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Lean Production

Title: Lean Production

Seminar Paper , 2010 , 22 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Tommy Funke (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Werk „The machine that changed the world“ von James P. Womack, Daniel T. Jones und Daniel Ross. Es soll hierbei dargestellt werden wie das von Toyota entwickelte Produktionssystem funktioniert und was für Faktoren es erfolgreicher machen. Das System der „lean production“ tauchte Mitte der 1960er Jahre auf und stellte eine Bedrohung für die vielen Massenproduzenten der amerikanischen und europäischen Automobilindustrie dar. Wie im Zitat ersichtlich merkten die Produzenten aus Amerika zwar das es ein neues Produktionssystem gab, aber sie verstanden nicht was es so erfolgreich machte, bzw. was die Elemente sind, die den Japanern einen Vorteil bringen. Deshalb untersuchten die Autoren das komplette System der Automobilherstellung. Die Ergebnisse dieser Studie werden im Folgenden dargestellt. Sie sollen einen Beitrag dazu leisten, dass das System verstanden wird und das die Vorteile gegenüber der Massenproduktion beleuchtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Zielsetzung

1.2. Vorgehensweise und Aufbau

2. „lean production“ als Gegenstück zur „mass production“

2.1. Der Weg von „craft production“ über „mass production“ bis hin zu „lean production“

2.1.1. Anfang der Automobilproduktion – „craft production“

2.1.2. Kernelemente der „mass production“

2.1.3. Aufkommen der „lean production“ in Japan

3. Internationale Studie zur Darstellung der „lean production“

3.1. Autoren und Vorgehensweise bei der MIT-Studie

3.2. Elemente der „lean production“

3.2.1. Der Fabrikbetrieb

3.2.2. Entwicklung des Autos

3.2.3. Koordinierung der Zulieferkette

3.2.4. Umgang mit Kunden

3.2.5. Das Management des schlanken Unternehmens

3.3. Internationale Verbreitung der „lean production“

4. Kritische Betrachtung des Buches

4.1. Akzeptanz der Studie und aktuelle Fakten

4.2. Grenzen der Lean Philosophie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Lean-Production-System von Toyota auf Basis der MIT-Studie "The Machine That Changed The World". Das Hauptziel besteht darin, die Funktionsweise und die Erfolgsfaktoren dieses Systems im Vergleich zur klassischen Massenproduktion darzustellen, die Herausforderungen bei der Implementierung in der westlichen Automobilindustrie zu analysieren und kritische Grenzen der Lean-Philosophie aufzuzeigen.

  • Vergleich von Craft Production, Mass Production und Lean Production
  • Analyse der Kernelemente (Kanban, Kaizen, Just-in-Time, Teamarbeit)
  • Untersuchung der internationalen Adaption des Toyota-Produktionssystems
  • Kritische Würdigung der Lean-Methodik und ihrer Grenzen
  • Betrachtung aktueller Herausforderungen wie Umweltbelastung und Mitarbeiterzufriedenheit

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Der Fabrikbetrieb

Als wesentlicher Teil der Automobilproduktion gilt das Montagewerk. Es ist der Ort, an dem alles zusammenkommt und aus vielen einzelnen Teilen ein komplettes Auto entsteht. Da diesem Montagewerk eine besondere Bedeutung zukommt entwickelte Taiichi Ohno hier ein besonderes Konzept. In diesem Kapitel sollen die Ideen in der Fabrikarbeit dargestellt werden. Das Konzept des „kanban“ sowie das Konzept des „kaizen“ sollen dabei schwerpunktmäßig behandelt werden.

Das besondere am Konzept der Lean Production ist, das es fast kaum indirekte Arbeiter am Fließband gibt. Jeder Arbeiter am Fließband ist in der Lage mehrere Dinge zu tun und es wird beispielsweise nicht extra ein Meister für Instandhaltungsaufgaben benötigt oder eine Putzfrau. Diese Tätigkeiten übernahmen allesamt die Arbeiter direkt am Band. So wurde erheblich am Personalbedarf eingespart und es gibt fast ausschließlich Arbeiter, die direkt am Produktionsprozess beteiligt sind.

