Platon & Aristoteles

Vergleichende Interpretation der metaphysischen Grundlagen und die Auswirkungen von Ideenlehre und Seinslehre auf das Konzept der besten Polis


Hausarbeit, 2009

16 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltverzeichnis

1 Historischer Kontext

2 Platon
2.1 Einführende Vorbemerkungen zu Platons Philosophie
2.2 Platons Ideenlehre
2.3 Die Staatslehre und die beste Polis bei Platon

3 Aristoteles
3.1 Einführende Vorbemerkungen zu Aristoteles
3.2 Aristoteles Seinslehre
3.3 Aristoteles Polis und die Ordnung der Verfassungen

4 Vergleichende Analyse der metaphysischen Grundlagen und Poliskonzepte

5 Die heutige Bedeutung Platons und Aristoteles in der Wissenschaft

6 Literatur & Quellen

1 Historischer Kontext

Die Philosophen der Antike leben in einer Welt der Mythen, die heute besonders durch den Dichter Homer überliefert ist. In seinen Sagen Ilias und Odysee lässt sich das Weltbild der alten Griechen gut nachvollziehen. Zeus, Poseidon und Hades beispielsweise teilen sich die Welt durch Los auf.

„Zeus erhält den Himmel, Hades die Unterwelt und Poseidon den Ozean.“[1]

Der Himmel grenzt sich von der Unterwelt ab und Erde und Meer werden unterschieden. Ebenso wird das menschliche Leben in Krieg und Frieden strukturiert. Die Mythen lassen also das Entstehen einer Ordnung erkennen, sie spiegeln die geordnete Welt wieder. Zudem sind Mythen aber auch Ausdruck von Souveränität[2], da sie die bestehende Herrschaft als notwendig deklarieren und ihre universale Gültigkeit betonen. Die Ordnung der Welt, die Unterscheidung zwischen Menschen und Göttern oder Himmel und Unterwelt ist somit nicht kritisierbar. An der weltlichen Spitze der heiligen Ordnung der homerischen Zeit steht der Herrscher. Seine Macht wird ihm von den Göttern verliehen und er besitzt die Entscheidungsgewalt[3]. Auch gegenüber dem adeligen Rat befindet er sich in einer Machtposition. Er besitzt ein hohes Maß an Gütern wie Land und Herden und ist durchaus gewandt in Fragen der Haushaltsführung. Selbst arbeiten muss er aber nicht, seine Untergebenen bewirtschaften das Land und nehmen ihm alles ab. Auf diese Weise hat er Zeit und die finanzielle Möglichkeit, sich ganz und gar dem Schutz seiner Untergebenen und Beutezügen zu widmen.

Sein Ideal ist die Bewährung als Ritter im Kampf, um seine Männlichkeit als Tapferkeit zur Schau zu stellen und Ruhm zu ernten[4].

Er unterliegt einzig dem Willen der Götter, bewegt sich also in normierten und geregelten Bahnen und muss stets die Rache der Götter fürchten.

