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Sehstörungen: ein kurzer Überblick

Titre: Sehstörungen: ein kurzer Überblick

Exposé (fiche) , 2003 , 14 Pages , Note: Sehr Gut

Autor:in: Birgit Mayer (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Résumé Extrait Résumé des informations

Bei Schädigungen im Bereich des Sehens unterscheidet man die Begriffe
Sehbeeinträchtigung, Sehbehinderung und Blindheit, wobei die Übergänge
dieser Definitionen jedoch fließend sind und die Abgrenzung der verschiedenen
Stufen und Schweregrade von Sehschädigungen schwer fällt. Trotzdem ist es oft
aus praktischen Gründen z.B. durch das Sozialgesetzbuch und Schulrecht
notwendig, dass bestimmte Unterscheidungen vorgenommen werden.
Zunächst möchte ich mich der Sehbeeinträchtigung zuwenden, welche in folgende
Hauptformen unterschieden werden kann.
Die am bekanntesten Beeinträchtigung des Sehvermögens ist jene durch
Brechungsfehler bzw. Brechungsanomalien, was sich in Kurzsichtigkeit,
Weitsichtigkeit oder/und Hornhautverkrümmung ausdrücken kann.
Von Kurzsichtigkeit (Myopie) spricht man, wenn ein Bild schon vor der Netzhaut im
Brennpunkt ist und somit nur Nahes scharf jedoch weiter Entferntes verschwommen
wahrgenommen wird. Als Ursache hierfür kann ein zu langer Augapfel (Bulbus) bzw.
eine zu große Brechkraft der Linse angenommen werden. Wenn Personen gemäß
der augenärztlichen Messskala über 10 Dioptrien aufweisen, so kann man dies als
schwere Kurzsichtigkeit bezeichnen, welche häufig vererbt wird und oft auch in
Verbindung mit einer Netzhautablösung (ablatio retinae) bzw. Netzhautdegeration,
die unbehandelt zur Erblindung führen kann, auftritt. Solche kurzsichtige Kinder
bilden einen großen Teil der Sehbehinderten- und teilweise auch Blindenschulen.
Bei der Weitsichtigkeit (Hypermetropie) ist das Bild theoretisch erst nach der
Netzhaut scharf und diese Personen können häufig in der Ferne sehr wohl präzise,
doch in der Nähe oft nur verschwommen sehen. Im Gegensatz zur Kurzsichtigkeit
kann diese Form oft auf einen zu kurzen Augapfel (Bulbus) bzw. eine zu geringe
Brechkraft der Linse zurückgeführt werden. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Sehstörungen

2. Ursachen von Sehstörungen

3. Auswirkungen bzw. Einschränkungen einer Sehschädigung

4. Frühdiagnostik

5. Unterstützung bzw. Förderung eines blinden oder sehbehindertes Kindes im Kindergarten

5.1. Förderung der Wahrnehmung

5.1.1. Visuelle Wahrnehmungsförderung

5.1.2. Förderung des taktilen Systems

5.1.3. Förderung des auditiven Systems

5.2. Bewegungserfahrung

5.3. Raum- und Materialerfahrungen

5.4. Sozial- und Gruppenerfahrung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene Formen von Sehschädigungen, deren Ursachen und Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung sowie pädagogische Interventionsmöglichkeiten im Kindergartenalltag.

  • Klassifizierung von Sehbeeinträchtigung, Sehbehinderung und Blindheit
  • Diagnostik und frühkindliche Beobachtung von Sehstörungen
  • Entwicklungspsychologische Auswirkungen (sozial-emotional, kognitiv, motorisch)
  • Frühförderansätze und pädagogische Förderkonzepte (Sinnesschulung)
  • Integration und Hilfsmittel im Kindergartenkontext

Auszug aus dem Buch

Sehstörungen

Bei Schädigungen im Bereich des Sehens unterscheidet man die Begriffe Sehbeeinträchtigung, Sehbehinderung und Blindheit, wobei die Übergänge dieser Definitionen jedoch fließend sind und die Abgrenzung der verschiedenen Stufen und Schweregrade von Sehschädigungen schwer fällt. Trotzdem ist es oft aus praktischen Gründen z.B. durch das Sozialgesetzbuch und Schulrecht notwendig, dass bestimmte Unterscheidungen vorgenommen werden.

