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Lineare Regression mit linearen Parameterrestriktionen

Titel: Lineare Regression mit linearen Parameterrestriktionen

Diplomarbeit , 2006 , 69 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Ronny Schönborn (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Regressionsanalyse ist eine äußerst vielseitig anwendbare und daher bedeutende statistische Methodik. Sie ndet neben der Ökonomie in zahlreichen anderen
Wissenschaftsgebieten wie etwa der Soziologie und Psychologie, der Politologie
aber auch in der experimentellen Forschung der naturwissenschaftlichen Disziplinen Verwendung (Gruber, 1997, S. 3). Regressionsmodelle dienen ganz allgemein zur Untersuchung von Beziehungen, die zwischen irgendwelchen beobachtbaren Größen bestehen bzw. bestehen können. Es wird eine Masse an Daten gebraucht, um die Existenz der vermuteten Zusammenhänge zwischen den Variablen nachzuweisen. Dabei wird auf Einzelphänomene in der Datenmasse keine Rücksicht oder Bezug genommen. Im Gegensatz zur Korrelationsanalyse, welche die Stärke des Zusammenhangs zweier Variablen erfaßt ohne eine Aussage bzgl. einer Wirkungsrichtung zu treffen baut die Regressionsanalyse auf der Annahme über eine einseitig funktionale Beziehung auf, deren Herleitung es in der Praxis sachlogischer Überlegungen bedarf (Fahrmeier, 1999, S. 152). Ein sogenanntes ökonometrisches Modell ergibt sic somit durch die wirtschaftstheoretische Fundierung eines rein formalen Regressionsmodells (vgl. Gruber (1997, S. 2 f.)) oder anders herum gesehen durch die Ausstattung eines Theoriegerüstes ökonomischer Kausalbeziehungen mit diversen stochastischen Prämissen (vgl. Judge (1988, S. 175)). Die Arbeit widmet sich dem Fall der verallgemeinerten, multiplen Regression.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Struktur der vorliegenden Arbeit

1.3 Zielsetzung

2 Spezifikation der restriktionsfreien Modelle

2.1 Das multiple lineare Regressionsmodell

2.1.1 Skizzierung des Regressionsmodells

2.1.2 Varianz-Kovarianz-Matrix versus Mittlerer Quadratischer Fehler-Matrix

2.1.3 Das klassische lineare Regressionsmodell

2.2 Punktschätzung der unbekannten Parameter

2.2.1 Die Kleinst-Quadrate-Methode

2.2.2 Die Maximum-Likelihood-Methode

2.3 Veranschaulichende Beispiele

2.3.1 Beispiel mit zwei unabhängigen Variablen

2.3.2 Beispiel mit einer unabhängigen Variablen

3 Regressionsmodelle mit linearen Parameterrestriktionen

3.1 Restriktionen in Gleichungsform

3.1.1 Die restringierten Schätzer

3.1.2 Die Varianz-Kovarianz-Matrix

3.1.3 Konsequenzen inkorrekter Bedingungen

3.1.4 Der RLSE bei Verletzung der Rangbedingungen

3.1.5 Beispiel aus der Mikroökonomik

3.2 Restriktionen in Ungleichungsform

3.2.1 Die Optimalitätsbedingungen

3.2.2 Spezialfälle für eine geschlossene Lösung

3.2.3 Ansätze für eine geschlossene Form

3.2.4 Asymptotische Eigenschaften des ICLSE

3.2.5 Beispiele: Lösungsvergleich Kuhn-Tucker versus geschlossene Form

3.2.6 Der zweistufige Ansatz

3.3 Stochastische Restriktionen

3.3.1 Der Mixed Estimator

3.3.2 Die Varianz-Kovarianz-Matrix

3.3.3 Spezialfälle

3.4 Mischformen

3.5 Der Pretest Schätzer

4 Multikollinearität

4.1 Exakte Multikollinearität

4.1.1 Beispiel

4.2 Beinahe Multikollinearität

4.2.1 Beispiel

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Problem der Einbringung von a-priori-Informationen (API) in das lineare Regressionsmodell (RM). Das primäre Ziel ist es, den Nutzen und die Auswirkungen von linearen Parameterrestriktionen (in Gleichungs- oder Ungleichungsform sowie stochastisch) auf die Schätzgüte und Effizienz der Regressionskoeffizienten zu analysieren und theoretisch wie praktisch zu fundieren.

