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Zur Gesundheitssituation älterer Menschen

Ergebnisse der Epidemiologie und der Gesundheitsberichterstattung

Title: Zur Gesundheitssituation älterer Menschen

Term Paper , 2004 , 38 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Michaela Funck (Author)

Health - Miscellaneous
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Die weltweite demographische Entwicklung zeigt, dass es zukünftig immer mehr alte und hochaltrige Menschen geben wird. Doch erst zögerlich scheint sich dieser Gedanke und die Einsicht in die damit verbunden Probleme durchzusetzen.
Verschiedene Länder setzen sich mit dieser Problematik auf zum Teil sehr unterschiedliche Weise auseinander.
Diese Arbeit wird sich dieser Problematik nähern, indem sie den
Gesundheitszustand alter Menschen in Deutschland näher betrachtet.
Mit Hilfe epidemiologischer Daten und der Gesundheits-berichtserstattung wird der Ist-Zustand beleuchtet und die bestehenden Probleme aufgezeigt und benannt.
Die vorliegende Arbeit unterteilt sich in drei Teile: Der erste Teil befasst sich mit den Basisinstrumenten der Epidemiologie und der Gesundheitsberichtserstattung im allgemeinen.
Der zweite Teil beschäftigt sich näher mit der Morbidität,
Mortalität und dem Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit im Alter.
Im dritten Teil werden schließlich mögliche Lösungswege aufgezeigt und ein Fazit mit Zukunftsausblicken gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Epidemiologie

2.1 Ziele und Aufgaben der epidemiologischen Forschung

2.2 Die Anwendungsbereiche der Epidemiologie

2.2.1 Die deskriptive Epidemiologie

2.2.2 Die analytische Epidemiologie

2.2.3 Die experimentelle Epidemiologie

2.3 Zur Gesundheitsberichtserstattung

3 Stellenwert der Gesundheit älterer Menschen

3.1 Begriffsdefinition Alter

3.2 Altersspezifische Veränderungen

3.2.1 Biologisch-physiologisches Altern

3.2.2 Psychologisches Altern

3.2.3 Soziologisches Altern

4. Mortalität

4.1 Geschlechtsspezifisches Mortalitätsrisiko

5 Zusammenhang zwischen Alter und Morbidität

5.1 Merkmale des Gesundheits- und Krankheitsstatus im Alter

5.2 Gesellschaftliche Folgen

6 Zum Gesundheitsbewusstsein und -verhalten

6.1 Begriffliche Erklärung

6.2 Erklärungsansätze für Gesundheitsverhalten

6.2.1 Psychologische Erklärungsansätze

6.2.2 Soziologische Erklärungsansätze

6.2.3 Anthropologische Ansätze

6.3 Auswirkung gesundheitsrelevanten Verhaltens

6.3.1 Ernährung

6.3.2 Bewegung

7 Der Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit

7.1 Armut

7.2 Haben Arme eine schlechtere Gesundheit?

7.3 Auswirkung auf das Alter

7.4 Auswirkungen des Gesundheitsmodernisierungsgesetz

8 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den aktuellen Gesundheitszustand älterer Menschen in Deutschland unter Berücksichtigung epidemiologischer Daten und der Gesundheitsberichterstattung, um Probleme zu identifizieren und Lösungsansätze aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
  • Einfluss von Morbidität und Mortalität auf die Lebensqualität im Alter
  • Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status, Armut und Gesundheit
  • Analyse von Gesundheitsbewusstsein und gesundheitsrelevantem Verhalten
  • Auswirkungen politischer Reformen wie des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsdefinition Alter

Nach SCHWARZ bezeichnet Altern allgemein „alle zeitgebundenen Veränderungen eines individuellen Organismus im Laufes seines Lebens. Diese Veränderungen können positiv, etwa als Reifungsprozesse der Kindheit oder des jüngeren Erwachsenenseins, wie negativ im Sinne von Abbauprozessen bei alten Erwachsenen, interpretiert werden.

Alterungsprozesse und Altersstufen unterliegen biologischen, biographischen, subjektiven, sozialen und kulturellen Bewertungen. Altern ist gleichzeitig ein biologisches, psychisches und gesellschaftliches Phänomen (SCHWARZ et al., 2003, 163).“

Erneut muß jedoch darauf hingewiesen werden, dass eine allgemeingültige und wissenschaftlich anerkannte Definition des Alters fehlt.

