Jeanne d`Arc - eine Ketzerin?


Term Paper (Advanced seminar), 2007
32 Pages, Grade: 1,0

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung: Problematisierung

II. Zur Vorgeschichte: Wer war Jeanne?

III. Das Verfahren von Rouen – Ablauf, Akteure und Motivationen
III.1. Der Prozess
III.1.1. Die zeitlichen Phasen des Prozesses (9. Januar – 30. Mai 1431)
III.1.2. Zur Bewertung des Prozessablaufes
III.2. Jeannes Gegner und ihre Motive
III.2.1. Die englische Partei
III.2.2. Die Universität von Paris
III.2.3. Der Oberste Richter Pierre Cauchon
III.3. Die Begründung der Verurteilung
III.3.1. Die Wertung der zwölf Schuldartikel durch die Universität
III.3.2. Männerkleidung und
III.3.3. Kirchengehorsam

IV. Fazit

V. Literaturangaben

I. Einleitung: Problematisierung

Jeanne d`Arc gehört zu den wenigen Personen der mittelalterlichen Geschichte, die Historiker, Theologen, Psychologen und Dichter jeder Generation aufs Neue lebhaft beschäftigen. Allein bis zum Jahre 1920 wurden nur in Frankreich nicht weniger als 12 000 Werke über die Jungfrau von Orleans veröffentlicht.[1] Dabei gehen die Autoren in der Bewertung ihres Lebens und Charakters häufig weit auseinander – trotz Verwendung und Auswertung ein und derselben Quellen. So sieht beispielsweise der Engländer Edward Lucie-Smith die junge Französin als „außerordentlich arrogant, jähzornig […] und nicht immer wahrheitsliebend“[2], wohingegen die Katholikin Régine Pernoud das gegenteilige Bild von einer makellosen, heiligen Katholikin[3] zeichnet. Je nach Provenienz des Interpreten existieren unterschiedliche Darstellungen, die sich in vielen Fällen mit mutmaßlichen Hintergrundabsichten der Verfasser erklären lassen: so wurde z.B. Jeanne im 18./19. Jahrhundert von sich emanzipierenden Frauen als weibliche Kriegsheldin charakterisiert[4], im 19./20. Jahrhundert von französischen Nationalisten als Befreierin Frankreichs politisch aufgegriffen[5] und im 21. Jahrhundert von japanischen Manga-Zeichnern als globales „magical girl“ mit Vorbildcharakter für pubertierende Teenager reinkarniert.[6]

Bei der vorliegenden Hausarbeit geht es also um eine Person, deren Darstellung in der Literatur in vielen Punkten divergiert. Nicht nur jede Zeit, sondern fast jede Person scheint ihr eigenes Jeanne-Bild zu haben, sich einen Aspekt ihrer Persönlichkeit heraus zugreifen und die übrigen Facetten zu vernachlässigen. Daher lässt sich über die Jeanne d`Arc Forschung treffend sagen: „Sobald es sich […] um Johanna handelt, entflammen die Leidenschaften, und wer die zahlreichen Bände durchblättert, die ihren Namen tragen, hat das Gefühl, einer Polemik beizuwohnen, die von vorgefassten Ansichten, tendenziösen Auslegungen und willkürlichen Auslassungen genährt wird.“[7]

Neben den mutmaßlichen Hintergrundgedanken der Autoren wird jede Jeanne-Arbeit durch die komplizierte Quellenlage erschwert. Die Quellen, die Auskünfte über Jeannes Leben geben, wurden nämlich bereits zu ihren Lebzeiten von Legenden beeinflusst: „Die Darstellung der Vorgänge um Johanna geschah von Anfang an in entstellender Weise, sei es in positiver, sei es in negativer Richtung.“[8] Obwohl Jeanne die am besten dokumentarisch belegte Persönlichkeit des fünfzehnten Jahrhunderts sein soll[9], behindert somit die bereits zu Lebzeiten stattfindende Legendenbildung die historisch- wissenschaftliche Erforschung dieser Persönlichkeit. Die Diskussion beginnt schon bei der Festlegung von Johannas Geburtsdatum. Einige Autoren gehen vom 6. Januar 1412 aus, andere verlegen die Geburt in frühere Jahre.

