Erfolg von Familienunternehmen versus Nicht-Familienunternehmen

Hauptseminar Unternehmensnachfolge


Seminararbeit, 2010

29 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Zielsetzung der Arbeit

2. Grundlagen
2.1 Definitionen und Formen von Familienunternehmen
2.2 Abgrenzung von Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen

3. Definitionen von Erfolg
3.1 Erfolgsdefinitionen von Nicht-Familienunternehmen
3.2 Erfolgsdefinitionen von Familienunternehmen

4. Performance-Vergleiche auf Basis wissenschaftlicher Studien

5. Erfolgsdeterminanten von Familienunternehmen
5.1 Kontinuität als erfolgsversprechendes Führungsmotiv
5.2 Der langfristige Erfolg von Familienunternehmen am Beispiel der Krisenresistenz

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

Abbildungs verzeichnis

Abbildung 1: Zum Familieneinfluss – Kontinuum von Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen

Abbildung 2: Familienunternehmen in der KMU-Forschung

Abbildung 3: Anzahl Familienunternehmen vs. Nicht-Familienunternehmen im CDAX zwischen 1998 und

Abbildung 4: Eigentümer und Unternehmenssicht der Rentabilität

Abbildung 5: Shareholder Value Modell

Abbildung 6: Stakeholder Value Modell

Abbildung 7: Entwicklung deutscher Indizes von 2003 bis

Abbildung 8: Swiss Family Index (SFI) im Vergleich zum Swiss Nonfamily Index

Abbildung 9: Vergleich der Eigenkapitalquote von im CDAX gezeichneten Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen

Abbildung 10: Kategorisierung der Definitionen von Familienunternehmen in ausgewählten Publikationen

Abbildung 11: Rechnerischer Ansatz zur Definition eines Familienunternehmens

Abbildung 12: Gegenüberstellung von Stakeholder und Shareholder Modell

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Financial Performances of FCBs Versus Non-FCBs

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

„Der betriebswirtschaftliche ´wirkliche´ Gewinn erinnert an Schneewittchen: unvergleichlich wahr, aber leider auch unvergleichlich spröde, hinter sieben Bergen versteckt“[1]

Mehrmals täglich wird der Fernsehzuschauer über die aktuellen Börsenkurse der DAX-Unternehmen informiert und erfährt bis ins kleinste Detail, wie die Anleger auf unternehmerische Tätigkeiten reagieren. Die klassischen Familienunternehmen handeln stets im Schatten der großen börsennotierten Publikumsgesellschaften. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Familienunternehmen für gewöhnlich die große Bühne meiden und deswegen als „Hidden Champions“ tituliert werden (Braun 2009: 11). Bedenkt man, dass der Anteil der Familienunternehmen in Deutschland bei über 95 Prozent liegt und diese Unternehmen 57 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze stellen und damit zu 42 Prozent an den Umsätzen sämtlicher Unternehmen in Deutschland beteiligt sind, muss man attestieren, dass die meisten von ihnen in Deutschland eher im Stillen agieren (IfM, 21.05.2010). Während die großen börsennotierten Publikumsgesellschaften durch ihre Quartalsberichte eindeutige Zahlen über das Wirtschaften nach außen dringen lassen, ist über den tatsächlichen Erfolg vieler Familienunternehmen nur wenig bekannt.

Der Erfolg der Familienunternehmen ist in der Empirie besonders durch die börsennotierten Familienunternehmen auffällig geworden. Diese Unternehmen sind einerseits an der Börse gezeichnet, verfolgen aber weiterhin langfristige und nachhaltige unternehmerische Ziele und ähneln somit im Kern dem größten Teil den Familienunternehmen, welche im Volksmund dem Mittelstand zugerechnet werden.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit behandelt die Unterschiede in der jeweiligen Erfolgsdefinition und den Erfolgsdeterminanten von Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen. Hierbei soll besonders auf die differenzierte Interpretationsweise mit dem Begriff „Erfolg“ eingegangen werden. In diesem Zusammenhang soll neben den unternehmerischen monetären Erfolgszahlen auf die verschiedenen Unternehmensphilosophien eingegangen werden. In Zeiten der Krise und Rezession zeigt sich, dass die langfristige und nachhaltige Perspektive der Familienunternehmen, welche bis vor wenigen Jahren noch als „Auslaufmodell“ galt, eine entscheidende Determinante für den Erfolg sein kann.