Dem Herrscher unterliegt das Volk (demos). Die Aufgabe des demos ist es, Befehlen zu gehorchen. Das Volk verteilt sich auf die Häuser (Oikos). Das Oikos ist eine kleine Gemeinschaft, die dem Hausherrn untersteht. Der Herrschaftsbegriff im Haus und im Staat unterscheidet sich nicht, das Haus kann als kleinere Einheit des Staates gesehen werden und ist ähnlich strukturiert. Im heroischen Zeitalter des Homer gliedert sich die soziale Schichtung folgendermaßen. An erster Stelle stehen die Edelgeborenen, gefolgt von Ackerbauern und schließlich den Gewerbetreibenden und Handwerkern. Saisonarbeiter und Sklaven bilden das Ende des Spektrums. Als die Adeligen im Jahr 800 v. Chr. die Vorherrschaft des Königs zurückdrängen und ihn in seinen Funktionen erheblich einschränken, kann man von einer aristokratischen Herrschaft sprechen. Überbevölkerungen und Kolonisationsbewegungen[5] führen aber zu einer erheblichen Krise im Aristokratentum. Durch die vermehrte Ansiedlung in peripheren Gebieten „gerieten die Bauern in immer größere Abhängigkeit von ihren Grundbesitzern“[6] und verschulden sich. Die Handelsbeziehungen intensivieren sich und vermehrt gerät der Handel zum Ursprung von Vermögen. Hier kommen auch erstmals Geldmittel wie Münzen in Gebrauch. Durch die gewachsenen sozialen Spannungen kommt es zu einer Entmachtung des Erbadels und eine Art öffentliches Leben für Bürger entsteht. Der erste Gesetzgeber Athens Solon (640 - 560 v.Chr) institutionalisiert einen öffentlichen politischen Raum für die Bürger durch den Rat der Vierhundert und das Volksgericht. Er gilt als Schiedsrichter und „Mann der Mitte“[7], der die Menschen nicht nach Herkunft, sondern nach Vermögen einteilt. Mit ihm gedeiht die Timokratie, die Herrschaft als die im Reichtum begründete Ehre betrachtet. Da auch auf diese Weise die sozialen Probleme nicht gelöst werden konnte, konnte der Tyrann Peisistratos die Macht ergreifen, indem er sich auf den armen Teil der Bevölkerung stützt. Der Tyrannis haftet der schlechteste Ruf aller Herrschaftsformen im antiken Griechenland an, dennoch spielt sie in der Verfassungsgeschichte eine wichtige Rolle. Da sie das Volk mobilisiert und so die Macht des Adels weiter beschränkt wird, öffnet sie der Demokratie die Tür. Perikles verlagert politische Entscheidungen in den Rat der Fünfhundert, etabliert das Volksgericht und die Volksversammlung. Der Adel wird entmachtet und die Macht den Bürgern zugeleitet. Auch führt Perikles die Zahlung von Tagegeldern ein, um auch den armen Bürgern Zugang zu politischen Ämtern zu ermöglichen.

In der Demokratie der perikleischen Zeit hält der Politikbegriff Einzug in das Sprachbild. Er leitet sich vom Begriff der polis ab, der die Gemeinschaft der Bürger und das Staatsgebiet der Stadt umfasst. Während im archaischen Königtum die Königsburg das Zentrum bildete, ist in der Polis das Zentrum der Marktplatz als Versammlungsplatz der Bürger.

„Die politische Entscheidung verlagert sich also vom König auf die Versammlung.“[8]

Wie sich vor dem Hintergrund von Mythen, Weltbildern und Verfassungsformen die Ansätze der beiden bedeutendsten griechischen Philosophen Platon und Aristoteles herausgebildet haben, möchte ich im Folgenden verdeutlichen.

2 Platon

2.1 Einführende Vorbemerkungen zu Platons Philosophie

Platon wird im Jahr 427 v. Chr. in Athen geboren und stirbt 347 v. Chr. ebenfalls in Athen. Zu dieser Zeit zeichnet sich bereits der „politische und wirtschaftliche Niedergang“[9] der griechischen Stadtstaaten ab. Die Kräfte der Großmächte Athen und Sparta haben sich im Peleponnesischen Krieg erschöpft[10]. Auch die Polis als Staatsform an sich gerät in die Krise. Die universale Gültigkeit von Herrschaftsformen wird bezweifelt, die Legitimitätsgrundlage der Polis wird hinterfragt und es stellt sich immer öfter die Frage, ob es denn keine Alternativen geben könnte. Die Sophisten, eine Gruppe von Redelehrern, treten als Kritiker hervor. Sie machen auf die Probleme aufmerksam und stellen die empirische Wirklichkeit in den Mittelpunkt. Ihr Hauptanliegen dabei bleibt aber die Redens- und vor allem die Überredungskunst. Auch Sokrates, Platons Lehrer und Vorbild, betrachtet seine Aufgabe in der Wahrheitsfindung, er fordert aber auch „persönliche Wahrhaftigkeit“[11]. Der bedeutende Philosoph betreibt seine Forschung mit einer solchen Vehemenz, dass er sein eigenes Nichtwissen höher bewertet als vermeintliches Wissen. Daher resultiert der berühmte Satz „ich weiß, dass ich nichts weiß“[12]. Mit seiner Kompromisslosigkeit macht er sich aber auch viele Feinde und wird schließlich wegen Gottlosigkeit und Verführung der Jugend angeklagt und zum Tode verurteilt. Im Kreise seiner Freunde trinkt Sokrates daraufhin Gift - den so genannten Schierlingsbecher - und stirbt.