Zu den wenigen festen, unumstößlichen Lebensdaten- und -umständen kann man das Lebensende Johannas betrachten, welches den Ausgangspunkt der Jeanne d`Arc Geschichtsforschung darstellt. Schließlich bilden der Verurteilungsprozess und der daraus resultierende Rehabilitierungsprozess die zwei grundlegenden Primärquellen für eine Beurteilung von Johannas Leben und Charakter. Die Aufgabe der vorliegenden Hausarbeit soll nun darin bestehen, einen Teilaspekt von Jeannes Leben näher zu untersuchen, nämlich einige der Akteure und deren Motivationen zu betrachten, die zu Jeannes Verurteilung führten. Wird sie als politische Kriegsgefangene oder als eine von der Kirche verdächtigte Ketzerin verurteilt? Dabei soll weiterhin gefragt werden, ob man von einem juristisch wie moralisch fairen Prozess sprechen kann. Bei der Bearbeitung der Fragen müssen zwei Umstände stets Berücksichtigung finden, nämlich die problematische Quellenlage und vor allem gewisse Parteilichkeiten in der Sekundärliteratur. Im Bewusstsein dieser Schwierigkeit wertet z.B. Gerd Krumeich als einer der führenden deutschen Jeanne-Forscher, dass viele seiner Kollegen in eigene Deduktionen „verliebt“ seien, so dass schließlich eine Vermutung auf die andere aufbaue: „Das Bedürfnis nach ´Originalität` erzeugt immer wieder Paradoxien, Über- und Fehlinterpretationen.“[10]

II. Zur Vorgeschichte: Wer war Jeanne?

Trotz der divergierenden Rezeptionsgeschichte kann man getrost festhalten: Johanna von Orleans stellt eine wichtige Persönlichkeit in der Beendigung der Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und England im 100-jährigen Krieg (1339-1453) dar.[11] Die Hintergründe der Auseinandersetzung und die Lebensgeschichte Jeannes lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Durch Erbschaft und Heirat regierten im 14. Jahrhundert englische Könige über einen bedeutenden Teil Frankreichs im Norden und an der Westküste. Der Tod des kinderlosen französischen Königs Karl IV. im Jahre 1328, mit dem das Haus der Capetinger ausstarb, ermöglichte es sogar dem englischen König Eduart III., Erbansprüche auf das übrige Frankreich anzumelden. Diese Ansprüche wurden von den französischen Großen bestritten, welche die Erbfolge der Valois begünstigten. In dem daraus resultierenden Krieg gelang es den Engländern – u.a. durch den Übertritt Burgunds 1419 und seit 1427 durch die Schwäche des in seiner Legitimation umstrittenen Dauphin Karl VII. -, Frankreich bis zur Loire- Linie zu unterwerfen. Am 7. Oktober 1428 begann die Belagerung der strategisch wichtigen Stadt Orléans, deren Befreiung auf Jeanne la Pucelle zurückzuführen ist.[12]

Johanna wurde wahrscheinlich 1412 in dem Bauerndorf Domrémy an der Grenze Lothringens im französischen Herrschaftsbereich geboren. Die Tochter des wohlhabenden Bauern Jacques Dart und seiner Frau Isabelle Romeé hatte von ihrem dreizehnten Lebensjahr (ca. 1425) an Auditionen und Visionen, bei denen der Erzengel Michael sowie die Heiligen Katharina und Margaretha mit ihr sprachen. In Jeannes Wahrnehmung übermittelten diese von ihr selbst genannten „Stimmen“ einen mutmaßlich göttlichen Auftrag, nämlich das Königtum von Frankreich einerseits durch die Zurückdrängung der englischen und burgundischen Gegner und andererseits durch die Königsweihe des Dauphin Karl VII. wiederherzustellen. Sie wehrte sich fünf Jahre lang gegen diese „Berufung“ als zukünftige Befreierin Frankreichs, bis sie ihren Stimmen schließlich nachgab.[13]

