Das Stilmittel des Kontrasts in Zatzikhovens Lanzelet


Seminararbeit, 2005

21 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1) Einleitung

2) Hauptteil
a) Kontraste im Umfeld der Burgen
Genewis
Reich der Meerfeen
Moreiz
Limors
Schatel le mort
Dodene, Beforet
Lanzelets Zelt
Kardigan
Pluris
Verworrener tan
Malducs Burg
b) Auswirkungen der Kontraste auf die Charaktereigenschaften
Männliche Burgbesitzer
DieFrauen auf den Burgen

3) Fazit

4) Bibliographie

1) Einleitung

Die historische Figur des Lanzelet ist umstritten; die Textzeugnisse skizzieren einen Mann, der durch seinen Mut, seine Treue zum Artushof und durch seine außergewöhnliche Kampfeskunst hervorsticht. Die meisten dieser Zeugnisse schreiben ihm aber auch eine weniger rühmliche Tat zu, eine Affäre mit Ginovere, der Ehefrau des Königs Artus. Ulrich von Zaztikoven erwähnt diese Beziehung in seiner Erzählung Lanzelet nicht, doch finden sich in seiner Erzählung zahlreiche detaillierte Beschreibungen von Beziehungen unterschiedlicher Art: er skizziert Beziehungen zwischen verschiedenen Einzelpersonen, Generationen und gesamten Königreichen.

Das Augenmerk dieser Arbeit liegt nicht auf Beziehungen allgemein, sondern ganz besonders auf denen der wichtigsten Burgherren bzw. -herrinnen und ihren Verwandten. Bereits die Beschreibungen ihrer Burgen und deren Umfeld spiegeln die Charaktereigenschaften der Besitzer wider, daher werden die Herren und Herrinnen nicht isoliert, sondern im holistischen Kontext analysiert.

In all diesen Beziehungen benutzt von Zatzikoven das Stilmittel des Kontrasts, um die Bedeutungen der unterschiedlichen Relationen hervorzuheben. Diese Arbeit wird herausarbeiten, wie dieses Stilmittel im Zusammenhang mit diesen Beziehungen eingesetzt wird und welche Auswirkungen es auf die Erzählung hat.

Im ersten Teil werden die unterschiedlichen Kontraste und Ereignisse im Umfeld der Burgen sowie ihre Folgen für die Entwicklung der Erzählung analysiert. Lanzelet spielt hier eine besondere Rolle, da er in all diesen Beziehungen als „Kontrastmittel“ fungiert. Er verstärkt Kontraste, ist selbst Kontrast und wird gerade dadurch zur Schlüsselperson der Erzählung.

Der zweite Teil analysiert die Auswirkungen der Kontraste auf die Charaktereigenschaften der involvierten Burgherren und Frauen. Es ist festzustellen, dass die Art der vorhandenen Kontraste im Umfeld der Burgherren direkte Auswirkungen auf die positive oder negative Darstellung der Charakter der Männer und Frauen haben.

2) Hauptteil

a) Kontraste im Umfeld der Burgen

Die erste Burg, die in Ulrich von Zatzikovens Erzählung auftaucht, ist die Burg des Pant im Königreich Genewis, der dort zusammen mit seiner Frau Clarine und seinem Sohn Lanzelet lebt. Pant wird als ein Mensch beschrieben, der schon einige Kriege hinter sich hat.1 Er ist ein schlechter Herrscher und wird aufgrund seiner Maßlosigkeit (47), seinem Zorn (63) und seinem diktatorischem Verhalten (58ff) von seinen Untertanen so sehr gehasst, dass sie ihn am liebsten töten würden (81), was sie dann auch während der Erstürmung der Burg auch geschieht (175). Interessant ist es, dass diese Erstürmung der Burg nicht als ein Verlust angesehen wird, sondern stattdessen als ein Gewinn (167). Der Erzähler stellt sich ganz klar auf die Seite der Rebellen, welche die Burg, die ursprünglich als eine „schöne“ beschrieben wird (119), in das Gegenteil, nämlich einen Schauplatz der Anarchie verwandeln. Der Verlust der Burg endet Pants Dynastie, doch vorher deutet bereits die Beschreibung „am Meer“ (119) darauf hin, dass der Besitz des Erbes an die Meerfeen übergehen wird und die Dynastie des Pant zu einem Ende kommen wird.

