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Mobbing und allgemeine Präventionsmaßnahmen in der Schule

Schülererfahrungen und deren Wissen mit Mobbing anhand einer Evaluation in der Sekundarstufe

Title: Mobbing und allgemeine Präventionsmaßnahmen in der Schule

Examination Thesis , 2010 , 69 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Sven Koning (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Mobbing ist schon immer ein Thema an deutschen Schulen gewesen. Allerdings hat das Thema in der Öffentlichkeit erst in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Daher möchte ich mich in meiner Examensarbeit mit dem Thema Mobbing und allgemeinen Präventationsmaßnahmen in der Schule beschäftigen. Ein weiterer Teil meiner Arbeit soll die Schülererfahrung und deren Wissen mit Mobbing anhand einer Evaluation sein.

Ab wann spricht man überhaupt von Mobbing? Darum soll es im ersten Teil des zweiten Kapitels gehen. Gerade in der Öffentlichkeit gibt es unterschiedliche Auffassungen von Mobbing.
Im dritten Kapitel möchte ich über die Charaktereigenschaften und die Rolle der Mobbingopfer schreiben. Nicht zu vergessen sind auf jeden Fall auch die Täter, die eine wichtige Rolle spielen.
Nachdem nun geklärt wurde, was Mobbing ist, welche Eigenschaften ein typisches Opfer und ein typischer Täter haben, gehe ich im vierten Kapitel auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Mobbing anhand einiger Beispiele ein.
Nun stellt sich die Frage, warum wird überhaupt ein Schüler in der Schule gemobbt. Darum soll es im fünften Kapitel um die verschiedenen Ursachen gehen. Ich werde die Ursachen in schulische und außerschulische Faktoren unterteilen.
Nach den Ursachen muss man über die Folgen von Mobbing sprechen. Auch hier werde ich nicht nur das Opfer betrachten, sondern auch über die Folgen für den Täter schreiben.
Mit dem letzten Kapitel „Folgen durch Mobbing“ habe ich meiner Meinung nach alles Wissenswerte über Mobbing geschrieben und zusammengefasst. Der Leser weiß nun, was Mobbing ist und kennt die Eigenschaften der Täter und Opfer. Ebenso sind die Ursachen und Folgen durch Mobbing bekannt. Auch war es interessant zu erfahren, welche Erfahrungen Schüler und Schülerinnen mit Mobbing gemacht haben. Dazu habe ich eine Evaluation an zwei Nordhorner Schulen durchgeführt, um Informationen über deren Erfahrungen und Wissen mit Mobbing zu erhalten. Befragt wurden Schüler und Schülerinnen der Klasse 7 mit Hilfe eines Fragebogens. Im siebten Kapitel stelle ich meine Ergebnisse anhand von Grafiken dar.
Ein weiterer wichtiger Aspekt folgt im letzten Kapitel, in welchem ich auf allgemeine Präventationsmaßnahmen eingehe. Was können die Schulen unternehmen, was kann innerhalb der Klasse verändert werden und was können eventuell die Schüler an sich verändern, damit das Thema Mobbing reduziert werden kann?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Allgemeines

