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Die Bedeutung und Ausgestaltung des Risikocontrollings in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Titel: Die Bedeutung und Ausgestaltung des Risikocontrollings in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Diplomarbeit , 2010 , 81 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Diplom-Kaufmann Daniel Regnet (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und Ausgestaltung des Risikocontrollings
in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Es wird aufgezeigt, dass durch ein modernes
und angemessenes Risikocontrolling ein echter ökonomischer Mehrwert für diese Unternehmen
geschaffen werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Risiko und Risikoarten

2.1.1 Risikodefinition

2.1.2 Risikoarten und mögliche Kategorisierung

2.2 Abgrenzung des Risikocontrollings vom Risikomanagement

2.2.1 Risikomanagement

2.2.2 Risikocontrolling

2.3 Risikomanagementprozess und funktionale Einbettung des Risikocontrollings

2.3.1 Ausgangsbasis: Risikostrategiefestlegung

2.3.2 Hauptphasen des Risikomanagementprozesses

2.3.2.1 Erfassung

2.3.2.2 Bewertung

2.3.2.3 Steuerung

2.3.2.4 Kontrolle

2.3.3 Prozessphasenabhängige Koordination und unabhängige Prozesskontrolle

2.3.4 Risikoberichtswesen

2.3.5 Zwischenfazit

2.4 Instrumente des Risikocontrollings

3 Risikocontrolling in KMU

3.1 Quantitative Merkmale und Bedeutung von KMU

3.2 Qualitative Merkmale und resultierende Risiken

3.3 Status quo und die Rolle des Risikomanagements in KMU

3.4 Status quo und die Rolle des Risikocontrollings in KMU

3.5 Unternehmensexterne Anforderungen an das Risikomanagement und -controlling

3.5.1 Rechtliche Anforderungen

3.5.1.1 Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen

3.5.1.2 Das KonTraG als zentrale Rechtsvorschrift für Risikomanagement und -controlling

3.5.1.3 Die Ausstrahlungswirkung des KonTraG auf KMU

3.5.2 Bankenaufsichtsrechtliche Anforderungen bei der Inanspruchnahme von Fremdkapital

3.5.2.1 Basel II

3.5.2.2 Kreditvergabekriterien für KMU

3.6 Steigende Insolvenzen als maßgeblicher Grund für die Einrichtung eines Risikomanagementsystems

4 Ausgewählte Instrumente für das Risikocontrolling in KMU

4.1 Instrumente zur Erfassung von Risiken

4.1.1 Orientierungsgrundlage: Kategorienmodelle

4.1.2 Systematische Erfassung: Checklisten

4.1.3 Ergänzende Methoden: Kreativitätstechniken

4.2 Instrumente zur Bewertung von Risiken

4.2.1 Aggregation der erfassten Risiken: Risikoinventar

4.2.2 Objektivierung und Quantifizierung der das Risiko charakterisierenden Dimensionen

4.2.2.1 Quantitätsdimension: einfache informelle Schätzverfahren

4.2.2.2 Intensitätsdimension: Korrekturverfahren

4.2.2.3 Temporaldimension: Annualisierungsmethode

4.2.3 Strukturierung und Visualisierung der Ergebnisse: Risikoportfolien

4.3 Instrumente zur Kontrolle von Risiken

4.3.1 Kennzahlen- und Hochrechnungsbasierte Frühaufklärungssysteme

4.3.2 Indikatorbasierte Frühaufklärungssysteme

4.4 Interne und externe Informationsversorgung

4.5 Abschließendes Fazit zu den Instrumenten

5 Zusammenfasssung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, aus funktionaler und instrumenteller Perspektive aufzuzeigen, dass ein angemessen ausgestaltetes Risikocontrolling gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) einen entscheidenden Beitrag zur ökonomischen Wertschöpfung und Existenzsicherung leisten kann.

  • Bedeutung und Herausforderungen des Risikocontrollings in KMU
  • Rechtliche und bankenaufsichtsrechtliche Anforderungen (z.B. KonTraG, Basel II)
  • Methoden zur systematischen Risikoerfassung und -bewertung
  • Frühaufklärungssysteme zur Risikokontrolle
  • Kommunikation von Risikoinformationen in externen Businessplänen

Auszug aus dem Buch

4.1.3 Ergänzende Methoden: Kreativitätstechniken

Eine Checkliste deckt verschiedene Unternehmensbereiche ab und identifiziert hauptsächlich operative Risiken (Kaack 2006, S. 11). Dies reicht aber für eine möglichst vollständige Risikoerfassung nicht aus. Gerade strategische Risiken, die ein erhebliches Risikopotenzial bergen, sind wesentlich schwerer zu strukturieren und erfordern deshalb eine bereichsübergreifende Sichtweise (Henschel 2008b, S. 52).

Insbesondere Kreativitätstechniken sind gerade für die Erfassung von solchen nicht offensichtlichen Risiken geeignet (Romeike und Hager 2009, S. 174). Sie basieren auf „kreativen Prozessen, die durch divergentes Denken charakterisiert sind, um relativ flüssig und flexibel zu neuartigen Einfällen und originellen Lösungen zu gelangen“ (Romeike und Hager 2009, S. 128). Kreativitätstechniken generell sind durch eine erhebliche Methodenvielfalt gekennzeichnet. Dabei zählen insbesondere Brainstorming und das Brainwriting zu den Methoden, die von Praktikern sehr geschätzt werden (Hermann 1996, S. 346).

