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Abschied vom Frontal- und Hinwendung zum Gruppenunterricht?

Ein Praktikumsbericht

Title: Abschied vom Frontal- und Hinwendung zum Gruppenunterricht?

Internship Report , 2007 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl. theol. Peter Hubertus Erdmann (Author)

Didactics - History
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Die Aufgabe der vorliegenden Hausarbeit besteht in ihrem ersten Teil darin, im Rahmen eines Vergleichs auf die beiden Unterrichtsformen „Frontalunterricht“ und „Gruppenunterricht“ einzugehen. Dabei werden Vorzüge und Nachteile der beiden Unterrichtsformen gegeneinander abgewogen, um effektive Einsetzungsmöglichkeiten im Klassenunterricht herauszuarbeiten.
In einem zweiten Schritt soll der Versuch unternommen werden, die theoretischen Darlegungen durch eine praktische Veranschaulichung näher zu beleuchten. Als Beispiel dafür sind zwei Schulstunden im Fach Geschichte gewählt, bei dem ich während eines vierwöchigen Blockpraktikums die Fächer Geschichte und katholische Religionslehre hospitieren und unterrichten durfte.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unterrichtsformen

2.1. Frontalunterricht – was ist das überhaupt?

2.2. Vorteile

2.3. .....und Nachteile der Frontalunterrichts

2.4. Der Gruppenunterricht

2.5. Vorzüge und Nachteile von Gruppenarbeit

3. Auswertung

4. Unterrichtsentwurf für zwei Geschichtsstunden einer 10. Klasse

4.1. Einordnung der Stunde (fettgedruckt) in die Unterrichtssequenz

4.2. Lernziele

4.3. Feinziele

4.4. Vorstellung der Klasse:

5. Unterrichtsverlaufsplan

6. Reflexion

7. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Frontal- und Gruppenunterricht, um auf Basis didaktischer Theorie und einer praktischen Erprobung in einer 10. Klasse zu prüfen, wie ein Wechsel der Unterrichtsmethoden die Lernmotivation und den Lernerfolg beeinflussen kann.

  • Vergleich der Sozialformen Frontalunterricht und Gruppenunterricht
  • Analyse von Vor- und Nachteilen hinsichtlich Effektivität und Motivation
  • Didaktische Planung einer Unterrichtseinheit zum Thema Kolonialismus
  • Reflexion über die praktische Umsetzung und den Wechsel der Methoden
  • Evaluierung der Lernergebnisse und der Bedeutung von Selbsttätigkeit

Auszug aus dem Buch

2.1. Frontalunterricht – was ist das überhaupt?

Der Begriff „Frontalunterricht“ bezeichnet in der allgemeinen Schulpädagogik eine Unterrichtsmethode, deren entscheidendes Charakteristikum in der Dominanz lehrergesteuerter Gespräche im Stundenverlauf besteht:

„Die zum Lehrer und zur Wandtafel hin ausgerichtete Sitzanordnung und die zeitliche Gliederung nach 45-Minuten-Lektionen kennzeichnen die Art des Frontalunterrichts ebenso, wie die Tatsache, dass der Lehrer im Brennpunkt des Geschehens steht und die meisten sprachlichen Äußerungen liefert.“1

Grundsätzlich handelt es sich bei der Unterrichtspraxis Frontalunterricht um eine der sogenannten Sozialformen von Unterricht, meist verstanden in Abgrenzung zu den anderen Sozialformen Gruppenarbeit, Partnerarbeit und Einzelarbeit.2 Genauer noch lässt sich die Sozialform Frontalunterricht in zwei Aktionsformen des Lehrens ausdifferenzieren3:

a) der Lehrervortrag/-monolog, unter dem im wesentlichen „eine zusammenhängende Äußerung eines Lehrers verstanden wird, durch die mittels wörtlicher Rede ein bestimmtes Lernziel erreicht werden soll"4; und

b) der fragend- entwickelnder Unterricht, bei dem nur vorbereitete Fragen und Ergebnisse des Lehrers zugelassen werden. Dabei hat sich der Lehrer genaue Zielsetzungen überlegt, die Fragen sind schriftlich formuliert, und ein ganz bestimmtes Lernziel soll erreicht werden. Andersartige, von der Unterrichtsplanung abweichende Schülerfragen oder Äußerungen werden in Folge dessen vom Lehrer unterdrückt, kritisiert oder abgewiesen.5

