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Schwierigkeitsgrad und Bewertung von Übersetzungen

Titre: Schwierigkeitsgrad und Bewertung von Übersetzungen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 20 Pages , Note: 1,0

Autor:in: B.A. Damaris Englert (Auteur)

Science de Langue / Linguistique (interdisciplinaire)
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Die Frage der Bestimmung des Schwierigkeitsgrades sowie der Bewertung von
Übersetzungen spielt sowohl in der Ausbildung von Übersetzern als auch in der späteren
Berufspraxis eine sehr wichtige Rolle – im Studium bei der Erstellung und Bewertung von
Klausuren, in der Praxis bei der Einschätzung der Leistung eines Berufsübersetzers im
Hinblick auf eine angemessene Honorierung. Daher ist es durchaus sinnvoll, sich im
Rahmen des Proseminars „Übersetzungswissenschaft – reine Theorie oder praktischer
Nutzen?“ mit diesem Thema zu beschäftigen. Denn natürlich beruhen sowohl die
Bestimmung des Schwierigkeitsgrades einer Übersetzung als auch deren Bewertung auf
vielen theoretischen Diskussionen, die sich wohl auch teilweise weit von der praktischen
Anwendung entfernt haben. Ist dennoch eine Auswirkung dieser Überlegungen in der Praxis
spürbar? Dieser Frage möchte ich in meiner Arbeit nachgehen. Dabei habe ich mich
hauptsächlich auf die Ausprägung dieser Thematik in der Ausbildungssituation konzentriert,
da das Proseminar in diesem Rahmen stattgefunden hat und die angehenden Übersetzer
zudem in der Ausbildung auf die Leistungsanforderungen und -bewertungen in der Praxis
vorbereitet werden sollen. Daher werde ich bei den einzelnen Punkten dieser Arbeit immer
wieder den Bezug zu den Studierenden herstellen und verdeutlichen, welche Bedeutung der
jeweilige Sachverhalt für sie hat.
Diese Arbeit ist den beiden im Titel anklingenden Bereichen entsprechend in zwei große
Teile untergliedert. So möchte ich zunächst auf den Schwierigkeitsgrad einer Übersetzung
eingehen, da dessen Bestimmung die Voraussetzung für eine spätere Evaluierung ist. Nach
der Erläuterung der für diese Thematik wichtigen Parameter und der Darstellung eines
Systems zur Bestimmung des Schwierigkeitsgrades werde ich dann zu der Bewertung selbst
kommen und dabei die notwendigen Grundlagen sowie verschiedene Evaluierungssysteme
miteinander vergleichen. Dieser Vergleich soll die ihm vorausgehenden theoretischen
Betrachtungen veranschaulichen und daher habe ich mein Augenmerk auf am FASK
Germersheim verwendete Bewertungsschemata gerichtet, da dies, beurteilt aus der Sicht
einer Studentin an dieser Einrichtung, sicher sehr interessante Einblicke geben kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Schwierigkeitsgrad einer Übersetzung

2.1 Der Begriff „Übersetzungsschwierigkeit“

2.2 Typologie der Übersetzungsschwierigkeiten

3. Bewertung von Übersetzungen

3.1 Der Begriff „Übersetzungsfehler“

3.2 Die translatorischen Kategorien

3.3 Allgemeine Grundlagen für ein Bewertungsschema nach Peter A. Schmitt

3.4 Fehlerklassifizierung nach Christiane Nord

3.5 Bewertungsschemata am FASK – ein Vergleich

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Bestimmung des Schwierigkeitsgrades von Übersetzungen sowie deren praktischer Bewertung in der Übersetzerausbildung und Berufspraxis. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen theoretischen Ansätzen und deren konkreter Anwendung in Lehre und Korrektur zu analysieren und verschiedene Bewertungsschemata kritisch zu vergleichen.

  • Definition und Typologie von Übersetzungsschwierigkeiten
  • Methoden zur Bestimmung des objektiven Schwierigkeitsgrades
  • Kategorisierung und Gewichtung von Übersetzungsfehlern
  • Analyse und Vergleich praktischer Bewertungsschemata (am Beispiel FASK Germersheim)
  • Bedeutung der Übersetzungstheorie für die didaktische Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Begriff „Übersetzungsschwierigkeit“

Als Übersetzungsschwierigkeiten gelten diejenigen Faktoren, die den Übersetzungsvorgang hemmen oder sogar blockieren (vgl. zum Folgenden Thome 2004, 436-439). Es gibt bis heute noch keine einheitliche Definition in der Forschung, jedoch wäre dies von großer Bedeutung für die Didaktik, da der Schwierigkeitsgrad einer Übersetzung nur zu bestimmen ist, wenn solche Übersetzungsschwierigkeiten erkannt und eingeschätzt werden können.

Allerdings wurden bereits mehrere Definitionsversuche unternommen. Der erste Ansatz stammt aus dem Jahre 1975 und wurde an der Universität des Saarlandes entwickelt. Ihm zufolge liegt eine Übersetzungsschwierigkeit genau dann vor, „wenn bei der Übersetzung eines ausgangssprachlichen Segments eine zielsprachlich obligatorische Veränderung in der Semantik und/oder in den formalen Mitteln auftritt“ (Thiel 1975, zit. n. Thome 2004, 437). Diese Definition behandelt jedoch nur die Konsequenzen einer Übersetzungsschwierigkeit und zudem ist eine nicht-wörtliche Übersetzung einer Textstelle nicht unbedingt ein Hinweis auf ein Übersetzungsproblem, sondern kann oft sogar die beste Lösung sein.