Den stärksten Kontrast auf der Burg findet man in Pants Frau Clarine. Sie wird aufgrund ihrer Freigiebigkeit (85), ihrer Demut (73) und ihrer Güte (74) von den Bewohnern im Gegensatz zu ihrem Mann geliebt und sie dienen ihr sehr (82), während sie ihn hassen. Hier benutzt von Zatzikoven diese Kontraste, um hervorzuheben, das Clarine sowohl über perfekte Regierfähigkeiten als auch über einen sehr guten Charakter verfügt. Damit wird deutlich gemacht, welche Eigenschaften bereits im jungen Lanzelet als Grundstein gelegt sind, da gemäß des mittelalterlichen Verständnisses die Eigenschaften der Mutter durch das Stillen auf den Sohn übergehen. Dies ist auch der Grund dafür, dass es extra erwähnt wird, dass das Stillen von der Königin persönlich übernommen wird (88f). Somit beginnt hier die Bedeutung des Lanzelet, da ihm das „Kontrastmittel“ durch das Stillen gegeben wird.

Auf diese in die Wiege gelegten Eigenschaften bauen die Meerfeen als Erzieherinnen Lanzelets auf. Die Gegend, in der Lanzelet seine Kindheit verbringt, wird als eine weite Heimat (206f) beschrieben, die das ganze Jahr über blüht (204f) und in der die Bewohner für immer fröhlich sind (239f). Die Burg, in der er aufwächst, ist eine sehr feste und uneinnehmbare Burg (211f), geschützt durch die Stärke von Diamanten (220) und verziert durch Goldverkleidungen (224f). Da Lanzelet der einzige männliche Bewohner des ansonsten von 10000 Feen (196) bewohnten Königreiches ist, ist dieser Kontrast der wohl auffallendste. Er genießt eine sehr vielfältige Ausbildung, die definitiv einen femininen Schwerpunkt hat, so dass er in der Lage ist, auch im Bereich jener Fähigkeiten zu glänzen, die traditionell in nicht jeder männlichen Erziehung vorkommen. Dafür werden andere für Männer essenziell wichtige Fähigkeiten wie das Reiten (298) oder auch das Bestreiten von Turnieren (305) nicht erlernt.

Eine erster Kontrast zu anderen Königreichen wird sichtbar, als Lanzelet die Meerfeen verlässt und die Königin ihn auf ihren Feind Iweret ansetzt. Lanzelet soll ihn für sie töten, um seinen Namen und seine Herkunft zu erfahren. Er wird damit so lange als Sohn der Meerfeenkönigin für deren Familienfehde adoptiert, bis er seine eigene Familie wiedergefunden hat.

Der Kontrast zwischen dem Mann- Sein Lanzelets und seiner sehr femininen Ausbildung wird hier benutzt, um die Eigenschaften hervorzuheben, die Lanzelet sich aufgrund dieser femininen Lehre angeeignet hat, ganz besonders die hier erlernten rhetorischen Fähigkeiten werden im Laufe der Erzählung des öfteren hervorgehoben. Der andere, „männliche“ Teil seiner Ausbildung wird später von Johfried von Ließ nachgeholt (475ff), der damit die Ausbildung abschließt.

Damit scheint Lanzelet bereit zu sein für seine erste Herausforderung. Diese folgt auch wenig später, als Lanzelet zusammen mit zwei anderen Rittern, Kuraus von Gagunne und Orphilet aus Britane, nach Moreiz reitet, um dort in der Burg des Galagandreiz zu übernachten.