Durch die Vermittlung eines Verwandten wurde sie von dem Capitaine der Festung Vaucouleurs, Robert de Baudricourt, empfangen und durch diesen in Männerkleidung an den Hof des Thronfolgers nach Chinon geleitet. Dort gelang es ihr – dank eines geheimnisvoll gebliebenen „Zeichens“ -, den mutlosen Karl VII. von seinem legitimen Anspruch auf den Thron von Frankreich zu überzeugen. Dabei sahen viele im Erscheinen der Jungfrau (wie sie sich selbst genannt hat) die Erfüllung der Prophetien eines Beda, Merlin oder der Sibylle.[14] Nach einer erfolgreichen dreiwöchigen Überprüfung ihrer Rechtgläubigkeit und rechten Lebensführung durch Theologen in Chinon und Poiters wurde Jeanne in den Rang eines militärischen Kommandeurs erhoben. Sie erhielt die ungewöhnliche Erlaubnis, in Männerkleidern und bewaffnet mit den Soldaten in die Schlacht zu ziehen, wobei ungeklärt bleiben muss, ob die Überzeugungskraft Johannas oder religiöse Interferenzen den König dazu überzeugen konnten.[15] Sie erreichte mit den übrigen königlichen Befehlshabern innerhalb weniger Wochen die Aufhebung der Belagerung von Orléans (Anfang Mai 1429), die Eroberung der von den Engländern gehaltenen Loire-Festungen sowie den spektakulären Sieg bei Patay (18.6.1429). Weitere Erfolge eröffneten den Weg nach Reims, wo am 17.7. Königsweihe und Krönung Karls VII. stattfanden.[16] Bald darauf verlor Jeanne ihren Einfluss auf den König und seine Ratgeber, die den Krieg durch Verhandlungen mit den Burgundern und Engländern beenden wollten. Nach der erfolglosen Belagerung von Paris (August/ September 1429) führte sie eine Art Kleinkrieg in eigener Verantwortung. Am 23.5.1430 wurde sie in Compiègne von Burgundern gefangen genommen und später gegen Belohnung an die Engländer ausgeliefert. Vor einem kirchlichen Tribunal in Rouen unter dem Vorsitz des Bischofs Pierre Cauchon von Beauvais erhob man gegen sie Anklage der Hexerei und Ketzerei. Am 30. Mai 1432 wurde sie auf dem Alten Markt zu Rouen verbrannt.[17]

III. Das Verfahren von Rouen – Ablauf, Akteure und Motivationen

Immer wieder hat der Prozess gegen Jeanne d`Arc die Literatur inspiriert. In den meisten Fällen wird die Gerichtsverhandlung zu einem regelrechten Kampf zwischen Licht und Dunkelheit hochstilisiert, zu einer Schlacht zwischen der grausamen Geistlichkeit und der strahlenden Jungfrau. Nach einem ähnlichen Verständnis sind viele Gemälde über diesen Prozess entworfen, wie z.B. das Bild von Hippolyte Delaroche auf der zweiten Seite dieser Hausarbeit. Diese literarische Spannung wird häufig in der Historiographie übernommen. Doch lässt sich diese Polarisierung wirklich aufrechterhalten? Wenn einer einzelnen Person circa 60 juristisch erfahrene Ankläger entgegenwirken, dann liegt aus heutiger Sicht sicherlich ein Missverhältnis zwischen den Rechtsmitteln der Anklage und denen der Verteidigung vor. Doch führte dieser Zustand aus damaliger Sicht automatisch zu einer Farce, einem fehlerhaften Prozess?

In der Forschung lassen sich hinsichtlich dieser Frage zwei Lager ausmachen: Auf der einen Seite positionieren sich die „Johannisten“, die – wie Régine Pernoud – den Verdammungsprozess für einen politischen Schauprozess[18] halten und den Richtern jegliches Bemühen um Wahrheit und Gerechtigkeit absprechen. Dass es sich um einen tendenziösen Prozess gehandelt hat, der von einem befangenen Gerichtshof durchgeführt wurde, gilt bei diesen Forschern als unumstritten: Sie sehen in dem Verdikt von Rouen einen in seinem Wesen politischen Akt, der sich gegen die Person des französischen Königs richtete. Jeanne d`Arc wurde demnach als Mittel zur politischen Diskreditierung Karls VII. verwendet, der seine Zuflucht zu Hexenkünsten und Teufelsbeschwörungen genommen habe.[19]

Auf der anderen Seite erhebt sich ein zweites Lager an Jeanne-Forschern, die – wie Colette Beaune – auch den Richtern einen lauteren Charakter zusprechen und ihnen bona fides zubilligen.[20] Die zweite Position hieße, trotz aller für Jeanne angebrachten Bewunderung und Faszination auch die Bedenken und Fragen, der Zorn und die Abscheu ihrer Richter ernst zu nehmen und ihre Beweggründe nicht ausschließlich als niedere Motive abzutun.