Ein entscheidendes Element im Montagewerk war nun die Idee des „kanban“. Das Kanban-System beabsichtigt die Lagerbestände im Unternehmen und ganz speziell am Arbeitsplatz stark zu reduzieren. Dadurch soll insbesondere die Kapitalbindung reduziert werden und gleichzeitig die Flexibilität erhöht werden. Man kann somit schneller auf sich ändernde Bedarfsmengen reagieren. Außerdem kann man die Lagerkosten senken. In der Studie entdeckten die Autoren, dass in den japanischen Montagewerken nur sehr wenig Platz war und auch die Pufferbestände an den Arbeitsplätzen sehr gering waren. Dies konnten sie Anfangs nicht verstehen, waren sie doch noch die enormen Pufferbestände an dem Fließband aus der Massenproduktion gewöhnt. Das System funktioniert nun im Montagewerk folgendermaßen. Jeder Mitarbeiter hat beispielsweise an seinem Arbeitsplatz 2 Rollwagen auf denen Teile liegen, die er an seinen Arbeitsplatz benötigt. Diese Rollwagen sind nun in irgendeiner Weise in dem Lager registriert. Beispielsweise wird hier oft ein Kanban-Karten System installiert. Wenn nun ein Rollwagen leer ist, dann wird das registriert und es geht unverzüglich ein Befehl heraus, damit dieser Rollwagen wieder gefüllt wird. Der Rollwagen wird aber erst dann wieder gefüllt, wenn er vollkommen leer ist. So ist am Arbeitsplatz immer ein gleicher Bestand da und es entstehen keine Überkapazitäten am Fließband und somit keine unnötige Kapitalbindung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition des Themas und der Zielsetzung der Arbeit unter Bezugnahme auf das Werk von Womack, Jones und Roos.

2. „lean production“ als Gegenstück zur „mass production“: Historische Herleitung der Produktionssysteme von der Handwerksproduktion über die Massenproduktion von Ford bis hin zur Entstehung der Lean Production in Japan.

3. Internationale Studie zur Darstellung der „lean production“: Detaillierte Analyse der MIT-Studie mit Fokus auf Fabrikbetrieb, Produktentwicklung, Zulieferkette, Kundenumgang und Managementstrukturen.

4. Kritische Betrachtung des Buches: Evaluierung der Akzeptanz der Studie in verschiedenen Märkten sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen der Lean-Philosophie.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Herausforderungen der Lean Production für die zukünftige industrielle Praxis.

Schlüsselwörter

Lean Production, Toyota-Produktionssystem, Massenproduktion, Kanban, Kaizen, MIT-Studie, Automobilindustrie, Just-in-Time, Teamarbeit, Schlanke Produktion, Prozessoptimierung, Unternehmensführung, Zulieferkette, Kosteneffizienz, Qualitätsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Lean-Production-Systems, das von Toyota entwickelt wurde und durch das Werk „The Machine That Changed The World“ international bekannt wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind der Vergleich zwischen Massenproduktion und Lean Production sowie die Kernkonzepte der schlanken Produktion wie Kanban, Kaizen und JIT.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Funktionsweise von Lean Production zu verstehen, die Vorteile gegenüber der klassischen Massenproduktion zu belegen und die Schwierigkeiten sowie Grenzen bei der Implementierung zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, wobei der Fokus primär auf der wissenschaftlichen MIT-Studie von Womack et al. liegt, ergänzt durch aktuelle Fachartikel zur Umsetzung von Lean-Ansätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die historischen Grundlagen, die verschiedenen Elemente des Lean-Systems, die Rolle des Managements sowie die internationale Verbreitung und Kritik an dem Konzept ausführlich erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Lean Production, Toyota-Produktionssystem, Prozessoptimierung, Kanban, Kaizen und Automobilindustrie beschreiben.

Warum wird im Lean-Konzept auf Just-in-Time gesetzt?

Das Just-in-Time-Prinzip dient dazu, den Materialfluss zu glätten, Lagerbestände zu minimieren und so Kapitalbindung sowie Platzbedarf im Montagewerk drastisch zu reduzieren.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für den Erfolg von Lean?

Erfolgreiche Lean-Implementierung erfordert eine flache Hierarchie, Teamarbeit und eine kontinuierliche Verbesserungskultur (Kaizen), die in westlichen Gesellschaftsmodellen aufgrund abweichender Arbeitsverständnisse schwieriger umzusetzen ist.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Lean Production
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
2,7
Author
Tommy Funke (Author)
Publication Year
2010
Pages
22
Catalog Number
V152748
ISBN (eBook)
9783640646722
ISBN (Book)
9783640646326
Language
German
Tags
Lean Production Toyota Produktionssystem The machine that changed the world
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tommy Funke (Author), 2010, Lean Production, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152748
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