1.2. Aufbau der Arbeit

2. Was ist Mobbing?

2.1 Herleitung des Begriffes „Mobbing“

2.2 Unterscheidung zwischen Gewalt und Mobbing

2.3 Verlauf von Mobbingfällen

2.4 Wie weit ist Mobbing an deutschen Schulen verbreitet?

3. Täter und ihre Mobbingopfer

3.1 Die Täter

3.2 Die Mobbingopfer

3.3 Die Lehrperson

3.4 Außenstehende und Mitläufer

4. Erscheinungsformen von Mobbing

4.1 Mobbing durch körperliche Gewalt

4.2 Verbales Mobbing

4.3 Stummes Mobbing

4.4 Virtuelles Mobbing

4.5 Mobbing unter Jungen und Mädchen

5. Ursachen für Mobbing

5.1 Schulische Faktoren

5.2 Außerschulische Faktoren

6. Folgen von Mobbing

6.1 Folgen für das Opfer

6.1.1 Gesundheitliche Folgen

6.1.2 Psychische Folgen

6.1.3 Soziale Folgen

6.2 Folgen für den Täter

7. Umfrage „Mobbing unter Schülern“

7.1 Die Idee

7.2 Vorgehensweise

7.3 Gliederung und Inhalt des Fragebogens

7.4 Grafische Darstellung meiner Ergebnisse

7.5 Fazit

8. Präventationsmaßnahmen gegen Mobbing

8.1 Was können Schulen unternehmen?

8.1.1 Erhebung eines Fragebogens

8.1.2 Pädagogischer Tag

8.1.3 Aufsicht auf Schulhof

8.1.4 Kooperation zwischen Schule und Eltern

8.1.5 Streitschlichter

8.2 Maßnahmen in der Klasse

8.2.1 Erstellung eines Fragebogens

8.2.2 Aufstellung von Klassenregeln

8.2.3 Regelmäßige Klassengespräche

8.2.4 Strafen

8.2.5 Lob

8.3 Maßnahmen auf persönlicher Ebene

8.3.1 Gespräch mit dem Mobber

8.3.2 Gespräch mit dem Opfer

8.3.3. Mobbing-Tagebuch

8.4 Was können Eltern unternehmen?

8.4.1 Was können die Eltern der Opfer unternehmen?

8.4.2 Was können die Eltern der Täter unternehmen?

8.4.3 Diskussionsgruppe für Eltern gemobbter und mobbender Schüler

9. Fazit

10. Literaturliste und Internetquellen

11. Anhang

11.1 Internetadressen

11.2 Fragebogen zur Umfrage „Mobbing unter Schülern“

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing an Schulen unter Berücksichtigung von Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen für Täter und Opfer. Ziel ist es, Möglichkeiten der Prävention aufzuzeigen und durch eine empirische Evaluation an zwei Schulen das Wissen sowie die Erfahrungen von Schülern der Jahrgangsstufe 7 zu erfassen.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen von Mobbing
  • Differenzierung zwischen Tätern, Opfern und Außenstehenden
  • Erscheinungsformen inklusive modernem virtuellem Mobbing
  • Empirische Schülerbefragung zur Verbreitung und Wahrnehmung
  • Präventationsstrategien für Schule, Klasse und Elternhaus

Auszug aus dem Buch

4.4 Virtuelles Mobbing

An dieser Stelle möchte ich etwas ausführlicher über das virtuelle Mobbing schreiben, da ich es für einen wichtigen Punkt halte und es bisher noch nicht so viel Beachtung in der Literatur bekommen hat. Immer mehr Schüler werden Opfer vom virtuellen Mobbing, da das Beleidigen per Internet sehr einfach ist, da man der Person nicht persönlich gegenüber steht.

So auch im Fall von Jana: Leicht hatte es Jana in ihrer neuen Schule von Anfang an nicht. Schiefe Blicke und Hänseleien bestimmten Vormittage, bis sie nach Hause flüchten konnte. Dann machten die Schikanen auch vor ihrer Zimmertür nicht mehr Halt: „Wir hassen Jana“, lautete der Name einer Gruppe im Schüler-VZ, ihrer Lieblingsplattform im Internet. Hier waren alle Mitschüler eingetreten.

Jana ist kein Einzelfall. So gibt es an vielen Schulen virtuelle Mobbingopfer. Problematisch ist auch, dass das Mobbing nicht mehr nur in der Schule stattfindet, sondern sich auch auf den Nachmittag überträgt. Schwer ist daher auch ein Neuanfang für Schüler mit einem Schulwechsel, da die Schüler weit über ihre Schulen hinaus vernetzt sind. In den neuen Klassen angekommen, können dort bereits die neuen Schüler voreingenommen sein und der Albtraum wird nicht beendet.

Die Schüler besitzen heutzutage ihren eigenen PC mit Internetanschluss und haben ein Foto-Handy mit Videofunktion. Die Beleidigungen und Hänseleien erfolgen über Chatprogramme (Bsp. ICQ), Onlineplattformen (z. B. Schülervz.net) oder es werden Videos von Mitschülern ins Netz gestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Mobbing an deutschen Schulen ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Was ist Mobbing?: Das Kapitel definiert den Mobbingbegriff durch Herleitung aus der Literatur und grenzt diesen von allgemeiner Gewalt ab.

