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Bodenzonen Eurasiens

Title: Bodenzonen Eurasiens

Seminar Paper , 2006 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Geography / Earth Science - Geology, Mineralogy, Soil Science
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Summary Excerpt Details

Zu Bodentypen werden Böden zusammengefasst, die sich in einem ähnlichen Entwicklungszustand befinden. Das bedeutet, dass bei ihnen eine bestimmte Konstellation der bodenbildenden Faktoren besteht. Diese Konstellation hat gemeinsam mit den Prozessen der Bodenentwicklung gleiche Merkmale und Horizonte geschaffen.
Rohböden sind Bodentypen mit einem lückenhaft entwickelten humosen Horizont. Ihre Eigenschaften sind gänzlich vom Ausgangsgestein geprägt. Rohböden die aus Festgesteinen bestehen heißen Lithosole und Rohböden aus Lockergesteinen nennt man Regosole.
Im nächsten Abschnitt des Textes sollen die Böden aus welchen sich die Bodenzonen Eurasien größtenteils zusammensetzten, erklärt werden. Dabei möchte ich aber nicht auf alle Böden die es gibt detailliert eingehen.
Als erstes gibt es die Syroseme, welches Rohböden gemäßigter Klimagebiete sind Sie sind nach Gesteinen gegliedert und kommen meist an steilen Hängen, wo Erosionen eine fortschreitende Entwicklung des Bodens verhindert, vor. Des Weiteren gibt es den Remark und den Yerma. Der Remark ist ein Rohboden der in kalten Gebieten, wie der Arktis und der nördlichen Tundra, zu finden ist. Der Yerma wird der Rohboden der Halbwüsten und der Wüsten genannt. Der Remark wird nach der Froststrukturbildung und der Yerma nach dem Ausgangsgestein unterteilt.
Als nächsten kommen die so genannten Ah-C-Böden. Dies sind Rohböden die durch Verwitterung eindeutige Ah-Horizonte entwickelt haben und deren Merkmale vom Gestein bestimmt sind. Diese Ah-C-Böden bezeichnet man als Ranker (aus Silikat- und Quarz-Gesteinen), Rendzina (aus kalk - oder stark CaCo3-haltigen Gesteinen), Vertisol (aus montmorillonitreichen Tonen mit Selbstmischungseffekt) oder Schwarzerde. Die Schwarzerden besitzen mächtige Mull-Ah-Horizonte, welche aus kalkhaltigen Sedimenten wie Löß bestehen und durch intensive Tätigkeit der Bodenfauna im Steppenklima entstanden sind.
Nun folgen die Braunerde und die Parabraunerde. Die typische Braunerde ist ein Ah-Bv-C-Boden, wobei die Verbraunung und Verlehmung den dominierenden Prozess bei der Bodenentwicklung darstellt.
Als weiterer Bodentyp können die Podsole bezeichnet werden. Diese Böden sind meist aschefarbigund haben ein Ol-Of-Oh-Ah-Ae-Bh-Bs-C-Profil. Durch eine starke Versauerung im Oberboden lagen sich ausgewaschene Verbindungen im B-Horizont an. Podsole entstehen meist in Gebieten mit starken Niederschlägen, einer rohhumusbildenden Vegetation und einem durchlässigen, basenarmen Gestein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Bodenklassen und Bodentypen

2. Bodensystematik

3. Die Bodenzonen der Erde

3.1 Die Zone der Braunerden

3.2 Die Zone der Podsole

3.3 Die Zone der Tundren- und Frostmusterböden

3.4 Die Zone der Steppenböden

3.5 Die Zone der Wüstenböden

3.6 Die Zone der Tropenböden

4. Europa

4.1 Einleitung

4.2 Bodenbildung Europas

4.3 Die Böden Mitteleuropas

4.4 Die Böden des mitteleuropäischen Flachlandes

4.5 Die Böden der Lößzone

4.6 Die Böden der Mittelgebirge

4.7 Die Böden des Oberrheingrabens

4.8 Die Böden des Alpenvorlandes

4.9 Zusammenfassung der Böden Mitteleuropas

4.10 Die Böden Nord- und Westeuropas

4.11 Die Böden um das Mittelmeer

4.12 Die Böden des Weichsel- und des Donauraumes

5. Asien

5.1 Einleitung Asien

5.2 Der Vorderen Orients

5.3 Die Böden der trockenen Gebiete Asiens

5.4 Zonale Bodenverteilung in Westasien

5.5 Nordeurasien – Der Dauerfrostboden

5.6 Böden des gemäßigten Klimas

5.7 Böden der heißen Zone Asiens

5.8 Böden dauerfeuchter Gebiete Asiens

5.9 Böden der Gebirgsländer

5.10 Bodenbewirtschaftung Asiens.

6. Entwicklung der Lößsteppen Eurasiens

7. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Semesterarbeit untersucht die geografische Verteilung, Systematik und Beschaffenheit der Bodenzonen in Eurasien, unter besonderer Berücksichtigung der klimatischen, geologischen und anthropogenen Einflussfaktoren auf die Bodenbildung.

