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Resilienzförderung in der frühen Kindheit

Título: Resilienzförderung in der frühen Kindheit

Tesis (Bachelor) , 2024 , 60 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jana Burger (Autor)

Pedagogía - Pedagogía en educación Pre-escolar
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Diese Bachelorarbeit widmet sich dem Thema der Resilienz und geht der Frage nach: Was macht Kinder stark und wie können Kinder in ihren Kompetenzen und ihrer Widerstandsfähigkeit gezielt gefördert, gestärkt und unterstützt werden? Die Bachelorarbeit wird literaturbasiert behandelt und begrenzt sich in ihrem Inhalt auf die frühe Kindheit von 3-6 Jahren. Des Weiteren wird das Thema der Resilienz in dieser Arbeit durch zwei Schwerpunkte behandelt. Zum einen wird sich der erste Teil der Bachelorarbeit mit dem allgemeinen Begriff der Resilienz auseinandersetzen und aufzeigen, welche Faktoren und Wirkungsprozesse mit Resilienz zusammenhängen. Der zweite Teil der Arbeit setzt seinen Fokus auf die Förderung von Resilienz und bezieht sich dabei spezifisch auf die Institution der Kindertagesstätte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Anfänge der Resilienzforschung

2.1 Die Kauai-Längsschnittstudie

3. Einführung des Resilienzbegriffs

3.1. Definition Resilienz

3.2. Charakteristik von Resilienz

4. Entwicklungsaufgaben in der frühen Kindheit

5. Das Schutz- und Risikofaktoren-Konzept als zentrales Konzept der Resilienzforschung

5.1. Das Risikofaktorenkonzept

5.1.1. Spezifische Wirkmechanismen der Risikofaktoren

5.2. Das Schutzfaktorenkonzept

5.2.1. Spezifische Wirkmechanismen von Schutzfaktoren

5.2.2. Resilienzfaktoren

5.3. Das Zusammenwirken von Risiko- und Schutzfaktoren

6. Resilienzförderung

6.1. Der Stellenwert von Kindertagesstätten bei der Förderung von Resilienz

7. Ebenen der Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen

7.1. Individuelle Ebene

7.2. Beziehungsebene

7.2.1. Fachkraft- Kind

7.2.2. Eltern- Kind

7.3. Zusammenarbeit mit den Eltern

7.4. Netzwerkbildung

8. Prävention und Präventionsansätze

8.1. Beispiele für Präventionsprogramme

8.1.1. Papilio

8.1.2. EFFEKT- Entwicklungsförderung in Familien

8.1.3. Das ReSi- Konzept

8.1.4. Kinder stärken! – Förderung von Resilienz und seelischer Gesundheit in Kindertageseinrichtungen

8.1.5. PRiK

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Phänomen der Resilienz im Kontext der frühen Kindheit, wobei der Fokus auf der Frage liegt, welche Faktoren Kinder stark machen und wie sie in ihrer Widerstandsfähigkeit gezielt gefördert werden können. Ziel ist es, Möglichkeiten der Resilienzförderung spezifisch für Kindertageseinrichtungen aufzuzeigen.

  • Entwicklung des Resilienzbegriffs und historische Grundlagen der Resilienzforschung
  • Analyse von Schutz- und Risikofaktoren sowie deren Wirkmechanismen
  • Bedeutung der frühen Kindheit für Entwicklungsprozesse und Bewältigung von Entwicklungsaufgaben
  • Konkrete Ansätze und Ebenen der Resilienzförderung in Kindertagesstätten
  • Vorstellung ausgewählter Präventionsprogramme zur Stärkung der psychischen Widerstandsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

2. Anfänge der Resilienzforschung

Die Resilienzforschung fand ihren Anfang in den 1970er Jahren und entwickelte sich aus einer Gegenbewegung und einem Perspektivenwechsel in den Human- und Sozialwissenschaften heraus. Anfangs wurde die menschliche Entwicklung aus einer pathogenetischen (krankheitsorientierten) Perspektive betrachtet, bei dem man sich eher mit den Ursachen von Entwicklungsstörungen beschäftigte und einzelne Risikoeinflüsse untersuchte (Wustmann, 2021). In einigen Studien konnte jedoch festgestellt werden, dass einige Kinder trotz Risikobedingungen keine psychischen Störungen entwickelten oder sich unter Stress als anpassungsfähig erwiesen. Diesen ersten Erkenntnissen zur psychischen Widerstandsfähigkeit wurde lange Zeit keine Beachtung geschenkt und man ging davon aus, dass manche Kinder generell keine Störungen entwickeln können, hielt sie für unverwundbar und bezeichnete sie als „Wunderkinder“.

