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Nutzenpotenziale des E-Commerce als Vertriebskanal im Business-to-Consumer-Bereich aus Anbieterperspektive am Beispiel der Sportartikelbranche

Title: Nutzenpotenziale des E-Commerce als Vertriebskanal im Business-to-Consumer-Bereich aus Anbieterperspektive am Beispiel der Sportartikelbranche

Term Paper , 2009 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Julia Walter (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Trotz Wirtschaftskrise ist das rasante Wachstum des Internets als Vertriebskanal von Waren und Dienstleistungen ungebrochen. Einkaufen im Netz erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Allein im Jahr 2008 wuchs der Umsatz des E-Commerce in Deutschland zweistellig um 33% auf 637 Milliarden Euro, womit Deutschland mit ei-nem Pro-Kopf-Umsatz von 913 Euro pro Jahr Weltmarktführer vor den USA ist. Auch die Sportartikelbranche hat den Trend zu Multi-Channel-Vertriebssystemen, dem Verkauf von Waren, sowohl über herkömmliche Vertriebskanäle als auch über das Internet, im Wettbewerb der Absatzwege nicht verpasst.
Doch was sind die Gründe dieses Erfolges des Internets im Kampf um eine bessere Wettbewerbsposition und einen höheren Marktanteil? Welche Potenziale gilt es für Unternehmen zu nutzen?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des E-Commerce

2.1 Business-to-Consumer-Bereich

2.2 Bedeutung und Einfluss des E-Commerce auf die Geschäftsprozesse

3. Branchencharakteristik der Sportartikelbranche

4. Nutzenpotenziale des E-Commerce als Vertriebskanal

4.1 Multi-Channel-Vertriebsstrategien

4.2 Virtuelle Communities

4.3 Mass Customization

5. Probleme des E-Commerce

6. Das Internet ist erwachsen geworden

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Nutzenpotenziale von E-Commerce als Vertriebskanal aus der Sicht von Anbietern in der Sportartikelbranche, analysiert dabei die Auswirkungen auf Geschäftsprozesse und beleuchtet aktuelle Trends sowie Herausforderungen bei der Implementierung.

  • Grundlagen des Electronic Commerce im Business-to-Consumer-Segment
  • Branchenspezifische Herausforderungen im Sportartikelmarkt
  • Strategische Nutzenpotenziale durch Multi-Channel-Ansätze
  • Einsatz von virtuellen Communities zur Kundenbindung
  • Anwendung von Mass Customization zur Differenzierung

Auszug aus dem Buch

4.3 Mass Customization

Mass Customization als wettbewerbsstrategisches Konzept richtet sich gegen die Folgen der heutigen Variantenproduktion und der starken Produktfokussierung in Form einer Diversifizierung der Märkte und einer Heterogenisierung der Nachfrage (vgl. Piller 2009, S. 1). Diese beiden Entwicklungen führen grundsätzlich zwar zu der von der Betriebswirtschaftslehre angestrebten hohen „Kundenorientierung“ (Piller 2009, S. 2), verursachen allerdings, da am tatsächlichen Bedarf vorbei produziert wird, lediglich hohe Kosten. Kunden sind nur bereit für Leistungen zu zahlen, die direkt wertschöpfend sind. Da Vielfalt an sich keinen Nutzenbeitrag leistet, werden Kunden auch nicht für diese bezahlen.

Obwohl der Trend in den letzten Jahren zur Demonstration der Persönlichkeit durch individuelle Produkte und einer deutlichen Designorientierung ging (vgl. Piller 1999, S. 4), sucht der Kunde nicht nach einem individuellen, das heißt per se einzigartigem Produkt, sondern verlangt, unter Berücksichtigung des Preises und ohne zu Kompromissen bereit zu sein, eine Leistung, die genau an seinen Bedürfnissen ausgerichtet ist (vgl. Piller 1999, S. 3). Dabei kann Individualität auf verschiedenen Ebenen ansetzen.

Erstmals geprägt wurde der Begriff Mass Customization 1987 von Stanley Davis in dessen Werk „Future Perfect“ anhand eines Beispiels der Bekleidungsbranche. Davis verstand unter Mass Customization die genauso schnelle Herstellung individueller Hemden wie die identischer Hemden und zwar ohne zusätzliche Kosten. Mass Customization, im Deutschen übersetzt als kundenindividuelle Massenproduktion, verbindet demnach Customization, wörtlich die Anpassung an Kundenwünsche und kundenindividuelle Produktion, mit Mass Production, der Massenproduktion (vgl. Piller 1999, S. 6). Dabei verfolgt Mass Customization das Ziel, die Potenziale der beiden klassischen Wettbewerbsstrategien Differenzierung und Kostenführerschaft miteinander zu kombinieren (vgl. Piller 2009, S. 2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das rasante Wachstum des E-Commerce trotz wirtschaftlicher Krisen und führt in die Fragestellung ein, welche Nutzenpotenziale sich für Unternehmen der Sportartikelbranche durch diesen Vertriebskanal ergeben.

