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Jack the Ripper. Wodurch wurde der Mörder zum Mythos, dessen Faszination bis heute aufrechterhalten blieb?

Titel: Jack the Ripper. Wodurch wurde der Mörder zum Mythos, dessen Faszination bis heute aufrechterhalten blieb?

Facharbeit (Schule) , 2024 , 20 Seiten , Note: 1

Autor:in: Zoe Rose Custer (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Facharbeit werden nicht die Opfer des Rippers oder dessen Morde eingehend behandelt. Der Kernpunkt dieser Arbeit liegt in der Untersuchung der Hauptgründe, wie und wodurch der Serienmörder zu einem Mythos wurde. Was machte den Fall von Jack the Ripper so besonders, dass man selbst nach 136 vergangenen Jahren noch von der Mordserie in London spricht? Wie erlangte der Ripper solch einen regelrechten Kultstatus, sodass heute täglich hunderte Touristen durch das East End von London streifen und sich in Führungen die original Schauplätze zeigen lassen oder das Jack the Ripper Museum besuchen? Gab es doch Serienmörder, die weit mehr Opfer getötet haben und zum Teil weitaus grausamer. Was machte ihn so besonders und warum erlangt sein Name weltweit heute noch eine Aufmerksamkeit, die mit der von fiktiven Figuren wie Dracula oder Frankenstein gleichzusetzen ist? Um in die Thematik des Mörders „Jack the Ripper“ eintauchen zu können, müssen zuerst die damaligen zeitlichen Umstände in London im Jahr 1888, die Zustände in den Armutsvierteln und die Sitten der sozialen Schichten genau erläutert werden, da diese Punkte maßgeblich mit dem Fall einhergehen. Anschließend werden viele weitere Faktoren erläutert, die maßgeblich zu der Mythos Entstehung beitrugen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einführung

1.2. Mythos

1.3.Das viktorianische Zeitalter

1.4. Armutsviertel /Soziale Schicht

2. Die Morde (die kanonischen 5)

2.1. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Mordfällen

2.2. Bekennerbriefe

3. Das Ende des Schreckens

3.1 die Polizeiarbeit

3.2. Täterprofil (Profiling)

3.3. Die Hauptverdächgen

4. Die Rolle der Medien

4.1 Klatschpresse

4.2 Bücher und Filme

5. Ripperologen und ihre Thesen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen „Jack the Ripper“ mit dem Ziel, die Ursachen für den bis heute anhaltenden Mythos und Kultstatus dieses historischen Serienmörders zu identifizieren und kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse des Begriffs „Mythos“ im Kontext moderner Kriminalgeschichte
  • Untersuchung der sozialen und ökonomischen Umstände im viktorianischen London
  • Darstellung der kanonischen Mordserie und ihrer polizeilichen Aufarbeitung
  • Evaluation des Einflusses von Medien und Popkultur auf die Mythenbildung

Auszug aus dem Buch

3.2. Täterprofil (Profiling)

Hysterie machte sich (angespornt durch die Presse) im viktorianischen London breit. An Wände geschmierte Schriften mit Texten wie „when there´s no one to blame, can you trust anyone at all?“ (wenn du niemanden beschuldigen kannst, kannst du überhaupt noch jemandem trauen?) tauchten überall auf. Die Polizei bekam immer mehr Druck, endlich den Täter zu fassen. Bereits nach dem Mord an Mary Ann Nichols streuten sich Gerüchte, der Mörder hätte chirurgische Fähigkeiten und sei Linkshänder (vgl. Pitkin (2004) S. 5). Zur Zeit der Morde hatte jeder, egal ob Polizist, Politiker oder Kneipenbesucher, seine eigene Theorie, wer der Täter sein könnte. Die Tatorte wurden von Schaulustigen verunreinigt oder die Opfer entkleidet, bevor die Polizei nach Spuren suchen konnte.

Die Polizei war ratlos. Man konnte (außer dem Fakt, dass alle Opfer Prostituierte waren) keinerlei Verbindung zwischen Ihnen feststellen. Auch P. von Jack the Ripper Museum erklärte, wie seltsam die Morde ohne wirkliches Motiv bei der Polizei sowie der Bevölkerung angesehen wurden. Niemand konnte sich den Grund für die Morde erklären. Sie wurden weder beraubt, noch vergewaltigt noch waren sie irgendwie anders in eine Straftat verwickelt. Der Mörder mordete scheinbar einfach aus purer Lust am Morden und ausweiden. Sie waren verblüfft über das Fehlen konventioneller Motive, sei es Eifersucht oder Rache an seinen Verbrechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einführung: Diese Einleitung definiert Jack the Ripper als modernen Mythos und legt den Fokus auf die sozialen Rahmenbedingungen des Jahres 1888.

1.2. Mythos: Hier wird der theoretische Begriff des Mythos erläutert und die Einordnung der Ripper-Erzählung in dieses Konzept vorgenommen.

