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Partizipation in der Essenssituation. Förderung von Selbstständigkeit und Persönlichkeitsentwicklung in der Kindertageseinrichtung

Title: Partizipation in der Essenssituation. Förderung von Selbstständigkeit und Persönlichkeitsentwicklung in der Kindertageseinrichtung

Term Paper , 2022 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Xenia Neufeld (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Diese Hausarbeit widmet sich der Bedeutung von Partizipation in der Essenssituation innerhalb der Kindertageseinrichtung und deren Einfluss auf die Persönlichkeits- und Selbstständigkeitsentwicklung von Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren. Ausgangspunkt ist die Diskussion, ob Kinder in dieser Altersphase bereits die Fähigkeit besitzen, selbstständig Entscheidungen über ihre Nahrungsaufnahme zu treffen. Neben einer Betrachtung der kindlichen Entwicklungsphasen wird das Konzept der Partizipation und dessen pädagogische Relevanz beleuchtet. Im Fokus stehen die Essenssituation sowie die Rolle der Fachkräfte, die durch partizipative Ansätze das Selbstbewusstsein und die Sozialkompetenz der Kinder fördern können. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und analysiert, um praxisorientierte Empfehlungen für die Gestaltung partizipativer Essenssituationen zu geben.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1. Partizipation

2.2. Selbstkompetenz

2.3. Sozialkompetenz

3. Entwicklung von Krippenkinder im Alter von zwei bis drei Jahre

3.1. Beziehungsverhalten

3.2. Motorik

3.3. Spielverhalten

3.4. Sprachentwicklung

4. Partizipation in der Pädagogik

4.1. Kinderrechte

4.2. Die Rolle der pädagogischen Fachkraft in Partizipationsprozessen

4.3. Partizipation in der Mittagssituation

5. Prinzipien in der Partizipation

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Teilhabe (Partizipation) von Kleinkindern im Alter von zwei bis drei Jahren während gemeinsamer Mahlzeiten in Kindertageseinrichtungen ihre Sozial- und Selbstkompetenz fördern kann und welche Rolle die pädagogische Fachkraft dabei einnimmt.

  • Entwicklungspsychologische Voraussetzungen im Krippenalter
  • Bedeutung der Partizipation als Umsetzung von Kinderrechten
  • Förderung der Selbstständigkeit während der Essenssituation
  • Rollenwandel der Fachkraft zur moderierenden Unterstützung
  • Wechselwirkung zwischen Partizipation und Selbst- sowie Sozialkompetenz

Auszug aus dem Buch

3.2. Motorik

„Wie man aus einer Tasse trinkt und mit einem Löffel isst, lernt das Kind, indem es nach ahmt, wie Erwachsene und ältere Kinder essen“ (Largo, Remo H. 2007, S. 472). Aus einer Tasse zu trinken, erfordert sehr viel Geschick und Feingefühl. Wenn die Flüssigkeit die Lippen berührt, dann muss das Kind den Becher zu der richtigen Zeit so neigen, dass die Flüssigkeit präzise in den Mund fließt und nicht daneben oder ins Gesicht (vgl. ebd. S. 473). Das erfordert viel Geduld und Zeit, die dem Kind zugestanden werden soll. Erkennt die pädagogische Fachkraft Frustration bei dem Kind, so unterstützt sie es in seinem Lernprozess, zum Beispiel mit weniger Flüssigkeit in der Tasse und mit ermutigenden Worten.

Ebenso benötigt ein Kind Zeit, Geschick und Geduld, um den Löffel mit der Hand in seinen Mund zuführen (vgl. ebd. S. 477). Um diese Handlung positiv zu begleiten, soll die pädagogische Fachkraft Geduld und Verständnis für das einzelne Kind und sein individuelles Lerntempo mitbringen. Dem Kind wird sein eigener Löffel angeboten und die pädagogische Fachkraft füttert es zu, um die Sättigung zu gewährleisten (vgl. ebd. S. 477). So hat das Kind die Gelegenheit seine Hand-Mund-Koordination zu verfeinern und wird satt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die physiologische und soziale Bedeutung des Essens und thematisiert die Sorgen pädagogischer Fachkräfte hinsichtlich der Partizipationsfähigkeit von Krippenkindern.