  • Grundlagen der Bodenklassifikation und Bodensystematik
  • Regionale Differenzierung der Böden in Europa und Asien
  • Einfluss von Klima, Relief und Gestein auf zonale Bodentypen
  • Auswirkungen menschlicher Bodenbewirtschaftung und Erosion
  • Historische Entwicklung von Lößsteppen in Eurasien

Auszug aus dem Buch

1. Bodenklassen und Bodentypen

Zu Bodentypen werden Böden zusammengefasst, die sich in einem ähnlichen Entwicklungszustand befinden. Das bedeutet, dass bei ihnen eine bestimmte Konstellation der bodenbildenden Faktoren besteht. Diese Konstellation hat gemeinsam mit den Prozessen der Bodenentwicklung gleiche Merkmale und Horizonte geschaffen.

Rohböden sind Bodentypen mit einem lückenhaft entwickelten humosen Horizont. Ihre Eigenschaften sind gänzlich vom Ausgangsgestein geprägt. Rohböden die aus Festgesteinen bestehen heißen Lithosole und Rohböden aus Lockergesteinen nennt man Regosole.

Im nächsten Abschnitt des Textes sollen die Böden aus welchen sich die Bodenzonen Eurasien größtenteils zusammensetzten, erklärt werden. Dabei möchte ich aber nicht auf alle Böden die es gibt detailliert eingehen.

Als erstes gibt es die Syroseme, welches Rohböden gemäßigter Klimagebiete sind Sie sind nach Gesteinen gegliedert und kommen meist an steilen Hängen, wo Erosionen eine fortschreitende Entwicklung des Bodens verhindert, vor. Des Weiteren gibt es den Remark und den Yerma. Der Remark ist ein Rohboden der in kalten Gebieten, wie der Arktis und der nördlichen Tundra, zu finden ist. Der Yerma wird der Rohboden der Halbwüsten und der Wüsten genannt. Der Remark wird nach der Froststrukturbildung und der Yerma nach dem Ausgangsgestein unterteilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bodenklassen und Bodentypen: Definition und Erläuterung der Grundbegriffe der Bodenkunde sowie Klassifizierung von Rohböden nach ihren Ausgangsgesteinen.

2. Bodensystematik: Vorstellung unterschiedlicher Gliederungsprinzipien, wie der Zonalität der Böden nach Dokutschajew im Vergleich zu nationalen Systematiken wie der von Mückenhausen.

3. Die Bodenzonen der Erde: Darstellung der weltweiten Zonalität basierend auf klimatischen Vegetationszonen, von Tropen- bis zu Tundraböden.

4. Europa: Detaillierte Analyse der europäischen Bodenlandschaften, beeinflusst durch eiszeitliche Prägung, Relief und intensive menschliche Nutzung.

5. Asien: Überblick über die enorme klimatische und geografische Vielfalt der asiatischen Bodenzonen sowie spezifische Herausforderungen bei der Bewirtschaftung.

6. Entwicklung der Lößsteppen Eurasiens: Betrachtung der historischen Verschiebung und Veränderung dieser Landschaftstypen seit der letzten Eiszeit.

7. Schluss: Synthese der Erkenntnisse über die Kontinente hinweg und Fazit zur Notwendigkeit des Bodenschutzes gegen Erosion und Versalzung.

Schlüsselwörter

Bodengeografie, Eurasien, Bodenzonen, Bodenbildung, Rohböden, Braunerde, Podsol, Klimafaktoren, Bodenerosion, Bodenbewirtschaftung, Löß, Steppenschwarzerde, Bodensystematik, Geomorphologie, Humus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der bodengeografischen Differenzierung der Kontinente Europa und Asien und erläutert die Entstehung sowie die Verbreitung verschiedener Bodentypen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Bodenklassifikation, die regionale Verteilung nach Klimazonen, die geomorphologischen Grundlagen und die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Bodenqualität.

Was ist das Ziel dieser Untersuchung?

Ziel ist es, die Bodenzonen Eurasiens zu beschreiben und die komplexen Wechselwirkungen zwischen bodenbildenden Faktoren und externen Einflüssen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive geographische Analyse, die auf bodengeografischer Literatur (insbesondere Ganssen, Semmel und Breburda) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Betrachtung der Bodenzonen sowie eine detaillierte regionale Analyse der Bodenverhältnisse in Europa und Asien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Fachbegriffen gehören Bodenzonalität, Humusanreicherung, Pedogenese, anthropogene Bodennutzung und Erosionsprozesse.

Wie unterscheidet sich die Bodenbildung in Europa von der in Asien?

Während in Europa die kleinräumige Differenzierung durch Relief und dichte Besiedlung dominiert, ist Asien durch eine extreme Ausdehnung mit weitreichenden Klimazonen, von Frostböden bis zu extremen Trockengebieten, charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Klima für die Böden im Vorderen Orient?

Das Klima ist dort durch zunehmende Aridität gekennzeichnet, was zu geringmächtigen Bodenhorizonten, hohen Salz- und Kalkanreicherungen sowie einem Mangel an organischer Substanz führt.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Bodenzonen Eurasiens
College
University of Marburg  (Fachbereich Geographie)
Course
Unterseminar Bodengeographie
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2006
Pages
28
Catalog Number
V153408
ISBN (eBook)
9783640655823
ISBN (Book)
9783640656011
Language
German
Tags
Bodengeographie Bodenzonen Boden Boden Europa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2006, Bodenzonen Eurasiens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153408
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