Legitimiation von Geschlechterdifferenzen durch "Wissens"-Systeme


Seminararbeit, 2003

14 Seiten, Note: 1


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Inhaltsverzeichnis

1.Religion und Geschlechterdifferenz, oder wie die Frau das Bose in die Welt brachte
1.1. Zur Funktion der Religion nach Thomas Luckmann
1.2. Zur Legitimation durch Religion nach Peter L. Berger
1.3. Zum Mythos
1.3.1. Eine Auswahl exemplarischer Mythen Der Mythos der Pandora
1.3.1.2. Der christliche Stindenfall
1.3.1.3. Zum jtidischen Lilith- Mythos
1.3.1.4. Lilith- Variante der Yoruba in Westafrika

2.Zur Sakularisierung und ihren Folgen bezuglich der Legitimation der Geschlechterdifferenz
2.1. Zum Sakularisierungsprozess nach Thomas Luckmann
2.2. Zur Legitimation sozialer Differenz durch die Biologie
2.2.1. Bespiele fur die Diskriminierung der Frau durch „biologische Fakten“
2.2.1.1. Die Phrenologie (Schadelforschung) im 19. Jahrhundert
2.2.1.2. Die Debatten um den ..yhysiolosischen Schwachsinn des Weibes“
2.2.1.3. Die Soziobiologie des 20. und 21. Jahrhunderts
2.2.1.4. Die Theorie der Spezialisierung der beiden Hirnhemispharen

3. Bibliographie

1. Religion und Geschlechterdifferenz, oder Wie die Frau das Bose in die Welt brachte

1.1. Zur Funktion der Religion nach Thomas Luckmann

Luckmann definiert Religion funktionalistisch und anthropologisch: In der Religion transzendiert der Mensch sein biologisches Wesen und wird erst so zum Menschen. Religion zeigt sich schon in der Vergesellschaftung des einzelnen, in der Objektivierung subjektiver Erfahrungen und in der Individuation zum einzelnen. Das ist eine der breitesten Definitionen von Religion. Sie verfolgt die Absicht, ein moglichst breites Spektrum von Glaubensinhalten und sozialen Formen zu erfassen, die religiose Funktionen erfullen, ohne von dem eingeengt zu werden, was durch herkommliche religiose Institutionen als Religion bezeichnet wird. Diese Offenheit der Definition wird uns in spateren Schlussfolgerungen noch durchaus nutzlich sein. Mann/Frau konnte auch sagen dass diese Definition auf alle Weltdeutungssysteme zutrifft, also auch auf die Naturwissenschaften.1

Religion wird zunachst, unspezifisch, durch eine anthropologische Funktion definiert: Religios ist, was die engen Grenzen des unmittelbaren Erlebens eines „nur“ biologisch verstandenen Wesens uberschreitet.2 Aber Luckmann siedelt die Transzendenz des Religiosen, im Unterschied zu Durkheim, nicht erst auf der Ebene der Gesamtgesellschaft an. Das Religiose selbst sei der Kern des Sozialen. Die religiose Funktion der Bewaltigung von Transzendenzen manifestiere sich schon auf der Ebene subjektiven Erfahrens und Handelns. Transzendenz meint also zunachst Sinntranszendenz. Transzendenz ist, was die unmittelbare Evidenz lebensweltlicher Erfahrung uberschreitet. Die Konstruktion und die interaktive Vermittlung religioser Deutungen in der Kommunikation bilden auch die ,,materielle Basis“ der Transzendenz. Wissen wird interaktiv zu Deutungsmustern objektiviert und in kommunikativen Ereignissen vermittelt; vor allem in der Kommunikation wird das Bewusstsein „objektiv-“ sozial und sozialisiert. Die Uberwindung von kleinen, zeitlichen und raumlichen Transzendenzen des eigenen BewuBtsseinsstroms gelingt nur mittels gewisser Schemata, die erst im Face- to- Face- Kontakt mit anderen eine gewisse „AuBenstabilisierung“ und Dauerhaftigkeit erlangen. Die Objektivierung von Erfahrungen in Deutungsmustern ist Ergebnis sozialer Handlungen. Jede signifikante subjektive Erfahrung ist die Frucht intersubjektiver Vorgange, durch die subjektive Erfahrung in Deutungsschemata eingefugt werden konnen. Diese interpretativen Vorgange haben ihre Basis in Face- to- Face- Interaktionen, wie sie am intensivsten wahrend der Sozialisation eingeubt werden. Erst so wird die Abstraction, die Ablosung von der Unmittelbarkeit der subjektiven Erfahrung, ermoglicht, zu der der Einzelne nicht fahig ware. Interaktive Vorgange bilden die strukturelle Basis jeder Transzendenz. Die soziale Konstruktion von Deutungsmustern fuhrt zu „Weltansichten“.3 Weltansichten umfassen nicht nur Alltagswissen, sondern schlieBen auch Legitimationen ein. Wenn sich Wissen durch interaktive Vorgange von der subjektiven Erfahrung abgelost, als Deutungsmuster konstituiert hat, erlangt der einzelne die Fahigkeit, sein Verhalten langfristig zu steuern. In der empirischen Wirklichkeit sind Weltansichten schon immer vorhanden, die wir im Lauf der Sozialisation internalisieren. Die Weltansicht ist dem Einzelnen immanent und transzendent zugleich. Die Weltansicht ist die universale Sozialform der Religion.4

