Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Unternehmensleitbilder als Manifest der Unternehmenskultur

Title: Unternehmensleitbilder als Manifest der Unternehmenskultur

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Betriebswirt (FH) Denis Steiner (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Auswirkungen der zunehmenden Beschleunigung der Veränderungen der ökonomischen Umwelt werden immer massiver. Die sozialen Systeme, allen voran die Unternehmen, sehen sich immer neuen Problembereichen dieses Wandels ausgesetzt.

Einen wesentlichen Punkt stellt dabei die fortschreitende Verunsicherung des einzelnen Individuums dar. Dies betrifft sowohl diejenigen, die innerhalb des Unternehmens agieren, also die Mitarbeiter, als auch solche die eine externe Beziehung mit diesem Unternehmen eingehen - Kunden, Lieferanten oder die Gesellschaft. Da deren kleinste Teilmenge ebenfalls ein einzelnes Individuum ist, sind sie mit dieser Problematik im gleichen Maße konfrontiert. Des Weiteren verlangt der permanente Wandel immer kürzere Reaktionszeiten, die das Unternehmen zur Umsetzung der veränderten Rahmenbedingungen benötigt. Dazu bedarf es effektiver Steuerungsinstrumente, die eine schnelle Neu-Ausrichtung ermöglichen müssen.

Den beiden Problembereichen kann mit Hilfe einer klar definierten und gelebten Unternehmenskultur, die in Form von Leitbildern manifestiert werden kann, gezielt entgegengewirkt werden. Im Rahmen dieser Arbeit sollen die Entstehung, die wesentlichen Merkmale, Funktionen sowie die Prämissen einer erfolgreichen Umsetzung der Unternehmensleitbilder in die Praxis erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Präambel

2 Globaler Wandel und Auswirkungen auf das Unternehmen

3 Entstehung von Unternehmenskultur als Grundlade der Unternehmensleitbilder

4 Von Unternehmenskultur zur Unternehmensleitbildern

5 Unternehmensleitbilder in der Praxis - Erfolgsprämissen

6 Fazit und Ausblick

7 Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Funktion von Unternehmensleitbildern als Manifest der Unternehmenskultur, um den Herausforderungen eines zunehmend volatilen wirtschaftlichen Umfelds zu begegnen. Es wird analysiert, wie Leitbilder als Instrumente zur Steuerung und Orientierung in Zeiten des Wandels fungieren können, um Verunsicherungen bei Mitarbeitern und anderen Interessensgruppen zu mindern und eine einheitliche Identifikation zu fördern.

  • Bedeutung des globalen Wandels für Unternehmen
  • Grundlagen und Entstehung der Unternehmenskultur
  • Strukturmodell des „kulturellen Eisbergs“
  • Rolle von Unternehmensleitbildern als Steuerungs- und Orientierungsinstrument
  • Erfolgsfaktoren für die praktische Umsetzung von Leitbildprozessen

Auszug aus dem Buch

3 Entstehung von Unternehmenskultur als Grundlade der Unternehmensleitbilder

Da die unternehmerischen Leitbilder letztendlich die Modellierung und die Formalisierung einiger wichtiger Bestandteile der Unternehmenskultur darstellen, stellt diese den absoluten und grundlegenden Ausgangspunkt jeglicher Leitbilddiskussion dar. Dementsprechend erscheint im Rahmen dieser Arbeit eine genaue Auseinandersetzung mit dem Begriff „Unternehmenskultur“ für das Verständnis der Zusammenhänge und Wirkungsweisen der Unternehmensleitbilder als zwingend erforderlich.

Laut der Hypothese der homöostatischen Bedürfnisregulierung und anreiztheoretischen Ansätzen, also der hedonistischen Bedürfnisregulierung, wird ein Individuum erst dann aktiv, wenn eine kognitiv wahrgenommen Differenz oder der sog. „Missfit“ zwischen den persönlichen Bedürfnissen und den aktuell herrschenden Rahmenbedingungen besteht. Des Weiteren wird individuell eine Entscheidung getroffen, ob das Bedürfnis so dringend ist, dass es eine Handlung nach sich ziehen muss sowie ob die Erfühlung situationsbedingt möglich ist und nicht gegen ein übergeordnetes Bedürfnis verstößt. Wenn man davon ausgeht, dass jede Handlung zur Befriedigung eines Bedürfnisses ein bestimmtes Ziel verfolgen muss, so ist es folgerichtig, dass die Bedürfnisse für die jeweilige Zielsetzung maßgeblich sind. Das heißt, dass durch die Bedürfnisse die entsprechenden Ziele definiert werden.