3. Täter und ihre Mobbingopfer: Hier werden die Rollen sowie die Charaktereigenschaften von Tätern, Opfern, Lehrkräften und Mitläufern analysiert.

4. Erscheinungsformen von Mobbing: Verschiedene Typen wie körperliche, verbale und virtuelle Angriffe werden anhand von Beispielen und geschlechtsspezifischen Aspekten erläutert.

5. Ursachen für Mobbing: Das Kapitel differenziert zwischen schulischen Einflüssen wie dem Klassenklima und außerschulischen Faktoren wie dem familiären Hintergrund.

6. Folgen von Mobbing: Die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Auswirkungen auf die Opfer sowie die langfristigen Folgen für die Täter werden untersucht.

7. Umfrage „Mobbing unter Schülern“: Der Autor präsentiert die Methodik und die grafische Auswertung einer Schülerbefragung an zwei Nordhorner Schulen.

8. Präventationsmaßnahmen gegen Mobbing: Dieser Abschnitt bietet konkrete Handlungsempfehlungen für die Schule, das Klassenzimmer und Eltern zur Prävention.

9. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion und der Forderung nach verstärkter Prävention durch geschulte Lehrkräfte und offene Kommunikation.

Schlüsselwörter

Mobbing, Schule, Prävention, Schülerbefragung, virtuelle Gewalt, Opfer, Täter, Intervention, Klassenklima, Cyber-Mobbing, soziale Kompetenz, Erziehung, Konfliktlösung, Mediation, Schulalltag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit?

Die Arbeit behandelt das Problem Mobbing an Schulen. Es werden Ursachen, Formen und Folgen beleuchtet sowie Präventionsmöglichkeiten für Lehrkräfte und Eltern diskutiert.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Fokus stehen die Rollenverteilung in Mobbingprozessen, der Unterschied zwischen verschiedenen Gewaltformen, die Auswirkungen auf die Betroffenen und die Wirksamkeit von Interventionsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch theoretische Fundierung und eine eigene empirische Umfrage an Nordhorner Schulen das Wissen und die Erfahrungen von Schülern zum Thema Mobbing zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet eine Literaturanalyse für den theoretischen Teil sowie eine quantitative Evaluation mittels Fragebögen in fünf Schulklassen für den empirischen Teil.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Analysen (Was ist Mobbing, Ursachen, Folgen) sowie den praktischen Teil, der eine Umfrage und konkrete Präventionsmaßnahmen (Streitschlichter, Klassenregeln) beinhaltet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mobbing, Prävention, Schulumfeld, Täter-Opfer-Dynamik, Cyber-Mobbing und soziale Kompetenz.

Welche Rolle spielt das Internet bei Mobbingprozessen?

Das Internet (virtuelles Mobbing) ermöglicht durch die Distanz zum Opfer eine besonders einfache und entgrenzte Form der Schikane, da das Mobbing nicht mehr an den Schulort gebunden ist.

Welche Bedeutung haben die Eltern bei der Prävention?

Eltern tragen durch eine offene Kommunikation und die frühzeitige Erkennung von Verhaltensänderungen bei ihren Kindern eine entscheidende Rolle, um Mobbingprozesse zu stoppen oder zu verhindern.

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Details

Title
Mobbing und allgemeine Präventionsmaßnahmen in der Schule
Subtitle
Schülererfahrungen und deren Wissen mit Mobbing anhand einer Evaluation in der Sekundarstufe
College
University of Paderborn
Grade
2,7
Author
Sven Koning (Author)
Publication Year
2010
Pages
69
Catalog Number
V152173
ISBN (eBook)
9783640641574
ISBN (Book)
9783640642175
Language
German
Tags
Mobbing Schule Lehrer Schüler Eltern Präventationsmaßnahmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Koning (Author), 2010, Mobbing und allgemeine Präventionsmaßnahmen in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152173
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