Nahe zu jeder Mensch braucht im Leben einen Arbeitsplatz, denn der Arbeitsplatz ist in dieser Gesellschaft die Grundlage für die Existenzsicherung. Also ist der Arbeitsplatz existenzsichernd, zu mindest bei fast 90% der Gesellschaft.
Ein zweiter Einstieg in die Thematik, ist der Ansatz, dass jeder Mensch andere Neigungen, Fähigkeiten und Talente hat. Dieser Punkt lässt darauf schließen, dass jeder im Berufsleben zu anderen Berufen neigt und jeder andere Fähigkeiten hat, d.h. jemand, der mit Holz arbeiten kann sollte kein Maurer werden oder jemand der „mit Menschen umgehen kann“ sollte nicht Ingenieur werden.
Auch im Sport gibt es verschiedene Berufe mit unterschiedlichen Anforderungen. Also gibt es auch Berufe mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Diese Berufe sind während der Entwicklung des Sports mit entstanden. Im Laufe der Jahre wandelten sich die Motive der Menschen zum Sport treiben.
Inhaltsverzeichnis
1. STRUKTURWANDEL DES SPORTS
1.2 UNTER GESCHICHTLICHEN ASPEKT
1.2 DIE ENTWICKLUNG NEUER BERUFSFELDER
2. PROFESSIONALISIERBARKEIT VON BERUFSROLLEN IM GESUNDHEITSSYSTEM
3. TÄTIGKEITSFELDER IM SPORT UND BESCHÄFTIGUNGSCHANCEN VON HOCHSCHULABSOLVENTEN SPORTWISSENSCHAFTLICHER STUDIENGÄNGE
4. BEISPIEL FÜR DIE ENTWICKLUNG UND DIE SCHAFFUNG NEUER ARBEITSPLÄTZE IM BEREICH SPORT
5. ZAHLENMATERIAL ZUR VERDEUTLICHUNG DER ARBEITSMARKTSITUATION IN DEUTSCHLAND
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Strukturwandel des Sports und dessen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt für Sportwissenschaftler. Dabei wird analysiert, wie sich der Sport von einem leistungsorientierten Modell hin zu einem gesundheits- und fitnessorientierten Dienstleistungssektor entwickelt hat und welche neuen beruflichen Anforderungsprofile und Beschäftigungschancen für Hochschulabsolventen daraus resultieren.
- Historische Entwicklung des Sportverständnisses und der Berufsfelder
- Herausforderungen der Professionalisierung von Berufsrollen im Gesundheitssystem
- Beschäftigungssituation von Absolventen sportwissenschaftlicher Studiengänge
- Modellprojekte zur Arbeitsplatzschaffung im Sportbereich
- Statistische Auswertung der Arbeitsmarktlage für Sportwissenschaftler
Auszug aus dem Buch
1.2 Die Entwicklung neuer Berufsfelder
Wie im ersten Kapitel beschrieben besteht in der Gesellschaft ein enormer Drang nach neuen Sportangeboten und dem zu Folge auch an gut ausgebildeten und professionellen Personal. Da für den Sport auch bezahlt werden muss wollen die Sporttreibenden auch den besten und effektivsten Weg zum erreichen ihrer Ziele.
Dabei können zentrale Indikatoren, also allgemein gültige Gründe für diese Sportentwicklung festgelegt werden. Diese sind dabei auf alle Sportanbieter bezogen. Der erste Indikator ist die steigende Nachfrage nach Sport- und Bewegungsangeboten. Diese sind vorwiegend durch den Gesundheitssport bestimmt worden und haben keine oder nur einen geringen Teil den Leistungsfaktor involviert. Ein zweiter Aspekt für die Veränderung des Sports ist die Vervielfältigung sowie Ausdifferenzierung von Spiel- und Sportarten. Damit ist gemeint, dass jedes Spiel ob klein oder groß in verschiedenen Varianten gespielt werden kann und somit in verschiedene Zielgruppen des Sports eingegliedert werden kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Medialisierung und die zunehmende Vermarktung des Sports. Ohne Zweifel entstehen durch die Vermarktung des Sports neue Arbeitsplätze, das Problem ist allerdings diese zu koordinieren und sie zu professionalisieren. Dabei können vor allem in der Beziehung Arzt- Patient oder in dem Verhältnis zwischen Patient- Krankenkasse und Staat Probleme auftreten. Der wohl wichtigste Grund für die Veränderungen des Sports ist der Wandel der Zielgruppen. Der Sport spricht andere Personengruppen an als noch vor 20 Jahren. Das wird zum einen durch ein verändertes Gesundheitsdenken der Menschen hervorgerufen aber auch durch eine veränderte Sportauffassung. Es wird jetzt nicht mehr nur Wert auf den Wettkampf- und Leistungssport gelegt sondern auch auf die Gesundheit und die Fitness. Dadurch werden wieder andere Berufsfelder im Themenbereich Sport geschaffen, die zum Teil eine mehr differenzierte Ausbildung verlangen als sie noch vor 20 Jahren durchgeführt wurde. Durch alle diese Gründe veränderte sich der Sport zu einem gesundheits- und fitnessorientierten Sport der für eine große Menge der Gesellschaft zugänglich (vgl. Chacay/ Thiel 2000, 170 ff).
