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Die erdölexportierenden Länder und ihr Einfluss auf das Leistungsbilanzdefizit der USA und auf das globale Ungleichgewicht

Titel: Die erdölexportierenden Länder und ihr Einfluss auf das Leistungsbilanzdefizit der USA und auf das globale Ungleichgewicht

Hausarbeit , 2010 , 28 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: René Müller (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Chefökonom einer deutschen Großbank behauptet, dass der Einfluss erdölexportierender Länder auf das amerikanische Defizit in der Leistungsbilanz größer sei, als in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde.
Diese Arbeit versucht dieser Aussage auf den Grund zu gehen und die Relevanz dieser Aussage zu prüfen.
Einflüsse auf Leistungsbilanzdefizite können sehr komplex sein und deshalb gestaltet sich die Ursachenforschung eher schwierig. Im Falle der USA können aber einige Hauptfaktoren ausfindig gemacht werden, die hier aufgezeigt und analysiert werden sollen. Auch die Wechselkurspolitik der erdölexportierenden Länder spielt hier eine Rolle.
Außerdem soll aufgezeigt werden, inwieweit die erdölexportierenden Länder am globalen Ungleichgewicht beteiligt sind. Auch hier gibt es vielschichtige Ursachen und Gründe für das Ungleichgewicht. Diese Arbeit konzentriert sich deshalb nur auf den Einfluss der erdölexportierenden Länder.
Dazu werden zunächst außenwirtschaftliche Grundlagen gelegt. Danach wird eingegrenzt, wer die erdölexportierenden Länder sind um dann die Lage der USA zu analysieren.
Da es den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, alle Grundlagen und Ausführungen bis ins kleinste Detail zu erörtern, sei an dieser Stelle auf das Literaturverzeichnis und die Vermerke im Text hingewiesen, um einen tieferen Einblick in das Themengebiet zu bekommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Außenwirtschaftliche Grundlagen

2.1 Zahlungsbilanz

2.1.1 Teilbilanzen der Zahlungsbilanz

2.2 Wechselkurssysteme

2.2.1 Flexible Wechselkurse

2.2.2 Feste Wechselkurse

2.2.3 Nominaler Wechselkurs

2.2.4 Realer Wechselkurs

2.3 Auswirkungen der Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz

2.3.1 . . .bei festen Wechselkursen

2.3.1.1 Leistungsbilanzüberschuss

2.3.1.2 Leistungsbilanzdefizit

2.3.2 . . .auf flexible Wechselkurse

3 Erdölexportierende Länder

3.1 Die OPEC

3.2 Russland und Norwegen

3.3 Wirtschaftliche Eckdaten

3.3.1 Außenhandel

3.3.2 Wechselkurssysteme erdölexportierender Länder

3.3.3 Inflationsrate in den erdölexportierenden Ländern

3.4 Zusammenfassung

4 Die USA

4.1 Leistungsbilanzdefizit

4.2 Ursachen für das Handelsbilanzdefizit

4.3 Zusammenfassung

5 Das globale Ungleichgewicht

5.1 Ursachen für das globale Ungleichgewicht

5.2 Verlauf des globalen Ungleichgewichtes

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss erdölexportierender Länder auf das Leistungsbilanzdefizit der USA und deren Beteiligung am globalen Ungleichgewicht, um die Hypothese zu prüfen, dass dieser Einfluss in der Öffentlichkeit bisher unterschätzt wurde.

  • Außenwirtschaftliche Grundlagen der Zahlungsbilanz und Wechselkurssysteme
  • Strukturanalyse der erdölexportierenden Länder und deren Ölproduktion
  • Wechselkurspolitik und Inflationsdynamiken in Erdölexportnationen
  • Analyse der Ursachen für das amerikanische Leistungsbilanzdefizit
  • Untersuchung des globalen ökonomischen Ungleichgewichts und dessen Verlauf

Auszug aus dem Buch

3.1 Die OPEC

Die OPEC ist die Organisation erdölexportierender Länder (engl. Organization of Petroleum Exporting Countries). Sie wurde 1960 in Bagdad gegründet mit dem Ziel einen monopolistischen Ölmarkt zu gründen um dadurch die Interessen der Mitgliedstaaten zu schützen und für stabile Preise auf dem Weltmarkt zu sorgen:

The principal aim of the Organization shall be the coordination and unification of the petroleum policies of Member Countries and the determination of the best means for safeguarding their interests, individually and collectively.

