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Kreativität

Ein Diskurs

Title: Kreativität

Term Paper , 2009 , 17 Pages

Autor:in: David Beer (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Summary Excerpt Details

Mit dem Phänomen Kreativität beschäftigen sich Menschen schon seit langer Zeit. Aber erst Anfang des 20. Jahrhunderts begann die wissenschaftliche Betrachtung. Der Beginn der Kreativitätsforschung wird in der Psychologie mit dem 1950 gehaltenen Vortrag „Creativity“ von J.P. Guilford datiert. Die verschiedensten Ansätze zur Definition, Messung sowie Förderung von Kreativität sind in der Kreativitätsforschung bis heute hervorgebracht worden. Besonderes Augenmerk galt dabei der Bestimmung des Ausmaßes von Kreativität einer Person, welche durch die Entwicklung von Tests erreicht werden sollte. Was Kreativität ist bzw. wodurch sie bestimmt oder beeinflusst wird, darüber gibt es immer noch keine einheitliche Vorstellung. Heute weiß man, dass die geistigen Grundstrukturen für Kreativität bei jedem Menschen vorhanden sind, aber ganz unterschiedlich stark genutzt werden. Im ersten Teil der Arbeit soll versucht werden zu klären, was Kreativität überhaupt ist und wo Kreativität entsteht. Hierbei stellt sich dann die Frage, inwieweit Kreativität messbar ist um eine Steigerung überhaupt sichtbar zu machen und welche Techniken zur Förderung jener mittlerweile anerkannt sind. In der Zeit, die einem ständigen Wandel, vor allem im gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Bereichen, unterliegt, wird immer wieder vom Individuum verlangt, kreativ zu sein. Hier wird auch davon ausgegangen, dass die Fähigkeit, Kreativität zu entwickeln, Teil der Erziehung sein sollte. Hierzu muss die Förderung der Kreativität schon während der Schulzeit geschehen. Der zweite Teil soll veranschaulichen, inwieweit die Kreativitätsförderung in der Schule aktuell fortgeschritten ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

3. Kreativität ist Sache des Gehirns

4. Wie kann man Kreativität messen und fördern?

4.1 Anerkannte Methoden zur Messung von Kreativität

4.1.1 Remote Associations Test

4.1.2 Torrance Test of Creative Thinking

4.1.3 Verbaler Kreativitätstest

4.2 Techniken zur Förderung von Kreativität

4.2.1 Brain writing Pool

4.2.2 Reizwortanalyse

4.2.3 Worst-Case-Method

5. Kreativitätsförderung in der Schule

5.1 Das Verhalten der Lehrer

5.2 Unterrichtsformen und Unterrichtsmethoden

5.3 Faktoren die Kreativität hemmen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Kreativität aus psychologischer und pädagogischer Perspektive mit dem Ziel, Definitionen, Messmethoden und konkrete Fördermöglichkeiten – insbesondere im schulischen Kontext – kritisch zu hinterfragen und zu beleuchten.

  • Grundlagen der Kreativität und deren neurobiologische Verankerung
  • Methodische Ansätze zur objektiven Messung kreativer Leistungen
  • Kreativitätstechniken zur praktischen Anwendungsförderung
  • Die Rolle des Lehrers und geeignete Unterrichtsformen
  • Hemmfaktoren der Kreativitätsentwicklung im Bildungssystem

Auszug aus dem Buch

3. Kreativität ist Sache des Gehirns

Kreativität ist eine Sache des Gehirns, also muss man zunächst einen Blick auf die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns werfen. Das menschliche Gehirn besteht aus einer linken und rechten Gehirnhälfte. Mit der rechten Gehirnhälfte sind die visuellen Wahrnehmungen verbunden. Gefühle, Wohlsein, Unwohlsein, Vorlieben, Antipathien, Inspiration usw., die aus unserem Zwischenhirn kommen, werden hier zu Informationen verarbeitet. Also immer wenn das Gefühl dominiert, tritt die rechte Gehirnhälfte in Aktion. Hier liegen auch die kreativen Fähigkeiten, das Visualisieren und die Fantasie. Mit der linken Gehirnhälfte werden Zahlen, Formeln, Ergebnisse von Analysen und erlernte Techniken gespeichert. Sie arbeitet logisch, kann Schlüsse ziehen, bewertet Sachverhalte und kombiniert Fakten. Erlerntes wird im Linkshirn gespeichert, Schul- und Fachwissen genauso wie handwerkliche Fertigkeiten oder mechanische Abläufe. Hier ist das Zentrum für die Beherrschung der Sprache und des Lesens, also die Basis für unsere gesamte sprachliche Kommunikation. Beide Gehirnhälften sind mit einem dicken Nervenstrang miteinander verbunden. Auf diese Weise ist es möglich Faktenwissen und den kreativen, emotionalen Bereich miteinander zu koppeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Kreativität ein, umreißt die historische Entwicklung der Forschung und stellt das Ziel der Arbeit dar, Kreativität zu definieren, ihre Messbarkeit zu prüfen und Fördermöglichkeiten im Schulalltag zu untersuchen.

