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Strategisches Technologiemanagement als Wettbewerbsvorteil

Titel: Strategisches Technologiemanagement als Wettbewerbsvorteil

Seminararbeit , 2009 , 29 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Sarah Müller (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Verfolgt man aktiv die Nachrichten und die durch die Medien kommunizierten Werbebotschaften, hört man sowohl von zahlreichen neuen Produkten, Kooperationen oder feindlichen Übernahmen als auch von Patenten zum Aufbau von Markteintrittsbarrieren oder von Unternehmen mit Monopolstellung, um dem radikalen Wettbewerb Stand zu halten. Täglich werden wichtige Entscheidungen getroffen und man sucht mittels Forschung und Entwicklung nach innovativen Lösungen.

„Technology is the major source of economic growth“
(Graham R. Mitchell, 1998)

Bereits 1998 hat Graham R. Mitchell erkannt, dass auch Technologien eine bedeutende Quelle wirtschaftlichen Wachstums sind und in Ihnen noch verborgene Potentiale „schlummern“. Verknüpft man diesen Gedanken mit vorausschauendem Denken und Planen, können Erfolgschancen wahrgenommen und die Konkurrenz überholt werden.

Vor diesem Hintergrund widmet sich diese Arbeit dem Thema „Strategisches Technologiemanagement“. Nach einer Darstellung der grundlegenden und dem Verständnis dienenden Begrifflichkeiten, werden im Kapitel 3 aktuelle technologische Rahmenbedingungen aufgezeigt. Diese verdeutlichen, welchen Einflüssen Unternehmen unterliegen und welche technologischen Veränderungen die Unternehmensumwelt prägen. Anschließend werden schwerpunktmäßig die strategischen Komponenten des Technologiemanagements wie Ziele, Aufgaben, Phasen und Instrumente näher beleuchtet. Darauf aufbauend liefert Kapitel 5 Ansatzpunkte zur Integration des strategischen Technologiemanagements in die strategische Unternehmensführung. Ein abschließendes Fazit wird diese Ausführungen abrunden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Klärung grundlegender Begriffe

3 Aktuelle technologische Rahmenbedingungen

4 Strategische Komponenten des Technologiemanagements

4.1 Ziele

4.2 Phasen und Aufgaben

4.3 Instrumente

4.3.1 Überblick

4.3.2 Ausgewählte Instrumente

5 Ansatzpunkte zur Integration des strategischen Technologiemanagements in die strategische Unternehmensführung

6 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des strategischen Technologiemanagements als zentralen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen. Dabei wird analysiert, wie technologische Entwicklungen in die strategische Unternehmensführung integriert werden können, um langfristige Erfolgspotenziale zu sichern und auf dynamische Marktveränderungen proaktiv zu reagieren.

  • Grundlagen und Terminologien des Technologiemanagements
  • Einfluss aktueller technologischer Rahmenbedingungen auf Unternehmen
  • Strategische Komponenten: Ziele, Phasen, Aufgaben und Instrumente
  • Methoden zur Analyse und Strategieentwicklung (z. B. Technologie-Portfolio)
  • Integration des Technologiemanagements in die strategische Unternehmensführung

Auszug aus dem Buch

Technologie- Portfolio nach PFEIFFER et al.

Die von PFEIFFER und seinen Mitarbeitern entwickelte „Technologie-Portfolio-Analyse versucht prinzipiell, die in einem Produkt steckenden bzw. im Unternehmen angewandten Technologien in einer zwei-dimensionalen Matrix abzubilden und aus den sich ergebenden Konstellationen differenzierte Strategien für zukünftige Entwicklungsaktivitäten abzuleiten“.

Eine der beiden Dimensionen ist die Technologieattraktivität. Diese spiegelt die technologische Umwelt hinsichtlich Potenziale als auch Bedarfe wieder und ist vom Unternehmen selbst nicht beeinflussbar. Die Ressourcenstärke hingegen bezieht sich auf unternehmensinterne Fähigkeiten in Bezug auf neue Technologieentwicklungen und Innovationen und „setzt sich zusammen aus der Know-how-Stärke (Know-how-Stand, Stabilität des Know-hows) sowie der Finanzstärke (Budgethöhe, Kontinuität des Budgets)“. Beide Dimensionen gliedern sich in je drei Abschnitte (von niedrig bis hoch), sodass sich daraus eine Matrix mit 9 Feldern ergibt. In diese können die von einem Unternehmen bearbeiteten Technologiefelder eingeordnet werden (siehe Abbildung 4).

