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Chancen und Grenzen des Einsatz von Video-Supers in Fernsehsendungen und TV-Spots

Titel: Chancen und Grenzen des Einsatz von Video-Supers in Fernsehsendungen und TV-Spots

Seminararbeit , 2010 , 25 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Kathrin Hornung (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung
Video-Supers begleiten uns tagtäglich durch unseren Alltag, oft nehmen wir diese zusätzlichen Informationen gar nicht mehr wahr, da sie uns in allen Medien begegnen und ihr Inhalt nicht immer zur Aufklärung beiträgt. Werbung spielt eine überragende Rolle im Kommunikationsprozess zwischen Unternehmen und Verbrauchern, weil sie Informationen von der Senderseite zur Empfängerseite transportiert. In konsequenter Fortführung der Eigenverantwortlichkeit des Verbrauchers, gewann dessen Information an zunehmender Bedeutung als Grundlage einer mündigen Konsumentscheidung. Das Fernsehen und insbesondere die Werbung in ihren modernen Erscheinungsformen ist als direkter und unmittelbarer Kontakt zwischen Unternehmen und Verbrauchern daher häufiger Anknüpfungspunkt für Informationspflichten geworden. Diese Entwicklung birgt jedoch auch Probleme, denn mit der Werbung und den Informationspflichten stehen sich zwei Instrumente gegenüber, die völlig unterschiedliche Ziele verfolgen. Während die Werbung vom Unternehmen initiiert wird und dessen Produktabsatz steigern soll, sollen Informationspflichten dem Verbraucherschutz und damit auch dem öffentlichen Interesse dienen. Dennoch muss gesagt werden, dass die hohe Informationspflicht es den Unternehmen auch nicht leicht macht, denn oft werden völlig unterschiedliche Maßstäbe angewandt. Es ist z.B. schwer nachzuvollziehen, weshalb es bei einer Heilmittelwerbung ausreichen sollte auf den Arzt oder Apotheker zu verweisen, obwohl hier die Gesundheit betroffen ist, während bei der Werbung für Telekommunikationsleistungen umfangreiche Fußnoten erscheinen.
Die vorliegende Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf Video-Supers in TV-Spots, da ihre Aufgaben hier weitaus mehr gewichtet werden, als dies z.B. in Fernsehsendungen der Fall ist. Nachfolgend soll also zuerst allgemein beschrieben werden, was Video-Supers überhaupt sind und welche Aufgaben sie erfüllen. Da auch das Verständnis der Verbraucher für die allgemeine Effizienz eine große Rolle spielt, wird dies im nächsten Abschnitt näher erläutert. Nachfolgend werden noch die Personengruppen dargestellt, die an den Supers beteiligt sind und partizipieren sollen und letztlich die Aufsichtsorgane der Supers am Beispiel der USA näher beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 VIDEO-SUPERS

2.1 WAS SIND VIDEO-SUPERS UND WELCHE AUFGABE HABEN SIE?

2.2 DIE VERSCHIEDENEN AUSPRÄGUNGEN DER VIDEO-SUPERS

2.2.1 Video-Supers in Fernsehsendungen

2.2.2 Video-Supers in TV-Spots

3 KOMMT DIE MESSAGE BEIM VERBRAUCHER AUCH AN?

3.1 FAKTOREN, DIE ZUM UNVERSTÄNDNIS FÜHREN KÖNNEN

3.2 DIE AUSGESTALTUNG DER VIDEO-SUPERS UND IHRE ERINNERUNGSWIRKUNG

4 WER HAT EIN INTERESSE AN DEN SUPERS UND WIE WERDEN SIE ÜBERWACHT?

4.1 DIE BETEILIGTEN AKTEURE

4.1.1 Verbraucher

4.1.2 Werbende

4.1.3 Fernsehnetze

4.1.4 Öffentliche Entscheidungsträger

4.2 DIE AUFSICHTSORGANE AM BEISPIEL DER USA

4.2.1 Die Federal Trade Commission

4.2.2 Die National Advertising Division

4.2.3 Children´s Advertising Review Unit

4.2.4 Network Standard Boards

5 FAZIT / AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle, Effizienz und Überwachung von Video-Supers in Fernsehsendungen und TV-Spots, um aufzuzeigen, wie diese Instrumente trotz ihrer informativen Funktion beim Verbraucher oft auf Verständnisbarrieren stoßen.

  • Definition und verschiedene Erscheinungsformen von Video-Supers.
  • Faktoren, die das Missverständnis bei Zuschauern begünstigen.
  • Einfluss der Gestaltung (Schriftgröße, Dauer, Geschwindigkeit) auf die Erinnerungswirkung.
  • Interessenkonflikte zwischen den beteiligten Akteuren (Verbraucher, Werbende, Sender).
  • Regulierungsmechanismen und Aufsichtsorgane am Beispiel der USA.

