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Über die Unterweisung zur Ereignung des Kindesverstandes

Eine sprachgeschichtliche Untersuchung eines Texts aus dem Jahr 1682

Título: Über die Unterweisung zur Ereignung des Kindesverstandes

Trabajo Escrito , 2009 , 14 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Una Müller (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Resumen Extracto de texto Detalles

In meiner vorliegenden Arbeit sollen mit Hilfe einer Textgrundlage aus dem Jahr
1682 Merkmale dieser Epoche, in welcher er eingebettet ist, herausgefiltert und mit
den vorangegangenen Epochen gegenübergestellt werden. Auf dieses Ziel
hinarbeitend habe ich die Arbeit so gegliedert, dass ich vorerst eine
Kurzcharakteristik des Verfassers gebe, dann den Text in seinen Auffälligkeiten rein
formal beschreibe, ihn periodisch einordne und diese Epoche kurz deute. Im
Hauptteil stütze ich mich dann auf die von Astrid Stedje vorgegebenen Kriterien für
die Orthographie des Frühneuhochdeutschen, arbeite sie mit Bezugnahme auf
meinen Text auf und versuche Unterschiede oder Gemeinsamkeiten festzustellen.
Am Ende folgt das Schlusswort, welches einen kurzen Rückblick bieten soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kurzcharakteristik Ehrhard Weigel

3 „Entwurff der freudigen Kunst= und Tugend=Lehr“

3.1 Gestaltungsmerkmale

3.2 Zeitliche Eingliederung und deren Kennzeichen

4 Textanalyse - Hauptpunkt: Merkmale der Orthographie

4.1 Vokallänge

4.2 Konsonantenhäufung

4.3 Zeichen mit vokalischem und konsonantischem Wert

4.4 Abkürzungen und Abkürzungszeichen

4.5 Zusammenschreibung und Trennung der Wörter

4.6 Großschreibung

4.7 Ersatzform: bestimmter und unbestimmter Artikel

4.8 Die Interpunktion

5 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand einer Textgrundlage aus dem Jahr 1682 die orthographischen Merkmale des Frühneuhochdeutschen und vergleicht diese mit vorangegangenen Epochen, um den Sprachwandel sowie die Entwicklung hin zu modernen Normen nachzuvollziehen. Dabei steht insbesondere die Analyse von Lautung, Schreibung und Morphologie im Zentrum der Betrachtung.

  • Biographische Einordnung von Erhard Weigel und seinem Werk
  • Analyse der orthographischen Besonderheiten des Frühneuhochdeutschen
  • Untersuchung von Vokallänge, Konsonantenhäufung und Interpunktion
  • Entwicklung der Großschreibung und Artikelverwendung im 17. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

3.1 Gestaltungsmerkmale

Der Text ist von seiner Gestaltung her sehr vielfältig. Angefangen vom Deckblatt, welches neben dem Titel der Schrift auch den Verfasser, Erscheinungsort- und -jahr und den Mentor des Verfassers beinhaltet. Schrifttypologisch ist der Frakturschriftstil angewendet worden – er ist gut lesbar, nicht zuletzt deshalb, weil der Text aus einer Zeit stammt, in der die Wörter für uns heute schon verständlich sind. Besonderheiten im Text werden gut gekennzeichnet: so werden Wörter durch die Verwendung einer größeren Schriftgröße mitten im Text hervorgehoben (z.B. Kunst= und Tugend=Lehr, das Schreiben und Lesen und Spiel= und Schreibe= Regl). Dies ist ein semantisches Kriterium, da die Bedeutung derselben dadurch in den Vordergrund gerückt wird.

Weiter werden die lateinischen Ausdrücke z.B. in einem anderen Schrifttyp wiedergegeben. Sie heben sich dadurch deutlich von den anderen Begriffen ab. Gestaltungstechnisch ist noch zu erwähnen, dass dieser Entwurf in zwei Sätze (der erste Satz: Wie die Kinder zu unterweisen/ehe sich der Verstand ereignet und der „andere Satz“: Wie die Kinder/wenn sich der Verstand ereignet/bis die Jugend angeht/Das ist/etwa bis ins zwölffte Jahr/zu unterweisen) und in einen Abschluss gegliedert ist. Die Sätze sind in sich noch in Paragraphen unterteilt, welche durch das uns heute noch bekannte Paragraphenzeichen ‚§‘ bezeichnet werden. Dadurch entsteht der Eindruck, dass dieser Text ein Regelwerk sein soll, welches die wünschenswerten Verhaltensweisen und Vorgänge in einer Schule beschreibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Sprachwandel ein und erläutert die diachrone Betrachtung der Sprache anhand der gewählten Textgrundlage von 1682.

