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Arbeitsintegriertes Lernen und lernförderliche Arbeitsgestaltung. Kennzeichnung, Förderung und Anwendbarkeit auf die Altenpflege

Title: Arbeitsintegriertes Lernen und lernförderliche Arbeitsgestaltung. Kennzeichnung, Förderung und Anwendbarkeit auf die Altenpflege

Term Paper , 2024 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Inga Ungruh (Author)

Health - Gerontology
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema lernförderliche Arbeitsgestaltung und arbeitsintegriertes Lernen. In der Diskussion wird der Fokus auf die Altenpflege in diesem Kontext gelegt.

Arbeitsintegriertes Lernen und eine lernförderliche Arbeitsgestaltung sind zwei Aspekte des lebenslangen Lernens, die bei der Umsetzung von dem oben beschriebenen Wandel ansetzen. Innerhalb dieser Arbeit sollen beide Aspekte genauer betrachtet werden, um die Fragestellung zu beantworten, was arbeitsintegriertes Lernen und lernförderliche Arbeitsgestaltung kennzeichnet, wie mögliche Fördermöglichkeiten jeweils aussehen können und wie diese in der Altenpflege umgesetzt werden können.

Dafür wird eingangs arbeitsintegriertes Lernen definiert und genauer erläutert und darauffolgend Fördermöglichkeiten dargestellt. Aufbauend darauf soll die lernförderliche Arbeitsgestaltung ebenfalls definiert, anhand eines Konzeptes genauer erläutert und abschließend mögliche Fördermöglichkeiten angeführt werden. Abschließend sollen diese Fördermöglichkeiten dann auf die Altenpflege angewendet werden, um Anwendungsmöglichkeiten und -barrieren aufzuzeigen und den Zusammenhang von arbeitsintegriertem Lernen und lernförderlicher Arbeitsgestaltung zu erarbeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Arbeitsintegriertes Lernen

2.1 Definition und Begriffserklärung

2.2 Fördermöglichkeiten arbeitsintegrierten Lernens

3. Lernförderliche Arbeitsgestaltung

3.1 Definition und Konzept

3. 2 Fördermöglichkeiten lernförderlicher Arbeitsgestaltung

4. Diskussion

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie arbeitsintegriertes Lernen und lernförderliche Arbeitsgestaltung definiert und gefördert werden können und inwieweit diese Ansätze auf die stationäre Altenpflege übertragbar sind, um den Herausforderungen der „Arbeit 4.0“ und des demografischen Wandels zu begegnen.

  • Charakterisierung arbeitsintegrierter Lernformen und deren Fördermöglichkeiten.
  • Analyse von Konzepten der lernförderlichen Arbeitsgestaltung im Work Design Growth Model.
  • Übertragung und kritische Diskussion der Ansätze auf das spezifische Umfeld der stationären Altenpflege.
  • Identifikation von Umsetzungsbarrieren und betrieblichen Rahmenbedingungen.
  • Berücksichtigung altersgerechter Lernbedarfe angesichts des demografischen Wandels.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Arbeit 4.0“ wird als Oberbegriff für den aktuellen Wandel der Arbeitswelt verwendet. Genauer betrachtet ist erkennbar, dass sich hinter diesem Schlagwort mehrere Megatrends verstecken, welche diesen Wandel antreiben. Darunter sind die digitale Transformation, die Alterung der Gesellschaft, sowie der Belegschaft, die Entwicklungen zur Wissens- und Innovationsökologie oder auch die zunehmende Individualisierung und der zu erkennende Wertewandel. Die Arbeit 4.0 wirkt sich dabei tiefgreifend auf die Unternehmen, aber auch auf die einzelnen Individuen aus (Vgl. Rump & Eilers 2017, S. 3f.). Diese Auswirkungen sind vielzählig, wobei in dieser Arbeit ein besonderer Fokus auf die mit dem Wandel zusammenhängenden Kompetenzanforderungen gelegt wird.

Diese Veränderungen bedürfen einer hohen Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft seitens der Individuen. Besonders die digitale Transformation fordert von ihnen eine stetige Weiterbildung ihrer Qualifikationen, durch neue Anforderungen an ihre Fähigkeiten und Kompetenzen (Vgl. Helferich & Peil 2019, S.91 ff.). Eine einmalige Berufsausbildung und durch Spezialisierung und Routine, erworbene Handlungsmuster sind daher heutzutage nicht mehr ausreichend. Das bedeutet nicht, dass fachfundierte Kenntnisse unwichtiger sind als früher, sondern, dass diese vielmehr als selbstverständliche Handlungsressource gelten und darüber hinaus erwartet wird, dass die eigenen Fähigkeiten stetig im Sinne eines Kompetenzmanagements angereichert werden (Vgl. Richter et al. 2018, S. 226).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Arbeitswelt unter dem Begriff „Arbeit 4.0“ und leitet die Bedeutung von lebenslangem Lernen sowie spezifischer Kompetenzanforderungen für die alternde Belegschaft ab.

