Kommunikation im Berufs- und Privatleben


Hausarbeit, 2006

14 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kommunikative Fähigkeiten
2.1 Vier Seiten einer Nachricht nach Schulz von Thun
2.2 Aktives Zuhören
2.3 Körpersignale
2.3.1 Gestik
2.3.2 Mimik
2.3.3 Körperhaltung
2.3.4 Richtiges Fragen
2.3.4.1 Frageformen
2.3.4.2 Fragetypen
2.4 Feedback

3. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Vier Seiten einer Nachricht nach Schulz von Thun

Abbildung 2: Aktives Zuhören

Abbildung 3: Abweisende Hände

Abbildung 4: Nachdenkliche Haltung

Abbildung 5: Gelangweilte Haltung

Abbildung 6: Lächelnde Person

Abbildung 7: Strengwirkende Person

Abbildung 8: Offene Sitzhaltung

Abbildung 9: Unterwürfige Sitzhaltung

Abbildung 10: Unterschiedliche Frageformen

Abbildung 11: Fragetypen

Abbildung 12: Johari-Fenster

1. Einleitung

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Kommunikation und hebt hervor, wie wichtig die Kommunikation im Berufs- aber auch im Privatleben ist. Insbesondere wird hier auf die nonverbale Kommunikation eigegangen und aufgezeigt, wie die Körpersprache das gesprochene Wort beeinflusst.

Der Hauptteil der Arbeit befasst sich mit den unterschiedlichen kommunikativen Fähigkeiten, die den Austausch von Informationen entscheidend machen. Dazu zählt die Vier Seiten einer Nachricht nach Schulz von Thun, aktives Zuhören, Körpersignale deuten, richtiges Fragen und Feedback.

2. Kommunikative Fähigkeiten

Das tägliche Zusammenleben in dem Informationen ausgetauscht werden, Dinge erläutert werden oder das gegenseitige Kennen lernen, basiert auf Kommunikation. In dieser Hausarbeit wird näher erläutert, was im täglichen Umgang zunächst unbewusst hinter dem gesprochenen Wort steckt.

2.1 Vier Seiten einer Nachricht nach Schulz von Thun

In diesem Kapitel wird auf die vier Seiten einer Nachricht nach Friedemann Schulz von Thun eingegangen. Bei einem Gespräch vermittelt der Sprecher, der als Sender bezeichnet wird, eine Information an den Zuhörer, der als Empfänger bezeichnet wird. Dadurch dass ein Gespräch nicht nur von einer Person geführt wird, sondern eine abwechselnde Informationsvermittlung stattfindet, wird der Empfänger zum Sender, der die empfangene Information des Senders verarbeitet und darauf eingeht. Dabei ist entscheidend, dass jede Nachricht auf allen vier Seiten übermittelt wird. Diesen Zustand verdeutlicht Abbildung 1. Der Empfänger hat die freie Auswahl auf welcher Seite der Botschaft er reagiert. Die vier Seiten werden unterschieden in Sachinhaltebene, Appellebene, Beziehungsebene und die Selbstoffenbarungsebene. Bei dem Sachinhalt wird übermittelt, worüber der Sender informieren möchte. Dagegen wird bei dem Appell von dem Sender zu einer Handlung veranlasst. Auf der Beziehungsebene wird verdeutlicht, was von dem Gegenüber gehalten wird. Zuletzt gibt die Selbstoffenbarung etwas von dem Sender selbst kund.[1] Zum besseren Verständnis dient das nachfolgende Beispiel, bei dem ein Ehepaar am Mittagstisch sitzt. Dabei verdeutlicht das Gespräch die täglichen Missverständnisse, die durch die vier Seiten einer Nachricht erklärt werden. Der Ehemann fragt seine Ehefrau: „Was ist das Grüne in der Suppe?“, worauf die Ehefrau antwortet: „Wenn es dir nicht schmeckt, kannst du woanders essen.“. Die Ehefrau fühlt auf der Beziehungsebene angegriffen, weil sie aus der frage herausgehört hat, dass sie eine schlechte Köchin ist und das Essen dem Ehemann nicht schmeckt. Allerdings hatte der Ehemann nur ein sachliches Interesse, was das Grüne im Essen ist.[2]

Abbildung 1: Vier Seiten einer Nachricht nach Schulz von Thun

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://de.academic.ru/pictures/dewiki/51/360px- Vier-Seiten-Modell_de_svg.png&imgrefurl=http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/332319 &usg= rzPQ1 CvG1ZUMl_syapCykdH8JEQ=&h=154&w=360&sz=11 &hl=de&start=1 &um=1 &itb s=1&tbnid=0mYwuF2RqxgVVM:&tbnh=52&tbnw=121&prev=/images%3Fq%3Dschulz%2Bvon% 2Bthun%2Bvier%2Bseiten%2Beiner%2Bnachricht%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26tb s%3Disch:1

2.2 Aktives Zuhören

In der heutigen Zeit leben wir in einer Welt des Informationsüberflusses, deshalb ist es von hoher Bedeutung entscheidende Informationen herauszufiltern. Deshalb kommen wir zu dem Punkt, dass Hören nicht auch zuhören bedeutet. Welche Dinge beachtet werden müssen, um aktiv zu zuhören, verdeutlicht Abbildung 2. Beim Deuten gibt der Hörer mit einer Wertung das Gehörte in eigenen Worten wieder, um eine klare Position des Sprechers festzuhalten z.B. „Verstehe ich sie richtig, dass die MWSt Erhöhung für Konjunktur dämpfend halten?“. Dagegen wird bei dem Spiegeln das Gehörte in eigenen Worten ohne Wertung wiedergegeben. Die Gesprächspartner sollten sich zugewandt sein, damit eine gute Gesprächs­atmosphäre zustande kommt. Die Geste zeigt die gegenseitige Aufmerksamkeit. Bei dem Bestärken geht es darum, den Sprecher zu motivieren mehr von sich preiszugeben. Dabei wird mit dem Kopf genickt oder ermutigende Worte in das Gespräch eingebracht. Besonders wichtig ist das Nachfragen, weil der Schwerpunkt zwar bei der Äußerung bleibt aber mehr in die Tiefe geht, um weitere Informationen zu erfragen. Für den Zuhörer ist es besonders wichtig, sich zurück zuhalten, um den Sprecher seinen Gedanken zu Ende erzählen zu lassen, weil sonst die Gefahr besteht das eigentliche Anliegen des Sprechers zu überhören.[3]

Abbildung 2: Aktives Zuhören

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Vgl. Dietrich, C., 2003, S.51.

[...]


[1] Vgl. Schulz von Thun, F., 1981.

[2] Vgl. http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/332319

[3] Vgl. Dietrich, C., 2003, S.49 ff.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Kommunikation im Berufs- und Privatleben
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Personal- und Ausbildungswesen
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
14
Katalognummer
V153633
ISBN (eBook)
9783640661510
ISBN (Buch)
9783640661473
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation, nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Körpersignale, kommunikative Fähigkeiten, Vier Seiten einer Nachricht, aktives Zuhören, richtiges Fragen, Frageformen, Fragetypen, Feedback, Johari-Fenster
Arbeit zitieren
M.A. Melanie Stor (Autor), 2006, Kommunikation im Berufs- und Privatleben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153633

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