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Erwerbsarbeit und ihre verschiedenen Aspekte

Titel: Erwerbsarbeit und ihre verschiedenen Aspekte

Hausarbeit , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Agnes Hecker (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit behandelt folgende Punkte:
1. Verbindung zwischen Religion und Erwerbsstätigkeit nach Max Weber, 2. Aussichten der Vollbeschäftigung, 3. Erwerbsarbeit und ihre Einfluss auf die Identität, 4. Arbeit im Kontext der Anbieter und Nachfrager

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Verbindung zwischen Religion und Erwerbsstätigkeit nach M. Weber

1.1 Definition von „Geist“ des Kapitalismus

1.2 Einflüsse aus dem Calvinismus und der christlichen Askese

2. Aussichten der Vollbeschäftigung

2.1 Theorien zu Arbeitsmarktsituation

2.2 Eigene Überlegungen

3. Erwerbsarbeit und ihre Einfluss auf die Identität

3.1 Arbeit als Regulator der Zeit

3.2 Soziale Faktoren der Arbeit

3.3 Arbeit als bedürfniserfüllende Institution

4. Arbeit im Kontext der Anbieter und Nachfrager

4.1 Arbeit als Ware auf dem Arbeitsmarkt und dessen Folgen

4.2 Das Verhältnis der Anbieter und der Nachfrager

4.3 Auswirkung der Machtverhältnissen

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die multidisziplinären Facetten von Erwerbsarbeit, von ihrer historischen religiösen Fundierung bis hin zu ihrer Bedeutung für die individuelle Identitätsbildung und die Machtdynamiken auf dem modernen Arbeitsmarkt.

  • Der Einfluss protestantischer Ethik auf den modernen Kapitalismus nach Max Weber.
  • Wirtschaftstheoretische Perspektiven zur Realisierbarkeit von Vollbeschäftigung.
  • Die psychologische und soziale Funktion der Erwerbsarbeit für die Identitätsstiftung.
  • Arbeit als Ware und die resultierenden Machtungleichgewichte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Auszug aus dem Buch

3.2 Soziale Faktoren der Arbeit

Kreutzer spricht u. a. von sozialer Funktion der Arbeit, die sich in der dadurch entstehenden sozialen Teilhabe, Anerkennung und Integration ausdruckt. Das heißt, durch die Erwerbsarbeit ist der Zugang zum sozialen Erleben vereinfacht, da diese es automatisch mit sich bringt. Die Erwerbsarbeit ist auch ein sozialer Ort in der der Einzelne sich als Mitglied erlebt, und Anerkennung z.B. in Form von Lohn erhält. Dieser Mechanismus wird noch deutlicher, beim Vergleichen von sozialen Kreisen einer Berufstätigen und einer Arbeitsuchenden. Ein Arbeitssuchender ist oft sozial isoliert, da er außer den Beziehungen zu den Familienmitgliedern nur selten andere Beziehungen pflegt.

Jahoda formuliert dies als die zweite Kategorie der Erlebnisse. Die Arbeit ist die Stelle, wo neue Kontakte zwangsläufig entstehen und dadurch unsere Kreise, die sich oft aus Familienmitgliedern und Nachbarn zusammensetzen, erweitern. Da am Arbeitsplatz keine Möglichkeit besteht, sich die Kollegen selbst aussuchen zu dürfen, muss man mit allen in Kontakt treten. Dadurch wird der soziale Umgang geschult und die individuellen Einsichten erweitert. Durch das gemeinsame Arbeiten und wachsen in der sozialen Beziehungen, wird erlebt, dass gemeinsames Handeln effektiver ist und manchmal nur in der Zusammenarbeit mit anderen zu erreichen ist und eine Voraussetzung für die Erfüllung der materiellen Bedürfnisse bedeutet. Das ist die dritte Kategorie nach Jahoda.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Verbindung zwischen Religion und Erwerbsstätigkeit nach M. Weber: Analysiert die historische Genese des modernen kapitalistischen Geistes, insbesondere unter dem Einfluss von Calvinismus und Askese.

2. Aussichten der Vollbeschäftigung: Diskutiert ökonomische Theorien zur Arbeitsmarktsituation und hinterfragt kritisch die realpolitischen Möglichkeiten einer flächendeckenden Vollbeschäftigung.

3. Erwerbsarbeit und ihre Einfluss auf die Identität: Beleuchtet die psychologischen Wirkmechanismen von Arbeit als Zeitregulator, sozialer Integrationsfaktor und sinngebende Institution.

4. Arbeit im Kontext der Anbieter und Nachfrager: Untersucht die Transformation von Arbeit zur Ware und die daraus resultierenden asymmetrischen Machtverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt.

Schlüsselwörter

Erwerbsarbeit, Kapitalismus, Max Weber, Vollbeschäftigung, Arbeitsmarkt, Identität, Sozialisation, Machtverhältnisse, Askese, Calvinismus, Normalarbeitsverhältnis, Prekarität, Arbeitswelt, Wirtschaftswachstum, Arbeit als Ware.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die soziologischen und ökonomischen Aspekte von Erwerbsarbeit, wobei sowohl ihre historische Entwicklung als auch ihre gegenwärtige Bedeutung für Individuum und Gesellschaft beleuchtet werden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die Weber'sche Kapitalismustheorie, die ökonomischen Aussichten auf Vollbeschäftigung, die identitätsstiftende Funktion der Arbeit und die Machtdynamiken zwischen Arbeitsanbietern und -nachfragern.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den verschiedenen Aspekten der Erwerbsarbeit, wie sie unser Verständnis von Leistung, sozialer Identität und gesellschaftlicher Ordnung prägen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die klassische soziologische Studien und wirtschaftswissenschaftliche Konzepte synthetisiert, um ein umfassendes Bild der Erwerbsarbeit zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung religiöser Ursprünge des Kapitalismus, die Debatte zur Vollbeschäftigung, die psychologische Identitätsbildung durch Arbeit sowie eine ökonomische Analyse des Arbeitsmarktes.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Zentrale Begriffe sind Erwerbsarbeit, Kapitalismus, soziale Identität, Machtverhältnisse und Arbeitsmarkt.

Welche Bedeutung misst die Autorin dem Konzept der „Askese“ bei?

Die Askese wird als kulturelle Wurzel der modernen rationalen Lebensführung interpretiert, die Arbeit erst in einen religiös legitimierten Kontext stellte.

Warum wird im Kapitel 3 die Jahoda-Studie zitiert?

Die Arbeiten von Jahoda dienen dazu, die nicht-materiellen Funktionen von Arbeit – wie Zeitstrukturierung und soziale Teilhabe – theoretisch fundiert zu erklären.

Welche Rolle spielen „Problemgruppen“ auf dem Arbeitsmarkt?

Problemgruppen wie Frauen oder Jugendliche verfügen laut Autorin oft über „Alternativrollen“ außerhalb der Erwerbsarbeit, was sie für Arbeitgeber flexibler einsetzbar, aber auch leichter entlassbar macht.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erwerbsarbeit und ihre verschiedenen Aspekte
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
1,7
Autor
Agnes Hecker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V153813
ISBN (eBook)
9783640664498
ISBN (Buch)
9783640664177
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erwerbsarbeit Max Weber Vollbeschäftigung Identitätsbildung Anbieter-Nachfrager
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Agnes Hecker (Autor:in), 2010, Erwerbsarbeit und ihre verschiedenen Aspekte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153813
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Leseprobe aus  16  Seiten
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