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Medienkompetenz im Jugendalter

Title: Medienkompetenz im Jugendalter

Term Paper , 2005 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christiane Senftleben (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Medien werden heutzutage immer wichtiger im alltäglichen Leben und gewinnen auch immer mehr an Einfluss. Gerade Jugendliche stehen vor einer großen Bandbreite an medialen Angeboten. Viele junge Menschen nutzen die Medien nicht ausschließlich als Informationsvermittler, sie dienen oft auch als Identifikationsbestandteil und sind fester Bestandteil im Tagesablauf.Diese Reichweite neuer und alter Medien und deren Einfluss auf die Kinder- und Jugendzeit wird immer häufiger zum Thema von Studien, Erhebungen und wissenschaftlichen Arbeiten und soll auch in dieser Hausarbeit erläutert werden.
Es geht dabei um die Frage welchen Einfluss Medien auf die Jugend ausüben und wie letztere damit umgehen.Weiter sollen in dieser Arbeit Probleme, die sich im Umgang mit Medien ergeben können, beschrieben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jugend

3. Faktoren der Sozialisation

4. Medien im Jugendalltag

4.1. Musik

4.2. Zeitung und Buch

4.3. Film

4.4. Fernsehen

4.5. Computer

5. Problematik des Medienkonsums der Jugendlichen

5.1. Realitätsflucht zur Bewältigung des Alltags

5.2. Isolation

5.3. Problemlagen und Dilemmata nach Baacke

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Medien auf den Alltag und die Identitätsentwicklung von Jugendlichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Heranwachsende Medien zur Bedürfnisbefriedigung und Alltagsbewältigung nutzen und welche Risiken ein unkontrollierter Medienkonsum für ihre soziale Integration und psychische Entwicklung bergen kann.

  • Medien als integraler Bestandteil des Jugendalltags
  • Die Rolle von Musik, Film, Fernsehen und Computer
  • Medienkonsum als Strategie zur Realitätsflucht
  • Soziale Folgen und Isolationsgefahren durch Mediennutzung
  • Pädagogische Herausforderungen und handlungsorientierte Lösungsansätze

Auszug aus dem Buch

4.1. Musik

Musik spielt bei den meisten Jugendlichen eine sehr große Rolle, sei es in Discotheken, beim Anhören von Radio- oder Musiksendern oder von CDs. „...vor allem die moderne Pop- und Rockmusik – spielt im Leben der meisten Jugendlichen eine größere Rolle als alle anderen medialen Ausdrucksformen.“ (Luger 1985, 58)

Die vielen verschiedenen Musikstile dienen den Heranwachsenden zur Identifikation mit bestimmten Werten, Personen und Idealen. Dabei entstehen nicht selten spezifische Gruppenstile, „die als wesentliches Kennzeichen der ’jugendlichen Subkultur’ gelten.“ (Luger 1985, 58) Oft wird mit Musik eine Abgrenzung zu der Erwachsenenwelt erzeugt. Dazu können z.B. Elemente der Popmusik, wie aggressive Texte, hämmerndes Schlagzeug oder eine hohe Lautstärke beitragen. Selbst wenn Musik nicht in der Masse konsumiert wird, kann sie der Abgrenzung dienen. „Dies wurde durch die Erfindung des ’Walk-man’ perfektioniert. Sein Träger macht durch die Verwendung der Kopfhörer deutlich, daß er nicht mit der Außenwelt kommunizieren will.“ (Luger 1985, 59)

Welche Rolle Musik im Leben der Jugendlichen spielt lässt sich auch an Hand der JIM Studie von 2004 erkennen. Diese vom ENIGMA GfK Medien- und Marketingforschung (Wiesbaden) durchgeführte Studie erfasst Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren aus der Bundesrepublik. Die JIM Studie von 2004 lässt erkennen, dass 82% der Befragten eine HiFi-Anlage mit CD-Player besitzen. Damit liegt die Musikanlage noch vor dem Besitz eines Fernsehers (64%). 48% besitzen einen einzelnen CD-Player und 26% einen MP3-Player. Des weiteren fragt die aktuelle Studie nach der Medienbeschäftigung in der Freizeit. 90% der Befragten gaben an täglich/mehrmals pro Woche Musik-CDs oder Kassetten zu hören. Auch das Radio spielt mit 78% noch eine wichtige Rolle in der Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Medien für Jugendliche ein und definiert den Begriff der Medienkompetenz im Kontext von Bedürfnisbefriedigung und Lebensbewältigung.

2. Jugend: Das Kapitel beleuchtet verschiedene Definitionen des Jugendalters als Übergangsphase und diskutiert die Herausforderungen der Pubertät sowie die gesellschaftliche Abgrenzung.

3. Faktoren der Sozialisation: Es wird erläutert, wie Familie, Peergroups und Medien als zentrale Sozialisationsinstanzen bei der Identitätsbildung zusammenwirken.

4. Medien im Jugendalltag: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Nutzung von Musik, Printmedien, Film, Fernsehen und Computer und deren jeweiligen Stellenwert in der Lebenswelt der Jugendlichen.

5. Problematik des Medienkonsums der Jugendlichen: Hier werden die negativen Begleiterscheinungen wie Realitätsflucht, soziale Isolation und spezifische Problemlagen nach Dieter Baacke kritisch analysiert.

6. Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht die Notwendigkeit einer handlungsorientierten Medienarbeit, um Jugendliche im kompetenten Umgang mit Medien zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Jugend, Medienalltag, Sozialisation, Realitätsflucht, JIM Studie, Dieter Baacke, Identitätsentwicklung, Musik, Fernsehkonsum, Computer, Internet, Eskapismus, Medienpädagogik, Jugendschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der verschiedenen Medien im täglichen Leben von Jugendlichen und der damit verbundenen Entwicklung von Medienkompetenz.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf dem Konsum von Musik, Film, Fernsehen und Computern sowie deren Auswirkungen auf Sozialisation und Alltag der Heranwachsenden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche Medien nutzen, welche Funktionen diese in ihrem Leben erfüllen und welche Risiken mit einer einseitigen oder übermäßigen Nutzung verbunden sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Daten, insbesondere der JIM-Studie von 2004.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Mediennutzung, eine Analyse der Gefahren durch Medienkonsum und eine Darstellung spezifischer Dilemmata, die Jugendliche im modernen Medienzeitalter erleben.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Fachbegriffe sind Medienkompetenz, Sozialisation, Realitätsflucht (Eskapismus) und handlungsorientierte Medienarbeit.

Was versteht man unter dem in der Arbeit genannten Wertedilemma?

Das Wertedilemma beschreibt den Konflikt zwischen den Anforderungen einer Ausbildung oder Arbeit und den Erwartungen an einen konsumorientierten Lebensstil in der Freizeit.

Was schlägt Dieter Baacke als Lösungsansatz für die Medienproblematik vor?

Er plädiert für eine handlungsorientierte Medienarbeit, bei der Jugendliche den Konsum von Medien durch eigene kreative Produktionen, wie etwa das Erstellen von Videos, ergänzen können.

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Details

Title
Medienkompetenz im Jugendalter
College
Technical University of Braunschweig
Grade
1,0
Author
Christiane Senftleben (Author)
Publication Year
2005
Pages
16
Catalog Number
V153000
ISBN (eBook)
9783640650309
Language
German
Tags
Jugend Medien Medienkonsum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christiane Senftleben (Author), 2005, Medienkompetenz im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153000
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