Eine andere Perspektive findet sich bei Nord, die zwischen Übersetzungsschwierigkeiten und Übersetzungsproblemen unterscheidet. Als Übersetzungsprobleme bezeichnet sie „die objektiven Probleme, die sich unabhängig von der Kompetenz des Übersetzers und den arbeitstechnischen Gegebenheiten aus dem Ausgangstext […], der Aufgabenstellung […], der Distanz zwischen A- und Z-Kultur […] und den strukturellen Unterschieden von AS und ZS […] ergeben“ (Nord 2003³, 173). Übersetzungsschwierigkeiten sind laut Nords Definition hingegen subjektiv, nämlich problematische Elemente des Übersetzungsvorgangs, die „vor allem auf den Übersetzer und seine Arbeitssituation bezogen zu sehen“ sind (Nord 2003³, 173).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Bestimmung von Schwierigkeitsgraden und Bewertungskriterien in der Übersetzerausbildung ein und erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2. Der Schwierigkeitsgrad einer Übersetzung: Dieses Kapitel behandelt die theoretische Definition von Übersetzungsschwierigkeiten und vergleicht verschiedene Typologisierungsansätze sowie konkrete Skalen zur Bestimmung des Schwierigkeitsgrads.

3. Bewertung von Übersetzungen: Der Hauptteil analysiert Begriffe wie „Übersetzungsfehler“, diskutiert verschiedene translatorische Kategorien und vergleicht spezifische Bewertungsschemata, die an Ausbildungseinrichtungen wie dem FASK angewandt werden.

4. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer transparenten, didaktisch konsequenten Fehlerbewertung sowie einer eindeutigen Typologisierung zur Vorbeugung von Übersetzungsfehlern.

Schlüsselwörter

Übersetzungswissenschaft, Schwierigkeitsgrad, Übersetzungsfehler, Fehlerklassifizierung, Übersetzerausbildung, Translation, Evaluation, Bewertungsschema, translatorische Kategorien, Didaktik, Übersetzungsprozess, Textanalyse, Sprachfehler, Pragmatik, FASK Germersheim

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Übersetzungen wissenschaftlich bewertet werden können und welche Faktoren dabei den Schwierigkeitsgrad beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Typologisierung von Übersetzungsschwierigkeiten sowie die praktische Evaluierung und Fehlergewichtung im akademischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein kritischer Vergleich existierender Bewertungssysteme und die Aufarbeitung, wie theoretische Modelle in der Lehre und Korrektur Anwendung finden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem vergleichenden Analyseteil der Bewertungsschemata, die an der FASK Germersheim verwendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Begriff des Übersetzungsfehlers, translatorische Kategorien sowie konkrete Fehlerklassifizierungen nach Nord, Schmitt und anderen Dozenten detailliert gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Übersetzungswissenschaft, Fehlerbewertung, Didaktik der Translation und Übersetzungsschwierigkeiten beschreiben.

Warum unterscheidet das Dokument zwischen subjektivem und objektivem Schwierigkeitsgrad?

Diese Unterscheidung ist notwendig, um einerseits textimmanente Merkmale (objektiv) und andererseits die individuellen Kompetenzen und Bedingungen des Übersetzers (subjektiv) trennen zu können.

Wie unterscheidet sich der Ansatz von Dr. Katrin Zuschlag von dem von Christiane Nord?

Zuschlag verzichtet im Gegensatz zu Nord auf die strikte Trennung zwischen Übersetzungs- und Sprachfehlern und bezieht orthographische sowie interpunktionsbezogene Aspekte in ihre Bewertung ein.

Welche Rolle spielt die „Kommunikation“ im Bewertungsschema von Dr. Zuschlag?

Die Kategorie Kommunikation dient der Erfassung von Inhalts- und Sinnfehlern, welche die Vermittlung der Botschaft vom Autor zum Leser durch den Übersetzer beeinträchtigen.

Warum hält die Autorin die Trennung von Übersetzungs- und Sprachfehlern für problematisch?

In der Praxis ist diese Grenze oft schwer zu ziehen, besonders bei Inhalts- und Sinnfehlern, die häufig nicht isoliert von lexikalischen oder grammatikalischen Aspekten betrachtet werden können.

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Résumé des informations

Titre
Schwierigkeitsgrad und Bewertung von Übersetzungen
Cours
Proseminar "Übersetzungswissenschaft - reine Theorie oder praktischer Nutzen?"
Note
1,0
Auteur
B.A. Damaris Englert (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
20
N° de catalogue
V152121
ISBN (ebook)
9783640638703
ISBN (Livre)
9783640639076
Langue
allemand
mots-clé
Übersetzung Übersetzungsschwierigkeit Übersetzungsfehler Bewertungsschema Fehlerklassifizierung translatorische Kategorie Schwierigkeitsgrad Ausgangstext Zieltext Muttersprache Fremdsprache Thematik Lexik Pragmatik Stilistik Didaktik Syntax
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Damaris Englert (Auteur), 2008, Schwierigkeitsgrad und Bewertung von Übersetzungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152121
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Extrait de  20  pages
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