Inhaltsverzeichnis:
1.) Vorwort/ Inhalt der Seminararbeit
2.) Beschreibung des gesellschaftlichen Transformationsprozesses durch Beck und Sennett
3.) Neoliberalismus, Postfordismus und Änderung in den Normallebensläufen
4.) Zur androzentristischen Konzeption des “Normalarbeitsverhältnis“ und dessen normative Wirkung
5.) Habituelle Sicherheit und habituelle Verunsicherung
5.1) Prekarisierung
5.2.) Persistenz und Brüchigkeit von Geschlechtshabitus und Geschlechtskonstruktionen- Frauen zwischen Emanzipation und roll-back
5.3) Männer zwischen habitueller Sicherheit und habitueller Verunsicherung
5.3.1.)Hegemoniale Männlichkeit und Geschlechtshabitus
5.3.2.) Persistenz und Brüchigkeit von Geschlechtshabitus und Männlichkeitskonstruktionen- habituelle Sicherheit und habituelle Verunsicherung
5.3.3.) Habituelle Sicherheit und Unsicherheit bei Männern nach Generation und Milieu
6.) Brüche in den biografischen Mustern, Normallebensläufen, habituelle Verunsicherungen: Fallbeispiele
6.1.) Fallbeispiel(e) Ostdeutschland
6.1.1.) Extremfall Ostdeutschland
6.1.2.) Einzelschicksale als Kollektivschicksal
6.2.) Fallbeispiel “Der Russe vom Bau“
7.) Schlusswort
8.) Literaturverzeichnis
1.) Vorwort/ Inhalt der Seminararbeit
Meine Seminararbeit konzentriert sich auf das Themengebiet Flexibilisierung und Biografie. Thematische Hauptpunkte sind die neoliberalen Umstrukturierungen und Umbrüche (Erosion des Normalarbeitsaverhältnisses, Verlust von Sicherheiten, Umbrüche in den Lebenssituationen....) und die mit diesen einhergehenden habituellen Verunsicherungen und Änderungen in den Normallebensläufen. Weiters werde ich die kollektiven Verarbeitungsmuster unterschiedlicher sozialer Gruppen auf diese habituellen Verunsicherungen und Umbrüche in den Lebensläufen herausarbeiten, welche sich im Spannungsverhältnis zwischen dem Beharrungsvermögen des Habitus und einer Anpassung des Habitus auf veränderte Lebensbedingungen bewegen.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort/ Inhalt der Seminararbeit
- Beschreibung des gesellschaftlichen Transformationsprozesses durch Beck und Sennett
- Neoliberalismus, Postfordismus und Änderung in den Normallebensläufen
- Zur androzentristischen Konzeption des "Normalarbeitsverhältnis" und dessen normative Wirkung
- Habituelle Sicherheit und habituelle Verunsicherung
- Prekarisierung
- Persistenz und Brüchigkeit von Geschlechtshabitus und Geschlechtskonstruktionen- Frauen zwischen Emanzipation und roll-back
- Männer zwischen habitueller Sicherheit und habitueller Verunsicherung
- Hegemoniale Männlichkeit und Geschlechtshabitus
- Persistenz und Brüchigkeit von Geschlechtshabitus und Männlichkeitskonstruktionen- habituelle Sicherheit und habituelle Verunsicherung
- Habituelle Sicherheit und Unsicherheit bei Männern nach Generation und Milieu
- Brüche in den biografischen Mustern, Normallebensläufen, habituelle Verunsicherungen: Fallbeispiele
- Fallbeispiel(e) Ostdeutschland
- Extremfall Ostdeutschland
- Einzelschicksale als Kollektivschicksal
- Fallbeispiel "Der Russe vom Bau"
- Fallbeispiel(e) Ostdeutschland
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit den Auswirkungen der neoliberalen Umstrukturierungen und Umbrüche auf die Biografie und die daraus resultierenden habituellen Verunsicherungen. Die Arbeit analysiert, wie sich die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses, der Verlust von Sicherheiten und die Umbrüche in den Lebenssituationen auf die Normallebensläufe auswirken. Zudem werden die kollektiven Verarbeitungsmuster verschiedener sozialer Gruppen in Bezug auf diese habituellen Verunsicherungen und Umbrüche beleuchtet, wobei der Fokus auf dem Spannungsverhältnis zwischen dem Beharrungsvermögen des Habitus und einer Anpassung des Habitus auf veränderte Lebensbedingungen liegt.