III.1. Der Prozess

III.1.1. Die zeitlichen Phasen des Prozesses (9. Januar – 30. Mai 1431)

Der Prozess dauerte zwanzig Wochen. Das einleitende Verfahren wurde am 9. Januar durch den obersten Richter und Bischof von Beauvais, Pierre Cauchon, eröffnet. Als Promotor wirkte der Kanoniker Jean d`Estivet, als Untersuchungsrichter der Vertreter der Universität Paris, Jean de la Fontaine. Weiterhin berief man Äbte und Priore der bedeutendsten Klöster der Normandie und Bretagne sowie sechs weitere Vertreter der Universität Paris. Diese gehörten zu den einflussreichsten Theologen ihrer Zeit. Im Januar stellten Juristen und Notare das Anklagematerial zusammen, welches man durch Personenbefragungen in Jeannes Heimat gesammelt hatte. Diese Anklageakte fand am 23. Januar die Bestätigung des Tribunals, das die Voruntersuchung unter Leitung Jean de la Fontaines anordnete. Am 21. Februar wurde die erste öffentliche Sitzung des Offizialprozesses eröffnet, der insgesamt 17 Sitzungen und Verhöre umfasste, die bis zum 25. März dauerten. In dieser Zeit fanden die Kreuzverhöre statt, in denen Jeanne die unterschiedlichsten Vorwürfe gemacht wurden. Weitere Zeugen wurden dabei nicht vorgeladen.[21]

Die zweite Prozessphase, der so genannte „gewöhnliche Prozess“, startete am 26. März mit der Urteilsbefindung. Er entspricht etwa dem heutigen Hauptverfahren mit Anklagerede, Gutachten, Exhortationen und Urteilsspruch. Am 27. und 28. März verlas der Promotor Johanna im Beisein von mehr als 35 Beisitzern die 70 Artikel umfassende Anklageakte, welche die zentralen Themata der Verhöre erneut aufnahm. Ein Nachverhör über die Unterwerfung unter das Urteil der Kirche fand am 31. März statt. Vom 2. bis zum 5. April wurde ein Kompendium aus zwölf Punkten angefertigt, die die wesentlichen Vorwürfe gegen Johanna zusammenfassten. Dieses Kompendium übergab der Gerichtshof den in Rouen anwesenden Doktoren und Lizentiaten beider Rechte zur Begutachtung. Nachdem die Gutachterkommission die Hauptanklagepunkte bestätigt hatte, richtete das Tribunal am 18. April an Johanna eine erste Mahnrede, um sie zu einem Geständnis und zur Reue zu bringen. Am 2. Mai folgte eine zweite öffentliche Ermahnung. Eine erneute Befragung der Angeklagten, bei der mit Folter gedroht wurde, fand am 9. Mai statt. Bei einer Abstimmung entschied sich die Mehrheit der anwesenden Richter und Beisitzer jedoch gegen die Folter. Am 19. Mai ließ der Gerichtshof eine Expertise verlesen, in der die theologische und die juristische Fakultät der Universität von Paris zu den zwölf Anklageartikeln Stellung bezogen. Pierre Maurice richtete am 23. Mai eine letztmalige Ermahnung an Jeanne und verkündete nochmals die zwölf Schuldartikel sowie die jeweilige Stellungnahme der Pariser Gelehrten. Am Morgen des 24. Mai fand in der Abtei zu Saint- Quen die erste Urteilsverkündung statt, bei der die Jungfrau – wohl aus Furcht vor dem drohenden Feuertod – ihre mutmaßlichen Verfehlungen abschwor und Reue zeigte. Nachdem sie die stereotype Abschwörungsformel gesprochen hatte, verkündete Pierre Cauchon das Urteil, das für den Fall einer Abschwörung vorbereitet war. Dem Wortlaut dieses Urteils gemäß wurde Jeanne zu „lebenslänglicher Kerkerhaft beim Brot der Schmerzen und beim Wasser der Traurigkeit“ verurteilt.[22]

[...]


[1] Vgl. RAKNEM, Ingvald: „Joan of Arc“; Oslo/ Bergen/ Tromsö 1961, S. 1.

[2] Vgl. LUCIE- SMITH, Edward: „Johanna von Orleans“; (für die deutsche Ausgabe) Düsseldorf 1977, z.B. S. 13. Auffällig für sein Werk sind seine psychologisierende Interpretation und überkritische Haltung gegenüber Jeanne, der er immer wieder Größenwahn und Überheblichkeit vorwirft.

[3] Vgl. PERNOUD, Régine: „Jeanne d`Arc. Glaube, Kraft, Vision“; (für die deutsche Ausgabe) München 1995, z.B. S. 103ff. Ihr Werk ist geprägt von einem leidenschaftlichen Eintreten für Jeanne und von einem dezidiert katholischen Standpunkt aus.

[4] Vgl. KOLLMAN, Anett: „Gepanzerte Empfindlichkeit – Helden in Frauengestalt um 1800“; Heidelberg 2004, S. 104ff.

[5] Vgl. KRUMEICH, Gerd: „Jeanne d`Arc in der Geschichte“; Sigmaringen 1989, S. 154ff.