1.2. Zur Legitimation durch Religion nach Peter L. Berger

Religion legitimiert gesellschaftliche Institutionen, indem sie ihnen ontologisch gultigen Status verleiht; sie stellt sie in einen heiligen kosmischen Bezugsrahmen. Die alteste Form ist die Vorstellung, die institutionelle Ordnung sei eine direkte Spiegelung beziehungsweise Manifestation der gottlichen Weltstruktur.5 So entsprache das Verhaltnis von Gesellschaft und Kosmos dem eines Mikrozensus zu einem Makrozensus. So werden irdische Macht, Herrschaft und Strafe sakrale Elemente. Das legitimatorische Mikrozensus- Makrozensus- Schema ist vor allem fur primitive und archaische Gesellschaften typisch, lebt aber in den „groBen“ Kulturen in transformierter Weise fort. Religiose Legitimationen bauen die gesellschaftlich konstruierte Wirklichkeit in die letzte Wirklichkeit des Kosmos ein, in die Wirklichkeit als solche.6 So gewinnen die Institutionen den Anschein der Unveranderlichkeit, Bestandigkeit und Stetigkeit. Doch tatsachlich sind Institutionen immer im Wandel begriffen, wie die Bedurfnisse zu menschlichem Handeln, auf denen sie beruhen. Die Kosmisierung der Institution verleiht dem subjektiven Bewusstsein einen Sinn fur die kognitive und normative Richtigkeit des zu leistenden sozialen Rollenspiels.7 Legitimationen sind mit den auBersten Sanktionen gegen individuelle Abweichung von der Rollenvorschrift versehen. Religiose Legitimationen ergeben sich aus menschlichem Handeln. Haben sie sich aber zu Sinnbildern kristallisiert, die Bestandteile der religiosen Uberlieferung werden, konnen sie dem Handeln gegenuber ein gewisses MaB an Autonomie gewinnen. Religion dient zur Erhaltung einer gesellschaftlich konstruierten Welt, in der Menschen ihr Alltagsleben fuhren.

1.3. Zum Mythos

Der Mythos enthalt nicht nur Deutungen des Verhaltnisses Mensch und Kosmos, Mensch und das Gottliche, er definiert auch kraft dieses Uberbaus die Ordnung des Zusammenlebens der Menschen.8

,,Der Inhalt des religiosen Bewusstseins lasst sich, je weiter wir ihn zu seinen Ursprungen zuruckverfolgen suchen, umso weniger von dem des mythischen Bewusstseins scheiden.“... „Trotz dieser unloslichen Verwobenheit der Inhalte von Mythos und Religion (ist) die Form beider nicht die gleiche.“... „Indem sich die Religion der sinnlichen Bilder und Zeichen bedient, weiB sie sie zugleich als solche- als Ausdrucksmittel...“.

