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Ihr seid Götter: Exegese zu Joh 10,31-39. Was meinte Jesus damit?

Title: Ihr seid Götter: Exegese zu Joh 10,31-39. Was meinte Jesus damit?

Term Paper , 2024 , 18 Pages

Theology - Biblical Theology
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Eine Exegese zur Rede Jesu über die Einheit mit dem Vater. Was wollte Jesus damit sagen und wie wurde es verstanden? Was meint der Vers: Ihr seid Götter? Dabei wird der Kontextuelle Rahmen berücksichtigt: Wo, wann und zu wem sagt Jesus diese Worte?

Irenäus schreibt um 180 nach Christus, dass der Verfasser des Johannes Evangeliums, Johannes der Jünger, welcher an der Brust Jesu gelegen hat (Joh 13,23), auch selbst das Evangelium geschrieben hat, zu der Zeit, als er in Ephesus in Asien war. Die Presbyter, welche bei ihm waren, bestätigten dies, da er bis in die Zeit Trajans (98-117 nach Christus) bei ihnen blieb. Ob diese Überlieferungstradition glaubwürdig ist, so Schnelle, muss am inneren Zeugnis des Evangeliums geprüft werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einleitungsfragen Johannesevangelium

1.1.1 Verfasserschaft

1.1.2 Datierung

1.1.3 Empfänger

1.1.4 Abfassungsort

1.1.5 Eigene Meinung

1.2 Geschichtlicher Zusammenhang

1.2.1 Geographischer und chronologischer Kontext

1.2.2 Fest der Tempelweihe

1.2.3 Literarischer Kontext

2 Übersetzung

3 Vers für Vers Auslegung

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den biblischen Text Joh 10,31-39 durch eine eingehende exegetische Untersuchung zu analysieren, um den historischen, kulturellen und theologischen Gehalt der Rede Jesu sowie ihre Bedeutung für das christologische Verständnis des Johannesevangeliums zu erarbeiten.

  • Historisch-kritische Einleitungsfragen zum Johannesevangelium wie Verfasserschaft und Datierung.
  • Kontextualisierung der Auseinandersetzung Jesu mit den Juden vor dem Hintergrund des Tempelweihfestes.
  • Detaillierte versweise Exegese des Textabschnitts unter Einbeziehung verschiedener wissenschaftlicher Kommentare.
  • Untersuchung der christologischen Aussagekraft bezüglich der Einheit von Vater und Sohn.
  • Reflexion über die Bedeutung der Taten Jesu als Glaubenszeugnis im Vergleich zur expliziten Lehre.

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Geographischer und chronologischer Kontext

Die behandelte Rede Jesu findet im Jerusalemer Tempel, während des Festes der Tempelweihe, statt (Joh 10,22f). Da das Joh-Ev. aufgrund seiner geringen Parallelen zu den synopt. Ev. nur schwer chronologisch zu erfassen ist, lässt sich Joh 10 nicht eindeutig in den Lebenslauf Jesu einordnen. Wir lesen in V. 40 das er zur früheren Taufstelle des Johannes ging, auf die andere Seite des Jordans. Diese Stelle liegt in Bethabara in Peräa (im AT möglicherweise Betonim (Jos 13,26)).9 Dazu würde auch der folgende Bericht passen, vom kranken Lazarus in Betanien (Joh 11,1). Jesus wird von seinen Schwestern Marta und Maria gerufen, dass er nach Betanien komme, um Lazarus zu heilen. Jesus blieb noch 2 Tage an der Taufstelle und zieht dann nach Bethanien in Judäa hoch (Joh 11,7). Nachdem Jesus Lazarus von den Toten auferweckt hatte, berichteten es einige Juden den Pharisäern. Im Hohen Rat wurde daraufhin in der Versammlung beschlossen, Jesus zu töten. Jesus zog daraufhin von Bethanien in die Stadt Ephraim und verweilte dort (Joh 11,54). In V. 55 wird dann bereits das Passahfest erwähnt und die Rückkehr nach Bethanien, bevor Jesus das letzte Mal nach Jerusalem zieht. Zwischen dem Fest der Tempelweihe am 25. Kislew und dem Passahfest, vermutlich am 14. Nissan, an dem Jesus gekreuzigt wurde,10 liegen etwa 107 – 137 Tage (je nachdem, ob es ein Schaltjahr war oder nicht). Zusammengefasst hielt Jesus diese Rede in seinem letzten halben Jahr vor der Kreuzigung, im Jerusalemer Tempel z.Z. der Tempelweihe.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel behandelt zentrale wissenschaftliche Fragen zur Entstehung des Johannesevangeliums sowie den historischen Kontext der behandelten Stelle im Jerusalemer Tempel.