Bereits bei der ersten Beschreibung der Burg und seinem Umfeld wird das Stilmittel fortgeführt: die Bezeichnung des Landes als „ungeminnet“ (714) und die Tatsache, dass es sich bei dem Wirt um einen nicht- adeligen Förster handelt (732), lassen vermuten dass es sich hier um eine nicht- klassische äventiure handelt, die im Kontrast zu den übrigen steht, die Lanzelet noch bestehen wird. Auch der freundliche Empfang, dessen Frieden auf dem Glück der Würfel basiert (780f), deutet auf den offensichtlich unsicheren Frieden hin, der im Kontrast zu dem Schein herrscht, der sonst bei äventiuren zu finden ist. Der noch unerfahrene Lanzelet besitzt noch nicht den Erfahrungsschatz, um diese verkehrte äventiure des Vaters (1119, 1148) und das unkeusche Werbe- und Minneverhalten der schönen Tochter (851ff, 1089) als solches zu entlarven. Stattdessen widerstreben nur Orphilet (1020ff) und Kuraus 1058ff), die erfahrenen Ritter, der Perversion in der Burg. Lanzelet im Gegensatz dazu schläft mit der Tochter und nimmt auch das Duell an, das der Burgbesitzer eher als ein Spiel ansieht (1148). Auch seine Einschätzung, dass der Burgherr ein lobenswerter Mann sei (846), steht im Widerspruch zu den Einschätzungen der anderen, die diesen als ungerecht (724) und grausamen Mann bezeichnen (736ff).

In dieser Burg finden wir einen Kontrast zwischen einer klassischen äventiure um der Minne willen und dem hier anzutreffenden Zustand. Die Tochter von Galagandreiz bietet ihm eine „niedere Minne“2 an, bei der es sich ausschließlich um eine sexuelle Beziehung mit einer Frau von geringem Stand handelt. Diese Beziehung ist frei vonjeglichen Tugenden und entspricht daher in keinster Weise dem, was man aufgrund Lanzelets nobler Herkunft von ihm erwarten würde. Diesen Kontrast zwischen Lanzelets Verhalten und den Erwartungen an ihn, dass er sich ein nobleres Minneverständnis aneignet, gebraucht von Zatzikoven um zu zeigen, dass der zu diesem Zeitpunkt noch namenslose Lanzelet seines noblen Erbes noch nicht würdig ist. Er deutet auch bereits an, dass Lanzelets königliches Erbe und die äventiure um der Minne willen in seinem Leben in einem engen Kontakt stehen und sich bedingen werden. Damit Lanzelet seinem Erbe gerecht werden kann, muss er daher seine jugendliche Unwissenheit ablegen und sich ein höheres Minneverständnis aneignen.

Doch auch in Limors hat seine jugendliche Unreife zu Beginn ähnliche Folgen: aufgrund seines Fehlverhaltens (1396ff) wird er angegriffen, doch der schmale Weg (1414) ermöglicht ihm, alles Menschenmögliche zu tun und sich im Kampfe zu verteidigen. Aber selbst seine ritterlichen Fähigkeiten reichen letzten Endes nicht aus, um eine Gefangenschaft durch die Jungfrau Ade, Nichte des Linier, zu verhindern.

Nachdem Linier zurück auf die gute und feste Burg (2315) gekommen ist, wird Lanzelet dort im schmutzigen und verkoteten Kerker (1690, 1784) festgehalten. Dieser Kontrast bei der Beschreibung der Burg symbolisiert die Situation von Liniers Erbe: obwohl er eine Burg, mit deren Name sein Ruhm eng verknüpft ist (1821), und ein großes Erbe (2151) zu vergeben hat, verfügt er doch über keine Erben, die seinen Ruhm weiterführen könnten, so dass dies den Wert der Burg beträchtlich mindert.

Linier wird als ein Feigling beschrieben: er hat noch nie erfolgreich gegen einen Mann gekämpft (1750) und möchte sich deshalb durch die Art der äventiure selbst beschützen (1754). Wie schon in Moreiz haben wir eine äventiure, die nicht ins klassische Modell passt: Linier möchte den persönlichen, ehrlichen Kampf mit herkömmlichen Waffen vermeiden, auch wird hier nicht um die Liebe der Jungfrau gekämpft, stattdessen ist die Belohnung nicht erwähnt, da Linier nicht mit einem Sieg Lanzelets rechnet. Dennoch ist es eine äventiure, da die Geschehnisse in Limors etwas „Schicksalhaftes“3 darstellen, eine wichtige Voraussetzung für eine äventiure: Lanzelet hat nicht nach ihnen gesucht, sondern ist unbewusst in diese Situation hineingeraten. Linier wird sogar übermütig und lädt viele Menschen zu dieser äventiure ein, um seinen Ruhm zu vergrößern (1865).