Zusammenfassung der Kapitel
1. STRUKTURWANDEL DES SPORTS: Dieses Kapitel erläutert den gesellschaftlichen Wandel vom Leistungs- zum gesundheitsorientierten Sport und die daraus resultierende Notwendigkeit für neue, professionelle Berufsfelder.
2. PROFESSIONALISIERBARKEIT VON BERUFSROLLEN IM GESUNDHEITSSYSTEM: Hier werden die Schwierigkeiten bei der Etablierung neuer Berufsrollen, wie dem Sporttherapeuten, im von Ärzten dominierten Gesundheitssystem analysiert.
3. TÄTIGKEITSFELDER IM SPORT UND BESCHÄFTIGUNGSCHANCEN VON HOCHSCHULABSOLVENTEN SPORTWISSENSCHAFTLICHER STUDIENGÄNGE: Das Kapitel behandelt die Veränderung der Studieninhalte und die vielfältigen, modernen Beschäftigungsmöglichkeiten für Sportwissenschaftler außerhalb des klassischen Schuldienstes.
4. BEISPIEL FÜR DIE ENTWICKLUNG UND DIE SCHAFFUNG NEUER ARBEITSPLÄTZE IM BEREICH SPORT: Anhand konkreter Modellprojekte wird aufgezeigt, wie durch gezielte Strategien Arbeitsplätze geschaffen und Langzeitarbeitslose in den Sportbereich integriert werden können.
5. ZAHLENMATERIAL ZUR VERDEUTLICHUNG DER ARBEITSMARKTSITUATION IN DEUTSCHLAND: Dieser Abschnitt wertet statistische Studien zur Anstellungssituation von Sportabsolventen aus und diskutiert die Trends der 1980er bis 1990er Jahre.
Schlüsselwörter
Strukturwandel, Sportwissenschaft, Gesundheitssport, Professionalisierung, Arbeitsmarkt, Berufsrollen, Sporttherapie, Hochschulabsolventen, Sportmanagement, Beschäftigungschancen, Leistungsport, Sportanbieter, Gesundheitsbewusstsein, Arbeitsplatzschaffung, Interdisziplinarität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert, wie sich der Sport als Arbeitsmarkt für Sportwissenschaftler entwickelt hat und welche soziologischen und ökonomischen Faktoren diesen Wandel beeinflussen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind der Strukturwandel im Sport, die Professionalisierung neuer Berufsrollen im Gesundheitswesen, die veränderten Anforderungen an Sportwissenschaftler und die statistische Auswertung der Beschäftigungssituation.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch veränderte gesellschaftliche Gesundheitsvorstellungen neue Arbeitsfelder entstanden sind und wie diese für Absolventen sportwissenschaftlicher Studiengänge zugänglich gemacht werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte der Sportsoziologie mit statistischen Daten aus Arbeitsmarktstudien verbindet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Strukturwandels, die Problematik der Professionalisierung im Gesundheitssystem, die Analyse der Tätigkeitsfelder von Absolventen sowie die Auswertung von Modellprojekten und Arbeitsmarktstatistiken.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind insbesondere Strukturwandel, Professionalisierung, Gesundheitssport, Arbeitsmarkt und Sportwissenschaft.
Welche Rolle spielt der Sporttherapeut im Vergleich zum Arzt?
Der Arzt behält die Hauptverantwortung für den Heilungsprozess und die Diagnosestellung, während der Sporttherapeut die therapeutischen Anweisungen umsetzt, jedoch nicht eigenständig über Therapieinhalte entscheiden darf.
Warum ist die Wahl der Nebenfächer für Sportlehrer so relevant?
Aufgrund des deutschen Schulgesetzes müssen Lehrer neben Sport ein zweites Fach belegen, um die Staatsexamensprüfung zu bestehen und eine Anstellung im Schuldienst zu finden.
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- Thorsten Reichelt (Author), 2002, Der Sport als Arbeitsmarkt für Hochschulabgänger, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154657