2 Kurzcharakteristik Ehrhard Weigel: Dieses Kapitel liefert biographische Eckdaten zu Erhard Weigel, seinem Wirken in Jena und seinem pädagogischen Ansatz.

3 „Entwurff der freudigen Kunst= und Tugend=Lehr“: Das Kapitel beschreibt den historischen Kontext und die pädagogische Ausrichtung der Schrift Weigels.

3.1 Gestaltungsmerkmale: Hier werden die typographischen und formalen Aspekte des untersuchten Quelltextes analysiert.

3.2 Zeitliche Eingliederung und deren Kennzeichen: Es erfolgt die Einordnung des Textes in das Neuhochdeutsche unter Berücksichtigung historischer und sprachlicher Kriterien.

4 Textanalyse - Hauptpunkt: Merkmale der Orthographie: Einleitung in die detaillierte orthographische Untersuchung basierend auf Astrid Stedje.

4.1 Vokallänge: Untersuchung der verschiedenen Kennzeichnungen langer Vokale in der frühneuhochdeutschen Textgrundlage.

4.2 Konsonantenhäufung: Analyse der Konsonantengemination und der graphemischen Varianten im Text.

4.3 Zeichen mit vokalischem und konsonantischem Wert: Erörterung des Gebrauchs von Graphemen wie , und .

4.4 Abkürzungen und Abkürzungszeichen: Überblick über die im 17. Jahrhundert gebräuchlichen Kürzelzeichen.

4.5 Zusammenschreibung und Trennung der Wörter: Untersuchung der Kompositionsbildung und der Trennungsregeln am Zeilenende.

4.6 Großschreibung: Analyse der diachronen Entwicklung und Funktionen der Großschreibung von Substantiven.

4.7 Ersatzform: bestimmter und unbestimmter Artikel: Betrachtung der Rolle des Artikels bei der Genusbezeichnung und Kasusmarkierung.

4.8 Die Interpunktion: Analyse des Übergangs von einem rhetorischen hin zu einem syntaktischen Interpunktionssystem.

5 Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Ergebnisse und stellt die Bedeutung der Schriftsprache als Sprachsystem sui generis heraus.

Schlüsselwörter

Frühneuhochdeutsch, Sprachwandel, Orthographie, Erhard Weigel, Vokallänge, Konsonantenhäufung, Großschreibung, Interpunktion, Morphologie, Syntax, Komposita, Sprachnormen, Sprachgeschichte, Pädagogik, Textanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den orthographischen Merkmalen des Frühneuhochdeutschen anhand einer spezifischen Textquelle aus dem Jahr 1682.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Lautung, die Schreibung (Orthographie) und morphologische Aspekte der deutschen Sprache in der Zeit des 17. Jahrhunderts.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Merkmale der Epoche aus der Textgrundlage zu filtern, diese mit anderen Epochen zu vergleichen und die Entwicklung hin zu einer überregionalen Sprachnorm nachzuvollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine diachrone Textanalyse angewandt, wobei die Kriterien für die Orthographie des Frühneuhochdeutschen nach Astrid Stedje als methodische Basis dienen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert orthographische Kriterien wie Vokallänge, Konsonantenverwendung, Interpunktion, Großschreibung und die Bildung von Komposita.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sprachwandel, Frühneuhochdeutsch, Orthographie, Morphologie, Interpunktion und die historische Einordnung der Schriftsprache.

Welche Rolle spielt Erhard Weigel in der Untersuchung?

Erhard Weigel dient mit seiner Schrift „Entwurff der freudigen Kunst= und Tugend=Lehr“ als primäre Textgrundlage für die sprachhistorische Analyse.

Warum wird die Großschreibung im 17. Jahrhundert so intensiv untersucht?

Die Arbeit beleuchtet die Großschreibung, da sie in dieser Zeit einen wesentlichen Entwicklungsprozess durchlief, bei dem sie zunehmend zur Kennzeichnung von Substantiven und Satzgrenzen funktionalisiert wurde.

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Detalles

Título
Über die Unterweisung zur Ereignung des Kindesverstandes
Subtítulo
Eine sprachgeschichtliche Untersuchung eines Texts aus dem Jahr 1682
Universidad
University of Erfurt  (Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft)
Curso
Sprachgeschichte im Überblick
Calificación
1,7
Autor
Una Müller (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
14
No. de catálogo
V153624
ISBN (Ebook)
9783640668076
ISBN (Libro)
9783640667956
Idioma
Alemán
Etiqueta
Unterweisung Ereignung Kindesverstandes Eine Untersuchung Texts Jahr
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Una Müller (Autor), 2009, Über die Unterweisung zur Ereignung des Kindesverstandes, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153624
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