Im Kontrast hierzu steht nun Lanzelet, der sich dieser äventiure mannhaft annimmt. Seine Motivation ist nicht nur das Entkommen aus dem Kerker (1783f), sondern vielmehr die Tatsache, dass er dadurch Ade näher kommt (1771). Im Gegensatz zu den Ereignissen in Moreiz handelt es sich hier um eine äventiure, bei der Lanzelet sich seines Standes gemäß verhält, da er sowohl mit traditionellen Waffen kämpft als auch dass er die äventiure aufgrund einer Frau bestreitet. Diese mit Moreiz vergleichbare äventiure, aber eine absolut gegensätzliche Reaktion Lanzelets deuten darauf hin, dass sich sein Verständnis von Minne und äventiure bereits zum Guten entwickelt hat.

Doch nun folgt als Kontrast die Erfahrung in Schatel le mort. Lanzelet, Ade und ihr Bruder Diebalt kommen in ein schönes Land (3534), wo sie eine Burg sehen, deren seltsame Verzierung (3540f) ihnen sogleich auffällt. Bemerkenswert ist, dass sie auf einer breiten Straße zu dieser Burg kommen, im Gegensatz zur schmalen Straße in Limors. Damals ermöglichte die enge Straße Lanzelet, sich zu verteidigen, dieses Mal deutet schon die Größe der Straße an, dass dies im Vergleich zu Limors auf eine Sache hinführt, die ihn überfordern wird. Der Grund dafür ist, dass es sich nicht um einen Kampf handelt, in dem er gegen menschliche Kräfte kämpft, sondern stattdessen gegen eine übermenschliche Zauberkraft. Da er beim Einritt in die Burg durch diesen Zauber des Zauberers Mabuz zum Feigling wird (3545), verliert er den Kampf unrühmlich. Dem Sieger dieses Kampfes werden das Fehlen von Ehre und Mannheit (3652f) zugeschrieben, er wird als Feigling bezeichnet (3572) und sogar sein Name „Mabuz der Blöde“ (3551) zeichnen das Bild eines Mannes, der Lanzelets nicht würdig ist. Dieser hingegen wird im Kontrast zu Mabuz als edler Krieger (3804) bezeichnet, wird aber aufgrund der Zauberkräfte zu dem, was Mabuz selbst ist. Da er deshalb gegen den feigen Mabuz verliert, wird ein Kontrast geschaffen, der darauf hinweist, dass Lanzelet menschlich gesehen ein besonders gesegneter Mensch ist, aber dass es immer noch Kräfte gibt, die ihm überlegen sind. Ulrich von Zatzikoven wartet bis zum letzten großen Kampf der Erzählung, um ihn auch diese Kräfte überwinden zu lassen.

Das Zusammentreffen der beiden ist auch in Bezug auf ihre gemeinsame Mutter wichtig, denn hier treffen der wirkliche Sohn Mabuz und der erwählte Sohn Lanzelet aufeinander. Mabuz ist ein kraftloser Feigling, der von den Mächten seiner Mutter beschützt wird (3573), bei Lanzelet hingegen hat diese ihre Kräfte und Fähigkeiten benutzt, um ihn zu einem starken Krieger zu erziehen, damit er an ihres Sohnes statt die Rache an ihrem Feind Iweret üben kann. Die Tatsache, dass die Meerfeenkönigin Lanzelet erwählt hat, zeigt dass sie daran glaubt, dass er das Potenzial hat, um stärker als die ihre eigenen Zauberkräfte zu sein, durch die Mabuz gegen ihn gewonnen hat.

