In diesem Assignment wird die Relevanz von Ausschüssen im Gemeindewesen am Beispiel des Saarlandes unter Berücksichtigung der Principal-Agent-Theorie dargestellt.
Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen der Principal-Agent-Theorie erörtert. Im zweiten Teil geht der Autor auf das Kommunalselbstverwaltungsgesetz des Saarlandes ein und stellt im Schwerpunkt die Organe der saarländischen Gemeinde und deren Aufgaben dar. Danach wird die Bedeutung von Ausschüssen im Gemeinderat analysiert und anhand der Principal-Agent-Theorie herausgearbeitet, ob die Ausschüsse eine Relevanz innerhalb der Lokalregierung haben oder nicht.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Introduction
- 2. The Principal-Agent-Theory
- 2.1. Main Assumptions
- 2.2. Core Problems
- 2.3. Agency Costs
- 3. German local governments by means of the Kommunalselbstverwaltungsgesetz
- 3.1. Structure and content of the KSVG
- 3.2. Supervision of local authorities in the Saarland
- 4. The KSVG and the Principal-Agent-Theory
- 4.1. Core problems of the KSVG in terms of the Principal-Agent-Theory
- 4.2. Existent solutions for the core problems in the KSVG
- 5. Outstanding Issues and Conclusion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Relevanz von Ausschüssen in deutschen Kommunalverwaltungen im Kontext der Principal-Agent-Theorie, insbesondere am Beispiel der Kommunalverwaltung im Saarland. Ziel ist es, zu untersuchen, ob die Principal-Agent-Theorie auf die Kommunalverwaltung angewendet werden kann und welche Rolle Ausschüsse in diesem Kontext spielen. Darüber hinaus wird das kommunale System im Saarland beleuchtet und die Position der Ausschüsse innerhalb dieses Systems dargestellt.
- Anwendung der Principal-Agent-Theorie im Kontext der Kommunalverwaltung
- Relevanz von Ausschüssen in der Kommunalverwaltung
- Analyse des kommunalen Systems im Saarland
- Bedeutung des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes (KSVG)
- Beziehung zwischen der Principal-Agent-Theorie und dem KSVG
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und stellt das Problem dar, das untersucht werden soll. Anschließend wird die Principal-Agent-Theorie (PAT) vorgestellt, wobei insbesondere die wichtigsten Annahmen und Kernprobleme der Theorie beleuchtet werden. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem kommunalen System im Saarland und den Besonderheiten des Kommunalselbstverwaltungsgesetzes (KSVG). Im vierten Kapitel wird untersucht, welche Relevanz die PAT im Kontext des KSVG hat und welche Probleme sich aus der Anwendung der Theorie ergeben.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit der Principal-Agent-Theorie, Kommunalselbstverwaltungsgesetz, Ausschüsse, Kommunalverwaltung, Saarland, Kontrolle, Transparenz, Bürgerbeteiligung und dem Problem der Informationsasymmetrie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Principal-Agent-Theorie (PAT)?
Die PAT untersucht Beziehungen, in denen ein Auftraggeber (Principal) einen Auftragnehmer (Agent) delegiert, wobei Informationsasymmetrien und Agency-Kosten entstehen können.
Welche Relevanz haben Ausschüsse in der Lokalregierung?
Ausschüsse dienen der fachlichen Vorbereitung von Entscheidungen des Gemeinderats und können zur Kontrolle sowie Transparenz beitragen.
Was regelt das Kommunalselbstverwaltungsgesetz (KSVG)?
Das KSVG des Saarlandes legt die Struktur, Aufgaben und die Aufsicht der kommunalen Organe fest.
Wie hängen PAT und das saarländische KSVG zusammen?
Die Arbeit analysiert Kernprobleme des KSVG im Hinblick auf Informationsasymmetrien zwischen Bürgern, Rat und Verwaltung mithilfe der PAT.
Was sind typische Agency-Probleme in der Kommunalverwaltung?
Dazu gehören mangelnde Transparenz, unterschiedliche Zielsetzungen der Akteure und ein Informationsvorsprung der Verwaltung gegenüber den politischen Gremien.
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- Michael Kemmer (Author), 2010, The relevance of committees in German local governments and the PAT, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154503