Dieser Unterrichtsentwurf behandelt die Vermittlung der englischen Zukunftsformen in einer 6. Klasse an einem Gymnasium in Bayern. Die Schüler lernen, zwischen den verschiedenen Formen des Futurs zu unterscheiden, darunter das "will-future", das "going-to-future", das "Future Progressive" sowie das "Simple Present" und "Present Progressive" in ihrer Funktion als Zukunftsformen. Der Entwurf integriert moderne Medien wie iPads, um die Schüler aktiv in den Lernprozess einzubinden und ihre Medienkompetenz zu fördern. Ziel ist es, die grammatikalischen Strukturen durch abwechslungsreiche Methoden und Sozialformen zu festigen und auf eine bevorstehende Stegreifaufgabe vorzubereiten.
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeine Vorerwägungen
A. Sachanalyse
B. Didaktische Analyse
1. Situationsanalyse
2. Lehrplanbezug
3. Bildungsgehalt
4. Didaktische Reduktion
C. Methodische Analyse
1. Methodischer Aufbau der Stunde
2. Reflexion möglicher Schwierigkeiten
3. Hausaufgabe
D. Lernziele – Konkretisierung des Themas
1. Stundenziel
2. Teilziele
II. Schema für den Unterrichtsverlauf
III. Literatur‐ und Medienverzeichnis
IV. Anhang
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit fokussiert sich auf die didaktische und methodische Vorbereitung einer Doppelstunde Englisch für die 6. Jahrgangsstufe am Gymnasium, in der die Schüler die Unterscheidung und Anwendung verschiedener Zukunftsformen (Will-future, Going-to-future, Timetable-future) vertiefen sollen, um eine erfolgreichere Vorbereitung auf die bevorstehende Stegreifaufgabe zu ermöglichen.
- Didaktische Fundierung des Englischunterrichts
- Gegenüberstellung und Differenzierung englischer Zeitformen der Zukunft
- Methodische Gestaltung von Unterrichtsphasen (Unterrichtsverlauf)
- Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen in iPad-Klassen
- Einsatz von schüleraktiven Methoden und Lernspielen
Auszug aus dem Buch
3. Das „will-future”
SuS, die eine 6. Klasse Gymnasium in Bayern besuchen, und das Fach Englisch als erste Fremdsprache belegen, lernen in diesem Jahr unter anderem das sogenannte „going-to-future”, das „Simple Present” in seiner Verwendung als Zukunftsform, sowie mit dem „modal auxiliary will”, einen Teil des „Future Simple” kennen (Sammon, 2002, 66).
„Das will-future bezeichnet die generelle Vorhersage zukünftiger Ereignisse oder Zustände” und wird oftmals von externen Faktoren direkt beeinflusst (Hutz, 2008, 222). Es wird verwendet, um Meinungen, Annahmen, oder Spekulationen des Sprechers über die Zukunft zu artikulieren und kann durch sogenannte kognitive Verben, wie „wissen, glauben, bezweifeln, annehmen, erwarten, hoffen, etc.”, oder durch Adverbialien, wie „wahrscheinlich, möglich, vielleicht, sicher”, eingeleitet werden (Thomson, 1980, 177). Allgemein bezieht sich das „will-future“ auf spontane Entscheidungen, mit besonderem Augenmerk auf dem Moment, der Handlungsentscheidung, welche entweder sofort oder in der Zukunft umgesetzt werden (Thomson, 1980, 178). Es wird häufig angewendet, wenn der Sprecher etwas anbietet zu tun, oder wenn er einer Handlung zustimmt, bzw. diese ablehnt (Sammon, 2002, 66f.). Im Gegensatz zur Vergangenheit, haben Handlungen, die in der Zukunft liegen, einen Gewissen Bezug zur Gegenwart (Radden, 2007, 225). Dabei drückt das „will-future” eine unmittelbare Entscheidung, verbunden mit der Absicht diese Handlung umzusetzen, aus (Hutz, 2008, 2002). Des Weiteren bezieht sich das „will-future”, auf gewohnheitsbedingte Handlungen in der Zukunft, die regelmäßig, wie bspw. dem Jahreszeitenwechsel, stattfinden. Es wird außerdem häufig in Zeitungsartikeln, Nachrichtensendungen und formellen Ankündigungen für Zukunftspläne, eingesetzt (Thomson, 1980, 177).
Zusammenfassung der Kapitel
I. Allgemeine Vorerwägungen: Dieses Kapitel liefert eine fachliche Grundlegung zu englischen Zeitformen der Zukunft sowie eine didaktische Einordnung und Situationsanalyse der spezifischen Schülergruppe.
II. Schema für den Unterrichtsverlauf: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte tabellarische Übersicht, die den zeitlichen Ablauf, die Phasen, Inhalte, Sozialformen und Medien für die Doppelstunde darlegt.
III. Literatur‐ und Medienverzeichnis: Hier werden sämtliche verwendeten Quellen, Fachbücher und Lehrmittel der Arbeit nachgewiesen.
IV. Anhang: Der Anhang enthält ergänzende Materialien wie das Tafelbild, Arbeitsblätter und die erwarteten Schüleräußerungen zum Einstieg.
Schlüsselwörter
Englischunterricht, Futurformen, Will-future, Going-to-future, Timetable-future, Didaktische Analyse, Unterrichtsplanung, iPad-Klasse, Grammatik, Fremdsprachenerwerb, Methodik, Lernmotivation, Medienkompetenz, Schülerspezifische Lernvoraussetzungen, Gymnasium.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Publikation befasst sich mit der Konzeption einer Doppelstunde Englisch für die 6. Klasse, in der die englischen Zukunftsformen thematisiert und geübt werden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung der verschiedenen Zeitformen (Will-future, Going-to-future, Timetable-future) und deren didaktisch-methodische Vermittlung im Unterricht.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die strukturierte Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf eine Stegreifaufgabe zum Thema Futur durch eine abwechslungsreiche Übungsstunde.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf der bildungstheoretischen Didaktik nach Wolfgang Klafki und wendet deren Kategorien zur Unterrichtsvorbereitung an.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Sach- und Didaktikanalyse sowie einen methodischen Teil, der den exakten Ablauf und die Begründung für den Medieneinsatz und die Sozialformen enthält.
Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?
Die Schwerpunkte liegen auf Englischunterricht, Grammatikvermittlung, iPad-Integration und schülerseitiger Motivationssteigerung.
Wie geht die Lehrkraft mit den besonderen Störfaktoren in der Klasse um?
Es werden Strategien genannt wie die gezielte räumliche Trennung der Schüler voneinander oder die Forderung nach unbenoteten Ergebnispräsentationen, um ein ruhiges Arbeitsklima zu sichern.
Warum wird in dieser Stunde verstärkt auf Frontalunterricht verzichtet?
Einführende Phasen nutzen zwar Impulse, doch für die Erarbeitung und Sicherung werden bewusst abwechslungsreiche Sozialformen wie Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit gewählt, um die aktive Auseinandersetzung zu fördern.
Welche Rolle spielen die iPads im Unterricht dieser Stunde?
Die iPads werden primär zu Beginn für das Lernspiel Kahoot! zur Gesamtsicherung genutzt, während in den anderen Phasen der Fokus auf Arbeit mit Arbeitsblättern und Heften liegt, um Ablenkung zu vermeiden.
- Arbeit zitieren
- Leonard Rothenfeld (Autor:in), 2020, Das Futur (Unterrichtsentwurf; Englisch, Gymnasium Bayern, Klasse 6), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1520291