Durch den technischen Fortschritt der Medizin und den immer besser werdenden Lebensverhältnissen stieg die Lebenserwartung in den letzen 130 Jahren immer weiter an. Betrug der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung im Jahr 1871 gerade 4,6 % so lag er im Jahr 2000 schon 16,2 % und wird sich prognostisch auf 21,4% bis zum Jahr 2020 steigern.

Die Lebensspanne des Alters umfasst heute in der Regel zwei bis drei Jahrzehnte. Aufgrund dieser langen Zeitspanne wird heute auch der Lebensabschnitt Alter nochmals ausdifferenziert in junges, höheres und höchstes Alter. In der Statistik hingegen werden die 75-80-Jährigen als Betagte, die über 80-Jährigen als Hochbetagte und die über 100-Jährigen als Langlebige bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die demographische Entwicklung und die Zielsetzung der Arbeit, den Gesundheitszustand älterer Menschen mittels epidemiologischer Daten zu analysieren.

2 Epidemiologie: Dieses Kapitel definiert die Epidemiologie als wissenschaftliches Instrument zur Untersuchung von Krankheitsverteilungen und stellt die Gesundheitsberichterstattung als Grundlage für politische Entscheidungen vor.

3 Stellenwert der Gesundheit älterer Menschen: Hier wird der Wandel der Altersdefinition und die Bedeutung der biologischen, psychologischen und soziologischen Aspekte des Alterns erörtert.

4. Mortalität: Das Kapitel behandelt die Sterblichkeit im Bevölkerungskontext und analysiert geschlechtsspezifische Unterschiede beim Mortalitätsrisiko.

5 Zusammenhang zwischen Alter und Morbidität: Es werden die Merkmale des Gesundheitsstatus im Alter sowie die daraus resultierenden gesellschaftlichen Herausforderungen thematisiert.

6 Zum Gesundheitsbewusstsein und -verhalten: Dieses Kapitel erläutert Modelle des Gesundheitsverhaltens und untersucht den Einfluss von Ernährung und Bewegung auf die Gesundheit.

7 Der Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit: Hier wird die Korrelation zwischen sozioökonomischer Lage und Gesundheit sowie die spezifische Auswirkung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes untersucht.

8 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Versorgungssysteme und plädiert für eine stärkere Präventions- und Bildungspolitik.

Schlüsselwörter

Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung, Altern, demographischer Wandel, Morbidität, Mortalität, Gesundheitsverhalten, Prävention, soziale Ungleichheit, Armut, Gesundheitsmodernisierungsgesetz, Multimorbidität, Lebensqualität, Public Health, Solidarsystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Gesundheitssituation älterer Menschen in Deutschland unter Anwendung epidemiologischer Kennzahlen und Berichte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die Aspekte Epidemiologie, der Stellenwert von Gesundheit im Alter, Mortalitätsrisiken, der Einfluss von Armut auf die Gesundheit und gesundheitsrelevantes Verhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Ist-Zustand der Gesundheit älterer Menschen zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen, wie soziale Faktoren und gesundheitspolitische Maßnahmen diesen beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Datenanalyse, insbesondere unter Heranziehung von epidemiologischen Daten des Robert-Koch-Instituts und des Statistischen Bundesamtes.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen der Epidemiologie, die physiologischen und soziologischen Aspekte des Alterns sowie die Analyse von Armut und Gesundheitsverhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die zentralen Begriffe sind Epidemiologie, Altern, Gesundheitsberichterstattung, soziale Ungleichheit und Gesundheitsprävention.

Wie unterscheidet sich die Bewertung des Alters in der Wissenschaft?

Die Arbeit stellt heraus, dass Alter ein multidimensionaler Prozess ist, der biologische, psychologische und soziologische Perspektiven umfasst, wofür bisher keine allgemeingültige wissenschaftliche Definition existiert.

Welche Auswirkung hat das Gesundheitsmodernisierungsgesetz laut Autorin?

Die Autorin kritisiert, dass durch neue Zuzahlungs- und Eigenbeteiligungsregelungen sozial schwache Menschen potenziell von einer adäquaten Versorgung ausgeschlossen werden könnten.

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Details

Title
Zur Gesundheitssituation älterer Menschen
Subtitle
Ergebnisse der Epidemiologie und der Gesundheitsberichterstattung
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
Studiengang Pflegemanagement
Grade
1,0
Author
Michaela Funck (Author)
Publication Year
2004
Pages
38
Catalog Number
V153076
ISBN (eBook)
9783640650064
ISBN (Book)
9783640649624
Language
German
Tags
Gesundheitswissenschaft ältere Menschen Alter Epidemilogie Pflegemanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michaela Funck (Author), 2004, Zur Gesundheitssituation älterer Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153076
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