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Die Systematik und Funktion von Optionsgeschäften - ein kurzer Überblick

Titre: Die Systematik und Funktion von Optionsgeschäften - ein kurzer Überblick

Exposé (Elaboration) , 2002 , 16 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Manfred Rabl (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Bevor ich näher auf die Systematik und Funktionsweise von Optionsgeschäften eingehe, gilt es erst einmal zu klären, um welche Art von Geschäft es sich bei einem Optionsgeschäft überhaupt handelt. Als erstes sollte festgehalten werden, dass es sich bei einem Optionsgeschäft um ein derivatives Finanzinstrument handelt. Ein Derivat ist dadurch gekennzeichnet, dass der eigene Wert vom Wert eines anderen Finanztitels, dem so genannten Basiswert abhängt.
Ein weiteres Merkmal von Optionsgeschäften ist, dass es sich um Termingeschäfte handelt, d.h. bei einem Optionsgeschäft wird zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses festgelegt, zu welchen Bedingungen der Vertrag an einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt erfüllt werden muss. Genauer gesagt handelt es sich bei einem Optionsgeschäft um ein bedingtes Termingeschäft, dass bedeutet eine Vertragspartei hat am Verfalltag die Möglichkeit zwischen Ausübung und Verfall der Option zu wählen. Dieses Recht wird beim Optionsgeschäft dem Käufer einer Option zugebilligt, während der Verkäufer sich der Wahl des Käufers fügen muss. Aus diesem Grund wird der Optionsverkäufer oft auch als Stillhalter bezeichnet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Definition

2 Die Optionsarten

3 Die Grundgeschäftsarten

3.1 Der Long-Call

3.2 Der Short-Call

3.3 Der Long-Put

3.4 Der Short-Put

4 Die Optionspreisbewertung

4.1 Der innere Wert

4.2 Der Zeitwert

4.2.1 Die Zeit

4.2.2 Die Volatilität

4.2.3 Der Zinssatz

4.3 Das Delta

5 Motive für Optionsgeschäfte

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit erläutert die grundlegende Systematik und Funktionsweise von Optionsgeschäften im Finanzwesen. Ziel ist es, die verschiedenen Optionsarten, deren Preisbildung sowie die spezifischen Motive für den Einsatz solcher Derivate transparent darzustellen und die zugrunde liegenden Risikoprofile für Anleger verständlich zu machen.

  • Definition und rechtliche Rahmenbedingungen von Optionsgeschäften
  • Klassifizierung in Call- und Put-Optionen (Long- und Short-Positionen)
  • Analyse der Komponenten der Optionspreisbewertung (innerer Wert, Zeitwert)
  • Einflussfaktoren wie Volatilität, Zinsniveau und Restlaufzeit
  • Strategische Einsatzmotive: Spekulation, Absicherung (Hedging) und Arbitrage

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Long-Call

Die erste Grundgeschäftsart auf die ich nun eingehen werde ist der Kauf einer Kaufoption, also der Long-Call. In Abbildung 1 ist das Gewinn- Verlustprofil eines Long-Call grafisch dargestellt. Wie aus der Abbildung ersichtlich wird lohnt sich die Ausübung der Option erst wenn der Kurs des Basiswertes über dem Ausübungspreis liegt. Man spricht dann auch davon, dass die Option im Geld (in-the-money) ist. Wenn die Option im Geld ist, führt dies jedoch nicht zwangsläufig zu einem Gewinn. Die Gewinnschwelle wird erst überschritten wenn der Kurs des Basiswertes den Break-Even-Point übersteigt. Dieser Punkt ist erreicht wenn der Kurs des Basiswertes die Summe aus Ausübungspreis und Optionsprämie übersteigt. Jeder weitere Anstieg über den Break-Even-Point führt somit für den Optionsinhaber zu einem Gewinn, der theoretisch unbegrenzt hoch sein kann. Solange der Kurs des Basiswertes jedoch über dem Ausübungspreis aber unter dem Break-Even-Point liegt, werden lediglich die Kosten des Optionserwerbs verringert. Ist der Kurs des Basiswertes jedoch gleich dem Ausübungspreis (at-the-money) oder unter dem Ausübungspreis (out-of-the-money) so wird der maximale Verlust realisiert. Der maximale Verlust für den Inhaber des Calls beläuft sich hierbei auf die Optionsprämie. Der Grund weshalb sich der maximale Verlust auf die Optionsprämie begrenzt ist, dass der Käufer einer Option das Recht hat die Option auszuüben nicht aber die Pflicht. Ein rational denkender Mensch wird daher kaum eine Option ausüben, welche ihm noch zusätzliche Verluste einbringt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Definition: Hier werden die begrifflichen Grundlagen gelegt und das Optionsgeschäft als bedingtes Termingeschäft sowie derivatives Finanzinstrument charakterisiert.