2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Fachbegriffe Partizipation, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz theoretisch definiert.

3. Entwicklung von Krippenkinder im Alter von zwei bis drei Jahre: Das Kapitel analysiert die altersentsprechenden Fähigkeiten der Kinder im Bereich Beziehungsverhalten, Motorik, Spielverhalten und Sprachentwicklung als Grundlage für die aktive Teilhabe.

4. Partizipation in der Pädagogik: Es werden die rechtlichen Grundlagen der Kinderrechte sowie die Rolle der pädagogischen Fachkraft bei der Gestaltung von Partizipationsprozessen während der Mahlzeiten erörtert.

5. Prinzipien in der Partizipation: Dieser Abschnitt beschreibt, wie Transparenz, Freiwilligkeit und eine vertrauensvolle Bindung die notwendigen Voraussetzungen für gelingende Beteiligungsprozesse schaffen.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Krippenkinder durchaus in der Lage sind, partizipativ zu agieren, und betont die Notwendigkeit einer reflexiven, unterstützenden pädagogischen Haltung.

Schlüsselwörter

Partizipation, Krippenpädagogik, Essenssituation, Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, Kindertageseinrichtung, pädagogische Fachkraft, Kinderrechte, frühkindliche Bildung, Selbstständigkeit, Entwicklung, Partizipationsprozesse, Kleinkindentwicklung, Mittagsverpflegung, Teilhabe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, wie Partizipation in Alltagssituationen wie dem Essen die Entwicklung von Kompetenzen bei Krippenkindern beeinflussen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Felder sind die Entwicklungspsychologie der Zwei- bis Dreijährigen, die rechtliche Verankerung von Kinderrechten und die praktische Umsetzung partizipativer Pädagogik in der Kita.

Was ist das primäre Ziel oder die Kern-Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit das Mitbestimmungsrecht bei der Nahrungsaufnahme die Sozial- und Selbstkompetenz von Krippenkindern fördert.

Welcher wissenschaftliche Ansatz wird für die Untersuchung gewählt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender pädagogischer und entwicklungspsychologischer Theorien sowie einschlägiger Kinder- und Jugendhilfegesetze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die entwicklungstheoretischen Grundlagen des Kindes, die rechtliche Einordnung von Partizipation und die praktische Gestaltung der Essenssituation.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Partizipation, Krippenpädagogik, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz und pädagogische Fachkraft sind die maßgeblichen Begriffe.

Warum ist die Essenssituation laut der Autorin ein so wichtiges Übungsfeld?

Da Nahrungsaufnahme ein tägliches Grundbedürfnis ist, bietet sie eine wiederkehrende Gelegenheit, bei der Kinder durch Selbstentscheidungen ihre Autonomie und Identität stärken können.

Welche Rolle spielt die pädagogische Fachkraft konkret bei der Partizipation?

Sie wandelt sich von der bestimmenden Instanz hin zur moderierenden Unterstützung, die den Kindern Freiräume einräumt und sie dabei begleitet, eigene Bedürfnisse zu artikulieren.

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Details

Title
Partizipation in der Essenssituation. Förderung von Selbstständigkeit und Persönlichkeitsentwicklung in der Kindertageseinrichtung
College
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Grade
2,0
Author
Xenia Neufeld (Author)
Publication Year
2022
Pages
17
Catalog Number
V1550312
ISBN (PDF)
9783389101384
ISBN (Book)
9783389101391
Language
German
Tags
Krippenpädagogik Partizipation Sozial- und Selbstkompetenz bei Kleinkinder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Xenia Neufeld (Author), 2022, Partizipation in der Essenssituation. Förderung von Selbstständigkeit und Persönlichkeitsentwicklung in der Kindertageseinrichtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1550312
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