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Ausgestaltung der Video-Supers und ihre Erinnerungswirkung

Um einen Effekt auf das Verhalten und den Entscheidungsprozess auszuüben, ist es nicht zweckmäßig, dass die Informationen nur vorhanden sind, diese müssen auch so vermittelt werden, dass der Zuschauer diese auch leicht aufnehmen kann. Bevor man also die Ausgestaltung der Supers bzgl. ihrer Effizienz näher betrachtet, muss man die allgemeinen Vorgänge im Gehirn verstehen, die für die Aufnahme von Informationen verantwortlich sind. Das Gedächtnis ist die geistige Fähigkeit, Informationen aufzunehmen, zu ordnen, zu speichern, abzurufen und diese wieder zu löschen. Hierbei ist zwischen verschiedenen Gedächtnistypen zu unterscheiden.

Beim sensorischen Gedächtnis, gehen die Informationen über die Sinnesorgane ein, d.h. bezüglich der Supers über das visuelle und/oder auditive System. Die Aufgabe des sensorischen Gedächtnis ist es, Informationen unbewusst aufzunehmen und diese für einen Bruchteil einer Sekunde zu speichern und auch schnell wieder zu löschen.

Beim Kurzzeitgedächtnis erfolgt eine geringere Informationsaufnahme im Gegensatz zum sensorischen Gedächtnis. Es hat nur eine begrenzte Kapazität, es speichert und bearbeitet die Informationen nur für kurze Zeit und überführt die Informationen ggf. zur langfristigen Speicherung ins Langzeitgedächtnis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Relevanz von Video-Supers im Kommunikationsprozess ein und skizziert das Spannungsfeld zwischen unternehmerischer Werbung und dem gesetzlichen Informationspflicht-Schutz für Verbraucher.

2 VIDEO-SUPERS: Dieses Kapitel definiert Video-Supers und unterscheidet zwischen deren Einsatz in Fernsehsendungen, wo sie oft Crossmedia-Funktionen erfüllen, und TV-Spots, wo sie primär informativen oder warnenden Charakter haben.

3 KOMMT DIE MESSAGE BEIM VERBRAUCHER AUCH AN?: Der Fokus liegt hier auf den psychologischen Barrieren und den gestalterischen Faktoren, wie Schriftgröße und Dauer, die darüber entscheiden, ob ein Verbraucher die eingeblendeten Informationen tatsächlich wahrnimmt und versteht.

4 WER HAT EIN INTERESSE AN DEN SUPERS UND WIE WERDEN SIE ÜBERWACHT?: Hier werden die Rollen von Werbenden, Sendern und Verbraucherschützern analysiert sowie die US-amerikanischen Aufsichtsorgane wie die Federal Trade Commission (FTC) und die National Advertising Division (NAD) vorgestellt.

5 FAZIT / AUSBLICK: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass die Effizienz von Video-Supers durch eine verbrauchergerechtere Gestaltung gesteigert werden muss, und fordert einheitlichere Standards durch eine engere Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden.

Schlüsselwörter

Video-Supers, Fernsehwerbung, Verbraucherschutz, Werbekommunikation, Informationspflicht, Rezipientenverständnis, Gedächtnispsychologie, Aufsichtsbehörden, Crossmedia, Werbeeffizienz, Transparenz, Usability, Medienregulierung, TV-Spots, Markenschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Analyse von eingeblendeten Zusatzinformationen in Fernsehmedien, den sogenannten Video-Supers, und deren Wirkung auf den Rezipienten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition der Video-Supers, die psychologischen Faktoren der Informationsaufnahme beim Zuschauer sowie die rechtliche und regulatorische Überwachung dieser Werbeformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, warum Verbraucher Video-Supers oft nicht korrekt verstehen und welche gestalterischen Maßnahmen ergriffen werden können, um die Effektivität dieser Informationen zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Übertragung psychologischer Erkenntnisse über die menschliche Informationsverarbeitung auf den spezifischen Kontext der Fernsehwerbung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die verschiedenen Ausprägungen von Supers, die Barrieren für das Zuschauerverständnis sowie die Interessen und Kontrollmechanismen der beteiligten Akteure in der Werbebranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Video-Supers, Verbraucherschutz, Informationspflicht, Werbeeffizienz und mediale Regulierung.

Warum kritisieren Verbraucherschützer die Children's Advertising Review Unit (CARU)?

Kritisiert wird insbesondere die lange Dauer der Entscheidungsprozesse, die dazu führt, dass potenziell irreführende Werbungen oft noch monatelang im Umlauf sind, bevor eine Regulierung erfolgt.

Welche Rolle spielt die Geschwindigkeit bei der Wahrnehmung von Video-Supers?

Eine zu hohe Darstellungsrate oder eine zu kurze Anzeigezeit führen laut der Untersuchung zu Ermüdung und Leseschwierigkeiten beim Zuschauer, was die Informationsaufnahme massiv behindert.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Chancen und Grenzen des Einsatz von Video-Supers in Fernsehsendungen und TV-Spots
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
2,7
Autor
Kathrin Hornung (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V154577
ISBN (eBook)
9783640676569
ISBN (Buch)
9783640676446
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chancen Grenzen Einsatz Video-Supers Fernsehsendungen TV-Spots
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathrin Hornung (Autor:in), 2010, Chancen und Grenzen des Einsatz von Video-Supers in Fernsehsendungen und TV-Spots, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154577
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Leseprobe aus  25  Seiten
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