„Im Gegensatz zu der traditionellen Markt-Portfolio-Betrachtung setzt die Technologie-Portfolio-Methode von PFEIFFER u.a. jedoch nicht an den Produktgruppen oder Produkten, sondern an der in ihnen enthaltenen Technologie an und erfasst einen wesentlich längeren Zeithorizont.“

Die Analyse selbst besteht aus 4 nacheinander abzuhandelnden Schritten:

(1) Identifikation von Technologien

Der erste Schritt ist die Identifizierung von Technologien. Ziel ist es, den einzelnen Produkten die entsprechenden Produkt- und Prozesstechnologien zuordnen, um festzustellen, welche Technologie welche Relevanz aufweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Technologie als Quelle wirtschaftlichen Wachstums und führt in die Aufgabenstellung ein, strategisches Technologiemanagement zu untersuchen.

2 Klärung grundlegender Begriffe: In diesem Kapitel werden zentrale Fachbegriffe wie Technologie, Technologiemanagement, Strategie und Technologiestrategie definiert, um ein einheitliches Verständnis für die Arbeit zu schaffen.

3 Aktuelle technologische Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt analysiert die externen Einflüsse auf Unternehmen, wie steigenden Wettbewerbsdruck, kürzere Produktlebenszyklen und die abnehmende Halbwertszeit von Wissen.

4 Strategische Komponenten des Technologiemanagements: Hier werden die Ziele, der fünfstufige Prozess sowie diverse Analyse- und Steuerungsinstrumente des Technologiemanagements detailliert vorgestellt.

5 Ansatzpunkte zur Integration des strategischen Technologiemanagements in die strategische Unternehmensführung: Dieses Kapitel diskutiert Möglichkeiten, wie technologische Belange organisatorisch und strategisch auf Gesamtunternehmens-, Geschäftsfeld- und Funktionsebene verankert werden können.

6 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die wachsende Bedeutung einer zukunftsorientierten Integration von Technologiemanagement für den Unternehmenserfolg.

Schlüsselwörter

Strategisches Technologiemanagement, Wettbewerbsvorteil, Technologiestrategie, Unternehmensführung, Produktlebenszyklus, Technologie-Portfolio, Innovation, Technologieführerschaft, Pionierstrategie, Imitationsstrategie, Wettbewerbsdruck, Halbwertszeit des Wissens, Forschung und Entwicklung, Ressourcenstärke, Technologieattraktivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung eines strategischen Technologiemanagements als zentralem Hebel, um Wettbewerbsvorteile zu generieren und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in einem dynamischen Umfeld zu sichern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition technologischer Grundbegriffe, die Analyse externer technologischer Rahmenbedingungen, die Vorstellung strategischer Managementinstrumente und Ansätze zur organisatorischen Integration in die Unternehmensführung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Unternehmen Technologie strategisch nutzen können, um Erfolgspotenziale aufzubauen und durch eine professionelle Steuerung von Entwicklungs- und Innovationsprozessen dauerhaft erfolgreich am Markt zu bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Synthese bestehender betriebswirtschaftlicher Modelle und Ansätze zum Technologiemanagement, um diese in einen strategischen Gesamtrahmen zu überführen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der strategischen Komponenten (Ziele, Phasen, Aufgaben) sowie eine detaillierte Erläuterung von Analyseinstrumenten wie dem Technologie-Portfolio nach PFEIFFER et al. und verschiedenen Technologiestrategien nach ZAHN.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Technologiemanagement, Wettbewerbsstrategie, Innovationsmanagement, Ressourcenstärke und Technologieattraktivität.

Was unterscheidet das Technologie-Portfolio von herkömmlichen Markt-Portfolios?

Im Gegensatz zu traditionellen Markt-Portfolios, die sich oft auf Produktgruppen konzentrieren, setzt die Methode von PFEIFFER an der Technologie an und betrachtet einen wesentlich längeren Zeithorizont für die strategische Planung.

Warum ist die Integration des Technologiemanagements in die Unternehmensführung oft schwierig?

Laut der Arbeit mangelt es in der Praxis häufig an einer koordinierten Planung, bei der technologische Entwicklungen losgelöst von F&E-Budgets oder Kernkompetenzen betrachtet werden, was die strategische Schlagkraft schwächt.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Strategisches Technologiemanagement als Wettbewerbsvorteil
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
1,6
Autor
Sarah Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
29
Katalognummer
V153549
ISBN (eBook)
9783640668069
ISBN (Buch)
9783640667932
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Technologie Technologiemanagement Strategie strategisch Management Erfolgspotential Technologieportfolio Pfeiffer Zahn technologisch Unternehmensführung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Müller (Autor:in), 2009, Strategisches Technologiemanagement als Wettbewerbsvorteil, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153549
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Leseprobe aus  29  Seiten
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