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Core Self-Evaluations, Stress, Coping und Lebenszufriedenheit bei Studierenden. Eine Untersuchung von Mediations- und Moderationseffekten

Titre: Core Self-Evaluations, Stress, Coping und Lebenszufriedenheit bei Studierenden. Eine Untersuchung von Mediations- und Moderationseffekten

Thèse de Master , 2019 , 140 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Ana Lahusen (Auteur)

Psychologie - Divers
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Die Studienzeit ist mit vielen neuen Erlebnissen und entsprechend mit vielen potenziellen Stressoren verbunden. Die vorliegende Arbeit möchte zu einem tieferen Verständnis des Stressprozesses, der Auswirkung von Coping und des Persönlichkeitskonstrukts höherer Ordnung Core Self-Evaluations (CSE) auf diesen beitragen, sowie den Effekt des Zusammenwirkens der genannten Variablen auf die Lebenszufriedenheit von Studierenden in Deutschland untersuchen. Individuen mit positiven CSE sind selbstbewusst, fühlen sich kompetent und sind von der Wirksamkeit ihrer Handlungen überzeugt. Obwohl in der Theorie einiges dafür spricht, konnte bislang kein moderierender Effekt von CSE auf den Zusammenhang zwischen Stressoren und Stress nachgewiesen werden. Die durch das Formulieren einer Checkliste mit im Leben von Studierenden gängigen stressigen Ereignissen objektive Operationalisierung von Stressoren sollte in der vorliegenden Studie das Aufdecken eines solchen Effekts ermöglichen. Im Rahmen einer Onlinestudie wurden dabei neben der selbstberichteten Häufigkeit des Auftretens der Stressoren, dem Ausmaß an wahrgenommenem Stress und CSE, auch das habituelle Coping-Verhalten sowie die Lebenszufriedenheit bei 345 Studierenden erhoben. Entgegen der getroffenen Annahmen, konnte jedoch weder für CSE noch für Coping ein Moderationseffekt auf die Beziehung von Stressoren und Stress festgestellt werden. Die partielle Mediation des Zusammenhangs zwischen CSE und Lebenszufriedenheit durch wahrgenommenen Stress konnte hingegen repliziert werden. Des Weiteren zeigte sich, dass wahrgenommener Stress die Beziehung von verschiedenen Coping-Subdimensionen und Lebenszufriedenheit mediierte. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass manche Dimensionen des habituellen Copings den Zusammenhang zwischen CSE und Stress partiell mediierten. Somit konnten bisherige empirische Kenntnisse zu Stress, CSE und Lebenszufriedenheit bei Studierenden vertieft und erweitert werden. Aus den Ergebnissen lassen sich praktische Implikationen für Hilfsangebote zur Stressreduktion und Steigerung des Wohlbefindens von Studierenden sowie offene Fragen für die zukünftige Forschung ableiten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie und Forschungsstand

2.1 Der Stressprozess

2.1.1 Stressoren

2.1.2 Die Stressreaktion

2.1.3 Coping (Stressbewältigung)

2.1.4 Das Transaktionale Stressmodell nach Lazarus

2.2 Erfassung von Stress

2.3 Stress bei Studierenden

2.4 Core Self-Evaluations

2.5 Core Self-Evaluations und Stress

2.6 Lebenszufriedenheit

2.7 Lebenszufriedenheit, Core Self-Evaluations und Stress

2.8 Ableitung der Fragestellung und Hypothesen

3 Methode

3.1 Stichprobe

3.2 Erhebungsinstrumente

3.2.1 Stressoren

3.2.2 wahrgenommener Stress

3.2.3 Coping

3.2.4 Core Self-Evaluations

3.2.5 Lebenszufriedenheit

3.3 Studiendesign und Durchführung der Untersuchung

3.4 Datenauswertung

4 Ergebnisse

4.1 Vorbereitende Datenanalyse

4.2 Deskriptive Befunde

4.3 Inferenzstatistische Prüfung der Hypothesen

5 Diskussion

5.1 Diskussion der Ergebnisse

5.2 Limitationen der Studie und Forschungsdesiderate

5.3 Praktische Implikationen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Persönlichkeitskonstrukts "Core Self-Evaluations" (CSE) auf den Stressprozess sowie die Auswirkungen von Stress, Persönlichkeit und Coping-Strategien auf die Lebenszufriedenheit bei deutschen Studierenden, um praktische Ansätze zur Stressreduktion und Steigerung des Wohlbefindens abzuleiten.