Für Platon, den Sohn einer altadeligen Athener Familie, bedeutet der Tod des Freundes einen enormen Verlust. Nachdem Athen den „gerechtesten aller Menschen“[13] getötet hatte, begibt sich Platon zunächst auf Reisen. In Sizilien tritt er mit dem Herrscher Dyonisos in Kontakt, den er überzeugen will, seine politischen Überzeugungen durchzuführen[14]. Dieses Vorhaben scheitert aber auch nach zwei weiteren Besuchen auf der Insel. Etwa im Jahr 387 v. Chr. gründet Platon seine eigene Schule, die er, maßgeblich für viele zukünftige Schulen, Akademie nennt. Platons Hauptwerke sind in Dialogform gegliedert und es ist schwer auszumachen, welche Gedanken seinem Dialogpartner Sokrates und welche ihm, Platon, zuzuordnen sind. Die Dialoge laufen meist kreisförmig bis zur so genannten Aporie, in der es den Gesprächspartnern scheint, weniger als zuvor zu wissen. Grundthese Platons Überlegungen ist die Ideenlehre. Die alltägliche Welt ist eine Sinnwelt, die aus sichtbaren Schatten besteht. Von ihr können wir nur mittels der Vernunft auf die Ideenwelt schließen, in der die ewige Form verborgen liegt. Diese unsichtbare Ordnung ist Ausgangspunkt für die Bücher Politeia, sowie Politikos und Nomoi. In Politeia stellt Platon „ein Paradigma für Politik [auf], das empirisch nicht fassbar ist“[15]. Es ist eine Utopie einer Polisverfassung, die zum Ziel die politische und menschliche Tugendhaftigkeit und die Verbesserung der Ganzen hat. Das Paradox der Politeia liegt darin, dass Platon allein den Philosophen die Fähigkeit der besten Herrschaft zuspricht. Da diese sich aber durch Desinteresse an der Macht auszeichnen, ist diese beste Herrschaft unmöglich zu verwirklichen. In Politikos und Nomoi wird die Frage einer realisierbaren Lösung aufgeworfen. Es geht um die zweitbeste Möglichkeit, die die nicht zu verwirklichende beste Verfassung nachahmt, eine Verfassung, die auf Gesetzen basiert und am Paradigma orientiert ist. Diese Verfassung basiert auf der Idee der Vereinigung von Macht und Gesetzgebung, den Grundpfeilern des späteren Verfassungsstaates[16].

2.2 Platons Ideenlehre

Platon unterscheidet Sinnwelt und Ideenwelt. Die Sinnwelt ist alles, was wir sehen, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Da sich die Dinge der Sinnwelt ständig verändern (Platon nennt es „fließen“) und aus vergänglichem Material gemacht sind, können wir keine allgemeinen Aussagen über sie machen, sondern uns nur Meinungen bilden. Alle Dinge sind aber nach einem „unvergänglichen, unteilbaren und ewigen Muster“[17] geformt, dass sich in der Ideenwelt befindet. Diese Urform ist die abstrakte Wirklichkeit, die sich hinter der Sinnwelt verbirgt. Weil sich das Reich der Ideen nur mit der Vernunft erfassen lässt, können wir darüber Wissen erlangen indem wir unseren Verstand benützen. Platon verdeutlicht seine Gedanken mit verschiedenen Beispielen. Das Pferd, das wir auf der Wiese sehen können, wird einmal alt und lahm werden und schließlich vergehen. Die Idee und die Form des Pferdes bleiben aber, sie sind in der Ideenwelt „gespeichert“ und so wird es auch weiterhin Pferde geben. Ähnlich verhält es sich mit der Gleichheit. Sie ist in der Welt der Sinne niemals vollkommen erreicht. Das Ideal der Gleichheit ist aber ein gültiger, objektiver und ethischer Wert, an dem sich menschliches Handeln orientieren soll. Im Menschen schließlich vereinigen sich Sinnwelt und Ideenwelt. Platon betrachtet den Menschen als zweigeteilt. Der Körper ist vergänglich und damit Teil der Sinnwelt. Der Mensch hat durch die Seele aber auch Anteil an der Ideenwelt. Die Seele ist unsterblich und liegt in der Vernunft, kann also die Ideenwelt schauen.

