Erfahrungsbericht zum Fachpraktikum an einer Berufsbildenden Schule


Praktikumsbericht / -arbeit, 2009

18 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Beschreibung der Berufsbildenden Schule I

3 Stundenplan während des

4 Darstellung eines durchgeführten
4.1 Vorbereitung auf den
4.1.1 Bedingungsfeldanalyse
4.1.2 Deskriptive Darstellung des Verlaufs
4.2 Durchführung des Unterrichts
4.3 Reflexion des Unterrichts aus Sicht der Beteiligten
4.3.1 Eigene Reflexion des Unterrichts
4.3.2 Reflexion des Unterrichts aus Sicht der Lehrkraft
4.3.3 „SMS“ der Schüler zum Unterricht

5 Beobachtungsgegenstand: Motivierende Unterrichtseinstiege und -ausklänge an der BBS I

6 Gesamtreflexion des Fachpraktikums

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Im Rahmen des universitären Studiums zum Master of Education an der Universität Oldenburg durfte ich mein zweites Pflichtpraktikum, das Fachpraktikum, an der Berufsbildenden Schule I (folgend: BBS I) in XX im Zeitraum vom 12.08.2009 bis zum 15.09.2009 absolvieren. Das Allgemeine Praktikum habe ich an der BBS I in Emden durchgeführt, wo ich bereits erste relevante Erfahrungen zum Beruf des Lehrers sammeln konnte, wobei ich vorwiegend in Berufsschulklassen hospitiert habe. Daher war mein Fokus im Fachpraktikum primär auf die vollzeitschulischen Klassen gerichtet, um die Kontinuität des Lernprozesses in diesen Klassen nachvollziehen zu können. Aufbauend auf diesen Erfahrungen sollte das Fachpraktikum in XX dazu dienen, meine Einschätzung zum Lehrerberuf und somit zu meinem beruflichen Tätigkeitsfeld zu unterstreichen, indem ich eigenständig Unterricht plane, durchführe und in Kooperation mit den beteiligten Lehrkräften diesen reflektiere.

Das Praktikum bietet werdenden Lehrern[1] die einzige Möglichkeit, während der universitären Ausbildung praktische Erfahrungen zu sammeln. Dabei war für mich von zentraler Bedeutung, dass ich diese Möglichkeit an der BBS I in XX erhalte, ergo eigenständig den Unterricht erarbeite. Darüber hinaus war es mein Ziel, nicht pro forma eine Unterrichtseinheit zu konzipieren und durchzuführen, sondern mein Anspruch an mich selbst sowie die Tatsache, dass dieses Praktikum die letzte Möglichkeit vor dem Referendariat war, seine eigene Position vor Schülern im Unterricht zu erkennen und daran zu arbeiten, forderten eine permanente Einbindung in die praktische Unterrichtsgestaltung. Somit bezogen sich meine Erwartungen an das Fachpraktikum auf zwei zentrale Bereiche: Eigener Unterricht sowie der Umgang im Kollegium mit den Praktikanten. Bereits in der ersten persönlichen Besprechung am 10.08.2009 mit der Mentorin wurde deutlich, dass meine erste Erwartung, das konzipieren von eigenem Unterricht, erfüllt werden würde. Ich bekam während des Praktikums die Möglichkeit, die Lehrerpersönlichkeit Marco Schindler auszutesten. Der zweite Aspekt bezog sich auf den kollegialen aber auch zwischenmenschlichen Umgang der Lehrkräfte mit den Praktikanten. Eine positive Arbeitsatmosphäre auch im Lehrerzimmer ist aus meiner Sicht wichtig für den Erfolg einer Schule. Auf diese Aspekte wird im Kapitel 6 reflektierend eingegangen werden.

2 Beschreibung der Berufsbildenden Schule I XX

Die Strukturdaten zur BBS I XX stellen sich wie folgt dar:

Schüler/-innen: ca. 1800 (1100 Berufsschüler, 700 Vollzeitschüler)

Anzahl Klassen: 81 Klassen

Anzahl Lehrkräfte: 84 Lehrkräfte (sowie ab dem 01.11.2009 drei Referendare).

Die Schüler teilen sich auf folgende Schulformen auf (vgl. Berufsbildende Schule I XX 2009):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Berufsschule:

Vollzeitschule: Einjährige Berufsfachschule Wirtschaft für Hauptschulabsolventen

Einjährige Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventen

(mit dem Schwerpunkt Industrie, Handel, Büro)

Fachgymnasium Wirtschaft (Klassen 11-13)

Fachoberschule Wirtschaft (Klasse 11-12)

Fachoberschule Informatik (Klasse 12)

Zweijährige Berufsfachschule für Fremdsprache und Korrespondenz

Zweijährige Berufsfachschule Assistenten Wirtschaftsinformatik

Durch gesetzliche Neuerungen gab es einige Änderungen bei den Vollzeitschulformen. Speziell im Bereich der einjährigen Berufsfachschule werden in den kommenden Schulzeiten Veränderungen erkennbar, da die Schüler die Möglichkeit erhalten, sich in ihrem angestrebten Berufsfeld für spätere Tätigkeiten zu qualifizieren. Dagegen fällt die Fachrichtung Informatik für die einjährige Berufsfachschule Wirtschaft für Realschulabsolventen weg.

3 Stundenplan während des Praktikums

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Da es für mich innerhalb meiner Praktikumszeit nahezu keine großen Veränderungen bezüglich meines Stundenplanes gegeben hat, ist der vorliegende eine Abbildung der Realität und muss nicht erweitert werden. Wie ersichtlich wird, konnte ich meine Zielsetzung, möglichst intensiv den vollzeitschulischen Part der BBS I XX zu begleiten, im Stundenplan manifestieren. Die Mentorin half bei der Gestaltung des Plans, ließ jedoch inhaltlich viel Spielraum für eigene Ziele der Studenten. Dabei sollten wir pro Woche eine Stundenzahl von ca. 15 Stunden hospitieren beziehungsweise unterrichten. Diese Vorgabe konnte ich übererfüllen. Zudem nahm sich die Mentoren die Zeit, an jedem Mittwoch mit den Studenten eine Teambesprechung abzuhalten. Hierbei konnten wir über gesammelte Erfahrungen, Vorbereitungen auf Unterricht oder auch aufgetretene Probleme sprechen. Dieses Vorgehen ist sicherlich nicht obligatorisch für alle Schulen und belegt somit einen hohen Stellenwert der Studenten aus Sicht der Mentorin. In Absprache mit Mentor diente ein Tag pro Woche der Vor- beziehungsweise Nachbereitung der Unterrichtseinheiten.

4 Darstellung eines durchgeführten Unterrichtsversuches

4.1 Vorbereitung auf den Unterricht

4.1.1 Bedingungsfeldanalyse

Die praktizierte Unterrichtseinheit wird am 03.09.2009 in der 3.-4. Stunde im Fachgymnasium Wirtschaft in der elften Klasse im Fach Deutsch durchgeführt. Die Klasse besteht aus 25 Schülern, wobei es sich um 12 Mädchen und 13 Jungen handelt. Die Schüler sind zwischen 17 und 20 Jahren jung. Die homogene Altersstruktur bildet die Grundlage für ein harmonisches Miteinander. Von den Schülern haben 12 vorher das Gymnasium besucht. 6 Schüler erwarben ihren qualifizierten Realschulabschluss, 4 Schüler besuchten die einjährige Berufsfachschule Wirtschaft und 3 Schüler wiederholen die Klasse 11 an der BBS I in XX. Es ist aufgrund der schulischen Entwicklung der Schüler von einer leistungsstarken Klasse auszugehen. Da die Klasse erst seit Schuljahresbeginn zusammen ist, kann der genaue Leistungsstand nicht explizit bestimmt werden. In der Jahrgangsstufe 11 erhalten die Schüler 3 Unterrichtsstunden pro Woche Deutsch. In den ersten Wochen ließ sich eine angenehme Arbeitsatmosphäre beobachten, in der die Klasse als Kollektiv gut mitarbeitet. Für diesen Unterricht ist zu beachten, dass der Unterricht in der 3.-4. Stunde stattfindet.

[...]


[1] Um den Lesefluss nicht zu stören, wird auf eine Unterscheidung zwischen Lehrer und Lehrerin genauso verzichtet wie auf eine Unterscheidung zwischen Schüler und Schülerin. Es wird der maskuline Terminus verwendet.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Erfahrungsbericht zum Fachpraktikum an einer Berufsbildenden Schule
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Fakultät II)
Veranstaltung
Berufs- und Wirtschaftspädagogik - Fachpraktikum
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
18
Katalognummer
V153767
ISBN (eBook)
9783640689989
ISBN (Buch)
9783640690305
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsentwurf, Praktikum, Schule, BBS
Arbeit zitieren
B.A. Marco Schindler (Autor), 2009, Erfahrungsbericht zum Fachpraktikum an einer Berufsbildenden Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153767

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