  • Analyse des Stressprozesses und relevanter Stressoren im Studium
  • Untersuchung der Rolle von Core Self-Evaluations als Persönlichkeitsressource
  • Evaluation des Zusammenwirkens von habituellem Coping und Stresserleben
  • Überprüfung von Mediations- und Moderationseffekten bei der Entstehung von Lebenszufriedenheit
  • Ableitung von Empfehlungen für universitäre Hilfsangebote und Stressmanagement

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Die Stressreaktion

Stress im Sinne der unmittelbaren Stressreaktion kann als subjektiv intensiver unangenehmer Spannungszustand definiert werden, der aus der subjektiven Befürchtung entsteht, dass eine stark aversive, zeitlich nahe oder bereits eingetretene Situation wahrscheinlich nicht vollständig kontrollierbar ist, deren Bewältigung dem betreffendem Individuum aber als wichtig erscheint (Greif, 1991; Schütz et al., 2016). Es besteht folglich ein durch einen Stimulus hervorgerufenes Ungleichgewicht zwischen den individuellen Bedürfnissen, Kompetenzen und Wünschen einerseits sowie den kontextspezifischen Anforderungen, Gegebenheiten und Möglichkeiten andererseits (Gerrig & Zimbardo, 2008; Schütz et al., 2016). Die Tatsache, dass ein Stressor als aversiv erlebt wird, schließt nicht aus, dass er auch zu positiven Folgen führen kann. So kann beispielsweise die Bewältigung einer herausfordernden Situation positive Lernerfahrungen sowie Selbstwertgefühl und Optimismus fördern. Die Subjektivität ist eine zentrale Komponente in der Entstehung von Stress. Stress entsteht nicht aufgrund objektiv messbarer, sondern als Folge von subjektiv eingeschätzten Situationsmerkmalen. Erscheint einer Person ein aversiver Reiz als belanglos, muss dieser keine Stressreaktion hervorrufen (Schütz et al., 2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen des Studienbeginns und begründet das wissenschaftliche Interesse an Stress bei Studierenden.

2 Theorie und Forschungsstand: Erläutert die theoretischen Grundlagen zum Stressprozess, zu Core Self-Evaluations (CSE), Coping-Strategien und Lebenszufriedenheit.

3 Methode: Detaillierte Darstellung der Stichprobe, der angewandten Erhebungsinstrumente, des Studiendesigns und der statistischen Vorgehensweise.

4 Ergebnisse: Präsentation der explorativen Faktorenanalyse und der inferenzstatistischen Analysen zur Prüfung der aufgestellten Hypothesen.

5 Diskussion: Interpretation der Befunde, Einordnung in den aktuellen Forschungsstand, Erörterung der Limitationen und Ableitung praktischer Implikationen.

Schlüsselwörter

Stress, Coping, Lebenszufriedenheit, Core Self-Evaluations, Studierende, Stressoren, Meditation, Moderation, Stressbewältigung, Persönlichkeit, Wohlbefinden, psychische Gesundheit, Studienabbruch, adaptive Strategien, Stressreaktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit der psychologischen Untersuchung von Stress bei Studierenden und wie Persönlichkeitsfaktoren sowie Bewältigungsstrategien (Coping) auf die Lebenszufriedenheit einwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen den Stressprozess (nach Lazarus), das Persönlichkeitskonstrukt "Core Self-Evaluations" (CSE), habituelles Coping-Verhalten und deren systematischer Zusammenhang mit Lebenszufriedenheit.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Ziel ist es zu erforschen, ob und wie Core Self-Evaluations und Coping den Zusammenhang zwischen wahrgenommenem Stress und Lebenszufriedenheit bei Studierenden beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Onlinestudie im Querschnittdesign mit 345 Studierenden durchgeführt, wobei verschiedene validierte Fragebogenskalen und hierarchische Regressionsanalysen zum Einsatz kamen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes, eine präzise methodische Darstellung der Untersuchung und eine detaillierte Ergebnisauswertung, gefolgt von einer tiefgehenden Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Stress, Coping, Lebenszufriedenheit, Core Self-Evaluations und Studentische Stressoren treffend beschreiben.

Was besagt die Hypothese zum Zusammenhang von Coping und Stress?

Es wurde vermutet, dass Coping den Zusammenhang zwischen Stressoren und wahrgenommenem Stress moderiert, was jedoch in der vorliegenden Stichprobe empirisch nicht bestätigt werden konnte.

Welchen Einfluss haben positive Core Self-Evaluations?

Die Studie repliziert, dass Studierende mit positiven CSE ein geringeres Stresserleben sowie ein höheres Maß an Lebenszufriedenheit aufweisen und tendenziell funktionalere Coping-Strategien nutzen.

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Résumé des informations

Titre
Core Self-Evaluations, Stress, Coping und Lebenszufriedenheit bei Studierenden. Eine Untersuchung von Mediations- und Moderationseffekten
Université
University of Bonn
Note
1,3
Auteur
Ana Lahusen (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
140
N° de catalogue
V1525414
ISBN (PDF)
9783389095546
ISBN (Livre)
9783389095553
Langue
allemand
mots-clé
Core Self-Evaluations Stress Coping Lebenszufriedenheit life satisfaction well-being mediation moderation personality psychology Persönlichkeitspsychologie students Studierende
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ana Lahusen (Auteur), 2019, Core Self-Evaluations, Stress, Coping und Lebenszufriedenheit bei Studierenden. Eine Untersuchung von Mediations- und Moderationseffekten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1525414
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Extrait de  140  pages
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