2. Grundlagen des E-Commerce: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Electronic Commerce und elektronischer Geschäftsverkehr und ordnet diese innerhalb der gängigen Akteursbeziehungen ein, mit Fokus auf den Business-to-Consumer-Bereich.

3. Branchencharakteristik der Sportartikelbranche: Hier wird die Struktur der Sportartikelbranche analysiert, wobei insbesondere der Wandel vom Fachhandel hin zu größeren Betriebstypen und das Problem stagnierender Umsätze im Fokus stehen.

4. Nutzenpotenziale des E-Commerce als Vertriebskanal: Dieses zentrale Kapitel stellt drei strategische Trends vor – Multi-Channel-Vertrieb, virtuelle Communities und Mass Customization – die Unternehmen helfen können, ihre Wettbewerbsposition zu verbessern.

5. Probleme des E-Commerce: Das Kapitel beleuchtet die Hürden bei der Implementierung, wie hohe Investitionskosten, notwendiges Business-Reengineering sowie Sicherheitsbedenken und das Fehlen persönlicher Beratung aus Konsumentensicht.

6. Das Internet ist erwachsen geworden: Den Abschluss bildet ein Resümee, das festhält, dass E-Commerce seine Kinderkrankheiten überwunden hat und nun eine zentrale Rolle für Unternehmen einnimmt, um durch innovative Ideen im Wettbewerb zu bestehen.

Schlüsselwörter

E-Commerce, Business-to-Consumer, Sportartikelbranche, Multi-Channel-Vertrieb, Internet, Vertriebskanal, Mass Customization, Kundenbindung, Online-Community, Wettbewerbsvorteil, Geschäftsprozesse, Direktvertrieb, Kundenorientierung, elektronischer Geschäftsverkehr, Marktforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen der Sportartikelbranche den Vertriebskanal Internet nutzen können, um ihre Wettbewerbsposition zu stärken und neue Nutzenpotenziale zu erschließen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die Definition von E-Commerce, die spezifische Situation der Sportartikelbranche, strategische Ansätze wie Multi-Channel-Vertrieb und Mass Customization sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Potenziale des E-Commerce als Vertriebskanal aus Anbieterperspektive zu identifizieren und zu erläutern, wie Unternehmen diese zur nachhaltigen Wettbewerbsverbesserung einsetzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Fachpublikationen, Studien und Konzepte zur theoretischen Herleitung der E-Commerce-Potenziale.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen des E-Commerce, eine Analyse der Sportartikelbranche, Nutzenpotenziale durch moderne Vertriebsstrategien sowie die bei der Einführung auftretenden Probleme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie E-Commerce, B2C, Sportartikelbranche, Multi-Channel, Mass Customization und Kundenbindung charakterisiert.

Warum ist Mass Customization für Sportartikelhersteller besonders relevant?

Mass Customization ermöglicht es, die Vorteile von Differenzierung und Kostenführerschaft zu verbinden, indem Kunden ihre Produkte (z.B. Schuhe) individuell konfigurieren können, was die Kundenbindung massiv erhöht.

Welche Rolle spielt das Internet für den stationären Sportfachhandel?

Das Internet fungiert als wichtiger Zusatzkanal, der die Reichweite erhöht, den Kunden bei der Vorab-Information unterstützt und durch Multi-Channel-Strategien die Verknüpfung mit dem stationären Laden ermöglicht.

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Details

Title
Nutzenpotenziale des E-Commerce als Vertriebskanal im Business-to-Consumer-Bereich aus Anbieterperspektive am Beispiel der Sportartikelbranche
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Grade
2,0
Author
Julia Walter (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V153325
ISBN (eBook)
9783640654239
ISBN (Book)
9783640654475
Language
German
Tags
Nutzenpotenziale E-Commerce Vertriebskanal Business-to-Consumer-Bereich Anbieterperspektive Beispiel Sportartikelbranche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Walter (Author), 2009, Nutzenpotenziale des E-Commerce als Vertriebskanal im Business-to-Consumer-Bereich aus Anbieterperspektive am Beispiel der Sportartikelbranche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153325
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