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Kriegsheimkehrer im Drama Andreas Kragler (Bert Brecht: Trommeln in der Nacht) und Eugen Hinkemann (Ernst Toller: Hinkemann)

Title: Kriegsheimkehrer im Drama     Andreas Kragler (Bert Brecht: Trommeln in der Nacht) und Eugen Hinkemann  (Ernst Toller: Hinkemann)

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 27 Pages , Grade: gut

Autor:in: M.A. Nadine Elisabeth Müller (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit ist aus dem sehr interessanten Hauptseminar ´Bert Brechts : Lyrik und Dramen´ heraus entstanden.
Den Vorschlag Bert Brechts ´Andreas Kragler` mit Ernst Tollers `Eugen Hinkemann` bezüglich ihrer charakteristischen Heimkehrermerkmale zu vergleichen fand ich und finde ich immer noch sehr spannend, denn die Thematik des ´Kriegsheimkehrers´ hat mich von Anfang an fasziniert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0.1. Überblick

1.1. Vorwort

1.2. Einleitung

1.3. Entstehungsgeschichte der Dramen

2.1. Der Heimkehrer in der Literatur

2.2. Literaturwissenschaftliche Merkmale des Heimkehrers

3.1. Verfahren der Figurendarstellung

3.2. Sprechende Namen

3.3. Interpretation

4.1. Ausblick

4.2. Kulturanthropologischer-psychologischer Ausblick

4.3. Schlusswort

5. Bibliografie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die literarischen Figuren Andreas Kragler aus Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“ sowie Eugen Hinkemann aus Ernst Tollers „Hinkemann“ im Kontext des Typus des Kriegsheimkehrers und analysiert deren Verhaltensweisen sowie ihre Gemeinsamkeiten.

  • Analyse des literarischen Typus des Kriegsheimkehrers nach dem Ersten Weltkrieg.
  • Vergleich der Figuren Andreas Kragler und Eugen Hinkemann hinsichtlich ihrer Merkmale.
  • Untersuchung von Verfahren der Figurendarstellung und der Wirkung sprechender Namen.
  • Anwendung des Konzepts des Kulturschocks auf die psychische Situation der Heimkehrer.

Auszug aus dem Buch

3.2. Sprechende Namen

Auch die Namen der beiden Protagonisten sind, wie man der folgenden interpretativen Analyse entnehmen kann, nicht ohne Unbedacht gewählt worden.

Bert Brechts ´Andreas Kragler´, trägt einen Vornamen aus dem Griechischen, welcher von dem griechischen Wort andros (zu dt. Mann) stammt und somit gewisse Charaktermerkmale impliziert, wie etwa mannhaft, d.h. tapfer, selbstsicher und kraftvoll.

Der Nachname ´Kragler´ könnte darauf hindeuten, dass es ihm sprichwörtlich ´an den Kragen gegangen ist´, dass ersehr schwere Zeiten erlebt hat und vom Tode bedroht war. Auf dem Hintergrund seines Afrikafeldzuges ist dieser Name für einen Heimkehrer außerordentlich passend gewählt.

Auch Ernst Toller verwendet ´sprechende Namen´: Seine Figur ´Eugen Hinkemann´ trägt auch einen aus dem Griechischen stammenden Vornamen, der meistens mit gr. eugenia (zu dt. edle Abkunft, Adel) in Verbindung gebracht wird, aber etymologisch auch verwandt ist mit gr. eugeos (zu dt. mit gutem, fruchtbarem Boden) als auch mit gr. eugonia (zu dt. Fruchtbarkeit und glückliche Zeugung), welches sich wahrscheinlich ironisch an Eugen Hinkemanns Zeugungsunfähigkeit bezieht, genauso wie sein Nachname ´Hinkemann´, welcher mehr als deutlich auf eine (Kriegs-)Verletzung und körperliche Versehrtheit hinweist.

Zusammenfassung der Kapitel

0.1. Überblick: Kurze Orientierung über die Struktur der vorliegenden Seminararbeit.

1.1. Vorwort: Erläuterung der Motivation zur Wahl der Thematik und der Vergleichsgegenstände.

1.2. Einleitung: Vorstellung der Thematik anhand eines Gedichts von Rudolf Leonhard und Einführung in den Typus des Heimkehrers.