Doch erst einmal wartet die Bewährungsprobe auf Lanzelet: er trifft auf Iweret, den Herrscher über drei Königreiche und Herr der Burg Dodone. Bereits bei der fast unglaublichen Beschreibung des Schönen Waldes Beforet wird dem Leser bewusst, dass hier ein wichtiger Punkt gekommen ist. Das ersterwähnte Element dieses Waldes ist die Linde (3889), bei der es zum entscheidenden Kampf zwischen dem Königreich der Meerfeen und denen des Iweret kommen wird. Der Vergleich der beiden Parteien findet sich ganz besonders im Betrachten der Umgebung: über Beforet wird gesagt, dass er sowohl immer Sommer als auch im Winter grünt und blüht (3042f) und dass allein die Anwesenheit im Wald Freude bereitet (3986), was den Wald und das gesamte Umfeld zu einem „Joyeuse Garde“4 macht, wie es in anderssprachigen Lanzelot- Erzählungen genannt wird, zu einem freudigen Platz des Schutzes. Sowohl das permanente Blühen als auch die gleichbleibende Freunde finden wir genau so im Reich der Meerfeen, so dass dieses offensichtliche Gleich- sein in Stärke und Schönheit sich auf diesen Kampf der beiden Repräsentanten der verfeindeten Königreiche zuspitzt.

Iweret wird normalerweise mit dem Beinamen „der Held“ bedacht (3890), da er als unbesiegbar gilt (4356) und schon viele Männer getötet hat. Aber er wird nicht nur im positiven Licht gesehen, sondern der Erzähler bezeichnet ihn auch als grausam (4355) und als einen Mann, der auf Streit bedacht ist (4415) und schafft damit das Bild eines guten und harten Kriegers. Seine Burg teilt diese Eigenschaften mit ihm: sie ist durch ihre mächtigen Edelsteine und ihr Gold wunderschön und bietet Iweret und den anderen Burgbewohnern Schutz. Im Kontrast hierzu erscheint Iblis: sie wird als sanftmütig (4032), wunderschön (4016) und absolut tugendhaft (4042) beschrieben. Der Erzähler benutzt mehr positive Adjektive als bei irgendeiner anderen Person im Buch, so dass sie und die Beschreibung des Schönen Waldes sich sehr ähnlich sind. Diese ihre Ähnlichkeit zum Schönen Wald und ihr Kontrast zum eigenen Vater lassen vorahnen, dass dieser in naher Zukunft nicht mehr im Schönen Wald wohnen wird.

Im Kontrast zu den bestandenen äventiuren bevor haben wir hier ein Minneverständnis, dass man als „hohe Minne“5 bezeichnet, da es sich um eine Frau handelt, die zum adeligen Stand gehört. Im Gegensatz zu seiner Beziehung mit Ade erfährt Lanzelet mit Iblis Treue, ein sehr wichtiger Faktor für eine Minnebeziehung, da sie bis zum Ende ihres Lebens zusammen bleiben (9424f). Gemäß der Unterscheidung von Walther von der Vogelweide handelt es sich hier sogar um eine „ebene Minne“6, da sich Iblis Lanzelet nicht versagt und ihn ausharren lässt, es sich aber auch nicht nur um eine niedere Beziehung handelt, in der es ausschließlich um Sex geht.

[...]


1 VonZatzikoven, Ulrich. Lanzelet: Eine Erzählung. Frankfurt: de Gruyter 1845: V. 46 (die folgenden Zitate und Quellenverweise in Klammern beziehen sich auf die Versnummern dieser Ausgabe)

2 Brand, Rüdiger. Grundkurs germanistische Mediävistik/Literaturwissenschaft. München: Wilhelm Fink 1999: 236

3 Brand: 194

4 Broughton, Bradford B. Dictionary of Medieval Knighthood: People, Places and Events. Westport: Greenwood 1988: 417

5 Brand: 236

6 Brand: 237

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Das Stilmittel des Kontrasts in Zatzikhovens Lanzelet
Hochschule
Universität Konstanz
Note
1,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
21
Katalognummer
V151954
ISBN (eBook)
9783640637782
ISBN (Buch)
9783640637980
Dateigröße
555 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zatzikhoven, lanzelet
Arbeit zitieren
Benjamin Kannenberg (Autor:in), 2005, Das Stilmittel des Kontrasts in Zatzikhovens Lanzelet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151954

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