Nach Levi- Strauss findet mann/frau die Struktur unserer Gesellschaft nur auf der Ebene des Unterbewussten und nicht auf der Ebene des unmittelbar beobachtbaren. Die These, dass alle existierenden Gesellschaften auf einer gemeinsamen, universellen Struktur basieren (unabhangig von sich andernden sozialen Realitaten), lasst sich seiner Auffassung nach vor allem in den Mythen belegen, da diese jeder Population bekannt sind. Diese unterbewussten Kategorien des menschlichen Verstandes bestehen aus binaren Oppositionspaaren. Der Mensch versucht erfolglos, diese uberall vorhandenen Gegensatzpaare, zu uberwinden. Hier sieht Levi- Strauss die Funktion der Mythen: sie stellen die Gegensatze dar, die der Mensch wahrnimmt, von denen die Menschen meinen sie seien unuberwindbar. Durch die Darstellung der vermeintlich unuberwindbaren Urkonflikte der Menschen, kommt mann/frau dem Konstanten der menschlichen Natur nahe.

Das Interesse dieser Arbeit gilt dem Ausschnitt des Gesamtsystems, der speziell Frauen unter Strafandrohung stellt und ihr Verhalten damit in eine gewunschte Richtung lenkt. Das Instrumentarium, das hierfur eingesetzt wurde und wird, arbeitet groBteils sehr subtil mit Bildern und Geschichten, die als Vorbilder Belohnung versprechen, andererseits aber auch als abschreckende Beispiele dienen, die bestraft werden mussen. Im Folgenden wird es darum gehen, wie auf der symbolischen Ebene der Mythen mit der Strafangst gearbeitet wurde, um die Dominanz der Manner uber die Frauen zur Norm zu machen. Daraus ergibt sich die Frage, wer die Macht hatte, solche Manipulationen durchzufuhren.

Max Weber zufolge bedeutet Macht ,,jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht. Der Begriff 'Macht' ist soziologisch amorph“.9 Unter amorph versteht er Machtstrategien, die nicht auf der Ebene von Befehl und Gehorsam, sondern im Indirekten und Verborgenen funktionieren. Auch die Untergeordneten konnen unter bestimmten Bedingungen die Handlungen der Machtigen in ihrem Sinn beeinflussen.

Fur die mesopotamischen Hochkulturen, am Bespiel von Babylon, sind bis circa 2000 vor Christi machtige Priesterinnen belegt; es ist anzunehmen, dass zumindest ein Teil der Gebete an die von ihnen vertretenen Gottinnen von diesen Priesterinnen stammt. Innerhalb von tausend Jahren wurden die Gottinnen im Himmel und ihre Vertreterinnen auf Erden nach und nach entmachtet und unter mannliche Vorherrschaft gebracht. Daher ist anzunehmen, dass auch der weibliche Anteil an der Meinungsfuhrerschaft immer mehr zuruckging, bis ausschlieBlich Manner- parallel zur politischen Macht- das Feld der symbolischen Ebene beherrschten. Ahnliche Entwicklungen gab es in Griechenland. Es gibt viele Beispiele fur Uberwaltigung, Vergewaltigung und Unterdruckung der in Griechenland verehrten Gottinnen und ihrer Priesterinnen durch die neuen Gotter. Vergewaltigung hat Demonstration von Macht, nur wenig mit Sexualitat, zu tun. Auf der symbolischen Ebene machten sich die neuen Herren die Frauen Griechenlands untertan, und es kann davon ausgegangen werden, dass dies ebenso haufig auf der realen Ebene geschah, wie es bei Eroberern heute noch ublich ist.10 Das folgende sind Merkmale, die sich fur die Manipulation, dem ideologischen Missbrauch, der Mythen uber die Rollenverteilung der Geschlechter als charakteristisch erwiesen:11

- Den Frauen wird grundsatzlich eine unheilvolle Wirkung nachgesagt.
- Diese Behauptung wird als Begrundung benutzt, um eine neue Ordnung einzufuhren, die ausschlieBlich von Mannern bestimmt wird.
- In vielen Mythen aus diesem Themenkreis spielt die Gewalt eine wesentliche Rolle.
- Zur Schutzung und Legitimierung der Mannerherrschaft wird die symbolische Ebene neu besetzt.
- Die symbolische Ebene wird als Herrschaftsinstrument benutzt, das mit der Angst vor Strafe arbeitet.

Jede Gesellschaft gibt sich ein System von Regeln und Normen, das das Miteinanderleben ordnet und bestimmt. Jede Gesellschaft bildet ein Instrumentarium aus, mit dem VerstoBe gegen diese Regeln mit Sanktionen geahndet werden.