Zunächst möchte ich mich der Sehbeeinträchtigung zuwenden, welche in folgende Hauptformen unterschieden werden kann. Die am bekanntesten Beeinträchtigung des Sehvermögens ist jene durch Brechungsfehler bzw. Brechungsanomalien, was sich in Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder/und Hornhautverkrümmung ausdrücken kann.

Von Kurzsichtigkeit (Myopie) spricht man, wenn ein Bild schon vor der Netzhaut im Brennpunkt ist und somit nur Nahes scharf jedoch weiter Entferntes verschwommen wahrgenommen wird. Als Ursache hierfür kann ein zu langer Augapfel (Bulbus) bzw. eine zu große Brechkraft der Linse angenommen werden. Wenn Personen gemäß der augenärztlichen Messskala über 10 Dioptrien aufweisen, so kann man dies als schwere Kurzsichtigkeit bezeichnen, welche häufig vererbt wird und oft auch in Verbindung mit einer Netzhautablösung (ablatio retinae) bzw. Netzhautdegeration, die unbehandelt zur Erblindung führen kann, auftritt. Solche kurzsichtige Kinder bilden einen großen Teil der Sehbehinderten- und teilweise auch Blindenschulen.

Zusammenfassung der Kapitel

Sehstörungen: Definition und Abgrenzung von verschiedenen Stufen der Sehschädigung sowie Erläuterung grundlegender Brechungsfehler.

Ursachen von Sehstörungen: Darstellung der genetischen, pränatalen, perinatalen und postnatalen Faktoren, die zu Sehbeeinträchtigungen führen können.

Auswirkungen bzw. Einschränkungen einer Sehschädigung: Analyse der Folgen für die sozial-emotionale, kognitive und motorische Entwicklung von Kindern.

Frühdiagnostik: Bedeutung der rechtzeitigen Erkennung und die Rolle der Eltern-Kind-Beziehung bei der Förderung.

Unterstützung bzw. Förderung eines blinden oder sehbehindertes Kindes im Kindergarten: Konzepte zur gezielten pädagogischen Unterstützung durch Sinnesschulung und spezielle Spielmaterialien.

Schlüsselwörter

Sehbehinderung, Blindheit, Sehbeeinträchtigung, Frühförderung, Myopie, Hypermetropie, Visuomotorik, Wahrnehmungsförderung, Inklusion, Kindergartenpädagogik, Brechungsfehler, Nystagmus, Strabismus, motorische Entwicklung, Sinnesschulung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Ausprägungen von Sehschädigungen bei Kindern und deren pädagogischer Relevanz für die Frühförderung im Kindergarten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen medizinische Grundlagen zu Augenerkrankungen, die entwicklungspsychologischen Auswirkungen auf das Kind sowie praktische Förderansätze für den pädagogischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Bedürfnisse sehgeschädigter Kinder zu schaffen und pädagogische Strategien aufzuzeigen, wie diese Kinder optimal in ihrer Entwicklung unterstützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Ausarbeitung, die auf Fachliteratur und sonderpädagogischen Erkenntnissen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung von Ursachen, die Analyse von Entwicklungsbeeinträchtigungen (sozial, kognitiv, motorisch) und eine detaillierte Aufzählung von Fördermöglichkeiten (visuell, taktil, auditiv).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sehbehinderung, Frühförderung, Sinnesschulung, visuelle Wahrnehmung und Entwicklungsförderung.

Wie kann das soziale Verhalten sehgeschädigter Kinder gefördert werden?

Durch gezielte Sozial- und Gruppenspiele wird das Kind dabei unterstützt, das „Du“ zu erfahren und den Beziehungsaufbau zu anderen Kindern zu erlernen.

Warum ist die Gestaltung von Spielmaterialien so wichtig?

Da sehbehinderte Kinder auf visuelle Reize eingeschränkt reagieren, müssen Materialien kontrastreich, in klaren Formen und auffälligen Farben gestaltet sein, um den verbliebenen Sehrest optimal zu nutzen.

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Résumé des informations

Titre
Sehstörungen: ein kurzer Überblick
Note
Sehr Gut
Auteur
Birgit Mayer (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
14
N° de catalogue
V15189
ISBN (ebook)
9783638203791
Langue
allemand
mots-clé
Sehstörungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Birgit Mayer (Auteur), 2003, Sehstörungen: ein kurzer Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15189
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Extrait de  14  pages
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