Inhaltsverzeichnis
1. Begriffsklärung Muskeleigenreflex
2. Muskelspindel als Dehnungssensor
3. Mechanismen des Eigenreflexes
3.1 Direkte Erregung der α-Motoneurone
3.2 Erregung über die γ-Schleife
4. α-γ-Koppelung
5. Hemm-Mechanismen
5.1 Rekurrente Hemmung
5.2 Autogene Hemmung
6. Bedeutung des Dehnungsreflexes
7. Verschiedene Muskeleigenreflexe
8. Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
- 1. Begriffsklärung Muskeleigenreflex
- 2. Muskelspindel als Dehnungssensor
- 3. Mechanismen des Eigenreflexes
- 3.1 Direkte Erregung der α-Motoneurone
- 3.2 Erregung über die y-Schleife
- 4. a-y-Koppelung
- 5. Hemm-Mechanismen
- 5.1 Rekurrente Hemmung
- 5.2 Autogene Hemmung
- 6. Bedeutung des Dehnungsreflexes
- 7. Verschiedene Muskeleigenreflexe
- 8. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Ausarbeitung befasst sich mit der Funktionsweise von Muskeleigenreflexen, insbesondere dem Dehnungsreflex. Dabei werden die beteiligten Strukturen, Mechanismen und ihre Bedeutung für die motorische Steuerung beleuchtet.
- Begriff des Muskeleigenreflexes und seine Abgrenzung zu Fremdreflexen
- Die Muskelspindel als Sensor für Dehnung und deren Funktionsweise
- Die Aktivierung von α-Motoneuronen und die Rolle der y-Schleife bei der Muskelkontraktion
- Hemmmechanismen wie die Antagonistenhemmung, rekurrente Hemmung und autogene Hemmung
- Die Bedeutung des Dehnungsreflexes für die Bewegungskontrolle und Stabilisierung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Begriffsklärung Muskeleigenreflex
Der Begriff des Muskeleigenreflexes wird definiert und von Fremdreflexen abgegrenzt. Dabei wird die Bedeutung der sensorischen Afferenzen für die Aktivitätsänderung der Muskeln hervorgehoben.
2. Muskelspindel als Dehnungssensor
Die Muskelspindel als Sensor für Dehnung wird im Detail beschrieben, einschließlich ihrer Struktur, Funktion und Rolle bei der Wahrnehmung von Dehnungsänderungen.
3. Mechanismen des Eigenreflexes
Die beiden Mechanismen der Muskelkontraktion im Rahmen des Eigenreflexes, die direkte Erregung der α-Motoneurone und die Aktivierung der y-Schleife, werden dargestellt. Am Beispiel des Patellarsehnenreflexes wird die Erregung der α-Motoneurone veranschaulicht.
4. a-y-Koppelung
Die Bedeutung der α-y-Koppelung für die optimale Funktion der Muskelspindel und die Stabilisierung des Dehnungsreflexes während Bewegungen wird erläutert.
5. Hemm-Mechanismen
Die beiden Hemmmechanismen, die rekurrente Hemmung und die autogene Hemmung, werden kurz vorgestellt und ihre Bedeutung für die Steuerung der Muskelaktivität beleuchtet.
Schlüsselwörter
Muskeleigenreflex, Dehnungsreflex, Muskelspindel, α-Motoneurone, y-Schleife, Antagonistenhemmung, rekurrente Hemmung, autogene Hemmung, Bewegungskontrolle, Stabilisierung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Muskeleigenreflex?
Ein Muskeleigenreflex liegt vor, wenn Reizort und Erfolgsorgan identisch sind, wie beim klassischen Dehnungsreflex.
Welche Funktion hat die Muskelspindel?
Die Muskelspindel fungiert als Dehnungssensor und informiert das Nervensystem über Längenänderungen des Muskels.
Was versteht man unter der α-γ-Koppelung?
Es ist die gleichzeitige Aktivierung von α- und γ-Motoneuronen, um die Empfindlichkeit der Muskelspindel auch während einer Muskelverkürzung aufrechtzuerhalten.
Welche Hemmmechanismen gibt es bei Reflexen?
Zu den Mechanismen gehören die rekurrente Hemmung (Renshaw-Zellen) und die autogene Hemmung (über Golgi-Sehnenorgane).
Warum ist der Dehnungsreflex für den Menschen wichtig?
Er spielt eine zentrale Rolle bei der motorischen Steuerung, der Stabilisierung der Gelenke und der Aufrechterhaltung der Körperhaltung.
- Quote paper
- Nadine Gröschl (Author), 2010, Muskeleigenreflexe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154174