„Jede Institution, auch eine religiose, besitzt ein ausgesprochenes Interesse daran, sich durch die Strafangst eines drakonischen Uber- Ich zu verfestigen und durch die Abhangigkeit des Ich von breit ausgepragten Denktabus unangreifbar zu machen“.

1.3.1. Eine Auswahl exemplarischer Mythen, die Religionen dazu nutzen die Unterdruckung der Frau zu legitimieren.

1.3.1.1. Der Mythos der Pandora:

...,,Das krankte in innerster Seele den hochdonnernden Zeus. Sein Herz uberwaltigte Ingrimm, als er sah bei den Menschen den Glanz weitleuchtenden Feuers, und sofort fur das Feuer erschuf er den Menschen ein Unheil.“...12

Pandora, die zur Rache zur Erde gesandt wurde, gilt als die erste Frau, von der alle anderen Erdenfrauen abstammen. Denn die Menschen wurden als selbstverstandlich behandelte Tatsache mit Mannern gleichgesetzt. 13

Das Unheil, das Hephaistos auf Befehl des Zeus herstellte, wird in der „Theogonie“ als ,,Bild einer zuchtigen Jungfrau“ bezeichnet. Erst im spateren „Werke und Tage“ des Hesiod wird sie „Pandora“ genannt. Aus Lehm geformt, wurde sie von Athene mit Schonheit, Schmuck und Schleier ausgestattet. Pandora war schon, dumm, bosartig und faul, meint Hesiod. Zeus schickte sie als Geschenk zu Epimetheus, dem Bruder des Prometheus, mitsamt einem Kastchen, das nach der Warnung des Prometheus nicht geoffnet werden sollte. Doch Pandora hat es geoffnet, und alle Ubel dieser Welt wurden freigesetzt. So kam durch Pandora, die erste sterbliche Frau, das Ungluck uber die Menschen. Zwar wird im Verlauf der Geschichte nicht sie bestraft, wohl aber durch sie alle kunftigen Erdenfrauen, indem sie mit ihren Charakterzugen gleichgesetzt wurden: dumm, bosartig und faul.

.“Die Unsterblichen staunten und auch die sterblichen Menschen, als sie den jahen Betrug zu der Menschen Verderben gewahrten - denn es entstammte von ihr die Reihe bluhender Frauen-. Unheil bringend wohnen sie unter den sterblichen Mannern, ohne die schlimme Not zu teilen, aber das Wohlsein. „.14

Die Manner werden belastet, beschadigt und deshalb auch allein durch die Existenz des Geschlechts der Frauen bestraft, die angeblich dumm, bosartig und faul sind. Die Frauen werden durch etwas bestraft, das im christlichen Begriff der „Erbsunde“ enthalten ist. Sie sind von Geburt an durch ihre Definition als Frau dumm, bosartig und faul, und daruber hinaus Schuld daran, dass alle Ubel in die Welt gekommen sind. Es spielt keine Rolle, dass all das Ubel, in der Buchse der Pandora, von den Gottern zum Zweck der Bestrafung hergestellt wurde, wie auch die Unglucksbringerin selbst: es wird den Frauen angelastet.

1.3.1.2. Der christliche Stindenfall:

In der Bibel fallt auf, dass es zwei unterschiedliche Versionen der Entstehung des ersten Menschenpaares gibt.

Im ersten Kapitel der Genesis steht folgendes: Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und er schuf sie einen Mann und ein Weib.“...15 Gott habe also einen Mann und eine Frau geschaffen, die gleichberechtigt waren.

