS.

2. How am I going (Feed Back) Die Frage beschäftigt sich mit einem Rückblick darauf, wie die Kinder zum Erreichen des Zieles am besten unterstützt werden können und welche Informationen benötigt werden, damit sie weiterkommen.

3. Where to next (Feed Forward) Die Frage beschäftigt sich damit, ob das Feedback der Lehrkraft zu einem Lernzuwachs, in Hinblick auf höhere Kompetenzen der SuS zur Verarbeitung anderer Bewegungsaufgaben, führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Lehrkräftemangel an deutschen Schulen sowie die daraus resultierende Belastung und stellt das Videofeedback als potenziellen Ansatz zur Entlastung bei gleichzeitigem Erhalt des Lernerfolgs im Fechtsport vor.

2. Theoretischer und empirischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Feedback als Regulationsprinzip im Lernprozess, definiert zentrale Feedbackformen und stellt die Besonderheiten der Fechtsportausbildung sowie der Quart-Parade-Riposte dar.

3. Forschungshypothesen: Hier werden die Erwartungen formuliert, dass sowohl Lehrer*innen-Feedback als auch Videofeedback zu Leistungsverbesserungen führen und dass Videofeedback eine ähnlich hohe Wirksamkeit wie das traditionelle Feedback aufweist.

4. Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Versuchsdesign der Interventionsstudie, die Operationalisierung der abhängigen und unabhängigen Variablen, das Setting der Datenerhebung sowie die statistische Auswertung der Videodaten.

5. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die Studienergebnisse grafisch aufbereitet und deskriptiv sowie induktiv statistisch ausgewertet, wobei eine Leistungsverbesserung in beiden Gruppen festgestellt wird.

6. Diskussion und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse kritisch vor dem theoretischen Hintergrund reflektiert, die Hypothesen bewertet und Verbesserungsvorschläge für die Methodik sowie künftige Forschungsmöglichkeiten aufgezeigt.

7. Zusammenfassung: Dieses Kapitel gibt einen abschließenden Überblick über die Masterarbeit, fasst die Kernaspekte der Untersuchung zur Wirksamkeit von Videofeedback zusammen und bestätigt den signifikanten Leistungsanstieg durch die Interventionen.

Schlüsselwörter

Videofeedback, Fechtsport, Quart-Parade-Riposte, Lehrer*innen-Feedback, Motorisches Lernen, Leistungsverbesserung, Sportpädagogik, Interventionsstudie, Videoanalyse, Kinovea, Selbstregulation, Bewegungsforschung, Schulsport, Techniktraining, Fechtsportausbildung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Ziel dieser Masterarbeit?

Das primäre Ziel besteht darin zu untersuchen, ob Videofeedback eine effektive Methode zur Leistungssteigerung in der Fechtsportausbildung von Kindern darstellt und ob es mit dem etablierten Lehrer*innen-Feedback vergleichbar ist.

Welche Sportart dient als Untersuchungsobjekt?

Die Untersuchung bezieht sich spezifisch auf den Fechtsport, wobei exemplarisch die komplexe Technik der Quart-Parade-Riposte mit dem Florett analysiert wird.

Welche Forschungsfragen stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit fragt nach der Wirksamkeit von Videofeedback für den Lernerfolg von Kindern und ob diese Form der digitalen Unterstützung eine Entlastung für Lehrkräfte bei vergleichbarer methodischer Qualität bieten kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Interventionsstudie mit einer parallelisierten Stichprobe, bei der die Leistung durch Videoanalysen erfasst, durch ein Punktesystem quantifiziert und statistisch mittels ANOVA ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Feedback und Fechtsport, die Darstellung des konkreten Studiendesigns, die praktische Versuchsdurchführung mit den Probanden und die anschließende detaillierte Datenauswertung.

Welche zentralen Themenfelder prägen die Arbeit?

Zentrale Felder sind die Wirksamkeit von differenzierter Rückmeldung (Feedback), die biomechanische Analyse der Quart-Parade-Riposte, die Anwendung von digitaler Software wie Kinovea zur objektiven Leistungsbeurteilung und der Transfer in den schulischen bzw. sportwissenschaftlichen Kontext.

Wie wurde die Leistung der Fechterinnen und Fechter genau gemessen?

Die Leistung wurde anhand von drei Hauptmerkmalen bewertet: der Winkelstellung der Waffenklinge, der Geschwindigkeit der Riposte sowie der Treffergenauigkeit auf einer Zielscheibe, die in ein standardisiertes Notensystem transformiert wurden.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Hypothesen?

Die Hypothese zur Leistungsverbesserung durch beide Feedbackformen wurde bestätigt. Die Vermutung, dass Videofeedback ähnlich wirksam ist wie Lehrer*innen-Feedback, wurde durch die Ergebnisse gestützt, erfordert jedoch für eine absolute Definition weitere kontrollierte Studien.

Final del extracto de 83 páginas  - subir

Detalles

Título
Videofeedback im Fechtsport
Subtítulo
Steigerung des Lernerfolges in der Fechtsportausbildung von Kindern
Universidad
University of Hannover  (Sportwissenschaften)
Calificación
1,7
Autor
Kilian-Maurice Heck (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
83
No. de catálogo
V1514831
ISBN (PDF)
9783389093757
ISBN (Libro)
9783389093764
Idioma
Alemán
Etiqueta
Fechten Videofeedback Feedback Lehrerfeedback Didaktik Lehrmethodik Fechtsport Lernleistung Lernerfolg
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kilian-Maurice Heck (Autor), 2024, Videofeedback im Fechtsport, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1514831
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