  • Methoden zur Spezifikation und Schätzung von Modellen mit linearen Restriktionen
  • Kuhn-Tucker-Bedingungen und Ansätze zur numerischen oder analytischen Lösung bei Ungleichungsrestriktionen
  • Analyse des Mixed Estimators bei stochastischen Restriktionen
  • Untersuchung von Multikollinearität und deren Auswirkungen auf die Schätzstabilität
  • Vergleichende Analyse von RLSE, Mixed Estimator und Pretest-Schätzern

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die Kleinst-Quadrate-Methode

Die Methode der kleinsten Quadrate ist eine Schätzmethode, bei der versucht wird, eine Hyperebene so in eine Punktewolke zu legen, dass der Abstand zu ihr minimiert wird. Das ist sozusagen die Zielfunktion des Optimierungsproblems. Die Punktewolke ist die jeweilige Stichprobe und optimiert wird über die Koeffizientenschätzer. Die Abweichung zwischen tatsächlichem und erwartetem Beobachtungswert soll also insgesamt für alle t möglichst klein ausfallen, wobei durch quadrieren verhindert wird, dass sich die positiven und negativen Differenzen in der Summe gegenseitig aufheben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Regressionsanalyse ein und erläutert die Relevanz der Einbringung von a-priori-Informationen zur Verbesserung der Schätzergebnisse.

2 Spezifikation der restriktionsfreien Modelle: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen des multiplen linearen Regressionsmodells und der Schätzverfahren (Kleinst-Quadrate und Maximum-Likelihood) ohne Restriktionen dar.

3 Regressionsmodelle mit linearen Parameterrestriktionen: Der Hauptteil behandelt ausführlich mathematische Methoden zur Implementierung von exakten, stochastischen und Ungleichungsrestriktionen sowie deren Auswirkungen auf Schätzer und Varianzen.

4 Multikollinearität: Dieses Kapitel analysiert das Problem der exakten und beinahe vorliegenden Multikollinearität und zeigt auf, wie diese die Stabilität der Schätzungen beeinträchtigen kann.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Einsatz von Parameterrestriktionen als grundsätzlich vorteilhaft für eine präzisere Schätzung der Koeffizienten.

Schlüsselwörter

Regressionsanalyse, Lineare Restriktionen, Kleinst-Quadrate-Methode, Maximum-Likelihood, A-priori-Informationen, RLSE, Ungleichungsrestriktionen, Kuhn-Tucker-Bedingungen, Mixed Estimator, Multikollinearität, Pretest Schätzer, Schätzgüte, Parameterrestriktionen, Stochastische Restriktionen, Inferenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erweiterung des klassischen linearen Regressionsmodells um zusätzliche Informationen, sogenannte a-priori-Informationen, die als Parameterrestriktionen in den Schätzprozess einfließen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Methoden der Kleinst-Quadrate-Schätzung, die Behandlung von exakten Gleichungsrestriktionen, die Modellierung von Ungleichungsrestriktionen mittels Kuhn-Tucker-Bedingungen sowie der Umgang mit stochastischen Restriktionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch die Einbeziehung von Zusatzinformationen (Restriktionen) die Schätzungen der Regressionskoeffizienten verbessert und die Problematik von Multikollinearität gemildert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden klassische ökonometrische Schätzmethoden wie die Methode der kleinsten Quadrate (LSE), die Maximum-Likelihood-Schätzung sowie fortgeschrittene Ansätze wie der Mixed Estimator und der Einsatz von Lagrange-Multiplikatoren angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert mathematisch die Herleitung restringierter Schätzer, diskutiert die Konsequenzen inkorrekter Restriktionen und vergleicht verschiedene Ansätze zur Lösung von Optimierungsproblemen bei Restriktionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Regressionsanalyse, Parameterrestriktionen, Multikollinearität, RLSE, ICLSE und stochastische Restriktionen.

Wie unterscheidet sich der RLSE vom Standard-LSE?

Der RLSE (Restricted Least Squares Estimator) integriert explizite Nebenbedingungen in das Modell, wodurch er unter bestimmten Voraussetzungen eine geringere Streuung als der unrestringierte LSE aufweist.

Was passiert, wenn die Rangbedingungen bei der Schätzung verletzt werden?

Werden Rangbedingungen verletzt, ist die Matrix $X'X$ nicht invertierbar. Das Kapitel 3.1.4 beschreibt hierfür spezifische Lösungsansätze, um dennoch eine mathematisch zulässige Schätzung zu generieren.

Warum spielt die Multikollinearität eine so große Rolle?

Multikollinearität führt zu instabilen Schätzergebnissen, da die Koeffizienten nicht mehr verlässlich identifiziert werden können. Die Arbeit zeigt, wie API helfen können, diese Instabilität zu reduzieren.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lineare Regression mit linearen Parameterrestriktionen
Hochschule
Universität Augsburg  (Planung und Entscheidung)
Note
1,3
Autor
Ronny Schönborn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
69
Katalognummer
V153974
ISBN (eBook)
9783640663743
ISBN (Buch)
9783640663996
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Regression Regressionsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ronny Schönborn (Autor:in), 2006, Lineare Regression mit linearen Parameterrestriktionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153974
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Leseprobe aus  69  Seiten
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