Die Arbeit soll sich der Frage widmen, wie sich die Unternehmen hinsichtlich ihrer Zielorientierung unter dem Einfluss von Corporate Social Responsibility unterscheiden. Anhand verschiedener Forschungsergebnisse soll erläutert werden, inwiefern die Unternehmen, laut eigener Erfolgsdefinition, erfolgreich sind.

Die verschiedenen Philosophien führen automatisch zu der Frage nach einer Messlatte für den jeweiligen Unternehmenserfolg. Oft bleibt unklar, wie der Erfolg definiert wird und welche Kriterien maßgebend sind, um ein Unternehmen als „erfolgreich“ bezeichnen zu können. Diese Frage soll im Rahmen der Betrachtung von Stakeholder- und Shareholder Modell beantwortet werden. Angesichts dieser divergierenden Unternehmensziele sollen anhand der beiden Modelle auch die Unterschiede in der Zielorientierung in Bezug auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit erörtert werden.

Die Börse zeigt die ökonomischen Unterschieden in der Performance von börsengezeichneten Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen in Form von Publikumsgesellschaften anhand verschiedene Indizes wie zum Beispiel dem GEX (German Entrepreneurial Index) oder dem SFI (Swiss Family Index). Aber auch andere betriebswirtschaftliche Maßstäbe sollen in die Betrachtung eingebunden werden und den Status Quo bei den Performance-Unterschieden näher bringen.

2. Grundlagen

2.1 Definitionen und Formen von Familienunternehmen

Um eine genaue Untersuchung der Fragestellung vornehmen und sowohl einen Vergleich als auch eine Unterscheidung anstreben zu können, müssen Familienunternehmen zuerst einmal definiert werden. Eine eindeutige Definition von Familienunternehmen existiert nicht. Es wurden viele verschiedene Ansatzpunkte ausgewählt, um eine allgemein gültige Definition zu formulieren. Durch den Variantenreichtum an Familienunternehmen konnte sowohl die juristische als auch die betriebswirtschaftliche Literatur bis zum heutigen Tage keine eindeutige Definition hervorbringen, welche in den allgemeinen Sprachgebrauch hätte aufgenommen werden können (Braun 2009: 11).

Laut dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn handelt es sich bei Familienunternehmen um diejenigen mittelständischen Unternehmen, bei welchen eine Einheit von Eigentum und Leitung vorliegt. Diese Definition schließt eine gemeinsame Führung mit Fremdmanagern nicht aus (IfM Studie S. 5). Demnach sind weitere Unterteilungen anhand der jeweiligen Besitzverhältnisse möglich. So ist zu unterscheiden zwischen reinen, hybriden und managerdominierten Familienunternehmen. Diese Kategorisierung umfasst somit sämtliche Unternehmen, bei welchen die Familie mindestens 50 Prozent der Kapitalanteile hält. (Letmathe et al. 2007: 210). Man bewertet in diesem Falle anhand der Besitzverhältnisse. Die Unternehmensgröße spielt dabei keine Rolle (Simon et al. 2005: 16).

[...]


[1] Der deutsche Ökonom Adolf Moxter im Vorwort seines Buches „Betriebswirtschaftliche Gewinnermittlung“ von 1982

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Erfolg von Familienunternehmen versus Nicht-Familienunternehmen
Untertitel
Hauptseminar Unternehmensnachfolge
Hochschule
Universität Siegen  (Lehrstuhl für KMU)
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
29
Katalognummer
V154549
ISBN (eBook)
9783640674398
ISBN (Buch)
9783640674299
Dateigröße
2305 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erfolg, Familienunternehmen, Nicht-Familienunternehmen, Hauptseminar, Unternehmensnachfolge
Arbeit zitieren
Peter Freesen (Autor), 2010, Erfolg von Familienunternehmen versus Nicht-Familienunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154549

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