Eine andere Sichtweise wurde unter anderem auch durch das salutogenetische (gesundheitsorientierte) Modell von Antonovsky (1979) angestoßen und geprägt. Hier vertrat er den Standpunkt, dass man sich nicht nur mit den Auslösern und Ursachen von Krankheiten auseinandersetzen sollte, sondern es auch herauszufinden gilt, was einen Menschen generell gesund hält oder insbesondere bei gesundheitsgefährdenden Einflüssen vor Krankheiten bewahrt. Mit dem salutogenetischen Ansatz wurden also somit nicht nur krankheitsverursachende, sondern auch gesundheitserhaltende Faktoren betrachtet (Wustmann, 2021).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Resilienz in der frühen Kindheit ein und präzisiert die Forschungsfrage zur gezielten Förderung kindlicher Widerstandsfähigkeit.

2. Anfänge der Resilienzforschung: Dieser Abschnitt beschreibt den historischen Paradigmenwechsel von der Pathogenese zur Resilienzforschung, getrieben durch erste empirische Studien und salutogenetische Ansätze.

3. Einführung des Resilienzbegriffs: Hier wird der Resilienzbegriff theoretisch fundiert sowie die damit verbundene notwendige Interaktion zwischen Kind und Umwelt erörtert.

4. Entwicklungsaufgaben in der frühen Kindheit: Das Kapitel veranschaulicht alterstypische Herausforderungen und Entwicklungsschritte im Alter von 3 bis 6 Jahren, die einen direkten Einfluss auf die Ausbildung von Resilienz haben.

5. Das Schutz- und Risikofaktoren-Konzept als zentrales Konzept der Resilienzforschung: Diese Analyse differenziert zwischen risikoerhöhenden und schützenden Aspekten und deren komplexem, dynamischem Zusammenwirken in der kindlichen Entwicklung.

6. Resilienzförderung: Hier werden grundlegende Strategien der Resilienzförderung diskutiert und die Eignung der Kindertagesstätte als Raum für präventives Handeln hervorgehoben.

7. Ebenen der Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen: Dieses Kapitel detailliert Ansätze zur Stärkung auf individueller, Beziehungs- und systemischer Ebene sowie die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Eltern und Netzwerkpartnern.

8. Prävention und Präventionsansätze: Dieser Teil befasst sich mit der theoretischen Verankerung von Prävention und stellt exemplarisch Programme wie Papilio, EFFEKT oder PRiK vor, die in den Alltag integriert werden.

9. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zur Entstehung und Förderung von Resilienz zusammen und beantwortet die zugrundeliegende Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Resilienz, Resilienzförderung, frühe Kindheit, Kindertagesstätte, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Prävention, Widerstandsfähigkeit, Empowerment, Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenz, Erziehungspartnerschaft, Bewältigungsstrategien, Salutogenese, Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Fokus der Arbeit liegt auf dem Konzept der Resilienz in der frühen Kindheit (3–6 Jahre) sowie den Möglichkeiten, diese psychische Widerstandsfähigkeit in pädagogischen Kontexten wie der Kindertagesstätte aktiv zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung der Resilienzforschung, die Wirkungsweise von Risiko- und Schutzfaktoren, die Entwicklungsaufgaben im Kindergartenalter sowie die konkreten methodischen Ansätze der Resilienzförderung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Was macht Kinder stark und wie können Kinder in ihren Kompetenzen und ihrer Widerstandsfähigkeit gezielt gefördert, gestärkt und unterstützt werden?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Bachelorarbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien, Konzepte und Modelle aus der Entwicklungspsychologie und der pädagogischen Forschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit dem Resilienzmodell und einen praktischen Teil, der aufzeigt, wie Resilienz auf verschiedenen Ebenen und durch spezifische Präventionsprogramme in Kindertageseinrichtungen gefördert werden kann.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Resilienz, Schutz- und Risikofaktoren, Prävention, kindliche Entwicklung, pädagogische Fachkraft, Selbstwirksamkeit und Kompetenzförderung charakterisiert.

Warum wird im Kontext der Resilienzförderung ein Ampelsystem erwähnt?

Innerhalb des Präventionsprogramms PRiK wird ein Ampelsystem als Methode zur Selbststeuerung genutzt; es hilft Kindern, Gefühlszustände zu regulieren, Streitsituationen zu unterbrechen und konstruktive Problemlösungswege zu finden.

Welchen Stellenwert nimmt die Arbeit mit Eltern in Bezug auf Resilienz ein?

Die Zusammenarbeit mit Eltern wird als essenziell betrachtet, da die häusliche Umgebung ein zentraler Schutzfaktor ist. Die Arbeit zeigt auf, wie Fachkräfte Eltern durch Gesprächsangebote und Informationen in ihrer Erziehungskompetenz bestärken können.

Final del extracto de 60 páginas  - subir

Detalles

Título
Resilienzförderung in der frühen Kindheit
Universidad
Karlsruhe University of Education
Calificación
1,3
Autor
Jana Burger (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
60
No. de catálogo
V1518121
ISBN (PDF)
9783389086742
ISBN (Libro)
9783389086759
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bachelorarbeit Kindheit Pädagogik Resilienz Resilienzförderung Entwicklung Widerstandskraft Forschung Definition Resilienz Förderung von Resilienz Kindertagesstätte Resilienzforschung Prävention
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jana Burger (Autor), 2024, Resilienzförderung in der frühen Kindheit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1518121
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Extracto de  60  Páginas
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