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Zusammenhang zwischen Unterricht und Motivation

Wie unterstützen Grundschullehrkräfte die Motivation ihrer Schüler*innen?

Titre: Zusammenhang zwischen Unterricht und Motivation

Thèse de Master , 2024 , 126 Pages , Note: 2,15

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie / Sciences de l'éducation
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In dieser Arbeit wird auf Grundlage der Selbstbestimmungstheorie untersucht, wie Lehrkräfte zur Erfüllung der psychologischen Grundbedürfnisse Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit beitragen und wie sie die Entwicklung von selbstbestimmter Motivation unterstützen können. Im Rahmen einer qualitativen Forschung in Form von Leitfadeninterviews wurden subjektive Sichtweisen von Lehrkräften zu motivationsrelevanten Unterrichtsbedingungen in der Grundschule erhoben. Unter Berücksichtigung der Bedürfniserfüllung wurden konkrete Möglichkeiten erforscht und dargelegt, die Lehrkräfte in der Grundschule verwenden, um die Lernmotivation der Kinder zu unterstützen.
Neben der Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen gehört auch die Förderung der Motivation zu den zentralen Zielsetzungen von Unterricht. Bei der Lehrkräftebefragung des deutschen Schulportals 2023 wurden Lehrkräfte nach den Verhaltensauffälligkeiten ihrer Schüler*innen befragt. Darin gaben Grundschullehrkräfte an, dass 48 Prozent ihrer
Schüler*innen unter Motivationsproblemen leiden. Motivation stellt nicht nur die Voraussetzung für Lernen und Leisten dar, sondern sie ist gleichzeitig das Ergebnis von Bildungsprozessen. Der Begriff Lernmotivation umfasst verschiedene theoretische Konstrukte wie intrinsische und extrinsische Motivation, Interesse, Erwartungen sowie Werte, Ziele und das Leistungsmotiv.
Nur wenn Lernende auch das Zutrauen um das eigene Wissen und ihre Fähigkeiten haben, können sie den Anforderungen lebenslangen Lernens gerecht werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Erfüllung der psychologischen Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit die Motivation determinieren. Demnach kommt der Lehrperson durch die Gestaltung des Unterrichts und der Lernumwelt eine wichtige Bedeutung zu, denn sie bestimmt indirekt, inwieweit die psychologischen Grundbedürfnisse erfüllt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund zu Motivation

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Die Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan

2.2.1 Intrinsische und extrinsische Motivation

2.2.2 Die psychologischen Grundbedürfnisse

2.3 Die Bedeutung des sozialen Kontextes

2.4 Die Interessentheorie nach Krapp & Prenzel & Schiefele

3. Die Bedeutung von Motivation im Unterricht

3.1 Diagnostik

3.2 Förderung von Motivation

3.2.1 Feedback

3.2.2 Interessenförderung

3.2.3 Autonomieunterstützender Unterricht

3.2.4 Kompetenzunterstützender Unterricht

3.2.5 Soziale Eingebundenheit

4. Herausforderungen

5. Empirischer Teil

5.1 Forschungsmethode- Qualitative Sozialforschung

5.2 Erhebung der Daten

5.2.1 Erhebungsmethode

5.2.2 Erhebungsinstrument- Interviewleitfaden

5.2.3 Stichprobe

5.2.4 Gütekriterien

5.3 Forschungsverlauf

5.3.1 Durchführung der Interviews

5.3.2 Auswertung der Daten

6. Ergebnisse

6.1 Strategien, Methoden und Techniken zur Motivationsförderung

6.2 Erfüllung der Bedürfnisse Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit

6.3 Voraussetzungen für Motivation

6.4 Herausforderungen, um die Schüler*innen zu motivieren

7. Diskussion

7.1 Diskussion der Ergebnisse

7.2 Kritik an der Methode

8. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Grundlage der Selbstbestimmungstheorie, wie Grundschullehrkräfte zur Erfüllung der psychologischen Grundbedürfnisse Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit beitragen können, um die Lernmotivation ihrer Schüler*innen systematisch zu unterstützen.

  • Qualitative Untersuchung mittels Leitfadeninterviews mit Grundschullehrkräften
  • Analyse von Strategien und Methoden der Motivationsförderung im Unterricht
  • Erforschung der Bedeutung des sozialen Kontextes und der Beziehung zwischen Lehrkraft und Kind
  • Identifikation von Herausforderungen bei der Motivierung von Grundschulkindern im schulischen Alltag

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Autonomieunterstützender Unterricht

Autonomie bedeutet, wenn eine Person sich selbst als eigenständiges Handlungszentrum sieht, wobei die persönlichen Wünsche und Ziele mit der Handlung übereinstimmen (vgl. Lazarides/ Schiefele 2021: 152). Autonomie ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Kindes zu selbstreguliertem Verhalten, der nicht unabhängig von der Umwelt geschehen kann und damit sehr beeinflussbar ist (vgl. Becker-Stoll 2022: 64).