- Neoliberale Umstrukturierungen und ihre Auswirkungen auf die Biografie
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses und der Verlust von Sicherheiten
- Habituelle Verunsicherungen und Änderungen in den Normallebensläufen
- Kollektive Verarbeitungsmuster verschiedener sozialer Gruppen
- Spannungsverhältnis zwischen dem Beharrungsvermögen des Habitus und der Anpassung an veränderte Lebensbedingungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Beschreibung des gesellschaftlichen Transformationsprozesses von der Industriegesellschaft zur Risikogesellschaft durch Ulrich Beck und Richard Sennett. Dabei werden die Charakteristika des fordistischen und des flexiblen Kapitalismus im Kontext der neoliberalen Umstrukturierungen hervorgehoben. Im weiteren Verlauf wird das Konzept des Normalarbeitsverhältnisses im Kontext der androzentrischen Konzeption der Arbeitswelt beleuchtet.
Das Kapitel "Habituelle Sicherheit und habituelle Verunsicherung" befasst sich mit den Auswirkungen der Prekarisierung auf die Lebensläufe von Frauen und Männern. Dabei wird die Persistenz und Brüchigkeit von Geschlechtshabitus und Geschlechtskonstruktionen in der modernen Gesellschaft analysiert.
Abschließend werden Fallbeispiele aus Ostdeutschland und die Fallgeschichte "Der Russe vom Bau" als Beispiele für die Auswirkungen der neoliberalen Umstrukturierungen und der Erosion des Normalarbeitsverhältnisses auf die Biografie vorgestellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit Themen wie Flexibilisierung, Biografie, neoliberale Umstrukturierung, Normalarbeitsverhältnis, habituelle Verunsicherung, Prekarisierung, Geschlechtshabitus, Geschlechtskonstruktionen, Modernisierung, Risikogesellschaft, Industriegesellschaft, Individualisierung, Pluralisierung, soziale Ungleichheit, Fallbeispiele.
Häufig gestellte Fragen
Welche zentralen Themen behandelt diese Seminararbeit?
Die Arbeit konzentriert sich auf die Flexibilisierung von Biografien, neoliberale Umstrukturierungen, die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses und die daraus resultierenden habituellen Verunsicherungen.
Welche Theoretiker werden zur Beschreibung des gesellschaftlichen Wandels herangezogen?
Der gesellschaftliche Transformationsprozess von der Industrie- zur Risikogesellschaft wird anhand der Theorien von Ulrich Beck und Richard Sennett beschrieben.
Wie wirkt sich die Prekarisierung auf Geschlechterkonstruktionen aus?
Die Arbeit analysiert die Persistenz und Brüchigkeit von Geschlechtshabitus bei Frauen (zwischen Emanzipation und Roll-back) und Männern (hegemoniale Männlichkeit vs. Verunsicherung).
Was wird unter dem "Beharrungsvermögen des Habitus" verstanden?
Es beschreibt das Spannungsverhältnis zwischen der Tendenz des Individuums, an gelernten Mustern festzuhalten, und der notwendigen Anpassung an veränderte neoliberale Lebensbedingungen.
Welche Fallbeispiele werden in der Arbeit untersucht?
Die Arbeit nutzt Fallbeispiele aus Ostdeutschland sowie die spezifische Fallgeschichte "Der Russe vom Bau", um Brüche in Normallebensläufen zu illustrieren.
- Arbeit zitieren
- Katharina Bergmaier (Autor:in), 2010, Biografische Muster, Lebensläufe und Lebenskonstruktionen zwischen Kontinuität und Umbruch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153117