Spater aber, im zweiten Genesis Kapitel entsteht zuerst der Mann, Adam, und erst spater die Frau, Eva, aus der Rippe des Mannes. Sie ist ihm also nicht ebenburtig, sondern nur seine Gehilfin und ein Teil von ihm. Bereits im Neuen Testament folgert Paulus daraus: ,,Der Mann ist das Abglanz Gottes, die Frau aber nur der Abglanz des Mannes“16 Im Sundenfall, drittes Genesis Kapitel, wird durch die Schlange bei Eva das Bedurfnis erzeugt den Apfel zu essen und so die Erkenntnis uber Gut und Bose zu erlangen. .. .“Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein ihr werdet nicht sterben. Gott weiB vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf, ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Bose. .Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie nackt waren.“... Nachdem Eva Adam zum essen der Frucht verfuhrt hat, begehen also beide die so genannte Erbsunde. Eva hat geringere Verstandeskrafte, daher unterliegt sie den Betorungen der Schlange. Die Frau verfuhrt den Mann, der ohne sie der Schlange nicht erlegen ware.17 Daher ergibt sich in der Patristik eine Zuordnung der Bereiche ,,Boses- Sunde- Schlange, Tod- Teufel- Leidenschaften- Frau“ und auf der anderen Seite ,,Gutes- Gott- Mann- Vernunft und Geist“. Durch die Frau kam die Sunde in die Welt. Die Sunde wird durch die Frau weitergegeben. Dann greift die strafende Hand Gottes ein. Nachdem Adam hochst klaglich die Schuld an der Ubertretung des Gottesgebotes auf Eva abzuschieben versucht hat, fallt Gott seinen Urteilsspruch. Adam, dem von Gott bescheinigt wird, seine Schuld bestehe nur darin, der Stimme seines Weibes gehorcht zu haben, wird mit Arbeit auf dem Acker bestraft. Evas Strafe aber geht weiter: .. ,„Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebaren; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.“ ... Noch eine Strafe, die hier nicht ausgesprochen wird, ist die Arbeit, zu der nicht nur Adam, sondern auch Eva verurteilt wird.

[...]


1 Nach Thomas Luckmann, Die unsichtbare Religion, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1993

2 Vergleich: R.S. Stark und W.S. Bainbridge, The Future of Religion. Secularization, Revival and Cult Formation, Berkeley 1985

3 Vergleich: Th. Luckmann, Gelebte Zeiten- und deren Uberschneidungen im Tages- und Lebenslauf, in: R. Herzog und R. Koselleck, Epochenschwelle und Epochenbewusstsein. Poetik und Hermeneutik 12, Munchen 1987.

4 Vergleich: J. Hach, Gesellschaft und Religion in der Bundesrepublik Deutschland, Heidelberg 1980

5 Nach Peter L. Berger, Zur Dialektik von Religion und Gesellschaft, Frankfurt am Main, 1973

6 Mythos: ,,Erzahlung oder Aussage uber Ursprung und Ursache zentraler Vorstellungen und Erscheinungen einer Gesellschaft, die es erleichtert, Kollektiven eine Sinnorientierung zu vermitteln, um das Wir- Gefuhl zu starken.“ G. Reinhold, Soziologie- Lexikon, 4. Auflage 2000, Oldenbourg Verlag Munchen Wien, Seite 458

7 E. Cassirer, Die Dialektik des mythischen Bewusstseins, in K. Kerenyi: Die Eroffnung des Zugangs zum Mythos, Darmstadt 1997, Seite 175 f.

8 Vergleich: Levi- Strauss, Claude, Die Struktur der Mythen, in: Strukturale Anthropologie 1, Frankfurt am Main, 1958

9 Weber, Max, Wirtschaft und Gesellschaft, Tubingen/ Mohr 1980, Seite 28

10 Vergleich: Torjesen, Karen Jo, Als Frauen noch Priesterinnen waren, Frankfurt am Main, 1994.

11 Nach Tornau, Hildegard, Der Mythos vom Sundenfall, Verlag Frauenoffensive- Munchen, 2002

12 Drewermann Eugen, Strukturen des Bosen, Schoningh, Paderborn, 1978, Seite362

13 Hesiods Theogonie, Original-Ubersetzung von Thassilo von Scheffer, in H.W. Stoll, Die Sagen des klassischen Altertums, Weltbild Bucherdienst, Wien, Seite 5 f.

14 Hesiods Theogonie, Original-Ubersetzung von Thassilo von Scheffer, in H.W. Stoll, Die Sagen des klassischen Altertums, Weltbild Bucherdienst, Wien, Seite 5 f.

15 Die Bibel, Genesis, 1. Kapitel, Vers 27

16 Neues Testament, 1. Kor 11,7

17 Die Bibel, Genesis, 2. Kapitel

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Legitimiation von Geschlechterdifferenzen durch "Wissens"-Systeme
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Jahr
2003
Seiten
14
Katalognummer
V153884
ISBN (Buch)
9783640663132
Dateigröße
548 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mythen, Religion, Wissenschaft, Geschlechterdifferenz, Welterklärungssysteme
Arbeit zitieren
Mag.a Lena Rheindorf (Autor), 2003, Legitimiation von Geschlechterdifferenzen durch "Wissens"-Systeme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153884

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