1.3. Entstehungsgeschichte der Dramen: Historischer Kontext und Entstehungshintergründe der Werke von Brecht und Toller.

2.1. Der Heimkehrer in der Literatur: Einordnung der Heimkehrerfigur in den literarischen Kontext des frühen 20. Jahrhunderts.

2.2. Literaturwissenschaftliche Merkmale des Heimkehrers: Definition wesentlicher Merkmale wie Opferrolle, Selbsterkenntnis und Wiedereingliederung.

3.1. Verfahren der Figurendarstellung: Methodische Erläuterung der Analyseansätze für die untersuchten literarischen Figuren.

3.2. Sprechende Namen: Analyse der Namenswahl der Protagonisten als Ausdruck ihrer Charakteristika.

3.3. Interpretation: Vergleichende Deutung der Figuren hinsichtlich ihrer Erfahrungen als Kriegsversehrte.

4.1. Ausblick: Diskussion weiterer Aspekte wie Liebe und Pazifismus im Kontext der Heimkehrerliteratur.

4.2. Kulturanthropologischer-psychologischer Ausblick: Anwendung der Theorie des Kulturschocks auf die psychische Situation der Kriegsheimkehrer.

4.3. Schlusswort: Resümee der Ergebnisse und abschließende Würdigung der literarischen Auseinandersetzung mit dem Heimkehrerschicksal.

5. Bibliografie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Kriegsheimkehrer, Andreas Kragler, Eugen Hinkemann, Bertolt Brecht, Ernst Toller, Dramenanalyse, Kulturschock, Kriegsversehrte, Nachkriegsgesellschaft, Figurendarstellung, Literaturwissenschaft, Identitätsverlust, Pazifismus, Wiedervereinigung, Soldaten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das literarische Schicksal von Kriegsheimkehrern nach dem Ersten Weltkrieg anhand der Dramen von Brecht und Toller.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf den Merkmalen des Heimkehrers, der Wiedereingliederung in die Gesellschaft sowie der psychologischen Auswirkungen des Krieges.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten zwischen den Figuren Andreas Kragler und Eugen Hinkemann als Vertreter des Heimkehrertyps herauszuarbeiten und zu interpretieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die unter anderem Aspekte der Figurendarstellung, der Etymologie (sprechende Namen) und kulturanthropologische Konzepte einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Entstehungsgeschichte, den Merkmalen des Heimkehrertyps, der Namensanalyse und der Interpretation der Figuren innerhalb ihrer jeweiligen Dramen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kriegsheimkehrer, Identitätsverlust, Nachkriegsgesellschaft, Kulturschock und literarische Figurenzeichnung kennzeichnen.

Welche Rolle spielt das Konzept des „Kulturschocks“ bei der Analyse der Heimkehrer?

Das Konzept dient dazu, die psychische Desorientierung und den Verlust des sozialen Bezugsrahmens zu beschreiben, den die Soldaten bei ihrer Rückkehr aus dem Krieg in die zivile Gesellschaft erlebten.

Inwiefern beeinflusst die Namensgebung die Interpretation der Figuren Kragler und Hinkemann?

Die Namenswahl wird als bewusstes stilistisches Mittel interpretiert, das sowohl Charaktermerkmale als auch die spezifische Verletzung oder den Status der Figuren bereits semantisch vorwegnimmt.

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Details

Title
Kriegsheimkehrer im Drama Andreas Kragler (Bert Brecht: Trommeln in der Nacht) und Eugen Hinkemann (Ernst Toller: Hinkemann)
College
LMU Munich  (Deutsche Philologie)
Course
Frühwald: Bert Brechts Dramen
Grade
gut
Author
M.A. Nadine Elisabeth Müller (Author)
Publication Year
2001
Pages
27
Catalog Number
V15389
ISBN (eBook)
9783638205092
Language
German
Tags
Kriegsheimkehrer Drama Andreas Kragler Brecht Trommeln Nacht) Eugen Hinkemann Toller Hinkemann) Frühwald Bert Brechts Dramen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Nadine Elisabeth Müller (Author), 2001, Kriegsheimkehrer im Drama Andreas Kragler (Bert Brecht: Trommeln in der Nacht) und Eugen Hinkemann (Ernst Toller: Hinkemann), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15389
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