„Platon sagt, bevor die Seele in den Körper kommt, ist sie schon in der Ideenwelt gewesen und hat mit dem Eintritt in den Körper alle Ideen vergessen.[18]

Wenn sie aber eine unvollkommene Form sieht, sehnt sie sich nach deren Urform. „Diese Sehnsucht nennt Platon Eros - Liebe “[19]. Die meisten Menschen geben sich dieser Sehnsucht aber nicht hin, sondern klammern sich an die Welt der Sinne. Sie wollen nicht glauben, dass alle Dinge der Sinnwelt nur Schatten der Ideenwelt sind und interessieren sich nicht dafür, woher diese Schatten kommen. Platon verwendet für diesen Sachverhalt das Höhlengleichnis[20].

In einer Höhle sitzen die Menschen so gefesselt, dass sie nur geradeaus sehen können. Hinter ihnen brennt ein Feuer und zwischen Feuer und Menschen verläuft ein Weg entlang einer Mauer. An der Mauer tragen Menschen Gegenstände und Figuren vorbei. Diese Gegenstände und Figuren werfen dabei durch den Schein des Feuers Schatten an diejenige Höhlenwand, auf die die gefesselten Menschen blicken. Die Schatten werden von den Gefesselten nun, da sie die schattenwerfenden Gegenstände und auch sich gegenseitig nicht sehen können, für wahr gehalten. Käme einer der Menschen frei und würde die Gegenstände erblicken, würde er zunächst noch die Schatten als das Wirkliche bezeichnen. Das Licht würde ihn blenden, und nur langsam könnte er sich daran gewöhnen und das Wahre erblicken. Nach dem Aufstieg aus der Höhle erkennt er die Sonne selbst und was ihr die Menschen verdanken: sie ist Quelle und Ursprung alles Werdens und Seins. Nach dieser Erkenntnis sehnt er sich nicht mehr in die Höhle zurück. Bei seiner Rückkehr in die Höhle jedoch würde er sich lächerlich machen bei dem Versuch, die Gefangenen über die wahre Natur der Schatten aufzuklären und beim Versuch, die anderen zu entfesseln, würde er von diesen umgebracht.

Platon betrachtet allein die Philosophen dazu in der Lage, aus der Höhle auszubrechen und mittels ihrer Vernunft die Wahrheit zu sehen. Nicht umsonst bezieht er sich im Höhlengleichnis auf seinen Lehrer Sokrates, der wegen seiner Wahrheitssuche von den Unwissenden und nicht-wissen-wollenden Bürgern Athens getötet wurde.