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass in einer ausschließlich nach den Idealen des Frontalunterrichts ausgerichteten Schulstunde nur diejenigen Beziehungen/ Interaktionen erlaubt sind, die vom Lehrer zu den einzelnen Schülern hin- und wieder zurückgehen.6

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit vergleicht Frontal- und Gruppenunterricht und beleuchtet die Theorie durch eine praktische Unterrichtssequenz in einem Blockpraktikum.

2. Unterrichtsformen: Dieses Kapitel erörtert die Definitionen, Vorteile und Nachteile sowie die pädagogische Einordnung von Frontal- und Gruppenunterricht.

3. Auswertung: Hier werden theoretische Ansätze und empirische Untersuchungen zur Effektivität der beiden Sozialformen gegenübergestellt und kritisch bewertet.

4. Unterrichtsentwurf für zwei Geschichtsstunden einer 10. Klasse: Der Entwurf konkretisiert die Lernziele, Feinziele und die Klassensituation für die geplante Unterrichtseinheit zum Thema Kolonialismus.

5. Unterrichtsverlaufsplan: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte tabellarische Darstellung der geplanten Unterrichtsschritte über zwei Schulstunden hinweg.

6. Reflexion: Der Autor reflektiert die Durchführung der Stunden, bewertet das Erreichen der Lernziele und diskutiert den Mehrwert der methodischen Abwechslung.

7. Literaturangaben: Auflistung der verwendeten Fachliteratur für die theoretische Fundierung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Frontalunterricht, Gruppenunterricht, Sozialformen, Didaktik, Kolonialismus, Schulpädagogik, Unterrichtsmethode, Lehrervortrag, Schüleraktivierung, Lernerfolg, Motivation, Unterrichtsentwurf, Lernziele, Methodenwechsel, Geschichtsunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den Vergleich zwischen Frontalunterricht und Gruppenunterricht, um zu ermitteln, welche Sozialform für den schulischen Unterricht effektiver ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Bewertung von Unterrichtsmethoden, der praktischen Planung von Geschichtsstunden und der Reflexion über Lehrprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Vorzüge und Nachteile der Unterrichtsformen gegeneinander abzuwägen und durch eine praktische Unterrichtssequenz zu belegen, ob ein Wechsel der Methoden die Konzentration und das Wissen der Schüler fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zu pädagogischen Theorien und einem praxisorientierten Unterrichtsentwurf mit anschließender Reflexion gewählt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen beider Unterrichtsformen analysiert und anschließend ein konkreter Unterrichtsentwurf für eine 10. Klasse dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Frontalunterricht, Gruppenunterricht, Methodenwechsel, Schüleraktivität und didaktische Planung beschreiben.

Warum wurde das Thema Kolonialismus für den Unterrichtsentwurf gewählt?

Das Thema dient als Praxisbeispiel, um die theoretische Auseinandersetzung mit der Unterrichtsmethodik in einem geschichtswissenschaftlichen Kontext zu veranschaulichen.

Wie bewertet der Autor den Erfolg seiner praktischen Umsetzung?

Der Autor stellt fest, dass der Wechsel der Methoden die Aufmerksamkeit steigerte, räumt jedoch ein, dass bei der Gruppeneinteilung und Präsentation noch Optimierungspotenzial besteht.

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Details

Title
Abschied vom Frontal- und Hinwendung zum Gruppenunterricht?
Subtitle
Ein Praktikumsbericht
College
University of Münster  (Institut für Didaktik der Geschichte)
Course
Blockpraktikum
Grade
1,0
Author
Dipl. theol. Peter Hubertus Erdmann (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V153663
ISBN (eBook)
9783640663361
ISBN (Book)
9783668112377
Language
German
Tags
Frontalunterricht Gruppenunterricht Unterrichtsformen Gruppenarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. theol. Peter Hubertus Erdmann (Author), 2007, Abschied vom Frontal- und Hinwendung zum Gruppenunterricht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153663
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