2. Arbeitsintegriertes Lernen: Dieses Kapitel definiert Lernen im Prozess der Arbeit als informelles, arbeitsbegleitendes Element und stellt Methoden wie Microtraining sowie die Rolle der Führungskräfte zur Förderung dar.

3. Lernförderliche Arbeitsgestaltung: Hier wird das Konzept der arbeitsgestaltungsbezogenen Lernförderung anhand des Work Design Growth Models erläutert, wobei Aspekte wie Handlungsspielraum, Komplexität und Feedback analysiert werden.

4. Diskussion: Dieser Abschnitt überträgt die zuvor theoretisch erarbeiteten Konzepte auf die stationäre Altenpflege und beleuchtet branchenspezifische Barrieren wie Personalmangel bei der Umsetzung.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass beide Ansätze den Wandel der Arbeitswelt unterstützen können, jedoch unterschiedlich tief in die Unternehmensstrukturen eingreifen und in der Pflege unterrichtungsspezifischen Herausforderungen unterliegen.

Schlüsselwörter

Arbeit 4.0, Arbeitsintegriertes Lernen, Lernförderliche Arbeitsgestaltung, Lebenslanges Lernen, Altenpflege, Digitale Transformation, Kompetenzmanagement, Microtraining, Arbeitnehmer, Führungskräfte, Personalmangel, Work Design Growth Model, Informelles Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Konzepte des arbeitsintegrierten Lernens und der lernförderlichen Arbeitsgestaltung genutzt werden können, um den Anforderungen des Wandels der Arbeitswelt (Arbeit 4.0) gerecht zu werden.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die Definition und Förderung informeller Lernaktivitäten am Arbeitsplatz, die Gestaltung lernförderlicher Arbeitsbedingungen sowie die Anwendung dieser Konzepte in der stationären Altenpflege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Fördermöglichkeiten für lebenslanges Lernen zu identifizieren und zu beurteilen, wie praktikabel diese in einem durch Fachkräftemangel geprägten Umfeld wie der Altenpflege sind.

Welche wissenschaftliche Methodik wird primär verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Konzepte (wie das Work Design Growth Model) und diskutiert diese kritisch vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes und branchenspezifischer Bedingungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu arbeitsintegriertem Lernen und lernförderlicher Arbeitsgestaltung sowie deren jeweilige Fördermöglichkeiten, gefolgt von einer praktischen Diskussion der Anwendbarkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Arbeit 4.0, lebenslanges Lernen, Altenpflege, Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Anwendbarkeit in der Altenpflege bei beiden Konzepten?

Arbeitsintegriertes Lernen lässt sich oft einfacher durch punktuelle Anreize (z. B. Microtraining) umsetzen, während lernförderliche Arbeitsgestaltung oft tiefgreifendere strukturelle Veränderungen erfordert, was in der Pflege auf größere Barrieren stößt.

Welche Rolle spielen Führungskräfte laut dieser Arbeit?

Führungskräfte werden als entscheidende Treiber identifiziert, deren Aufgabe es ist, ein lernorientiertes Klima zu schaffen und informelle Lernaktivitäten sowie entsprechende Arbeitsstrukturen aktiv zu unterstützen.

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Details

Title
Arbeitsintegriertes Lernen und lernförderliche Arbeitsgestaltung. Kennzeichnung, Förderung und Anwendbarkeit auf die Altenpflege
College
University of Vechta
Grade
1,0
Author
Inga Ungruh (Author)
Publication Year
2024
Pages
18
Catalog Number
V1525505
ISBN (PDF)
9783389096604
ISBN (Book)
9783389096611
Language
German
Tags
Arbeitsgestaltung Alter lernförderlich arbeitsintegriertes Lernen Altenpflege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Inga Ungruh (Author), 2024, Arbeitsintegriertes Lernen und lernförderliche Arbeitsgestaltung. Kennzeichnung, Förderung und Anwendbarkeit auf die Altenpflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1525505
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