2.3 Die Staatslehre und die beste Polis bei Platon

In der Politeia entwickelt Platon sozusagen eine Idealverfassung in der Ideenwelt. Die Politeia kann nicht verwirklicht werden, sie ist ein Paradigma, das „im Himmel“[21] liegt. Die Philosophenherrschaft ist die einzige Realisierungschance der Verfassung und gleichzeitig das größte Hemmnis. Denn Philosophie geht einher mit einem Desinteresse an Macht. Der Philosoph möchte demnach die Herrschaft gar nicht und darf sie andererseits auch gar nicht annehmen, um seine „bestehende innere Verfassung“[22] zu schützen. Platon sagt, die Gerechten müssen regieren. Politische Macht und Philosophie liegen aber in einem Spannungsverhältnis, das in der Welt der Sinne nicht umzusetzen ist. Wie sieht aber nun die beste Verfassung aus, die sich an dem Vorbild der Politeia orientiert und in der Welt der Menschen auch tatsächlich zu realisieren ist? Platon geht von einer dreiteiligen Entstehung der Polis aus. Die gesunde Stadt basiert auf dem gemeinsamen Überlebenswillen der Menschen und wirtschaftlichen Vorteilen. Sie befindet sich in einem friedlichen Zustand und hat die Aufgabe der Befriedigung der Grundbedürfnisse der Bewohner. Die Stadt wächst aber mit den menschlichen Bedürfnissen über ihre Maße hinaus, es kommt zu Spezialisierung und Expandierung. Der friedliche Zustand wird in der aufgeschwemmten Stadt imperialistisch und kriegerisch. Daraufhin muss die Stadt durch Säuberung wieder auf das Wesentliche reduziert werden. Die Urform oder die Grundidee der Stadt basiert auf drei Säulen: Der Ernährung, der Verteidigung und der Regierung. Daraufhin vergleicht Platon die Polis mit der menschlichen Seele, da er davon ausgeht, dass jeder Mensch auch grundsätzlich Bürger ist. Die Aufgabe des Staates ist es, eine tugendhafte Vollkommenheit zu sicheren, private Tugenden sind demnach auch öffentliche Tugenden. Ebenso wie im Menschen muss in der Polis für die lebensnotwendigen Bedürfnisse gesorgt werden. Die Ordnung der Stadt weist also eine Analogie zur ethischen Ordnung der Seele auf. Das leibliche Wohl wird von den Bauern und Handwerkern versorgt, die sich durch „Besonnenheit“ oder „Mäßigung“[23] auszeichnen. Die tapferen und mutigen Wächter schützen die Stadt und die Philosophen sind diejenigen, die mittels ihrer Vernunft und Weisheit herrschen. In Platons idealem Staat basiert die Arbeitsteilung auf den Bedürfnissen der Menschen. Wenn jeder „das Seinige tut“[24], herrscht Ordnung in der Polis. Ebenso wie die Seelenteile im Menschen zueinander, müssen auch die Aufgaben und Tätigkeiten unterhalb der Stände in der Polis miteinander harmonieren, damit der Mensch und die Stadt glücklich sein können. Die ideale, aristokratische Staatsform der Philosophenherrschaft ist also nicht zu realisieren, Platon weißt daher auf die Entartungen der Idealform hin. Je nach dem herrschenden Seelenteil ergibt sich die Timokratie, in der die Wächter regieren und der Seelenteil der Tapferkeit dominiert. In der Oligarchie herrscht der Nährstand mit dem Merkmal der Begierde. In der Demokratie überwiegt die Anarchie, da niemand regiert, wohingegen in der Tyrannis ein Einzelner herrscht. Diese Abbilder bleiben für Platon Entartungen, in seinem letzten Werk Nomoi kommt man aber dem, was man als zweitbeste Verfassung einordnen könnte, am nächsten. Die Nomoi sind ein Entwurf für eine alternative Verfassung, da die Politeia offensichtlich nicht umzusetzen ist. In ihnen wird ein Regelwerk an gesellschaftlichen Vorgaben und Gesetzen aufgestellt. Auch die Nomoi orientieren sich an den Vorgaben der Politeia, wenn auch etwas relativiert. Sie basieren aber auf der „Idee einer Vereinigung von Macht und Gesetzgebung“[25] und versuchen so, die Politik der Politeia auch außerhalb der Seele des Philosophen real umzusetzen.

[...]


[1] Braun (2002), S. 16

[2] Braun (2002), S. 16

[3] Braun (2002), S. 18

[4] Braun (2002), S. 18

[5] Braun (2002), S. 23

[6] Braun (2002), S. 23

[7] Braun (2002), S. 23

[8] Braun (2002), S. 20

[9] Braun (2002), S. 26

[10] Braun (2002), S. 26

[11] Braun (2002), S. 27

[12] Braun (2002), S. 26

[13] Hüttlinger (2004), S. 16

[14] Braun (2002), S. 28

[15] Hüttlinger (2004), S. 16

[16] Hüttlinger (2004), S. 29

[17] www.augustinianum.org

[18] www.augustinianum.org

[19] www.augustinianum.org

[20] Erlwein (2008/09), Sitzung am 29.10.08

[21] Hüttlinger (2004), S. 23

[22] Hüttlinger (2004), S. 22

[23] Hüttlinger (2004), S. 25

[24] Hüttlinger (2004), S. 26

[25] Hüttlinger (2004), S. 29

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Platon & Aristoteles
Untertitel
Vergleichende Interpretation der metaphysischen Grundlagen und die Auswirkungen von Ideenlehre und Seinslehre auf das Konzept der besten Polis
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Grundkurs "Einführung in die Politische Theorie"
Note
2,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V153695
ISBN (eBook)
9783640659463
ISBN (Buch)
9783640659210
Dateigröße
497 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aristoteles, Platon, Vergleich, Ideenlehre, Seinslehre, beste Polis
Arbeit zitieren
Katharina Heinz (Autor), 2009, Platon & Aristoteles, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153695

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