2 Die Optionsarten: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen börsennotierten und Over-the-counter-Optionen sowie zwischen europäischen und amerikanischen Ausübungsmodalitäten.

3 Die Grundgeschäftsarten: Es erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Long- und Short-Positionen bei Kauf- und Verkaufsoptionen samt grafischer Analyse der Gewinn- und Verlustprofile.

4 Die Optionspreisbewertung: Hier wird erläutert, wie sich der Optionspreis aus dem inneren Wert und dem Zeitwert zusammensetzt und welche Faktoren (Zeit, Volatilität, Zins) diesen beeinflussen.

5 Motive für Optionsgeschäfte: Das Fazit bildet die Darstellung der drei zentralen Anwendungsbereiche: Spekulation, Absicherung gegen Marktrisiken und Arbitrage.

Schlüsselwörter

Optionsgeschäfte, Derivate, Basiswert, Long-Call, Short-Call, Long-Put, Short-Put, Optionspreis, Innerer Wert, Zeitwert, Volatilität, Delta, Spekulation, Absicherung, Arbitrage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Systematik und die Funktionsweise von Optionsgeschäften als derivative Finanzinstrumente.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Optionen, die verschiedenen Grundgeschäftsarten, die Preisbewertung und die Motive für deren Nutzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die verständliche Vermittlung des Wissens, wie Optionen funktionieren und welche ökonomischen Mechanismen hinter ihrer Bewertung stecken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor nutzt eine systematische theoretische Herleitung sowie grafische Darstellungen der Gewinn- und Verlustprofile zur Veranschaulichung der Sachverhalte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Long- und Short-Positionen, die Analyse der Preisbildungskomponenten sowie die Darstellung von Anlagemotiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Optionen, Basiswert, Zeitwert, Volatilität, Delta, Spekulation und Hedging.

Warum ist das Gewinnpotenzial bei einem Long-Call theoretisch unbegrenzt?

Da der Kurs des Basiswertes nach oben keine theoretische Grenze hat und der Käufer des Calls beim Ausüben von steigenden Kursen profitiert.

Welche Rolle spielt die Volatilität bei der Optionsbewertung?

Eine höhere Volatilität erhöht den Zeitwert der Option, da die statistische Wahrscheinlichkeit zunimmt, dass der Basiswert den Ausübungspreis vorteilhaft über- oder unterschreitet.

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Résumé des informations

Titre
Die Systematik und Funktion von Optionsgeschäften - ein kurzer Überblick
Université
University of Applied Sciences Ingolstadt
Cours
Finanzmarkttheorie
Note
2,0
Auteur
Manfred Rabl (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
16
N° de catalogue
V15202
ISBN (ebook)
9783638203906
Langue
allemand
mots-clé
Systematik Funktion Optionsgeschäften Finanzmarkttheorie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Manfred Rabl (Auteur), 2002, Die Systematik und Funktion von Optionsgeschäften - ein kurzer Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15202
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