2 Übersetzung: Hier wird der griechische Grundtext von Johannes 10,31-39 ins Deutsche übertragen und durch philologische Anmerkungen zu wichtigen Begriffen erläutert.

3 Vers für Vers Auslegung: Dieser Hauptteil analysiert detailliert jeden Vers des Textabschnitts, diskutiert exegetische Positionen bekannter Theologen und beleuchtet die christologische Argumentation Jesu.

4 Fazit: Das Fazit fasst die theologischen Ergebnisse zusammen und reflektiert über die praktische Bedeutung der biblischen Aussagen für die christliche Glaubenspraxis und Verkündigung.

Schlüsselwörter

Johannesevangelium, Exegese, Jesus, Messias, Sohn Gottes, Tempelweihe, Gotteslästerung, Schriftverständnis, trinitarisch, Christologie, Johannes 10,31-39, gute Werke, Schriftargumentation, jüdisch-christlicher Konflikt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer exegetischen Untersuchung des Bibelabschnitts Johannes 10,31-39, in dem Jesus sich einer Auseinandersetzung mit Gegnern im Jerusalemer Tempel stellt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das Selbstverständnis Jesu als Sohn Gottes, sein Verhältnis zum Vater, die Rolle der guten Werke als Glaubensbeweis sowie die Auseinandersetzung mit jüdischen Vorwürfen der Gotteslästerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die hermeneutische Erschließung des Textes, um zu klären, wie Jesus seinen Anspruch gegenüber Kritikern begründet und wie die theologischen Konzepte in der neutestamentlichen Exegese interpretiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-kritische Exegese angewandt, die den historischen Kontext, die Sprachanalyse des griechischen Urtextes und den Vergleich mit anderen exegetischen Kommentaren einschließt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil (Kapitel 3) erfolgt eine detaillierte Auslegung jedes einzelnen Verses von 31 bis 39, wobei verschiedene Fachmeinungen, insbesondere von Wengst, Schnelle und Schnackenburg, kritisch miteinander ins Gespräch gebracht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Christologie, Johannes 10, Schriftargumentation, Gotteslästerung und Messias-Erwartung charakterisiert.

Wie deutet die Autorin/der Autor die Aussage "eins sein" mit Gott in diesem Abschnitt?

Die Arbeit betont eine Spannung und hinterfragt, ob Jesus hier eine ontologische Wesenseinheit im Sinne der späteren Trinitätslehre meint oder eher ein Handeln in göttlicher Vollmacht, das durch die Werke Jesu bezeugt wird.

Welche Rolle spielt das Tempelweihfest für das Verständnis des Textes?

Das Fest der Tempelweihe liefert den chronologischen und symbolischen Rahmen für die Auseinandersetzung und verdeutlicht den Ort des Konflikts im Jerusalemer Tempel kurz vor der Kreuzigung.

Warum wird im Fazit die Bedeutung der Taten Jesu so hervorgehoben?

Das Fazit schlägt die Brücke zur Verkündigung: Die Taten als Ausdruck von Gottes Wirken seien ein stärkeres Zeugnis als rein theoretische Erklärungen, was auch als Aufforderung für heutiges christliches Handeln verstanden wird.

Wie geht die Autorin/der Autor mit der jüdischen Messias-Erwartung um?

Die Arbeit beleuchtet die Vielfalt der jüdischen Gruppen und deren Erwartungen an einen Messias, um aufzuzeigen, warum die pharisäische Sichtweise nicht mit der Person und dem Wirken Jesu in Einklang stand.

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Details

Title
Ihr seid Götter: Exegese zu Joh 10,31-39. Was meinte Jesus damit?
College
St. Chrischona Theological Seminary
Publication Year
2024
Pages
18
Catalog Number
V1519979
ISBN (PDF)
9783389115039
ISBN (Book)
9783389115046
Language
German
Tags
Johannes 10 Joh 10 Ihr seid Götter Jesus Jesus Rede Exegese Ich und der Vater sind eins Einheit Jesu Pharisäer Joh 10,31-39 10,31-39
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GRIN Publishing GmbH
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Anonymous,, 2024, Ihr seid Götter: Exegese zu Joh 10,31-39. Was meinte Jesus damit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1519979
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