Der OPEC gehören 12 Staaten an:

Iran, Irak, Kuwait, Saudi Arabien und Venezuela sind die Gründungsmitglieder der OPEC.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die These, dass der Einfluss erdölexportierender Länder auf das US-Leistungsbilanzdefizit unterschätzt wird und skizziert die methodische Vorgehensweise.

2 Außenwirtschaftliche Grundlagen: Es werden die Funktionsweise der Zahlungsbilanz, verschiedene Wechselkurssysteme sowie die Auswirkungen von Ungleichgewichten auf den Devisenmarkt erläutert.

3 Erdölexportierende Länder: Dieses Kapitel stellt die Akteure der Ölproduktion vor und analysiert deren wirtschaftliche Kennzahlen, Wechselkurspolitiken und Inflationsraten.

4 Die USA: Es wird die Entstehung des amerikanischen Leistungsbilanzdefizits analysiert, wobei Faktoren wie Fiskalpolitik und Ölpreisentwicklung eine zentrale Rolle spielen.

5 Das globale Ungleichgewicht: Das Kapitel untersucht die Ursachen des globalen Ungleichgewichts und zeichnet dessen Verlauf über die letzten Jahrzehnte nach.

6 Zusammenfassung: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Auswirkungen der Wechselkurspolitik der Erdölexporteure auf die globale Wirtschaft kritisch reflektiert.

Schlüsselwörter

Leistungsbilanzdefizit, USA, Erdölexportierende Länder, OPEC, Wechselkurssysteme, Handelsbilanz, Ölpreis, Globales Ungleichgewicht, Inflation, Kapitalfluss, Außenhandel, Fiskalpolitik, Währungsreserven, Kaufkraftparität, Wirtschaftswachstum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen den Exportstrategien erdölexportierender Länder und dem massiven Leistungsbilanzdefizit der Vereinigten Staaten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert sich auf die internationale Außenwirtschaft, die Rolle der OPEC und Russlands sowie die Mechanismen globaler Handelsungleichgewichte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Relevanz der Behauptung zu prüfen, dass der Einfluss der erdölexportierenden Länder auf das amerikanische Defizit größer ist, als allgemein angenommen wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse, die auf ökonomischen Grundlagen, historischen Daten und einer Auswertung wirtschaftlicher Kennzahlen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die ökonomische Analyse der Erdölproduzenten sowie eine detaillierte Untersuchung der US-Wirtschaftslage und der globalen Handelsverflechtungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Leistungsbilanzdefizit, OPEC, Wechselkurspolitik, Handelsbilanz, Ölpreis und globales Ungleichgewicht.

Warum ist die Anbindung an den Dollar für viele Erdölexporteure problematisch?

Die Anbindung führt dazu, dass die Länder bei Dollar-Schwankungen keine eigenständige Zinspolitik gegen Inflation betreiben können, was ihre inländische Wettbewerbsfähigkeit langfristig schwächen kann.

Welche Rolle spielt Norwegen im Vergleich zu anderen Ölexporteuren?

Norwegen verfolgt als eines der wenigen Länder ein freies Floating seiner Währung, anstatt den Kurs starr an den US-Dollar zu binden oder ein kontrolliertes Managed Floating anzuwenden.

Wie beeinflusste der Ölpreisanstieg bis 2008 das US-Defizit?

Durch den hohen Anteil von Erdöl an den Importen der USA führten die historischen Höchstpreise von fast 150 Dollar pro Barrel zu einer massiven Verschlechterung der US-Handelsbilanz.

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Details

Titel
Die erdölexportierenden Länder und ihr Einfluss auf das Leistungsbilanzdefizit der USA und auf das globale Ungleichgewicht
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,0
Autor
René Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
28
Katalognummer
V153474
ISBN (eBook)
9783640686599
ISBN (Buch)
9783640686889
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wechselkurssysteme OPEC globales Ungleichgewicht; amerikanisches Defizit Ölpreis Dollerkurs Dollarization
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
René Müller (Autor:in), 2010, Die erdölexportierenden Länder und ihr Einfluss auf das Leistungsbilanzdefizit der USA und auf das globale Ungleichgewicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153474
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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