Diese Seminararbeit bietet einen kurzen Abriss zu Klassikern der politischen Theorie.
Zunächst werde ich den Begriff "normativ" klären. Dann folgt ein großer Zeitsprung in die frühe Neuzeit. Weiter geht es mit dem Aufklarungsphilosophen Immanuel Kant. Die Theorien von Hegel, Marx und anderen werden betrachtet. Zu guter Letzt folgt noch Joseph Alois Schumpeter.
Inhaltsverzeichnis
- Besitzen die Vertragstheorien normative Vorzüge?
- Die Griechen
- Thomas Hobbes
- John Locke
- Jean-Jaques Rousseau
- Immanuel Kant
- Kritikpunkte
- Hegel
- Marx
- John Stuart Mill
- Alexis de Tocqueville
- Joseph Alois Schumpeter
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Essay befasst sich mit der Frage, ob Vertragstheorien normative Vorzüge besitzen. Er untersucht die wichtigsten Vertreter dieser Theorie von der Antike bis zur Moderne und analysiert ihre Argumente und Kritikpunkte. Ziel ist es, das normative Potential von Vertragstheorien zu beurteilen und ihre Relevanz für das heutige Verständnis von Staat und Gesellschaft zu beleuchten.
- Entwicklung der Vertragstheorie von der Antike bis zur Moderne
- Normen und Gesetze im Naturzustand und im Gesellschaftsvertrag
- Individuelle Freiheit und staatliche Macht im Kontext von Vertragstheorien
- Kritikpunkte an der Vertragstheorie aus verschiedenen Perspektiven
- Relevanz von Vertragstheorien für die moderne Politik und Gesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
- Der Essay beginnt mit einer Definition des Begriffs "normativ" und der Frage, ob die Vertragstheorie diese Kriterien erfüllt.
- Anschliessend werden verschiedene Vertreter der Vertragstheorie vorgestellt, darunter Thomas Hobbes, John Locke, Jean-Jaques Rousseau und Immanuel Kant. Die jeweiligen Theorien werden anhand ihrer Vorstellung vom Naturzustand, vom Gesellschaftsvertrag und von den daraus resultierenden normativen Vorzügen erläutert.
- Im weiteren Verlauf des Essays werden verschiedene Kritiker der Vertragstheorie beleuchtet, darunter Hegel, Marx, Mill, Tocqueville und Schumpeter. Diese Kritiker argumentieren, dass die Vertragstheorie bestimmte historische Bedingungen ausblendet und die Komplexität politischer und gesellschaftlicher Prozesse nicht ausreichend berücksichtigt.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter des Essays sind: Vertragstheorie, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, normative Vorzüge, individuelle Freiheit, staatliche Macht, Kritik, Hegel, Marx, Mill, Tocqueville, Schumpeter, moderne Politik, Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Kern einer politischen Vertragstheorie?
Vertragstheorien erklären die Legitimität staatlicher Herrschaft durch einen fiktiven Vertrag, den freie Individuen schließen, um den unsicheren Naturzustand zu verlassen.
Wie unterscheiden sich Hobbes und Locke im Naturzustand?
Bei Hobbes ist der Naturzustand ein "Krieg aller gegen alle", während Locke ihn als Zustand der Freiheit sieht, in dem aber Eigentumsrechte unsicher sind.
Welchen Beitrag leistete Immanuel Kant zur Vertragstheorie?
Kant sah den Gesellschaftsvertrag als eine vernunftrechtliche Notwendigkeit und moralische Pflicht an, um eine rechtliche Ordnung zu etablieren.
Welche Kritik übte Karl Marx an diesen Theorien?
Marx kritisierte, dass Vertragstheorien die realen ökonomischen Machtverhältnisse und Klassenunterschiede ausblenden und nur die Interessen des Bürgertums widerspiegeln.
Was bedeutet "normativ" in diesem Zusammenhang?
Normativ bezieht sich auf die Frage, wie ein Staat sein *sollte* und nach welchen Werten und Regeln er legitimiert wird.
- Quote paper
- Samuel Schmid (Author), 2008, Haben Vertragstheorien normative Vorzüge?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154166