1.3.Das viktorianische Zeitalter: Das Kapitel beschreibt die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Umbrüche des 19. Jahrhunderts in Großbritannien.

1.4. Armutsviertel /Soziale Schicht: Fokus auf die prekären Lebensbedingungen, Slum-Strukturen und die soziale Ungleichheit im Londoner East End.

2. Die Morde (die kanonischen 5): Detaillierte Darstellung der Mordfälle, die offiziell dem Whitechapel-Mörder zugeschrieben werden.

2.1. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Mordfällen: Analyse der Tätervorgehensweise, Tatorte und Opferprofile sowie der Divergenzen innerhalb der Mordserie.

2.2. Bekennerbriefe: Untersuchung der Rolle prominenter Schreiben ("Dear Boss", "From Hell") bei der medialen Konstruktion des Mörders.

3. Das Ende des Schreckens: Behandlung des abrupten Abbruchs der Mordserie und die Analyse potenzieller Gründe für das Ende der Aktivitäten.

3.1 die Polizeiarbeit: Kritische Beleuchtung der polizeilichen Ermittlungsmethoden, Kapazitäten und strukturellen Defizite jener Zeit.

3.2. Täterprofil (Profiling): Entwicklung von Täterhypothesen auf Basis historischer Tatdaten und moderner forensischer Kriterien.

3.3. Die Hauptverdächgen: Vorstellung der prominentesten Verdächtigen und Einordnung der historischen Spekulationen.

4. Die Rolle der Medien: Analyse, wie die zeitgenössische Presse den Ripper durch sensationslüsterne Berichterstattung zum globalen Phänomen erhob.

4.1 Klatschpresse: Untersuchung der ökonomischen Interessen der Verlage und der Wirkung der Pressefreiheit auf die öffentliche Hysterie.

4.2 Bücher und Filme: Auseinandersetzung mit der popkulturellen Verarbeitung des Rippers in der modernen Unterhaltungsindustrie.

5. Ripperologen und ihre Thesen: Übersicht über das Wirken von Experten, die noch heute versuchen, die Identität des Rippers zu klären.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, warum der Mythos Jack the Ripper trotz der fehlenden Identitätsklärung eine so dauerhafte Faszination ausübt.

Schlüsselwörter

Jack the Ripper, Whitechapel, Mythos, viktorianisches Zeitalter, Serienmörder, Mordserie, East End, Polizeiarbeit, Bekennerbriefe, Medien, Profiling, Mythenbildung, Kriminalgeschichte, Sensationslust.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Forschungsarbeit?

Die Arbeit analysiert die Entstehung des Mythos "Jack the Ripper" und untersucht, warum dieser Serienmörder trotz der ungelösten Identitätsfrage einen bis heute anhaltenden kulturellen Kultstatus genießt.

Welche Themenfelder werden primär behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die viktorianische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, kriminaltechnische Aspekte des 19. Jahrhunderts, die Rolle der Presse sowie die popkulturelle Rezeption durch Literatur und Film.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die soziokulturellen und medialen Mechanismen aufzuzeigen, die Jack the Ripper von einer historischen Schreckensfigur zu einem globalen Symbol und modernen Mythos werden ließen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse historischer Quellen, die Auswertung von Zeitzeugenberichten sowie die Betrachtung moderner kriminologischer Profile und medialer Einflüsse.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden die Morde selbst, die polizeilichen Defizite des damaligen London, der Einfluss von Bekennerbriefen und die Rolle der Klatschpresse bei der Mythenbildung detailliert beleuchtet.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit maßgeblich?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind das viktorianische London, Whitechapel, die soziale Schichtung der Zeit, die Rolle der Medien bei der Konstruktion von Mythen und die kriminologische Analyse historischer Fälle.

Welche Bedeutung haben die "kanonischen 5" für die Arbeit?

Sie dienen als empirische Grundlage für die Analyse der gesamten Mordserie, da diese Opfer einem vergleichbaren Muster des Täters zugeordnet werden.

Warum spielt die Presse eine so entscheidende Rolle in der Arbeit?

Die Autorin argumentiert, dass ohne die sensationslüsterne Berichterstattung und die Steuersenkungen für Zeitungen der "Mythos Jack the Ripper" niemals eine solche weltweite Verbreitung erfahren hätte.

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Details

Titel
Jack the Ripper. Wodurch wurde der Mörder zum Mythos, dessen Faszination bis heute aufrechterhalten blieb?
Note
1
Autor
Zoe Rose Custer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
20
Katalognummer
V1525568
ISBN (PDF)
9783389102220
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jack the Ripper London Geschichte Morde Serienmörder Whitechapel viktorianisches Zeitalter Armutsviertel Prostitution Mörder Ripper
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Zoe Rose Custer (Autor:in), 2024, Jack the Ripper. Wodurch wurde der Mörder zum Mythos, dessen Faszination bis heute aufrechterhalten blieb?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1525568
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Leseprobe aus  20  Seiten
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