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Ist ein Hypertext ein Text?

Die 7 Textkriterien nach Beaugrande und Dressler

Titel: Ist ein Hypertext ein Text?

Hausarbeit , 2010 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maike Weinberg (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Referatsausarbeitung beschäftigte ich mich zuerst mit den 7 Kriterien der Textualität nach Beaugrande und Dressler und erläuterte diese. Anschließend analysierte ich einen Hypertext anhand dieser Kriterien und stellte fest, ob dieser ein Text nach den 7 Kriterien ist. Das Thema der Textualität ist ein Thema, dass viele Sprachwissenschaftler seit langer Zeit beschäftigt. Die Sprachwissenschaftler R. Beaugrande und W. Dressler haben sich ebenfalls damit beschäftigt und die folgenden sieben Kriterien der Textualität definiert, die eine Möglichkeit bieten einen Text als solchen zu definieren und zu erkennen. Diese Textkriterien beziehen sich aber auf gedruckte Texte, unter anderem aus dem Grund, da es zur Zeit des Erscheinens ihrer Kriterien das Internet noch nicht gab. Das Medium des Internets weißt viele Möglichkeiten von digitalen Texten auf, unter anderem Hypertexte. Im Folgenden werde ich mich damit beschäftigen, ob solche Hypertexte nach den Kriterien der Textualität von Beaugrande und Dressler Texte sind. Hierzu werde ich vorerst die 7 Kriterien vorstellen und diese dann anhand eines Beispieltextes anwenden, im abschließenden Fazit werde ich dann meine Ergebnisse erläutern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

II.1. Definition Text

II.2 Die 7 Kriterien der Textualität

II.2.a Kohäsion

II.2.b Kohärenz

II.2.c Intentionalität

II.2.d Akzeptabilität

II.2.e Informativität

II.2.f Situationalität

II.2.g Intertextualität

II.3 Hypertext

II.3.a Definition Hypertext

II.3.b Beispiel für einen Hypertext

III. Schluss

III.1. Fazit: Ist ein Hypertext ein Text?

IV. Anhang

IV.1. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der sieben Kriterien der Textualität nach Beaugrande und Dressler auf das Medium Hypertext. Ziel ist es, wissenschaftlich zu klären, ob Hypertexte die klassischen linguistischen Anforderungen an einen Text erfüllen können.

  • Klassische Textlinguistik nach Beaugrande und Dressler
  • Die sieben Kriterien der Textualität (Kohäsion, Kohärenz, Intentionalität, Akzeptabilität, Informativität, Situationalität, Intertextualität)
  • Definition und Funktionsweise von Hypertexten
  • Analyse eines konkreten Hypertext-Beispiels
  • Übertragung linguistischer Modelle auf digitale Medien

Auszug aus dem Buch

II.3.b Beispiel für einen Hypertext

Der Text „Hypertext“ enthält viele Hyperlinks, die auf weitere Informationen verweisen. Diese Hyperlinks sind kursiv hervorgehoben:

Methode, bei dem elektronische Dokumente durch Verweise (Hyperlinks) miteinander verbunden werden. Das Aktivieren eines Verweises (z.B. durch Mausklick) führt dazu, dass zusätzliche inhaltlich verwandte oder weitergehende Information auf dem Bildschirm angezeigt wird. Verweise werden meist durch hervorgehobene Wörter sowie durch spezielle Schaltflächen oder Grafiken dargestellt. Ein Verweis kann sich auf einen Text im gleichen oder in einem anderen Dokument beziehen, aber auch auf völlig andere Medien, wie z.B. Bilder oder Tonfolgen. Mithilfe der Hypertext-Methode lassen sich netzwerkartig aufgebaute multimediale Informationsangebote (Hypertext-Systeme) von nahezu beliebigem Umfang schaffen (Multimedia). Üblicherweise bleibt es dem Nutzer überlassen, in welcher Reihenfolge in einem Hypertext-System Texte gelesen, Bilder angesehen und Töne gehört werden. Ein Beispiel: Angenommen, der Leser liest zuerst den mit A markierten Text, dann bietet die Hypertext-Struktur in diesem Beispiel nicht nur eine, sondern gleich drei Möglichkeiten an, um mit dem Lesen fortzufahren: nämlich den mit B, D oder E bezeichneten Text. Wählt der Leser die Variante B, so kann er mit dem als C oder E bezeichneten Text fortfahren und von E wiederum auf D übergehen. Da es aber auch möglich ist, sofort von dem mit A auf den als D bezeichneten Text zuzugreifen, zeigt dieses Beispiel, dass die Hypertext-Methode verschiedene Pfade erlaubt, um von einem Element zu einem anderen zu gelangen. Der wichtigste Informationsdienst im Internet, das World Wide Web, besteht aus Millionen von Hypertext-Systemen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einführung führt in das Thema der Textualität ein und stellt die Forschungsfrage, ob Hypertexte als Texte im Sinne von Beaugrande und Dressler gelten können.

II. Hauptteil: Dieser Teil definiert den Begriff Text, erläutert die sieben Kriterien der Textualität (Kohäsion, Kohärenz, Intentionalität, Akzeptabilität, Informativität, Situationalität, Intertextualität) und definiert sowie analysiert das Phänomen Hypertext.

III. Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und schränkt die Verallgemeinerbarkeit des Ergebnisses auf das gewählte Beispiel ein.

IV. Anhang: Das Literaturverzeichnis listet alle verwendeten Quellen für die theoretische Fundierung der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Textualität, Beaugrande, Dressler, Hypertext, Kohäsion, Kohärenz, Intentionalität, Akzeptabilität, Informativität, Situationalität, Intertextualität, World Wide Web, Hyperlinks, Textlinguistik, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob digitale Hypertexte die theoretischen Kriterien für "Textualität" erfüllen, die ursprünglich für gedruckte Texte entwickelt wurden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Textlinguistik, insbesondere auf die sieben Kriterien von Beaugrande und Dressler, sowie auf die medientechnischen Eigenschaften des World Wide Web.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist eine wissenschaftliche Einordnung des Hypertexts, um festzustellen, ob dieser nach den klassischen Kriterien als "Text" klassifiziert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Herleitung der Kriterien, gefolgt von einer praktischen Anwendung und Analyse an einem spezifischen Hypertext-Beispiel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben der detaillierten Definition und Erläuterung der sieben Kriterien der Textualität findet eine theoretische Auseinandersetzung mit Hypertexten statt, die anschließend in einem praktischen Analyseteil gipfelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Textualität, Kohäsion, Kohärenz, Intertextualität und Hypertext definiert.

Warum ist die Intertextualität bei Hypertexten besonders wichtig?

Da Hypertexte durch ihre Verlinkungsstruktur fundamental auf den Verweis auf andere Dokumente und Kontexte angewiesen sind, spielt dieses Kriterium bei ihnen eine zentrale Rolle.

Kann man das Ergebnis der Arbeit auf alle Hypertexte übertragen?

Nein, die Autorin stellt im Fazit klar, dass das Ergebnis lediglich für das untersuchte Beispiel gilt und nicht generalisiert werden kann.

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Details

Titel
Ist ein Hypertext ein Text?
Untertitel
Die 7 Textkriterien nach Beaugrande und Dressler
Hochschule
Universität Paderborn  (Institut für Sprachwissenschaft)
Veranstaltung
Proseminar: Websprache.net
Note
1,0
Autor
Maike Weinberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
13
Katalognummer
V153978
ISBN (eBook)
9783640662159
ISBN (Buch)
9783640662074
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beaugrande Dressler
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maike Weinberg (Autor:in), 2010, Ist ein Hypertext ein Text?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153978
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Leseprobe aus  13  Seiten
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