„Unterricht, der selbstständiges und selbstgesteuertes Erkunden, Planen und Arbeiten nahelegt, unterstützt selbstbestimmtes und sachlich motiviertes Lernen durch geeignete Materialien, Aufgaben- und Hilfestellungen“ (Prenzel et al. 1998: 9).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Förderung der Motivation als zentrale Zielsetzung von Grundschulunterricht und leitet die Forschungsfrage aus der Relevanz der Selbstbestimmungstheorie ab.

2. Theoretischer Hintergrund zu Motivation: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Motivationstheorien, wobei der Fokus auf der Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan sowie der Interessentheorie liegt.

3. Die Bedeutung von Motivation im Unterricht: Der Hauptteil beschreibt diagnosti­sche Ansätze und konkrete Interventionsmöglichkeiten zur Förderung der Schüler­motivation.

4. Herausforderungen: Es werden spezifische schulische Schwierigkeiten untersucht, welche die Entstehung von Motivation hemmen könnten.

5. Empirischer Teil: Detaillierte Darstellung des methodischen Vorgehens, einschließlich der Durchführung und Auswertung qualitativer Leitfadeninterviews mit sechs Lehrkräften.

6. Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten hinsichtlich angewandter Strategien zur Motivationsförderung und deren Bezug zur Erfüllung psychologischer Grundbedürfnisse.

7. Diskussion: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse sowie der methodischen Vorgehensweise im Lichte der theoretischen Grundlagen.

8. Schlussbetrachtung und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Vorschläge für weiterführende quantitative Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Motivation, Grundschule, Selbstbestimmungstheorie, Autonomie, Kompetenz, soziale Eingebundenheit, Lernmotivation, Lehrer-Schüler-Beziehung, qualitative Sozialforschung, Unterrichtsgestaltung, Interessentheorie, Leistungsmotivation, Klassengemeinschaft, Differenzierung, Feedback

Häufig gestellte Fragen

Was ist der grundlegende Inhalt dieser Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Grundschullehrkräfte durch die Gestaltung ihres Unterrichts die Motivation ihrer Schüler*innen nachhaltig fördern können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die psychologischen Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit sowie deren Förderung durch gezielte unterrichtliche Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, subjektive Erfahrungswerte von Lehrkräften zu methodischen Ansätzen der Motivationsförderung zu erheben und diese mit etablierten motivationstheoretischen Modellen zu verknüpfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine qualitative Forschungsstrategie und führt Leitfadeninterviews mit sechs erfahrenen Lehrkräften durch, die anschließend inhaltsanalytisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der theoretische Teil definiert Begriffe und Motivationstheorien, während der empirische Teil die konkreten Strategien (z. B. Feedback, Differenzierung, Beziehungsarbeit) analysiert, die Lehrkräfte in der Praxis einsetzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert primär auf die Begriffe Motivation, Selbstbestimmungstheorie, Autonomie, Kompetenz, soziale Eingebundenheit und Beziehungsarbeit.

Wie gehen die befragten Lehrkräfte mit Motivationsproblemen im Unterricht um?

Laut den Interviews setzen viele Lehrkräfte auf Beziehungsarbeit, kleinschrittige Zielvorgaben, Bewegungspausen und eine anregende Lernumgebung, um bei Motivationskrisen unterstützend einzugreifen.

Warum ist die Lehrkraft-Schüler-Beziehung laut den Ergebnissen so entscheidend?

Sie gilt als notwendige Voraussetzung für den schulischen Erfolg, da sie emotionale Sicherheit schafft und das Belohnungssystem der Kinder aktiviert, was wiederum Interesse und Lernfreude begünstigt.

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Résumé des informations

Titre
Zusammenhang zwischen Unterricht und Motivation
Sous-titre
Wie unterstützen Grundschullehrkräfte die Motivation ihrer Schüler*innen?
Université
University of Education Freiburg im Breisgau  (Erziehungswissenschaft)
Note
2,15
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2024
Pages
126
N° de catalogue
V1526740
ISBN (ebook)
9783389097052
ISBN (Livre)
9783389097069
Langue
allemand
mots-clé
Psychologie Bildungswissenschaften Erziehungswissenschaft Grundschule Masterarbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2024, Zusammenhang zwischen Unterricht und Motivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1526740
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Extrait de  126  pages
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