Doch solch ein Verhalten lässt sich auf ein beliebiges Wesen projizieren, das imstande ist, seinen primitivsten Trieben zu folgen - schließlich kann auch der Hunger bei einem Tier als ein Missfit zwischen dem Verlangen nach Sättigung (Bedürfnis) und der Verfügbarkeit der Nahrung (Rahmenbedingung) bezeichnet werden, wodurch ein Ziel (finden der Nahrung) definiert wird. Es ist offensichtlich, dass das menschliche Verhalten nicht ausschließlich von eigenen Bedürfnissen bestimmt wird. Einen weiteren wichtigen Bestandteil dieses Verhaltens stellen die Werte dar. Was verbirgt sich unter diesem Begriff? Diese Frage ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Eine der grundlegendsten aber auch radikalsten Definitionen lieferte Immanuel Kant, der die Werte zu den Prinzipen einer allgemeinen Gesetzgebung gelten erhoben hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Präambel: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Beschleunigung wirtschaftlicher Veränderungen und die daraus resultierende Verunsicherung von Individuen, gegen die Unternehmensleitbilder als Steuerungsinstrument wirken sollen.

2 Globaler Wandel und Auswirkungen auf das Unternehmen: Dieses Kapitel beleuchtet die Dynamik der Weltwirtschaft und wie diese Veränderungsprozesse bei Mitarbeitern zu Widerständen führen können, falls keine klare Orientierung seitens der Führung erfolgt.

3 Entstehung von Unternehmenskultur als Grundlade der Unternehmensleitbilder: Hier werden die theoretischen Grundlagen des menschlichen Handelns, insbesondere das Zusammenspiel von Bedürfnissen und Werten, als Basis für das Verständnis von Unternehmenskultur erläutert.

4 Von Unternehmenskultur zur Unternehmensleitbildern: Das Kapitel führt das Modell des „kulturellen Eisbergs“ ein, um den Unterschied zwischen manifestierten „Hard Facts“ und den oft unbewussten „Soft Facts“ einer Organisation zu verdeutlichen.

5 Unternehmensleitbilder in der Praxis - Erfolgsprämissen: Es werden die zentralen Anforderungen an Leitbilder beschrieben, damit diese nicht als bloße Leerformeln enden, sondern als wirksames Instrument zur Identifikation und Steuerung dienen.

6 Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil resümiert, dass trotz des Booms von Leitbildprojekten viele Ansätze in der Praxis scheitern, sofern sie nicht ernsthaft in die Unternehmenskultur integriert werden.

7 Quellen: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Unternehmensleitbilder, Unternehmenskultur, Wandel, Orientierung, Identifikation, Führung, Hard Facts, Soft Facts, Unternehmenssteuerung, Werte, Mitarbeiterorientierung, Organisationsentwicklung, Leitbildprozess, Personalentwicklung, Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Unternehmensleitbildern als Ausdruck einer gelebten Unternehmenskultur in Zeiten eines dynamischen globalen Wandels.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Analyse der Unternehmenskultur mittels des „Eisberg-Modells“, die Unterscheidung zwischen harten und weichen Fakten innerhalb einer Organisation sowie die Erfolgsfaktoren für eine authentische Leitbildentwicklung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Rolle von Leitbildern als effektives Instrument zur Steuerung von Veränderungsprozessen und zur Orientierung der Belegschaft aufzuzeigen, um Verunsicherungen entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die Konzepte der Organisationspsychologie und des Managements (z.B. Bedürfnisregulierung, identitätsorientiertes Management) verknüpft, um praxisnahe Schlussfolgerungen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entstehung von Kultur, der Differenzierung von Hard und Soft Facts, den Problemen bei der Implementierung von Leitbildern und der Frage, wie Führungskräfte diese aktiv vorleben können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Unternehmenskultur, Unternehmensleitbilder, Wandel, Identifikation und Führungskräfte.

Was unterscheidet „Hard Facts“ von „Soft Facts“ in diesem Kontext?

„Hard Facts“ sind formal fixierte Ziele und Normen (wie z.B. Kodizes), während „Soft Facts“ immaterielle Werte, Sitten, Bräuche und Überzeugungen darstellen, die das tägliche Verhalten in einer Organisation weitaus stärker prägen.

Warum scheitern viele Leitbild-Projekte laut dem Autor?

Der Autor führt an, dass viele Projekte in „Schnellschussverfahren“ entstehen und „wohlklingende, aber nichtssagende Phrasen“ produzieren, die von Führungskräften nicht konsequent vorgelebt werden und somit nicht zur Unternehmenskultur passen.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Unternehmensleitbilder als Manifest der Unternehmenskultur
College
University of Applied Sciences Hof
Grade
1,0
Author
Diplom-Betriebswirt (FH) Denis Steiner (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V152785
ISBN (eBook)
9783640645800
ISBN (Book)
9783640645602
Language
German
Tags
Unternehmensleitbilder Unternehmenskultur Werte Leitbilder Unternehmensführung Kultur des Unternehmens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Betriebswirt (FH) Denis Steiner (Author), 2006, Unternehmensleitbilder als Manifest der Unternehmenskultur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152785
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  21  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint