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Die Geschwisterkonstellation und ihr Einfluss auf die Entwicklung und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen

Título: Die Geschwisterkonstellation und ihr Einfluss auf die Entwicklung und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen

Trabajo , 2010 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Kathleen Pickert (Autor)

Psicología - Psicología del desarrollo
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Sie lieben sich, sie hassen sich, sie zoffen sich, sie prägen sich. Geschwister und Geschwisterbeziehungen werden allzu selbstverständlich hingenommen und nur spärlich auf ihre Bedeutsamkeit hinsichtlich der Persönlichkeitsentwicklung untersucht. Obwohl dynamische Beziehungen zwischen Geschwistern seit Urzeiten existieren, beschäftigen sich Wissenschaftler und Psychologen erst seit circa 25 Jahren intensiv mit der Geschwisterforschung.

Inzwischen ist klar: Brüder und Schwestern prägen sich. Geschwister haben und Geschwister sein ist eine der grundlegendsten Erfahrungen und in der Regel die zeitlich längste Beziehung in unserem Leben. Die Geschwisterkonstellation spielt dabei eine wichtige Rolle. Variablen, wie Geburtsrangplatz, Anzahl, Alter und Geschlecht der Geschwister beeinflussen die Entwicklung und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen.

Das Ziel dieser Arbeit ist die Bedeutsamkeit der Geschwisterkonstellation hinsichtlich der Persönlichkeitsbildung und Sozialisation zu diskutieren und aufzuzeigen inwiefern die Variablen der Geschwisterkonstellation, die Ausbildung von unterschiedlichen Wesenszügen bei Geschwistern beeinflussen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. VORWORT

2. EINLEITUNG

2.1. MOTIVATION UND ZIEL DER ARBEIT

2.2. AUFBAU DER ARBEIT

3. EINBLICK IN DIE HISTORIE DER GESCHWISTERFORSCHUNG

4. VARIABLEN DER GESCHWISTERKONSTELLATION

4.1. GEBURTSRANGPLATZ

4.1.1. Allgemeines

4.1.2. Die Situation des ersten Kindes

4.1.3. Die Situation des einzelnen Kindes

4.1.4. Die Situation des zweiten und mittleren Kindes

4.1.5. Die Situation des letzten Kindes

4.2. ALTER BZW. ALTERSABSTAND DER GESCHWISTER

4.3. GESCHLECHT DER GESCHWISTER

4.4. ANZAHL DER GESCHWISTER

5. RESÜMEE

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Geschwisterkonstellation für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und Sozialisation. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, inwiefern spezifische Variablen der Geschwisterkonstellation – wie der Geburtsrangplatz, der Altersabstand, das Geschlecht sowie die Anzahl der Geschwister – die Ausbildung von Wesenszügen und das soziale Verhalten von Kindern und Jugendlichen maßgeblich beeinflussen.

  • Historische Entwicklung der Geschwisterforschung
  • Einfluss des Geburtsrangplatzes auf die Persönlichkeitsstruktur
  • Auswirkungen von Altersabständen auf die Geschwisterbeziehung
  • Rolle der Geschlechterzusammensetzung und Rollenbilder
  • Ressourcenverteilung innerhalb der Familie in Abhängigkeit der Geschwisteranzahl

Auszug aus dem Buch

4.1.2. Die Situation des ersten Kindes

Das Erstgeborene steht von klein an im Mittelpunkt der Familie und wächst bis zur Geburt eines weiteren Kindes in der Situation eines Einzelkindes auf. Es erhält die ungeteilte Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung der Eltern. Diese dokumentieren alle Lebensstationen des Kindes durch Fotos und machen Ereignisse und Leistungen, wie gute Schulnoten, zu einer großen, bedeutsamen Angelegenheit, die durch Lob und Anerkennung gefeiert wird. Sie ermuntern und spornen das Erstgeborene zu weiteren Leistungen an. Diese wollen natürlich die Erwartungen ihrer Familienmitglieder erfüllen und möglichst perfekt für sie sein. Daher überrascht es nicht, dass es wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse gibt, welche belegen, dass Erstgeborene eher laufen und sprechen können als spätere Geschwister und einen Hang zum Perfektionismus haben. Der Umgang und die Erziehung des ersten Kindes ist für die Eltern eine vollkommen neue Erfahrung. Häufig neigen sie dazu alles richtig machen zu wollen. Dabei verhalten sie sich oft paradox. Der eine Elternteil ist überbeschützend, zaghaft, ängstlich und unbeständig bei der Erziehung, während der andere Teil eher strikte Disziplin fordert, hohe Ansprüche an das Kind stellt und es ständig zu mehr und besseren Leistungen antreibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. VORWORT: Einleitende poetische Betrachtung des Geschwisterdaseins durch Marie Luise Kaschnitz.

2. EINLEITUNG: Darstellung der Motivation und des Ziels der Arbeit sowie eine Übersicht über den strukturellen Aufbau.

3. EINBLICK IN DIE HISTORIE DER GESCHWISTERFORSCHUNG: Historischer Rückblick auf die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen in Kultur und Psychologie, mit Fokus auf Alfred Adler als Pionier.

4. VARIABLEN DER GESCHWISTERKONSTELLATION: Detaillierte Analyse der zentralen Faktoren Geburtsrangplatz, Altersabstand, Geschlecht und Anzahl der Geschwister.

5. RESÜMEE: Zusammenfassende Betrachtung der untersuchten Variablen und deren Einfluss auf die Persönlichkeitsbildung unter Berücksichtigung der Komplexität des Themas.

Schlüsselwörter

Geschwisterkonstellation, Persönlichkeitsentwicklung, Sozialisation, Geburtsrangplatz, Erstgeborene, Einzelkind, Altersabstand, Geschlechterrolle, Geschwisterrivalität, Familienressourcen, Konfluenzmodell, Charakterbildung, Sozialverhalten, Geschwisterforschung, Alfred Adler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Geschwisterkonstellation für die Sozialisation und die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Geburtsrangplatz, der Altersabstand, das Geschlecht sowie die Anzahl der Geschwister innerhalb einer Familie.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese spezifischen Variablen die Ausbildung unterschiedlicher Wesenszüge bei Geschwistern beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung psychologischer Forschungsansätze, insbesondere der Individualpsychologie nach Alfred Adler.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erörterung des Geburtsrangplatzes (Erstgeborene, Einzelkinder, mittlere und letzte Kinder), die Auswirkungen von Altersabständen sowie den Einfluss von Geschlecht und Geschwisteranzahl.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Geschwisterkonstellation, Sozialisation, Entthronung, Rivalität, Rollenbilder und Ressourcenverteilung.

Was versteht man in der Arbeit unter der „Entthronung“ des Erstgeborenen?

Die „Entthronung“ beschreibt den psychologisch prägenden Moment, in dem das Erstgeborene durch die Geburt eines weiteren Geschwisterkindes nicht mehr die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern genießt.

Wie beeinflusst die Geschwisteranzahl die intellektuelle Förderung?

Die Arbeit führt das Konfluenzmodell an, welches postuliert, dass mit steigender Geschwisteranzahl die verfügbaren Ressourcen und die intellektuelle Stimulierung pro Kind tendenziell abnehmen.

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Detalles

Título
Die Geschwisterkonstellation und ihr Einfluss auf die Entwicklung und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen
Universidad
Protestant University of Applied Sciences Berlin
Calificación
1,0
Autor
Kathleen Pickert (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
17
No. de catálogo
V153810
ISBN (Ebook)
9783640662685
ISBN (Libro)
9783640662746
Idioma
Alemán
Etiqueta
Historie Geschwisterforschung Variablen der Geschwisterkonstellation Geburtsrangplatz Alter der Geschwister Geschlecht der Geschwister Anzahl der Geschwister Erstgeborenes Zweitgeborenes Letztgeborenes
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kathleen Pickert (Autor), 2010, Die Geschwisterkonstellation und ihr Einfluss auf die Entwicklung und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153810
Leer eBook
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