2. Definition: Das Kapitel vergleicht verschiedene Definitionsansätze zur Kreativität und arbeitet die zentralen Kriterien Neuartigkeit, Originalität und Nützlichkeit als notwendige Minimalanforderungen heraus.

3. Kreativität ist Sache des Gehirns: Hier wird die biologische Grundlage der Kreativität beleuchtet, indem die Aufgaben und das Zusammenspiel der linken und rechten Gehirnhälfte sowie deren Beeinflussbarkeit durch Erziehung und Übungen analysiert werden.

4. Wie kann man Kreativität messen und fördern?: Dieses Kapitel unterteilt den kreativen Prozess in vier Phasen und diskutiert einerseits Anforderungen an objektive Messverfahren und andererseits praktische Techniken zur Steigerung der Kreativität.

5. Kreativitätsförderung in der Schule: Es wird die maßgebliche Rolle des Lehrers sowie der Einfluss von Unterrichtsmethoden und systemischen Hemmfaktoren auf die Entwicklung kreativer Fähigkeiten bei Schülern untersucht.

6. Fazit: Das Fazit resümiert, dass eine einheitliche Definition der Kreativität schwierig bleibt und unterstreicht die Notwendigkeit, dass Lehrkräfte veraltete Strukturen aufbrechen müssen, um die Kreativität der Schüler gezielt zu fördern.

Schlüsselwörter

Kreativität, Kreativitätsforschung, Divergentes Denken, Gehirnhälften, Kreativitätstechniken, Brainwriting-Pool, Reizwortanalyse, Worst-Case-Methode, Schule, Pädagogik, Lehrerverhalten, Unterrichtsformen, Hemmfaktoren, Problemlösefähigkeit, Kreativitätskiller.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Diskurs über Kreativität, untersucht deren theoretische Grundlagen, wissenschaftliche Messbarkeit und praktische Förderung im Bildungssektor.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Begriffs, die neurobiologischen Grundlagen, Methoden zur Messung, Kreativitätstechniken sowie die spezifischen Bedingungen der Kreativitätsförderung in der Schule.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, was Kreativität ausmacht, wie sie objektiv messbar ist und durch welche pädagogischen Ansätze sie im Schulalltag gezielt gefördert oder durch welche Barrieren sie gehemmt wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Messung von Kreativität angeführt?

Die Arbeit erwähnt den Remote Associations Test (RAT), den Torrance Test of Creative Thinking sowie den verbalen Kreativitätstest als wesentliche, wenn auch konstruktiv schwierige Verfahren.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Definitionen und neurobiologische Grundlagen als auch konkrete Techniken wie der Brainwriting-Pool, die Reizwortanalyse und die Worst-Case-Methode sowie deren Implementierung und Hemmnisse im schulischen Umfeld diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kreativitätsförderung, divergentes Denken, schulisches Lehren, Hemmfaktoren und Kreativitätstechniken charakterisieren.

Warum ist das Frontalunterricht-Modell laut Autor für Kreativität problematisch?

Frontalunterricht wird als eher kreativitätshemmend eingestuft, da er den Lehrer als steuernde Instanz und den Schüler als passiven Empfänger positioniert, was individuelles kreatives Denken einschränkt.

Welche persönlichen „Kreativitätskiller“ werden für Lehrer aufgeführt?

Es werden verschiedene Killerphrasen aufgelistet, wie beispielsweise „Das steht nicht in den Richtlinien!“, „Das machen meine Schüler nicht mit!“ oder „Wie soll ich das denn bewerten?“, die den kreativen Prozess im Unterricht blockieren.

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Details

Title
Kreativität
Subtitle
Ein Diskurs
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg
Author
David Beer (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V152359
ISBN (eBook)
9783640642762
ISBN (Book)
9783640642960
Language
German
Tags
Kreativität Förderung Verhinderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Beer (Author), 2009, Kreativität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152359
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