[6] Vgl. HIMMEL, Stephanie: „Von der `bonne Lorraine` zum globalen `magical girl´“; Göttingen 2007, S. 330ff. Im Manga ist die Reinkarnation Jeannes hübsch, intelligent, beliebt bei ihren Mitschülern und stellt immer wieder ihr sportliches Talent unter Beweis. Des Nachts wandelt sich die in ihrem Alltag gesellschaftlichen Zwängen und weiblichen Rollenklischees ausgesetzte Schülerin zur Superheldin und bannt Dämonen. Am Comicanfang wird die mythische Jeanne d`Arc in Rüstung und mit wehendem Banner in einer Überblendung der Japanerin Kaito Jeanne zur Seite gestellt.

[7] Vgl. CODIER, Jacques: „Jeanne d`Arc. Sa Personalité – Son Rôle“; (für die deutsche Ausgabe) Wiesbaden 1966, S. 12. Zwar bewertet der Autor damit nur die Jean d`Arc Forschung bis in die fünfziger Jahre, doch stelle ich keinen Wandel in der heutigen Zeit fest.

[8] Vgl. FISCHER- WILBERT, Agnes: „Die Universität von Paris im Prozeß gegen Johanna von Orleans“; Bonn 1974, S. 193.

[9] Vgl. z.B. TANZ, Sabine: „Jeanne d`Arc. Spätmittelalterliche Mentalität im Spiegel eines Weltbildes“; Weimar 1991, S. 36; LUCIE-SMITH: „Johanna von Orléans“; S. 12.

[10] Vgl. KRUMEICH, Gerd: „Jeanne d`Arc. Die Geschichte der Jungfrau von Orleans“; München 2006, S. 123.

[11] Vgl. FELD, Helmut: „Jeanne d`Arc“; in: BETZ, Hans (Hg.): „Religion in Geschichte und Gegenwart“ (Bd. 4) (4. Aufl.); Tübingen 2001, Sp. 395f.

[12] Vgl. STEINBACH, Hartmut: Art. „Johanna von Orléans“; in: GRUYTER, Walter (Hg. (u.a.): Theologische Realenzyklopädie (Bd. XVII.); Berlin/ New York 1988, S. 107.

[13] Vgl. RAKNEM, Ingvald: „Jeanne d`Arc“; in: BROCKHAUS ENZYKLOPÄDIA (Bd. 13) (21. Aufl.);

Mannheim 2006, S. 814f.

[14] Vgl. FRAIOLI, Déborah: „L`image de Jeanne d`Arc – que doit-elle au millieu littéraire et religieux de son temps?“; in: CENTRE RÉGIONAL DE PUBLICATION DE PARIS: „Jeanne d`Arc“; S. 194.

[15] Vgl. PRIBILLA, Max: „Jeanne d`Arc“; in: BUCHBERGER, Michael (Hg.): „Lexikon für Theologie und Kirchengeschichte“ (Bd. 5) (2. Aufl.); Freiburg 1933, Sp. 299ff.

[16] Vgl. CONTAMINE, Phillipe: Art. „Jeanne d`Arc“; in: „Lexikon des Mittelalters“ (Bd. 5); München/ Zürich 1981, S. 342.

[17] Vgl. DONCOUER, Paul: „Jeanne la Pucelle“; in: HÖFER, Josef (Hg.) (u.a.): „Lexikon für Theologie und Kirchengeschichte“ (Bd. 5) (2. Aufl.); Freiburg 1960, Sp. 885-887.

[18] Vgl. z.B. PERNOUD, Régine/ CLIN, Marie- Véronique: „Johanna von Orléans. Der Mensch und die Legende“; (für die deutsche Ausgabe) Pößneck 2001, S. 200 od. S. 271.

[19] Vgl. TANZ: „Jeanne d`Arc“; S. 42f.

[20] Vgl. KRUMEICH: „Jeanne d`Arc“; S. 84.

[21] Vgl. CORDIER: „Jeanne d`Arc“; S. 315ff.

[22] Vgl. FISCHER-WILBERT: „Die Universität“; S. 166-179.

Excerpt out of 32 pages

Details

Title
Jeanne d`Arc - eine Ketzerin?
College
University of Münster  (Historisches Seminar)
Course
Hauptseminar
Grade
1,0
Author
Year
2007
Pages
32
Catalog Number
V153416
ISBN (eBook)
9783640655854
ISBN (Book)
9783640655977
File size
525 KB
Language
German
Tags
Jeanne d`Arc, Verurteilungsprozess, Inquisition, Karl VII, Pierre Cauchon
Quote paper
Peter Erdmann (Author), 2007, Jeanne d`Arc - eine Ketzerin?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153416

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