Im Rahmen dieser Techniken sollen in moderierten Gruppen die spontanen und ungehinderten freien Assoziationen der Teilnehmer dazu führen, dass für das Risikocontrolling Ideen zur Erfassung potenzieller und bestehender Risiken zusammengetragen werden (Oetzel 2007, S. 194). Beide Methoden erfordern wenig Know-how und können deshalb leicht erlernt werden. Das macht sie gerade für den Einsatz in KMU besonders interessant (Hermann 1996, S. 346). Als Orientierungsrahmen zur Ideengenerierung kann das vorgestellte Risikoprofil dienen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Risikocontrolling für Unternehmen vor dem Hintergrund exzessiver Risiken, globaler Krisen und steigender Insolvenzzahlen.

2 Theoretische Grundlagen: In diesem Abschnitt werden Begriffe definiert und Risikocontrolling funktional vom Risikomanagement abgegrenzt, wobei der Risikomanagementprozess als inhaltlicher Rahmen dient.

3 Risikocontrolling in KMU: Hier wird der Status quo des Risikomanagements in kleinen und mittelständischen Unternehmen analysiert, wobei externe Anforderungen durch Gesetzgeber und Banken als wesentliche Treiber für den Aufbau formalisierter Risikosysteme identifiziert werden.

4 Ausgewählte Instrumente für das Risikocontrolling in KMU: Dieses Kapitel stellt praxistaugliche Methoden zur Risikoerfassung, -bewertung und -kontrolle vor, die den spezifischen Ressourcenbeschränkungen von KMU Rechnung tragen.

5 Zusammenfasssung und Ausblick: Das Fazit fasst den ökonomischen Mehrwert zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen wie die internationale Norm ISO 31000 und Solvency II.

Schlüsselwörter

Risikocontrolling, Risikomanagement, KMU, Basel II, Insolvenzprophylaxe, KonTraG, Frühaufklärungssysteme, Risikoinventar, Risikoportfolio, Businessplan, Risikoerfassung, Unternehmenssicherung, Rating, Risikostrategie, Instrumentenmix

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und der methodischen Ausgestaltung eines Risikocontrollings in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) vor dem Hintergrund veränderter ökonomischer Rahmenbedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen von Risiko und Risikomanagement, die spezifischen Anforderungen an KMU durch Gesetzgebung und Banken sowie die Auswahl und praktische Anwendung geeigneter Controlling-Instrumente.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aus funktionaler und instrumenteller Perspektive aufzuzeigen, dass ein angemessen ausgestaltetes Risikocontrolling einen ökonomischen Mehrwert bietet und entscheidend zur Existenzsicherung von KMU beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender betriebswirtschaftlicher Forschung und Praxiskonzepte, die in ein schlüssiges, für KMU anwendbares Risikocontrolling-Konzept überführt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einbettung, eine Analyse der KMU-spezifischen Besonderheiten und eine detaillierte Darstellung praxistauglicher Instrumente zur Erfassung, Bewertung und Kontrolle von Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Risikocontrolling, KMU, Basel II, Insolvenzprophylaxe, KonTraG und diverse Instrumente wie Frühaufklärungssysteme und Risikoportfolien.

Wie unterscheidet sich das Risikocontrolling in KMU von Großunternehmen?

Aufgrund geringerer Ressourcen und weniger komplexer Strukturen ist ein KMU-Risikocontrolling meist weniger formalisiert; es setzt auf einfachere, intuitiv verständliche Instrumente, die eine direkte Integration in bestehende Management- und Controllingstrukturen ermöglichen.

Welche Rolle spielt Basel II für das Risikocontrolling in KMU?

Basel II erhöht den Druck auf KMU zur Verbesserung ihrer Bonität; ein transparentes, funktionierendes Risikocontrolling-System verbessert die Rating-Ergebnisse und erleichtert somit den Zugang zu Fremdkapital.

Warum sind Kreativitätstechniken für die Risikoerfassung in KMU empfohlen?

Kreativitätstechniken wie Brainstorming oder Brainwriting ermöglichen es, auch nicht offensichtliche oder strategische Risiken zu erfassen, die über rein operative Checklisten hinausgehen, und sind dabei kostengünstig und leicht erlernbar.

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Details

Titel
Die Bedeutung und Ausgestaltung des Risikocontrollings in kleinen und mittelständischen Unternehmen
Hochschule
Universität Augsburg  (Lehrstuhl für BWL, Wirtschaftsinformatik, Informations- und Finanzmanagement)
Note
1,7
Autor
Diplom-Kaufmann Daniel Regnet (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
81
Katalognummer
V154191
ISBN (eBook)
9783640669899
ISBN (Buch)
9783640669639
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Controlling Risikocontrolling Risikomanagement RMS Risikomanagementsystem KMU Risiko kleine und mittelständische Unternehmen SME Kontrag Basel II Instrumente Tools
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Kaufmann Daniel Regnet (Autor:in), 2010, Die Bedeutung und Ausgestaltung des Risikocontrollings in kleinen und mittelständischen Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154191
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Leseprobe aus  81  Seiten
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